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KOHL VON A BISZ


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EatSmarter! - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 26.10.2022
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Bildquelle: EatSmarter!, Ausgabe 6/2022

Blaukraut-Roulade mit heller Bratensauce

Rezept auf Seite 96

Blaukraut-Roulade mit heller Bratensauce

pro Portion 409 KCAL

FÜR 4 PORTIONEN:

100 g schwarze Bohnen

100 g schwarzer Reis

ca. 600 ml kaltes Wasser

1 rohe Rote Bete

2 EL geschrotete Leinsaat

50 g Haferflocken

7 EL Hefeflocken

1 Bund Estragon, fein gehackt

Salz

12 äußere Blätter eines Rotkohls

5 Nelken

3 Lorbeerblätter

1 EL Olivenöl

½ Sellerieknolle

3 EL Haselnussmus

250 g Buschbohnen

1 Die Bohnen und den Reis getrennt über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Bohnen abgießen und in 250 ml Wasser 1 Stunde mit geschlossenem Deckel köcheln lassen. Den Reis abgießen und in einem kleinen Topf mit 150 ml Wasser 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

2 In der Zwischenzeit die Rote Bete schälen und auf einer Gemüsereibe klein raspeln.

3 Die Bohnen und den Reis leicht auskühlen lassen und mit Roter Bete, Leinsaat, Haferflocken, 4 Esslöffeln Hefeflocken, der Hälfte des ...

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... gehackten Estragons und einer Prise Salz zu einer homogenen Masse vermengen.

4 Den Rotkohl am Strunk anschneiden, sodass die 12 Blätter offen liegen. Den Kohl mit den Nelken und dem Lorbeer in kochendes Wasser geben und die weich werdenden Blätter nacheinander ablösen, weitere 3 Minuten im köchelnden Wasser schwimmen lassen. Wenn man die 12 Blätter beisammenhat, diese aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Den Strunk der ausgekühlten Blätter ausdünnen, damit sie flexibel werden, mit der Bohnen-Reis-Füllung belegen, einrollen und mit der Nahtseite nach unten in eine Kasserolle legen. Mit einem Schuss Wasser und einem Spritzer Olivenöl im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Umluft 20 Minuten backen.

5 Inzwischen den Sellerie schälen und würfeln. In einem kleinen Topf knapp mit Wasser bedecken, leicht salzen und das Wasser einkochen lassen, das dauert etwa 15 Minuten. Danach wieder kaltes Wasser dazugeben und dann mit dem Haselnussmus und den restlichen Hefeflocken mithilfe des Pürierstabs eine cremige Sauce zaubern.

6 Die Buschbohnen putzen und in reichlich kochendem Wasser so lange kochen, bis ihre Farbe ins Dunkelgrüne geht (ca. 9 Minuten). Abgießen, kurz abschrecken und mit einem Spritzer Olivenöl und dem restlichen gehackten Estragon vermengen.

ANRICHTEN Eine kleine Kelle Sauce in die Mitte des Tellers geben, die Buschbohnen darauf anrichten und 1½ Kohlrouladen anlegen.

Der eigenen Gesundheit und ebenso der des Planeten Gutes tun, mit diesem Ansatz trifft Vegan-Pionier Surdham Göb den Nerv der Zeit. „Gesund“, AT Verlag, 248 Seiten, 28 Euro

Gebratener Butterbrokkoli mit Oliven und Trauben

pro Portion 190 KCAL

FÜR 2 PORTIONEN:

1 mittelgroßer Brokkoli

200 g Pellkartoffeln, am Vortag gekocht, geschält

10 weiße Trauben, kernlos

2 EL schwarze Oliven (z. B. Taggiasca oder Kalamata)

1 EL Kräuterbutter

GRUNDZUTATEN AUS DEM VORRAT:

1 EL Olivenöl

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 Brokkoli in Röschen schneiden, waschen und abtropfen lassen. Pellkartoffeln in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Brokkoli und Kartoffeln darin 5 Minuten kräftig anbraten, dabei öfter durchschwenken.

