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Kooperation für bessere Qualität


GB Gärtnerbörse - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 20.04.2019

Syngenta Flowers mit Hauptsitz im niederländischen Enkhuizen und das schwedische Unternehmen OptiFreeze haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Es geht um Tests und die Weiterentwicklung von „OptiCept“.


Bei OptiCept handelt es sich um ein Verfahren, mit dem sich die Qualität von Stecklingen und Schnitt -blumen sowie möglicherweise auch von Saatgut länger als üblich aufrechterhalten lässt.
Eine Pressemitteilung von Syngenta Flowers spricht von technologischem Durchbruch.
Die Kombination aus verbesserter Qualität sowie erhöhter Lagerungs- und Transportfähigkeit ermög -liche beispielsweise im Hinblick auf unbewurzelte Stecklinge, bessere Produkte mit höherer Zuver -lässigkeit zu liefern und zugleich die Menge an Abfall signifikant zu verringern.

Tests mit Calliope

OptiFreeze ist ein börsennotiertes schwedisches Start-up-Unternehmen der Universität Lund. Bei der ersten Zusammenarbeit mit Syngenta Flowers wurde die OptiCept-Technologie im Juli 2017 mit Pelargonienstecklingen der Serie Calliope getestet, später auch bei Jungpflanzen von Dipladenien,Lavandula undArgyranthemum .
Laut Syngenta erhofft man sich von dem neuen Verfah-ren „Lösungen für logistische Probleme, mit denen die Zierpflanzen-Branche seit vielen Jahren zu kämpfen hat“.
Eine erste industrielle Produktionsanlage für das OptiCept-Verfahren werde bei der kenianischen Stecklingsfarm von Syngenta Flowers installiert. Die vorkommerzielle Phase werde voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 beginnen.
Mit einem Lizenzierungsmodell werde die neuartige Behandlungsmethode auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt, kündigte Syngenta an.

Zwei Schritte

Laut den Firmenangaben umfasst das OptiCept-Verfahren zwei Schritte. Den Auftakt bildet eine Vakuum-Infusion. Beim zweiten Schritt durchlaufen die Produkte ein gepulstes elektrisches Feld. Die Pflanzenzellen werden mit Flüssigkeiten durchtränkt. Hierbei – so teilte Syngenta mit – würden keine Schäden am Pflanzengewebe entstehen.
eh

Quelle: Pressemitteilung
Syngenta, 19. Februar 2019

PFLANZE DES MONATS

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Foto: GMH/LV Sachsen

Pinkfarbene Blütenblätter und sonnengelbe Mitte:Brachyscome angustifolia ‘Fresco Candy’ von Danziger, im Handel auch als „Sweet Rosalie“ bekannt, ist Sachsens „Balkonpflanze des Jahres 2019“. Sie gilt als tolerant gegenüber Hitze und Regen, wächst kompakt und hat kleines, dunkelgrünes Laub. In den Gefäßen bildet die Sorte dichte Polster.
GMH/gb

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