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Kochen ohne Nomi!: Talador Surf and Turf


PC Games MMORE - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 18.03.2020

Egal, ob ihr euch auf das Ende der Fastenzeit freut oder komplett darauf pfeift: Wir haben diesmal etwas für euch, mit dem ihr euch verwöhnen könnt!


Artikelbild für den Artikel "Kochen ohne Nomi!: Talador Surf and Turf" aus der Ausgabe 4/2020 von PC Games MMORE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games MMORE, Ausgabe 4/2020

Bereits in Rohform sehen die Zutaten absolut deliziös aus. Wir empfehlen stark, Ochsenherztomaten zu nehmen, denn die Dinger sind ein echter Hingucker.


Die fünfte Jahreszeit ist vorüber und in den Städten Azeroths kehrt langsam, aber sicher wieder Ruhe ein. In Sturmwind weht ein laues Lüftchen durch die Stadt und lässt alte Bonbonpapiere über das Pflaster tanzen. Ein bewusstloser Zwerg wird, immer noch leise schnarchend, von der Stadtreinigung in die ...

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... Ausnüchterungszelle gekehrt, während eine Lichtgeschmiedete Draenei-Dame sich lautstark in den Kanal vor der Kathedrale übergibt. Ah, der Karneval, Fluch und Segen der zivilisierten Welt zugleich. In Orgrimmar wurde, auf Anregen der Orcischen Bevölkerung, sogar mit scharfkantigen Schokoladentafeln geworfen, was dazu führte, dass die Verwundetenzahlen in Höhen schossen, die zuvor nur bei der Belagerung von Lordaeron erreicht wurden. Ihr habt das ganze Treiben allerdings hinter euch gelassen, denn Schlachtenlärm, Marschmusik und schwere Kopfverletzungen erlebt ihr auch sonst genug - dafür braucht es nicht noch ein eigenes Fest. So oder so steht nun für einige Bewohner Azeroths die Fastenzeit an und das bedeutet, den Gürtel enger zu schnallen. Ihr selbst nehmt es jedoch mit dem Abnehmen nicht so genau und belohnt euch erst einmal mit einem zünftigen Mahl in einer der unzähligen Tavernen der Stadt. Während der Wirt noch die letzten Luftschlangen vor die Tür kehrt, nehmt ihr Platz und bestellt das opulenteste Mahl, das ihr auf der Speisekarte finden könnt. Der Tisch voller Priester nebenan wirft euch zwar böse Blicke zu, doch das ist euch egal. Ihr freut euch auf eine dekadente Mischung aus dem besten Fleisch, das die Weiden und Ozeane Azeroths in der Lage sind, zu produzieren. Doch was ist das? Gerade, als ihr euch zum Schankwirt umdreht, jagt ein schwarz-weißer Schemen aus der Küche, begleitet von einem durchdringenden Brandgeruch. Ihr erkennt gerade noch einen kleinen angeschmorten Panda, der eine Rauchfahne hinter sich herzieht, da schlagen auch schon Flammen aus der Küche. So viel zum Brechen der Fastenzeit. Nomi hat euch wieder einmal gefunden! In „Kochen ohne Nomi“ bringen wir euch Heft für Heft bei, wie ihr Köstlichkeiten aus WoW, wie z. B. „Würziger Rippchenbraten“ oder „Salat Azshari“, nachkochen könnt, ohne dass der korpulente Küchen-Bär eure Herdplatte in tausend Teile zerlegt. Stellt ein paar grimmige Stadtwachen vor eure Kochstelle, denn heute kochen wir Surf and Turf!

Ihr wollt Dekadenz? Wir haben Dekadenz!

