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Konfiguration des Mac anpassen


Mac Life Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 30.09.2021

Systemeinstellungen

Mithilfe der Systemeinstellungen schaffst du die Basis für die spätere Arbeit mit deinem Mac. Falls du bestimmte Einstellungen bei der Installation von Monterey übersprungen hast oder sie korrigieren möchtest, bist du hier ebenfalls richtig. Die Systemeinstellungen spielen nicht nur bei der Konfiguration eine wichtige Rolle, sondern auch später bei der Fehlersuche, wenn sich dein Mac einmal nicht so verhält, wie du es erwartest, oder wenn er ein angeschlossenes neues Gerät nicht sofort erkennt. Mit den Systemeinstellungen sollte sich jeder vertraut machen. Also, keine Angst! Gerade für Einsteiger ist es eine gute Idee, einmal alle Module der Systemeinstellungen durchzublättern und sich dadurch einen Überblick zu verschaffen, welche Möglichkeiten macOS Monterey bietet. Im Fenster der App findest du praktisch alle wichtigen Einstellungen an einem Ort.

In den System einstellungen ...

Artikelbild für den Artikel "Konfiguration des Mac anpassen" aus der Ausgabe 1/2022 von Mac Life Wissen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mac Life Wissen, Ausgabe 1/2022

Das Fenster der Systemeinstellungen zeigt je nach Mac etwas über 30 Module, die standardmäßig nach Kategorien sortiert sind.
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... passt du das allgemeine Aussehen der Oberfläche an, wie Schriftgrößen, Hintergrundbild und vieles mehr.

Neu in Monterey

Die wichtigsten neuen Systemeinstellungen:

- neues Einstellungsmodul „Passwörter“

- neue Oberfläche für Monitoreinstellungen

- iCloud: Private Relay, Adresse verbergen

- Menüleiste im Vollbildmodus zeigen

- „Fokus“ statt „Nicht stören“

Auch die Mitteilungen mit denen dich System und Apps auf dem Laufenden halten, kannst du hier anpassen. Das solltest du übrigens auch, weil Anzahl und Form der Mitteilungen großen Einfluss darauf haben, ob du wichtige Infos mitbekommst oder alles in einer großen Flut von Meldungen untergeht, die einfach nur nervt. In Monterey kommt an dieser Stelle noch die neue Fokus-Funktion hinzu.

Ein weiterer wichtiger Punkt in den Systemeinstellungen ist die Konfiguration der Peripheriegeräte von Maus und Tastatur über angeschlossene Monitore bis zum Drucker. Dazu gehören auch die Netzwerkeinstellungen, der heutzutage selbstverständliche Zugang zum Internet und die Freigaben. In der App findest du außerdem die Benutzerverwaltung und diverse Funktionen zur Sicherheit des Systems wie dem Schutz vor unerlaubten Zugriffen.

Zu den wichtigen persönlichen Bereichen gehört dann schließlich noch alles rund um deine Apple-ID und iCloud sowie die Familienfreigabe zum Teilen von Daten oder zur gemeinsamen Nutzung verschiedener Apple-Dienste.

Einstellungen aufrufen

Du hast diverse Möglichkeiten, um die Systemeinstellungen zu öffnen. Am schnellsten geht es über das Dock, da Apple das Symbol der App standardmäßig dort platziert. Als zweite Möglichkeit findest du den Befehl „Systemeinstellungen“ auch gleich als zweiten Eintrag im ApfelMenü, das von jeder App aus erreichbar ist. Für den Start per Tastatur verwendest du einfach die Suchfunktion Spotlight. Dazu drückst du die Tasten [cmd] + [Leertaste]. Wenn sich das Fenster von Spotlight öffnet, gibst du dort einfach „Sys“ ein. Spotlight vervollständigt die Eingabe und schlägt gleich als ersten Treffer „Systemeinstellungen“ vor, sodass du bloß noch die Eingabetaste drücken musst, um die App zu öffnen.

