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KNOBI-TRUTTEN!


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 50/2019 vom 20.02.2019

Der Winter verlangt andere Taktiken und Techniken am Forellensee. Bei Wassertemperaturen unter 5 bis 6 °C stehen die Fische tief und bewegen sich wenig. Darauf müssen wir uns einstellen.


Artikelbild für den Artikel "KNOBI-TRUTTEN!" aus der Ausgabe 50/2019 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 50/2019

Winterlicher Forellendrill – gut zu erkennen ist der schwimmende Sbirolino mit den Bleischroten als Köder-Beschwerung.


Knoblauch als Spray ist ideal für Kunstköder oder für Pasten ohne Knobi-Aroma


Der Duft macht’s! Selbst träge Winterforellen werden bei Knoblauch wach


Mittlerweile bieten fast alle Trout-Bait-Hersteller Knoblauchpaste an


Grundsätzlich fischen wir an Forellenseen auf zwei ...

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... verschiedene Arten: Entweder aktiv, dann bewegen wir den Köder, oder passiv mit unbewegtem Köder. Egal, welche Methode wir anwenden, es gibt einen Trick, den viele Angelsee- Spezialisten anwenden, um die Forellen auf ihre Köder aufmerksam zu machen: Sie „würzen“ ihre Köder mit Knoblauch. Zwar hat eine Forelle mit Sicherheit in ihrem Leben noch keine KnoblauchZwiebel gesehen oder geschmeckt, doch dieser penetrante Geruch hat etwas, was die Trutten schwach macht.

MIT SBIROLINO

Aktive Fischerei mit einem Sbirolino oder mit einem Durchlauf-Blinker bringt häufig die besten Ergebnisse. Dafür gibt es gute Gründe. Mit der aktiven Fischerei beackert man nämlich eine weit größere Wasserfläche und sucht damit viel mehr Standplätze ab. Wenn die Wassertemperatur unter 5 bis 6 °C fällt – typisch im Winter – halten die Fische sich ganz selten in den oberen Wasserschichten auf. Nun fischen wir mit dem Sbirolino auf zwei verschiedene Arten. Am häufigsten verwendet man in kleineren Angelseen einen als Laufpose montierten schwimmenden Sbirolino. Eine Gummiperle schützt den Knoten vor dem Wirbel am Ende der Hauptschnur. An den Wirbel kommt das das 3 bis 5 m lange (!) Monovorfach. Die Hauptschnur ist immer geflochten. Der Köder soll duften, es kann ein aromatisierter Twisterschwanz sein oder ein Knobi-Powerbait.

DIE RICHTIGE TIEFE SUCHEN

Man beginnt normalerweise mit einem Bleischrot von 0,6 bis 0,8 g (AB–AA) 50 cm vor dem Haken. Damit läuft der Köder in 1 bis 2 m Tiefe, je nach Einholgeschwindigkeit. Gelegentliche Pausen beim Einholen beleben die Köderführung. In den Pausen sinkt der Köder 1 bis 2 m tiefer. Wenn eine halbe Stunde lang nichts beißt, kommt ein weiteres kleines Bleischrot ans Vorfach. Das wiederholt man bis 2 g Gewicht. Hier liegt die Schmerzgrenze. Mehr Gewicht verursacht häufig Perücken beim Werfen.

Auf die beschriebene Art läuft der Köder allmählich immer tiefer und tiefer. Fast immer findet man mit dieser Methode die richtige Tiefe, in der die Fische sich aufhalten. Es ist hilfreich, eine Schachtel mit ähnlich schweren Bleischroten dabei zu haben. Das verringert das Risiko, an der richtigen Wasserschicht, in der die Fische sich gerade aufhalten, vorbei zu fischen.

VOLL AM GRUND

Die Grundmontage ist am erfolgreichsten, wenn die Fische unbewegte Köder bevorzugen. Zum Grundangeln zieht man einfach ein 20 bis 30 g schweres Blei auf die Hauptschnur. In den Wirbel am Ende der Hauptschnur kommt ein Monovorfach. Köder ist schwimmender Teig. Das Vorfach wird unbeschwert gelassen, so dass es senkrecht nach oben zeigt. Nun muss man herausfinden, in welcher Tiefe genau die Fische stehen. Entsprechend wird die Vorfachlänge angepasst. Es hat sich bewährt, mit einem Vorfach von 1 m Länge zu beginnen und die Länge zu verändern, wenn Bisse ausbleiben. Im Winter bedeutet dies in der Regel, das Vorfach zu kürzen, denn die Forellen stehen oft noch bodennäher. Welche Methode eingesetzt wird, und welche am besten die Beiß-Tiefe erreicht, muss man ausprobieren. Wo man aber nicht viel experimentieren muss, ist beim Köderduft. Knoblauch ist im Winter angesagt! Knobi-Teig muss also mit ans Wasser. Und Knobi-Öl oder -Spray, um die Kunst- oder Naturköder noch zusätzlich zu impfen.