2 Trauben waschen und halbieren. Oliven halbieren und entsteinen. Beides in die Pfanne geben und kurz mitbraten. Kräuterbutter hinzugeben und alles gut durchschwenken. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Christian Henze hat die fisch- und fleischlose 5-Zutaten-Küche perfektioniert und teilt in „Feierabend-Blitzrezepte Veggie“ seine Lieblingsgerichte. Becker Joest Volk Verlag, 168 Seiten, 32 Euro

SURDHAM GÖBS TIPP Der übrig gebliebene Rotkohl kann, gut mariniert, wunderbar zu einem frischen Salat oder zu einem Apfelblaukraut weiterverarbeitet werden.

Rote-Bete-Taglierini mit Cranberrys und Spitzkohl

pro Portion 556 KCAL

FÜR 2 PORTIONEN:

150 g Taglierini

½ Spitzkohl

1 kleine Stange Porree

2 gegarte Rote Beten

50 ml Rote-Bete-Saft

Saft von 1 Limette

2 EL Joghurt

2 EL getrocknete Cranberrys

2 EL gesalzene Mandelkerne

2 EL Gartenkresse

AUSSERDEM:

Salz

Rapsöl

frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Die Nudeln nach Packungsangabe in stark gesalzenem Wasser al dente kochen.

2 Den Spitzkohl in feine Streifen und den Porree in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und Spitzkohl und Porree darin anbraten.

3 Die Roten Beten in breite Keile schneiden und zum anderen Gemüse in die Pfanne geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Rote-Bete- und Limettensaft ablöschen.

4 Die Nudeln in ein Sieb abgießen und zum Gemüse in die Pfanne geben. Unter Schwenken 1 Minute köcheln lassen, sodass die Nudeln eine tiefrote Farbe annehmen.

5 Auf zwei Tellern je 1 EL Joghurt kreisrund ausstreichen und die Nudeln darauf anrichten. Die Pasta mit Cranberrys, Mandeln und Gartenkresse bestreuen.

Mit „Hensslers schnelle Nummer“ von Steffen Henssler zaubern Foodies in maximal 25 Minuten alltagstaugliche Blitzgerichte auf die gedeckte Tafel. Gräfe und Unzer, 240 Seiten, 26 Euro

Winterlicher Salat

Geröstete Trauben & Äpfel, Rotkohl, Senf, Walnüsse & Ziegenkäse

FÜR 4 PORTIONEN ALS HAUPTGERICHT ODER FÜR 8 ALS BEILAGE: FERTIG IN 42 MINUTEN

4 Äpfel

1 Selleriestaude

250 g kernlose Weintrauben

Olivenöl

Rotweinessig

½ Rotkohl (500 g)

1 Packung vorgegarter Reisund Körnermix (250 g)

30 g Walnusskerne

3 EL körniger Senf

60 g krümeliger Ziegenkäse

OPTIONAL: natives Olivenöl

1 Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Äpfel vierteln, entkernen und in eine ofenfeste Form (25×30 cm) geben. Die äußeren Stangen des Selleries ablösen und anderweitig verwenden. Die zarten inneren Stangen in feine Scheiben schneiden und zu den Äpfeln geben, das Grün beiseitelegen. Die Weintrauben in die Form zupfen, alles mit je 1 EL Olivenöl und Rotweinessig beträufeln, mit Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen und im Ofen 30 Minuten rösten.

2 Inzwischen den Rotkohl grob auf ein großes Schneidebrett raspeln. Den Körnermix in der Mikrowelle nach Packungsangabe erwärmen, auf dem Rotkohl verteilen und die Walnüsse darüberkrümeln. Den Senf dazugeben, alles mit 3 EL Rotweinessig beträufeln, gut vermengen und sorgfältig abschmecken. Den Salat auf dem Brett oder einer Platte anrichten. Die fertig gerösteten Früchte und den Sellerie dazugeben.

Den Salat mit dem zerkrümelten Ziegenkäse und dem Selleriegrün garnieren und nach Belieben mit etwas nativem Olivenöl extra abrunden.

