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KOMPAKT-SYMMETRIE


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Off Road - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 12.10.2021

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Bildquelle: Off Road, Ausgabe 11/2021

Ein symmetrisches Antriebslayout? Was ist das denn? Das ist nicht weniger als eines der Haupt-Kaufargumente, weshalb man sich laut dem japanischen Allrad-Spezialisten für eines seiner Modelle entscheidet. Mit dem XV soll man nun auch in der zweiten Generation in der Kompaktklasse wieder von den Vorteilen profitieren. Das Fahrzeugkonzept verspricht als Mild-Hybrid bessere Fahrleistungen bei gesteigerter Kraftstoff-Effizienz.

PREISWERTER EINSTIEG

Der XV positioniert sich als Allroundtalent mit erhöhter Bodenfreiheit und Geländegängigkeit sowohl im urbanen Raum als auch abseits der Straßen. Das dynamische Exterieur-Design unterstreicht dabei die Onroad-Performance. Die Radhaus-Beplankungen in unlackiertem Kunststoff, die für die Fahrzeugklasse guten 220 mm Bodenfreiheit sowie ein optisch ...

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... hervorgehobener Unterfahrschutz, deuten mit dem kurzen Überhang am Heck die Offroad- Kompetenz an. Abgeschaut hat man sich diese von den höher positionierten Modellen Forester und Outback. Der XV bietet aber in der größten Motorisierung mit dem 2,0-Liter-Boxer und 110 kW zu einem Preis von 30 690 Euro einen fast 10 000 Euro günstigeren Einstieg in die Subaru-Allradwelt. Dabei wirkt er, bei einem Blick auf die technischen Daten, vor allem als Topmodell neben dem 1.6er-Benziner nicht wie ein Sparmodell.

MARKENWERTE

Der XV verfügt wie alle Allrad- Subarus über das symmetrisch aufgebaute Antriebslayout, das bei genauerer Betrachtung wirklich bemerkenswert aufgeräumt und schlüssig wirkt. Die Symmetrie beginnt beim Boxer. Hier liegen sich die Kolben in einer Ebene gegenüber und kompensieren die durch ihre oszillierende Bewegung entstehenden Massekräfte besser als zum Beispiel Reihenmotoren. Resultieren soll daraus ein erhöhter Schwingungskomfort. Der spannendste Teil der Symmetrie befindet sich allerdings in der Integration des Allrads. Im Gegensatz zu dem in der Kompaktklasse üblichen Quer-Verbau des Aggregats muss hier die Rotationsbewegung der Kurbelwelle nicht über mehrere rechtwinklige Umwege an die Räder gelenkt werden. In Kombination mit dem Boxer macht dies das CVT-Getriebe mit integrierter Kraft-Anbindung an die Vorderachse und eingebauter Lamellenkupplung zur Kraftverteilung an die Hinterachse möglich. Daraus resultieren Abtriebswellen gleicher Länge und symmetrisch um die Fahrzeugmitte angeordnete Massen. Auf dem Blatt Papier ergeben sich daraus weniger störende Antriebseinflüsse in der Lenkung sowie eine bessere Fahrstabilität. Und genau das konnten wir in unserem Test auch so erfahren. Der XV kennt gefühlt keinen Grenzbereich. Die Spurtreue bei trockener und auch nasser Fahrbahn ist schlichtweg sehr gut. Dass der Boxer aufgrund seiner flachen Bauweise im Falle eines Frontaufpralls unter die Fahrgastzelle taucht, steigert das Sicherheitsgefühl weiter. Dennoch gibt es einen Wermutstropfen im System, ohne den man all die Symmetrie nicht erreichen würde – das CVT-Getriebe. In unserem Testbetrieb konnte es in Kombination mit dem 150 PS starken Benziner einfach keinen so rechten Charme entfalten. Die sieben manuellen Schaltstufen konnten nicht den Antriebskomfort eines aktuellen Wandlergetriebes bieten. Teilweise wirkte der XV nicht gerade agil, wobei die Elektrifizierung genau hier Abhilfe schaffen sollte. Auch der Akustikkomfort leidet unter der Kombination aus 194 Nm und CVT-Getriebe.

NEBEN DEM ANTRIEB

Stellt man sich auf die etwas undynamische Drehmoment-Jonglage ein, findet man sich im Interieur schnell zurecht. Allerdings ist hier eher Utility-Style als Urban-Chic angesagt. Dennoch: Die wichtigen Bedienelemente sind gut dimensioniert und robust. Die Sitzheizung verfehlt man auch mit Handschuhen nicht, die x-Modes zum Anpassen des Antriebs auf den Untergrund sind mit einem Tastendruck in der Mittelkonsole erreichbar. Die Fahrassistenzsysteme mit adaptiver Abstands- und Geschwindigkeitsregelung funktionieren einwandfrei und der Fahrzeugklasse entsprechend. Für Unterhaltung sorgen Apple Carplay und Android Auto auf dem Acht-Zoll-Zentraldisplay.

EMPFEHLENSWERT?

Um ehrlich zu sein: Man wird den Subaru XV vor allem dann fühlen, wenn man Subaru fühlt. Der kompakte Japaner ist kein feingeschliffener Golf unter falscher Flagge. Aber er vermittelt eine Fahrstabilität, die in seiner Klasse ihresgleichen sucht, wirkt, als könnte man ihn wirklich benutzen anstatt ihn nur schön zu finden, und bietet im Zubehör für 295 Euro einen soliden Unterfahrschutz. Das sagt eigentlich schon alles: Ein Hersteller, der sich selbst in der Kompaktklasse um solche Details kümmert, meint es ernst mit den Offroad-Skills – das gefällt uns. ■

T | | Andreas Milkutat