Weil wir gemein sind, aber trotzdem für euer leibliches Wohl sorgen möchten, kochen wir diesen Monat das berühmte Talador Surf and Turf. Ha, ha! Und das mitten in der Fastenzeit! Nur zur Beruhigung: Ihr müsst euer Fasten nicht jetzt schon brechen. Solltet ihr tatsächlich die Fastenzeit einhalten wollen, freut ihr euch einfach schon einmal darauf, das Gericht pünktlich zum Ende des Fastens zu kochen; dann habt ihr bereits etwas extrem Dekadentes, auf das ihr euch freuen könnt. Apropos Dekadenz: Das Konzept des Surf and Turf wird tatsächlich in der „Enzyklopädie des schlechten Geschmacks“ aus den Neunzigerjahren als „vulgäre Selbstdarstellung“ bezeichnet, da hier in der Regel Steak und Hummer kombiniert werden - die beiden teuersten Gerichte der Speisekarte. Besser kann man das Ende des Hungerns nicht feiern! Wir wählen unser Talador Surf and Turf stattdessen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus Gründen des guten Geschmacks aus: Anstelle von Hummer wählen wir Garnelen, die nicht nur gut das herzhafte Aroma unseres Steaks ergänzen, sondern auch ein kleines bisschen erschwinglicher sind als Hummer, und zudem wie angegossen zu dem entsprechenden Tooltip passen. Zur Sicherheit wiederholen wir lieber noch einmal, dass das Surf and Turf keine leichte Kost zum Abnehmen darstellt. Ihr werdet eine Menge Fleisch und Fisch essen, weshalb wir empfehlen, das Gericht in der Tat nach einer langen Fastenperiode zu verspeisen oder es eurem WoW-Charakter gleichzutun und in schwerer Rüstung auf einen Haufen Monster einzuprügeln. Alternativ stemmt ihr ein paar Gewichte - das Ganze kommt aufs Gleiche raus. Die hier genannten Mengen dienen dazu, vier Personen pappsatt zu bekommen. Wer lieber für sich alleine oder als Paar kocht, verringert die Mengen entsprechend. Als Letztes empfehlen wir natürlich, ein paar Freunde einzuladen und in die Küche zu stellen. Ein Riesengericht wie das Talador Surf and Turf schmeckt am besten, wenn es die Arbeit vieler Hände darstellt.

Das Auge isst mit: Wenn ihr euer saftiges Talador Surf and Turf zubereitet, vergesst nicht, eine Blume daneben zu legen. Und dann lasst es euch schmecken!


Die „Coeur de Boeuf“, auch „Ochsenherztomaten“ genannt, schmecken deutlich intensiver als andere Tomaten und passen hervorragend zu dem Gericht.


Die Bewohner von Talador wissen, was sich gehört: Nach einem Arbeitstag wird erst einmal richtig zugeschlagen! Unser Surf and Turf macht müde Draenei munter.


Nehmt euch ein Herz!

Und durchstoßt es mit eurem Dolch! Okay, es ist eine Tomate, aber ein wenig beschwingte Opferstimmung hat noch keiner Küche geschadet. Wie bereits erwähnt schnappt ihr euch im ersten Schritt die Ochsenherztomaten und schneidet diese in circa einen Zentimeter dicke Scheiben. Gebt acht, dass ihr vorsichtig an der Tomate herumsäbelt, denn je sauberer die Schnitte sind, desto besser sieht euer Talador Surf and Turf hinterher aus. Wir haben absichtlich die sogenannten „Coeur de Boeuf"-Tomaten gewählt, weil sie nicht nur exotisch aussehen, sondern auch einen ganz eigenen Geschmack besitzen, welcher sehr gut zu der Steak-Garnelen- Kombination passt. Gebt die Tomaten nun zusammen mit dem Rosmarin und Thymian in eine große Auflaufform, und schneidet zwei Knoblauchzehen hinein. Lasst die Scheibchen dünn ausfallen und verteilt sie gut über den Tomaten. Gebt eine Prise Pfeffer und Salz hinzu und beträufelt das Ganze großzügig mit Olivenöl. Stellt den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze und gebt 15 bis 20 Minuten in euren Wecker ein - werft aber trotzdem ab und an einen Blick in den Ofen, damit euch die Tomaten nicht anbrennen. Für die Sauce nehmt ihr euch nun entweder ein wenig Zeit oder einen eifrigen Helfer, denn ihr müsst die Blätter von der Petersilie und dem Estragon abzupfen. Im Anschluss hackt ihr die Blätter so fein ihr könnt und gebt alles in eine Schüssel. Reibt die Schale eurer (bitte ungespritzten!) Zitrone mit der Hilfe einer feinen Käsereibe in die Schale und viertelt den Rest der Frucht. Zieht nun die Schalotte ab, hackt sie so fein ihr könnt und schmeißt sie ebenfalls in die Schüssel. Gebt nun im letzten Schritt vier Esslöffel Milch, die Mayonnaise, den Senf, zwei Teelöffel Zitronenabrieb und den Saft von zweien eurer Zitronenviertel in die Schüssel. Verrührt alles gut miteinander und schmeckt eure Sauce mit Salz und Pfeffer ab.