Kochen superleicht gemacht – dank Jamie Olivers über 120 neuer Mahlzeiten aus nur einer Pfanne oder Ofenform Realität am Herd. „ONE“, Dorling Kindersley, 312 Seiten, 29,95 Euro

Zora Klipp

Ravioli mit Rotkohl-Füllung

pro Portion 879 KCAL

FÜR 4 PORTIONEN:

FÜR DIE ROTKOHL-FÜLLUNG:

1 kleiner Kopf Rotkohl

1 Apfel

1 Zwiebel

Öl

500 ml Rotwein

Gewürzsäckchen: Lorbeer, Nelken, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Pimentkörner

Zucker (alternativ Honig)

200 g Ricotta

100 g Parmesan

FÜR DIE RAVIOLI:

500 g Mehl

5 Eier (Größe M)

Salz

AUSSERDEM:

Nudelmaschine oder Nudelholz

1 Den Apfel entkernen und zusammen mit dem Rotkohl und der Zwiebel fein schneiden. Alles in etwas Öl anbraten und mit Rotwein ablöschen. Das Gewürzsäckchen hinzugeben und 1 Stunde köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Zum Schluss mit Honig oder Zucker abschmecken.

2 Alle Zutaten für die Ravioli zu einem Teig verkneten und mindestens 1 Stunde kühl stellen. Es empfiehlt sich, hier mit einer Küchenmaschine zu arbeiten, da der Teig sehr fest ist. Wenn nicht, auch gut, dann haben Sie gleich Ihre Arme trainiert.

3 Den Rotkohl auskühlen lassen und mit dem Ricotta und dem Parmesan in einem Blitzhacker zu einer Masse verarbeiten.

4 Den Teig nun mithilfe einer Nudelmaschine (Nudelholz geht auch, ist allerdings sehr mühsam, da der Teig ziemlich fest ist) mehrmals auf breitester Stufe durchdrehen und mehrmals falten. Anschließend zwei gleich lange Bahnen ausrollen und mit einem Teelöffel kleine Häufchen der Füllung auf einer der Bahnen verteilen. Im Viereck mit einem Pinsel den Teig um die Füllung herum ganz leicht mit etwas Wasser einstreichen und die andere Teigplatte darüberlegen und andrücken. Nun um die Füllung herum die Ravioli ausschneiden und diese in siedendem Wasser 4–6 Minuten kochen.

Zora Klipp weckt mit ihren 80 bodenständigen Ideen die Lust auf ein fixes grünes Festmahl, für das es nur wenige günstige Zutaten braucht. „Koch’s einfach – Vegetarisch“, EMF Verlag, 176 Seiten, 20 Euro

ZORA KLIPPS TIPP

Den Rotkohl am besten einen Tag vorher zubereiten.

Was Fernsehköchin Zora Klipp an der Pflanzenwelt liebt? Dass sie so kunterbunt ist wie dieser reich bestückte Wochenmarktstand und damit unendlich viel Platz für Kreativität in der Küche bietet.

Emmer-Blumenkohl-Risotto mit Salbei

pro Portion* 752 KCAL

FÜR 4–6 PORTIONEN:

60 ml Olivenöl extra vergine

15–20 g Salbei, Blätter abgezupft (10 g),

zum Servieren

80 g Mandelkerne, grob gehackt,

zum Servieren

1 Zwiebel, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten

125 ml trockener Weißwein

500 g Blumenkohlröschen, geputzt und fein gehackt

320 g Emmer

100 g Arborio-Reis (Risottoreis)

1,5 l heiße Hühner- oder Gemüsebrühe guter Qualität

375 ml Milch

40 g Parmesan, fein gerieben Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

300 g Rotschmierenkäse oder Brie, in dicke Scheiben geschnitten,

zum Servieren

1 Einen großen Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Hälfte des Olivenöls in den Topf gießen und darin Salbei und Mandeln in 3–4 Min. knusprig rösten. Herausnehmen und beiseitestellen.

2 Übriges Olivenöl in den Topf gießen und Zwiebel und Knoblauch darin in 4–5 Min. unter gelegentlichem Rühren weich dünsten. Wein zugießen und 1 Min. köcheln lassen.

