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KNUSPRIG &LECKER


vegetarisch Fit - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 16.08.2019

Der Herbst ist die Zeit, in der die Blätter von den Bäumen fallen. Aber er ist auch die Zeit von Flammkuchen und Federweißer


Artikelbild für den Artikel "KNUSPRIG &LECKER" aus der Ausgabe 5/2019 von vegetarisch Fit. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: vegetarisch Fit, Ausgabe 5/2019

Flammkuchen mit Zwiebeln & Räuchertofu

FÜR 1 PORTION

Für den Boden
250 g Mehl 100 ml warmes Wasser 2 TL Öl 1 Prise Salz

Für die Creme
400 g Sojaquark 150 g veganer Frischkäse 200 g Seidentofu 1 TL Knoblauchpulver 1 EL Apfelessig 1 Zitrone (Saft) Salz Pfeffer

Außerdem
3 Zwiebeln 100 g Räuchertofu 3 EL Sojasauce Pfeffer

1. In einer Schüssel alle Zutaten für den Boden miteinander vermischen und gut durchkneten. Da keine Hefe drin ist, kann der Teig direkt weiterverarbeiten werden. Den ...

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1. In einer Schüssel alle Zutaten für den Boden miteinander vermischen und gut durchkneten. Da keine Hefe drin ist, kann der Teig direkt weiterverarbeiten werden. Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.
2. Für die Creme einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme gleichmäßig auf dem Flammkuchen-Boden verteilen. Der Belag kann ruhig eine dickere Schicht sein.
3. Zwiebeln schälen und anschließend in dünne Ringe schneiden.
4. Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und diese in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Nach 2–3 Min.einen kleinen Schuss Sojasauce dazugeben, schwenken und mit et was Pfeffer würzen.
5. Die Zwiebelringe kann man nun etwas auseinander trennen und auf den Flammkuchen legen. Danach die Räuchertofu-Würfel darauf verteilen und das Ganze bei 180 °C für 10–15 Min.in den Ofen geben. Wenn der Boden schön knusprig wird, dann ist der Flammkuchen fertig.

Zeit: ca. 45 Min.
Pro Portion: 185 kcal

Viele Menschen assoziieren mit dem Herbst drei Dinge: buntes Laub, Kürbisse und Flammkuchen. Isa Friedrich und Julia Stefan geht es genauso. Die beiden Frauen betreiben den Foodblog „Zucker & Jagdwurst.“

Viele Menschen assoziieren mit dem Herbst drei Dinge: buntes Laub, Kürbisse und Flammkuchen. Isa Friedrich und Julia Stefan geht es genauso. Die beiden Frauen betreiben den Foodblog „Zucker & Jagdwurst.“

KURIOSE NAMENSWAHL

Ein ungewöhnlicher Name für einen Foodblog. „Isa hat früher unter dem Namen ‚Isa Zucker‘ das Backvergnügen für ‚Mit Vergnügen‘ geschrieben. Die Jagdwurst im Namen steht für den herzhaften Teil unseres Blogs und trifft unseren Humor ganz gut. Allgemein wollten wir Weg von dem Stereotyp, den die Leute oft im Kopf haben, wenn sie an einen veganen Blog denken“, erklärt Julia Stefan die Namenswahl. Ein Freund hat die beiden Berlinerinnen schließlich motiviert den Blog zu erstellen. „Am Anfang haben wir Witze darüber gemacht und dann doch irgendwann begonnen, das Ganze umzusetzen“, so die Bloggerin weiter.

VEGANES KOCHEN

Vegan, leben die beiden schon eine Weile. Julia Stefan ist vor zehn Jahren auf vegane Ernährung umgestiegen, Isa Friedrich vor sechs Jahren. „Wir hatten beide den gleichen Grund: Wir möchten nicht, dass es Tieren wegen uns schlecht geht“, erklärt Julia Stefan. Mit ihrem Blog wollen sie sich nicht nur an Veganer wenden. Im Gegenteil. Sie wollen das Thema „vegane Ernährung“ ein Stück in Richtung Normalität schieben. Julia Stefan sieht ihn als Wegweiser: „Wir wollen gern weg von der Vorstellung, dass die vegane Küche immer schwierig oder aufwendig ist und man eine Million seltsame Zutaten fürs Kochen braucht. Stattdessen machen wir auch ganz klassische Gerichte, wie Lasagne und sogar Rouladen – nur halt einfach in vegan.“

UNTERSCHIEDLICHE GESCHMÄCKER

Während Isa Friedrich am liebsten Spaghetti Bolognese und Maultaschen mit Kartoffelsalat isst, stehen bei Julia Stefan besonders gerne Lasagne oder Kartoffeln mit veganem Quark auf dem Speiseplan. Aber natürlich fehlt auch ein leckerer Flammkuchen nicht. Während für Isa Friedrich ein Federweißer zum Flammkuchen unbedingt dazugehört, verbindet Julia mit einem Stück Flammkuchen eher Urlaubsgefühle. Für beide muss ein gelungener Flammkuchenboden schön dünn und knusprig sein. Hefe kann verwendet werden, ist jedoch nicht zwingend notwendig. Damit der Boden auch wirklich schön knusprig beim Backen wird, sollte man das Backblech bereits im Ofen vorheizen und den Flammkuchen direkt auf das heiße Blech geben. Wenn es mal schnell gehen muss, kann auch ein gekaufter Teig verwendet werden. Inzwischen gibt es auch Flammkuchenteig als vegane Varianten zu kaufen. Na dann, guten Appetit.Sebastian Appianing

