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KOSTENLOSE PHOTOSHOP-AKTION: Splash-Effekt


DOCMA - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 07.08.2019

Mit Hilfe der hier vorgestellten Photoshop-Aktion können Sie Objekte oder Personen in Wasserspritzer zerspringen lassen. Olaf Giermann zeigt Ihnen die Anwendung der Aktion und wie Sie die mitgelieferten Pinselspitzen zur Feinabstimmung des Bildes nutzen.

Artikelbild für den Artikel "KOSTENLOSE PHOTOSHOP-AKTION: Splash-Effekt" aus der Ausgabe 5/2019 von DOCMA. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: DOCMA, Ausgabe 5/2019

01 Download

Viele kostenlose Aktionen wie diese stehen auf Webseiten zum Download bereit, die sich durch Werbung finanzieren. Dementsprechend gibt es oft ähnlich benannte Fake-Schaltflächen, die unerfahrene Internetbenutzer leicht in die Irre führen können. Also Vorsicht!

Öffnen Sie www.docma.info/21600 und klicken Sie auf “Download” (a). Auf der nächsten ...

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... Seite wählen Sie “Free Slow Download” (b). Nach Ablauf der vorgegebenen Wartezeit klicken Sie auf “I’m not a robot” (c) und lösen Sie die folgende Captcha-Anfrage, bei der Sie vorgegebene Elemente erkennen und auswählen müssen. Nach einem Klick auf “Create Download Link” (d) können Sie nun endlich unten auf der folgenden Seite “Download “ klicken und so das Herunterladen starten (e).

02 Vorbereitungen

Entpacken Sie die geladene ZIP-Datei. Markieren Sie im Finder/Explorer die Aktionen, Pinsel-und Muster-Vorgaben im Ordner „Action Set“ (a). Mit einem Doppelklick laden Sie alle auf einmal in Photoshop. Sie müssen Photoshop für die fehlerfreie Ausführung der Aktion auf Englisch umstellen (b). Ausführliche Infos dazu finden Sie unter folgendem Link: www.docma.info/21538

PHOTOSHOP AUF ENGLISCH UMSTELLEN: Ändern Sie vorübergehend den Dateinamen von „tw10 428_Photoshop_de_DE.dat“ (zum Beispiel durch Voranstellen einer Tilde (~)) aus dem Verzeichnis „Programme > Photoshop > Locales > de_DE > Support Files“ und starten Sie Photoshop neu.

03 Ebenen vorbereiten

Stellen Sie sicher, dass Ihr Bild nur aus einer Hintergrundebene besteht (“Layer > Flatten image”, deutsch: “Ebene > Auf Hintergrundebene reduzieren “). Erzeugen Sie anschließend eine Auswahl Ihres Hauptmotivs mit Hilfe von “Select > Select & Mask” (a) und bestätigen Sie den Dialog mit “OK”.

Legen Sie eine neue, leere Ebene (“Strg/Cmd-Shift-N”) mit dem Namen „area“ an (b) und füllen Sie nun die Auswahl mit irgendeiner Farbe (“Alt-Backspace “). Im Beispiel war Rot als Vordergrundfarbe eingestellt (c).

04 Aktion starten

Unter “Windows > Actions” finden Sie nach dem vorigen Schritt zwei Aktionen-Sets: “Water Photoshop Action-CC 2017” und “Water Photoshop Action”. Aktivieren Sie die erste, falls Sie Photoshop CC verwenden (a), die zweite für ältere Versionen, und klicken Sie auf “Play” (b). Sie werden aufgefordert, die Stellen zu übermalen, an denen Sie den Wasser-Effekt anwenden wollen (c). Klicken Sie auf “Stop”. Bleiben Sie auf der aktuellen, automatisch neu erzeugten Ebene „area 2“. Alternativ zum manuellen Malen können Sie beispielsweise auch mit dem “Schnellauswahlwerkzeug” Auswahlen erzeugen und diese anschließend mit Farbe füllen (d). Das ist meist schneller und auch genauer. Wenn Sie alle gewünschten Bereiche mit Farbe gefüllt haben, klicken Sie wiederum auf “Play”, um fortzufahren.

05 Hintergrund anpassen

Das Ergebnis kann sich bereits sehen lassen. Aber dank dem klaren Ebenenaufbau können Sie es in allen Details gezielt weiter verfeinern. In der orange markierten Ebenengruppe namens „Background Elements“ lässt sich beispielsweise das voreingestellte Schwarz für den Bildhintergrund ändern, indem Sie auf die Miniatur der Farbfläche „Change background color“ doppelklicken und im sich öffnenden Farbwähler Farbe und Helligkeit anpassen.