3 Blumenkohl, Emmer und Reis hinzufügen und 1–2 Min. unter Rühren andünsten. Die Temperatur auf schwache bis mittlere Hitze reduzieren und alles unter gelegentlichem Rühren weiterköcheln lassen.

4 Nach und nach jeweils 250 ml Brühe zugießen und unter Rühren einkochen lassen.

Erst wenn die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist, die nächste Portion Brühe dazugeben. Den Risotto auf diese Weise 50–55 Min. unter Rühren garen. Dann die Milch zugießen und rühren, bis der Reis cremig ist. Parmesan, Salz und Pfeffer unterrühren.

5 Risotto auf tiefe Teller oder Bowls verteilen und mit Käse, knusprigen Salbeiblättern und Mandeln servieren.

pro Portion* 752 KCAL

Bei Donna Hay kommen einfach alle Zutaten in einen Topf, eine Pfanne oder Ofenform und köcheln dort ihrer Vollendung entgegen. „One Pan Perfect“, Gräfe und Unzer, 272 Seiten, 29 Euro

DONNA HAYS TIPP

Statt Emmer können Sie auch Freekeh nehmen, und der Rotschmierenkäse lässt sich durch extra Parmesan ersetzen.

Rinderfilet

mit Süßkartoffelpüree, Blumenkohl-Crumble und Lakritz-Jus

pro Portion 1194 KCAL

FÜR 2 PORTIONEN:

1 Süßkartoffel

2 Möhren

1 Zwiebel

1 EL Öl

200 ml Gemüsebrühe

2 Rinderfilets (à ca. 200 g)

Salz

2 EL Olivenöl

¼ Blumenkohl

40 g Butter

3 EL Panko (asiat. Paniermehl)

4 Lakritzbonbons

200 ml dunkler Bratenfond

100 ml roter Portwein Pfeffer aus der Mühle

2 EL süßsaure Chilisauce frisch geriebene Muskatnuss

1 Die Süßkartoffel schälen. Die Möhren putzen und schälen, die Zwiebel schälen und das Gemüse in feine Würfel schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen. Süßkartoffel, Möhren und Zwiebel darin andünsten, mit der Brühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.

2 Den Backofen auf 120 °C vorheizen. Die Rinderfilets mit Salz würzen. Das Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und das Fleisch auf beiden Seiten bei starker Hitze anbraten. Im Ofen etwa 12 Minuten garen, bis eine Kerntemperatur von 56 °C erreicht ist.

3 Den Blumenkohl putzen, waschen und auf der Küchenreibe fein reiben. In einer Pfanne 3 EL Butter erhitzen und den Blumenkohl darin etwa 2 Minuten andünsten. Das Panko dazugeben und mitrösten. Mit Salz würzen.

4 Die Lakritzbonbons im Mörser zerkleinern. Mit Fond, Portwein und restlicher Butter in einem kleinen Topf leicht erhitzen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5 Die Chilisauce unter das Süßkartoffelgemüse rühren, mit dem Stabmixer fein pürieren und mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Das Rinderfilet aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. In Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Filet auf dem Süßkartoffelpüree anrichten, den Blumenkohl-Crumble darüber verteilen und mit dem Lakritz-Jus beträufeln.

Hier gibt sich das Who’s who der deutschen TV-Köche die Ehre und teilt seine jeweils acht besten Kreationen. „Die Küchenschlacht“, ZS, 192 Seiten, 19,99 Euro

Grünkohlsalat mit Zitrusfrüchten und Kabeljau

pro Portion 540 KCAL

FÜR 4 PORTIONEN:

1 kg Grünkohl

Salz

10 Bio-Kumquats

4–5 EL Zucker

4 Zweige Thymian

2 Orangen

1 Grapefruit

½ Pomelo

1 TL Senf

1 EL Weißweinessig

5 EL Olivenöl

1 Prise gemahlener Anis

600 g Bio-Kabeljaufilet (ohne Haut und Gräten)

8 Blätter Brik-Teig (hauchdünn ausgerollte Teigblätter; aus dem orientalischen Lebensmittelgeschäft)

Sonnenblumenöl zum Braten

1 Den Grünkohl verlesen, die Blätter von den Stielen zupfen und gründlich waschen. Inzwischen in einem Topf reichlich Wasser mit Salz aufkochen. Den Grünkohl im sprudelnd kochenden Wasser portionsweise in 1–2 Min. bissfest blanchieren, dann herausnehmen und jeweils eiskalt abschrecken. Grünkohl sorgfältig abtropfen lassen.