Flammkuchen mit Feigen & Weintrauben

FÜR 1 PORTION

Für den Boden
250 g Mehl 100 ml warmes Wasser 2 TL Öl 1 Prise Salz

Für die Creme
400 g Sojaquark 150 g veganer Frischkäse 200 g Seidentofu 1 TL Knoblauchpulver 1 EL Apfelessig 1 Zitrone (Saft) Salz Pfeff er

Außerdem
3 Feigen 1 Handvoll Weintrauben 1 Handvoll Walnüsse 3 Zweige Rosmarin

1. In einer großen Schüssel alle Zutaten für den Boden vermischen und und alles gut durchkneten. Da keine Hefe im Teig ist, kann dieser direkt weiterverarbeiten werden. Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.
2. Für die Creme einfach alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Die Creme kann ruhig in einer dickeren Schicht auf den Boden gegeben werden.
3. Nun die Feigen waschen und in Scheiben schneiden.
4. Weintrauben waschen und halbieren. Beides auf dem Flammkuchen verteilen.
5. Rosmarin zupfen, Walnüsse grob hacken und beides über den Flammkuchen streuen. Dann das Ganze bei 180 °C für 10–15 Min.in den Ofen geben.

Zeit: ca. 45 Min. Pro Portion: 217 kcal

Flammkuchen mit Kürbis & Birne

FÜR 1 PORTION

Für den Boden
250 g Mehl 100 ml warmes Wasser 2 TL Öl 1 Prise Salz

Für die Creme
400 g Sojaquark 150 g veganer Frischkäse 200 g Seidentofu 1 TL Knoblauchpulver 1 EL Apfelessig 1 Zitrone (Saft) Salz Pfeff er

Außerdem
1/2 Kürbis 1 Birne 1 Handvoll Pinienkernen 1/2 Granatapfel 3–4 Zweige Thymian 1/2 TL Muskat

1. In einer großen Schüssel alle Zutaten für den Boden vermischen und alles gut durchkneten. Da keine Hefe für den Teig verwendet wird, kann dieser direkt weiterverarbeiten werden. Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.
2. Für die Creme nun alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeff er abschmecken. Die Creme gleichmäßig auf dem Flammkuchen-Boden verteilen, gerne in einer dickeren Schicht.
3. Birne und Kürbis in dünne Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen.
4. Die Kerne aus dem Granatapfel pulen und zusammen mit den Pinienkernen auf dem Flammkuchen verteilen.
5. Am Ende etwas Thymian (frisch oder getrocknet) darüberstreuen sowie etwas Muskat. Bei 180 °C für 10–15 Min.im Ofen backen.

Zeit: ca. 45 Min.
Pro Portion: 278 kcal

Flammkuchen mit karamellisierten Apfelscheiben

FÜR 1 PORTION

Für den Boden
250 g Mehl 100 ml warmes Wasser 2 TL Öl 1 Prise Salz

Für die Creme
400 g Sojaquark 150 g veganer Frischkäse 200 g Seidentofu 1 TL Knoblauchpulver 1 EL Apfelessig 1 Zitrone (Saft) Salz Pfeff er

Außerdem
3 Äpfel 2–3 EL vegane Butter (z.B. Alsan) 2 EL Agavendicksaft 2 EL brauner Zucker 2 EL Zimt

1. In einer großen Schüssel alle Zutaten vermischen und gut durchknetet. Da keine Hefe für den Teig verwendet wird, kann dieser direkt weiterverarbeiten werden. Den Teig in 4 gleich große Stücke zerteilen und auf einer glatten, bemehlten Fläche ausrollen.
2. Für die Creme alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz und Pfeff er abschmecken. Die Creme nun gleichmäßig auf dem Flammkuchen-Boden verteilen, ruhig als dickere Schicht.
3. Die Äpfel waschen und in dünne Streifen schneiden.
4. Eine große Pfanne nehmen und ein bisschen vegane Butter darin erhitzen. Dann die Apfelscheiben in die Pfanne geben und für etwa 2–3 Min.anschwitzen. Nun einen großen Schuss Agavendicksaft hinzugeben sowie 2 EL braunen Zucker.
5. Einmal gut schwenken. Jetzt kommt noch der Zimt dazu, alles für weitere 2–3 Min.in der Pfanne karamellisieren lassen. So lange, bis die Apfelscheiben noch einen leichten Biss haben.
6. Den Flammkuchen damit belegen und alles bei 180 °C für 10–15 Min.backen.

Zeit: ca. 45 Min. Pro Portion: 241 kcal


Fotos: Hella Wittenberg (1), Zucker&Jagdwurst (4), freepik.com (3), shutterstock (1)