Aufbau der Einstellungen

Beim ersten Öffnen der App fallen die vielen Icons auf, die die einzelnen Bereiche der Einstellungen repräsentieren. Apple sortiert die Module in zwei Gruppen. Die erste umfasst persönliche Einstellungen, inklusive der Benutzerverwaltung. Zur zweiten gehören Hardware und Kommunikation nach außen. Früher waren es sogar vier Kategorien, doch im Rahmen der Appletypischen Vereinfachung der Oberfläche entfielen erst deren Namen und dann halbierte sich die Anzahl. Da die verbliebene Struktur eh nicht mehr viel hilft, kann man eigentlich auch ganz darauf verzichten und zur alphabetischen Darstellung der Module wechseln. Die erlaubt das Programm nämlich auch. Vor allem Einsteiger kommen damit oft besser zurecht.

Eine andere Möglichkeit, um den Zugriff auf die Einstellungen übersichtlicher und schneller zu machen, ist, sich nur noch die wichtigsten anzeigen zu lassen. Im Workshop unten zeigen wir, wie du die selten benötigten Module der Systemeinstellungen einfach ausblenden kannst. Keine Sorge, über das Einstellungsmenü oder das Menü des Docksymbols hast zu auch weiterhin alle Module im direkten Zugriff. Das Ausblenden wirkt nur auf die Darstellung im Fenster der App. In den erwähnten Menüs sind die Module übrigens immer alphabetisch sortiert.

Probieren erlaubt

Die meisten Änderungen in den Systemeinstellungen sind sofort aktiv, sodass du die App nicht verlassen musst und eventuell gleich wieder den Ausgangszustand herstellen kannst. Das spart Zeit und erlaubt auch unerfahrenen Nutzer:innen, ein wenig zu experimentieren und sich ohne große Risiken mit den verschiedenen Optionen anzufreunden.

Die richtige Einstellung finden

Bist du nicht sicher, in welchem Modul sich eine bestimmte Einstellung befindet, kann die Suchfunktion helfen. Dazu gibst du den Suchbegriff in das Eingabefeld oben rechts im Fenster der Systemeinstellungen ein. Tippst du zum Beispiel „WLAN“, zeigt macOS sofort alle zum Thema passenden Module an. Blätterst du mit den Pfeiltasten durch die Liste der Fundstellen, hebt das System das jeweilige Modul im Fenster mit einem hellen Kreis hervor. Du kannst das Modul dann mit der Eingabetaste sofort öffnen.

In den folgenden Artikeln gehen wir noch im Detail auf die wichtigsten Einstellungen ein.

Workshop: So passt du die Darstellung an und findest wichtige Einstellungen schneller

1 Um die Systemeinstellungen übersichtlicher zu machen, kannst du Module ausblenden, die du nur selten benötigst. Dafür öffnest du das Menü „Einstellungen“ und rufst den Befehl „Anpassen“ auf.

2 Es erscheint nun neben jedem Modul eine kleine Checkbox.

Entferne durch Anklicken der Box die Häkchen an den nicht benötigten Modulen. Klicke anschließend oben auf die Taste „Fertig“.

3 Das Fenster der Systemeinstellungen zeigt jetzt nur noch die aktiven Module, wodurch es viel übersichtlicher ist. So kannst du das gerade benötigte Modul zukünftig viel schneller finden.

4 Ist die App nicht aktiv, reicht ein Klick mit gedrückter [ctrl]-Taste („Sekundärklick“) auf das Docksymbol, um ein Menü mit allen Modulen zu öffnen. Dort siehst du auch die ausgeblendeten.

5 Eine a ndere Möglichkeit, die Einstellungen übersichtlicher zu machen, ist die Sortierung der Module nach Namen. Rufe dafür den Menübefehl „Einstellungen > Alphabetisch ordnen“ auf.

6 Über die Suchfunktion kannst du in den Einstellungsmodulen nach Begriffen und Funktionen suchen. Gib einen Text ein, und der Mac hebt die dazu passenden Module durch helle Kreise hervor.