2 Die Kumquats waschen, trocken reiben und halbieren, die Kerne entfernen. Die Kumquathälften in sprudelnd kochendem Wasser 1–2 Min. blanchieren, in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

3 300 ml Wasser und 4 EL Zucker aufkochen, 1 Zweig Thymian abbrausen, trocken schütteln und dazugeben. Die Kumquathälften dazugeben und alles ca. 5 Min. offen bei kleiner Hitze köcheln lassen.

4 Inzwischen Orangen, Grapefruit und Pomelohälfte so schälen, dass auch die weiße Haut 37 g mit entfernt wird. Die Filets mit einem spitzen Messer zwischen den einzelnen Trennhäuten herausschneiden, dabei den Saft auffangen. Die Fruchthälften ausdrücken, den Saft ebenfalls auffangen.

5 Den Zitrusfruchtsaft mit Senf, Essig und Olivenöl zu einer Vinaigrette verrühren und mit Anis und Salz abschmecken. Den blanchierten Grünkohl untermischen und den Salat bis zum Servieren ziehen lassen.

6 Den übrigen Thymian abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Das Kabeljaufilet kalt waschen, gründlich trocken tupfen und in acht breite Streifen schneiden. Die Filetstreifen mit Salz und Thymianblättchen bestreuen. Die Brik-Teigblätter auf einer Arbeitsfläche ausbreiten, die Fischfiletstreifen jeweils darin einwickeln. Das Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Filetpäckchen darin unter Wenden bei mittlerer bis großer Hitze knusprig und goldbraun braten, dann auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

7 Den Grünkohlsalat nochmals abschmecken, die Kumquats samt Sirup und die vorbereiteten Fruchtfilets untermischen. Den Salat auf vier Teller verteilen, die Teig-Fischstäbchen anlegen und alles sofort servieren.

Spezialitäten aus deutschen Gefilden rücken Sybille Schönberger und Vincent Klink in „ARD Buffet – Regionale Genüsse“ ins rechte Licht. Gräfe und Unzer, 240 Seiten, 24 Euro

Spitzkohl-Fisch-Rouladen mit Kräutern

pro Portion 380 KCAL

FÜR 4 PORTIONEN:

FÜR DIE ROULADEN UND DAS GEMÜSE:

1 Knoblauchzehe

3 EL Olivenöl

1 EL Apfelessig

600 ml stückige Tomaten (aus dem Glas)

2 TL Ahornsirup

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

2 TL edelsüßes Paprikapulver

Salz | Pfeffer aus der Mühle

2 kleine Spitzkohl

1 walnussgroßes Stück Ingwer

4 Strauchtomaten

4 Schellfischstücke (à ca. 140 g)

FÜR DEN PETERSILIENSALAT:

1 Bund Petersilie

1 EL Olivenöl

1 Spritzer Zitronensaft

Salz | Pfeffer aus der Mühle

Tarik Roses kohlenhydratarme Speisen aus „Iss besser! Low Carb“, dem Buch zur NDR-Sendung, machen fit, satt und vor allem großen Appetit auf einen neuen, gesunden Lebensstil. ZS, 176 Seiten, 22,99 Euro g

1 Für Roulade und Gemüse den Backofen auf 180 °C vorheizen. Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel in Streifen, Knoblauch in feine Würfel schneiden. Beides in einem Topf in 1 EL Öl bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Essig und stückigen Tomaten ablöschen, mit Ahornsirup, Kreuzkümmel, Paprikapulver sowie je 1 Prise Salz und Pfeffer würzen. Die Tomaten offen bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

2 Inzwischen vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen. 8 schöne große Blätter von den Köpfen lösen und auf einem Backblech verteilen, jeweils mit 1 Tropfen Olivenöl leicht benetzen, salzen und pfeffern. Die Blätter im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 2 Minuten garen. Herausnehmen und abkühlen lassen, den Backofen nicht ausschalten.