Fleisch und Fisch, auf den Tisch

Nehmt euch nun euer gut geschärftes Messer und putzt euer Fleisch. Bei einem guten Hüftsteak dürfte der Verschnitt kaum bis gar nicht anfallen - die Garnelen solltet ihr allerdings von ihrem Darm befreien. Wenn ihr eine Garnele in die Hand nehmt und am Rücken des Viehs eine dünne schwarze Linie seht, dann schneidet diesen vorsichtig heraus. Der Darm ist an sich nicht schädlich, kann aber Sand enthalten, der nichts in eurem leckeren Surf and Turf zu suchen hat. Zieht nach dem Fleischputz zwei Knoblauchzehen ab und legt diese zur späteren Nutzung beiseite. Achtung: Solltet ihr keine Knoblauchpresse besitzen, hackt ihr den Knoblauch am besten jetzt bereits so fein ihr könnt - auf diese Weise sparen sich die Pressen-Verweigerer unter euch eine hektische Hack-Phase. Salzt eure Steaks von beiden Seiten und erhitzt in einer Pfanne zwei Esslöffel Olivenöl. Bratet nun eure Steaks von beiden Seiten circa zwei (Rare), vier (Medium) oder sechs Minuten (Well Done). Nehmt eure saftigen Steaks aus der Pfanne und lasst sie kurz ruhen. Erhitzt die Pfanne wieder und schmeißt eure vorbereiteten Garnelen ohne Zugabe von weiterem Öl hinein. Bratet sie unter ständigem Rühren circa vier bis fünf Minuten an. Wenn ihr euch wundert, warum eure Garnelen so schnell braun werden: Das ist der Fleischsaft der Steaks, der eure Garnelen erst so richtig herzhaft werden lässt. Nehmt eure Knoblauchzehen zur Hand und presst diese in die Pfanne. Schmeckt alles mit einer Prise Salz ab, bratet es kurz an und nehmt dann die Pfanne von der Herdplatte. Erhitzt den Knoblauch auf gar keinen Fall zu lange an, denn sonst entwickelt er einen bitteren Geschmack, der nichts in eurem Surf and Turf zu suchen hat. Wenn eure Garnelen bereit sind, tischt ihr auf: Legt zuerst die gewürzten Tomatenscheiben auf den Teller und drapiert dann das Steak daneben. Gebt die Knoblauch-Garnelen auf die Tomate und haut einen Klacks eurer Sauce neben die Garnelen. Zerteilt die übrig gebliebenen Viertel eurer Zitrone nun mit einem kuren Schnitt in Achtel und legt sie neben den Teller. Perfekt! Wer gerne die volle Ladung Talador-Charme auf seinem Essenstisch haben möchte, sucht sich noch ein Blümchen in ansprechendem Violett und legt dieses neben das Gericht. Obacht: Verziert euren Teller erst kurz vor Essensbeginn mit der Blume, da die Hitze des Steaks sonst dafür sorgt, dass die Blütenblätter sehr schnell welk werden. Wir wünschen euch einen guten Appetit und ein angemessen dekadentes Brechen der Fastenzeit. Und wenn ihr mit all dem Fasten-Kram nichts anfangen könnt gönnt ihr euch einfach trotzdem ein deftiges Surf and Turf. Das Jahr ist bereits zu einem Viertel vorbei - ihr habt es euch definitiv verdient.

Exakte Wissenschaft

Den Tooltip aus dem Spiel möglichst exakt zu treffen, ist uns sehr wichtig. Dieses Mal denken wir, dass wir uns ganz gut geschlagen haben! Denkt bei eurem Gericht unbedingt an die Blume, wenn ihr euch ebenfalls genau an die Vorlage halten wollt.

Ausrüstung für den Küchen-Schlachtzug

Diesen Monat benötigt ihr für euren Schlachtzug lediglich einen Herd, einen Ofen, eine Auflaufform, eine Käsereibe, eine gute Pfanne und einen guten Platz zum Schnibbeln. Da ihr eine Menge Fisch und Fleisch schneiden und dabei eine sehr hohe Präzision benötigen werdet, empfehlen wir euch sehr ein Messer, das ihr am besten im Voraus kurz mit einem Wetzstahl bearbeitet - ihr wisst schon, diese Metallstangen, mit denen Fernsehköche immer auf ihre teuren Klingen einschlagen. Wer seine Talador-Kreation tatsächlich mit einer Blume verzieren will, sollte das erst kurz vor dem Servieren tun, da die Blüte sonst unter Garantie zu schnell welk wird. Blütenblätter und heiße Steaks vertragen sich eben nur für eine sehr kurze Weile.

Extrem dekadente Einkaufsliste Surf and Turf: • 500 g Rinderhüftsteak • 400 g Garnelen • 800 g Ochsenherztomaten (Coeur de Boeuf) • 4 Knoblauchzehen • 200 ml Milch • 1 Bio-Zitrone (ungespritzt) • 2 Schalotten • 160 g Mayonnaise • 20 ml Senf • 10 g Rosmarin • 10 g Thymian • 10 g Estragon • 10 g Petersilie • Olivenöl • Pfeffer • Salz Für den Koch: • Ein Krug Stout oder ein Pils - beides passt, ihr habt Fleisch und Fisch zur Auswahl.

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