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Konzentration aufs Wesentliche


PROTRADER - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 02.04.2019

Fast zu schön, um wahr zu sein: In Süddeutschland identifiziert ein Unternehmer eine Marktlücke und sucht sich im Reich der Mitte einen Partner, mit dessen Hilfe er ein entsprechendes Angebot auf die Beine stellt. Viel mehr braucht es eigentlich nicht, um die Entstehungsgeschichte der Firma J. F. Maschinen zu erzählen. Was hier noch unterschlagen wurde, ist das Happy End. Aber lesen Sie selbst!


Branche
Baumaschinen

Firmenporträt
J.F. Maschinen

Artikelbild für den Artikel "Konzentration aufs Wesentliche" aus der Ausgabe 4/2019 von PROTRADER. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PROTRADER, Ausgabe 4/2019

Der Maschinentransport wird aus Baindt koordiniert


JF 3.5, Einsatzgewicht 3,4 t, 4 Zyl. 37 kW, Reißkraft 45 kN


FJ 10.0, das Flaggschiff der Radladerflotte aus ...

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... Baindt


JF 1600, JF 2.5, JF3.5 und JF 5.0 mit Anbaugeräten


Schon seit einiger Zeit erfreuen sich Minibagger – und mit einiger Verzögerung auch kompakte Radlader – wachsender Beliebtheit. Praktisch jeder hierzulande vertretene Hersteller hat mittlerweile eine größere Bandbreite von Minibaggern im Programm. Bei den Radladern ist das nicht so. Das ist erstaunlich, bieten sich doch die leichtgewichtigen Vertreter der Zunft besonders für den kommunalen Einsatz, vorzugsweise bei kleineren Gemeinden, im Garten- und Landschaftsbau sowie nicht zuletzt bei kleineren Industriebetrieben als vielseitig verwendbares Nutzfahrzeug mit einem weiten Einsatzspektrum geradezu an.

Ein Unternehmer mit Weitsicht

Beides, sowohl den Trend hin zu Baggern bis unter 2 Tonnen Dienstgewicht als auch die steigende Nachfrage nach leichten Radladern, hat ein Unternehmer aus Baindt bei Ravensburg schon frühzeitig kommen sehen. Bereits 2007 gründete Julius Fiesel die Firma J. F.
Maschinen und offerierte unter diesem Label zunächst zwei Minibagger unterschiedlicher Größe als Neumaschinen. Zwei Jahre später kamen die ersten Radlader hinzu, auf deren Vertrieb sich das Unternehmen eingedenk des vergleichsweise überschaubaren Angebots in dieser Klasse immer mehr fokussierte.

Ein potenter Partner

Die Information, dass die in Baindt vertriebenen Maschinen letztlich aus China stammen, enthält Fiesel seinen Kunden nicht vor. Nur so war es möglich, eine solche Produktpalette zu einem derart interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten – bis heute eines der schlagenden Argumente für die J. F.-Maschinen.
Doch hier ist Fiesel mit seinem Unternehmen nicht stehen geblieben. Ganz im Gegenteil: Der Unternehmer investierte eigenes Know-how in die Entwicklung der Maschinen und unterzog sämtliche Typen im engen Kontakt mit seinem Geschäftspartner einem konsequenten Verbesserungsprozess. Längst hat sich so zu dem nach wie vor überzeugenden Argument des Erstehungspreises auch das eines unkomplizierten Aufbaus der Maschinen gesellt, was wiederum für ausgesprochen niedrige Wartungs- und Unterhaltskosten bürgt.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Mittlerweile kann J. F. Maschinen auf eine lange und erfolgreiche Lieferantenbeziehung zurückblicken. Die Zusammenarbeit besteht inzwischen seit der Firmengründung im Jahr 2007. Beste Voraussetzungen für eine permanente Erweiterung der Produktpalette und eine stetige Ergänzung des Angebots um weitere interessante Produkte. Im Bereich der Radlader umfasst das Spektrum inzwischen vier Kompaktlader mit einem Einsatzgewicht von 2,5 bis 5,5 Tonnen sowie zwei Mini-Radlader mit einem Dienstgewicht von 750 bzw.
1600 Kilogramm. Weiterhin umfasst das Produktportfolio inzwischen auch Elektro-Gabelstapler und im Jahr 2020 wird voraussichtlich auch ein Teleskoplader das Programm von J. F. Maschinen bereichern. Darüber hinaus führt das Unternehmen ein breites Angebot unterschiedlichster Anbaugeräte, das von der Standardschaufel über eine 4in1-Kippschaufel, Kehrmaschinen, Kommunalschneeschilde, Palettengabeln, Greifer, Ballenspieß bis hin zum Schnellwechsler reicht.

Kontinuierlicher Erfolg

Das kontinuierliche Wachstum der Firma erforderte im Jahr 2011 bereits den kompletten Neubau des Firmengebäudes. Mehrere Büroräume und eine große Lager- und Ausstellungshalle mit angrenzender Werkstatt wurden errichtet. Inzwischen ist der Bau einer zusätzlichen Lagerhalle in unmittelbarer Nachbarschaft im Bauw, die noch in 2019 fertiggestellt werden soll.
Ebenso ist die Ersatzteilversorgung garantiert. Sie wird in erster Linie als Zentrallager dienen, in dem ständig rund 5000 Ersatzteile bevorratet werden.


Fotos Volker Goeth