3 Beide Spitzkohlreste vierteln, den harten Strunk entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Ingwer abschaben und fein würfeln. Tomaten waschen und halbieren, dabei die Stielansätze entfernen. Den Fisch waschen und trocken tupfen, auf Gräten prüfen und vorhandene entfernen, salzen und pfeffern. Je 2 gegarte Spitzkohlblätter leicht überlappend auf der Arbeitsfläche auslegen und 1 Fischstück am unteren Rand mittig darauflegen. Die Blattränder zur Mitte hin einschlagen und das Kohlblatt von unten nach oben samt Fisch kompakt aufrollen.

4 Das übrige Öl in einem Bräter erhitzen und die Kohlstreifen darin andünsten. Den Ingwer unterheben, salzen und pfeffern. Den Tomatensugo nochmals abschmecken und auf dem Spitzkohl verteilen. Die Rouladen darauflegen, die Tomatenhälften rundum verteilen und alles im Ofen auf der mittleren Schiene etwa 10 Minuten garen.

5 Inzwischen für den Salat die Petersilie waschen, trocken tupfen, Blätter abzupfen und grob hacken. Öl, Zitronensaft und je 1 Prise Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen und die Petersilie darin marinieren.

6 Zum Servieren auf jedem Teller ein Bett aus Spitzkohlstreifen mit etwas Tomatensugo verteilen, jeweils eine Roulade und einige Tomatenhälften darauflegen und alles mit dem Petersiliensalat toppen.

DR. MATTHIAS RIEDLS ISS-BESSER-TIPP: Tomaten geben jedem Gericht Farbe und Aroma. Und dazu tun sie uns auch noch gut: Denn das rote Gemüse enthält reichlich Lykopin, ein Carotinoid, das bestimmte Krebsarten sowie stille Entzündungen ausbremst. Übrigens: Anders als bei vielen Wirkstoffen können wir aus gegarten Tomaten sogar mehr Lykopin ziehen als aus den rohen Früchten.

Polenta mit Pilzen und Rosenkohl

pro Portion 607 KCAL

FÜR 4 PORTIONEN:

250 g Rosenkohl

600 g gemischte Pilze

4 Schalotten

300 ml Milch

400 ml Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer frisch geriebene Muskatnuss

150 g weiße Polenta (Instant; ersatzweise normale Polenta)

3 EL Olivenöl

1 TL getrockneter Thymian

2 EL Apfel-Balsamessig (plus nach Belieben etwas mehr zum Beträufeln)

100 g Parmesan

100 g Butter

1 Rosenkohl waschen, putzen und vierteln. Pilze putzen, bei Bedarf mit einem trockenen Tuch säubern und je nach Größe und Vorlieben in kleinere Stücke schneiden. Die Schalotten schälen und vierteln.

2 Milch und Brühe zusammen mit etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einem Topf aufkochen. Polenta einrühren und 2–3 Min. unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Polenta andickt. Dann die Polenta bei sehr kleiner Hitze zugedeckt quellen lassen, bis das Gemüse fertig ist.

3 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Rosenkohl und Schalotten darin anschwitzen und bei kleiner Hitze in ca. 5 Min. bissfest garen. Die Pilze dazugeben und bei mittlerer bis großer Hitze anbraten. Den Thymian dazugeben und das Gemüse mit dem Balsamessig, Salz und Pfeffer abschmecken.

4 Den Parmesan reiben und zusammen mit der Butter in die Polenta einrühren. Polenta mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, zusammen mit dem Gemüse auf vier Tellern anrichten und mit dem restlichen EL Olivenöl und nach Belieben mit etwas Apfel-Balsamessig beträufeln.

Wochenenden sind zum Entspannen sowie ausgiebigen Essen da – und Mike Süsser liefert passend dazu vielseitige Relax-Rezepte für eine genussvolle Auszeit. „Meine lazy Weekendküche“, Gräfe und Unzer, 192 Seiten, 24 Euro