06 Schwarz ausblenden

In der Violett markierten Gruppe „Your object elements“ finden Sie Ihr in Schritt 3 freigestelltes Objekt und können dessen Einfluss hier abstimmen. In diesem Fall wirkten sich die Schwarzwerte der Ebene „Add & Kill your object space“ (a) zu kräftig aus. Ein solches Problem lässt sich schnell mit “Blend if” (deutsch: “Mischen, wenn”) lösen. Öffnen Sie mit einem Doppelklick auf die Ebenenminiatur den “Ebenenstil”-Dialog und ziehen Sie den Schwarzregler des unteren Verlaufsbalkens (b) nach rechts. Mit gehaltener “Alt”-Taste splitten Sie den Regler und erzeugen so einen weichen Übergang.

07 Deckkraft

In der blauen Ebenengruppe finden Sie alle Wasser-Elemente. Hier wurden beispielsweise auch die Strukturen des Originalfotos in dunkle („Shadow elements“) und helle („Light elements“) aufgesplittet (a). Durch Abstimmen der “Deckkraft “ dieser beiden Ebenen regulieren Sie den Einfluss des Ausgangsfotos auf das Bildergebnis. Nach dem Ablauf der Aktion sind hier 43 % voreingestellt (b). Bei einer Deckkraft von 0 % ist das Originalporträt komplett ausgeblendet (c), bei 100% tritt es aufdringlich in Erscheinung (d). Die beste Feinabstimmung nach Ihren Vorstellungen erhalten Sie, indem Sie die Masken beider Ebenen nutzen und dort den jeweiligen Effekt selektiv und behutsam durch Malen mit dem “Pinsel” bei einer geringen Pinsel-”Deckkraft” ausblenden (e).

08 Farb-und Kontrastebenen

Oben im Ebenenstapel finden Sie drei Ebenengruppen, die jeweils viele Einstellungsebenen enthalten. In der grünen Gruppe können Sie die Lichtverläufe (“Light elements”) im Bild abstimmen (a).

Die gelb markierten Ebenen (b) enthalten 10 unterschiedliche Farbeffekte (“10 Color Fx”). Mit den Einstellungsebenen der roten Gruppe (c) stimmen Sie Farbe und Kontrast für das gesamte Bild ab (“Color and contrast settings of all image”).

09 Weitere Wasserelemente

Die in Schritt 2 geladenen Pinselspitzen können Sie nutzen, um das Bild um weitere Wasserelemente zu ergänzen. Erzeugen Sie eine neue leere Ebene, wählen Sie im “Brushes”-Panel (deutsch: “Pinsel”-Bedienfeld) eine der Vorgaben aus (a), wählen Sie eine “Deckkraft” und einen “Fluss” von 100 % für den “Pinsel “ und setzen Sie die Pinselspitze Klick für Klick ein (b). Hier wendete ich für eine dynamischere Bildwirkung den Filter “Bewegungsunschärfe “ auf diese Ebene an und ergänzte mit den anderen Pinselspitzen auf einer weiteren Ebene zusätzliche Wasserelemente (c).

10 Endabstimmung Schnell und einfach optimieren Sie das Bild mit dem “Camera Raw-Filter” von Photoshop CC im letzten Schritt. Fassen Sie dafür alle Ebenen mit dem Shortcut “Strg/ Cmd-Alt-Shift-E” zu einer neuen Ebene zusammen, konvertieren Sie diese in ein Smartobjekt und rufen Sie “Filter > Camera Raw-Filter” auf. Der große Vorteil: Sie kön-nen viele Detailkorrekturen in nur einem einzigen Dialog non-destruktiv anwenden.

Die wichtigsten Änderungen sind in diesem Fall das Erhöhen des “Weiß”-Wertes sowie das abgestimmte Erhöhen von “Struktur”, “Klarheit” und “Dunst entfernen” im Zentrum des Bildes. Das ist mit dem “Radial-Filter “ schnell und einfach erledigt (a). Die Werte für “Struktur” und “Klarheit “ können Sie dann auch noch auf das gesamte Bild anwenden (b). Das Hinzufügen von “Körnung” (c) vereinheitlicht die vielen Bildelemente, und per “Vignettierung nach Freistellen” (d) lenken Sie den Blick noch stärker auf die Bildmitte.