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Kraftvoller Mini


Raspberry Pi Geek - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 05.08.2021

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Bildquelle: Raspberry Pi Geek, Ausgabe 10/2021

Am Tag der Verfügbarkeit des Pi Pico überschlugen sich die bekannten Maker- Schmieden mit Ankündigungen eigener RP2040-Boards. Dabei müssen diese Alternativen viel bieten, denn der Pico legt die Latte hoch, und das bei einem sehr guten Preis. Sein Konkurrent Tiny2040 von Pimoroni macht seinem Namen alle Ehre. Auf der Oberseite des winzigen Boards gibt es nur zwei Buttons und eine RGB-LED, aber keinen Chip: Den hat Pimoroni samt weiterer Bauteile auf die Unterseite verbannt. Bei diesem Design sind die angeschnittenen Löcher auf der Seite mehr Schein als Sein.

Beim Pico können Sie das Breakout dank dieser „castellated holes“ direkt in SMD-

Manier auf eine Trägerplatine auflöten, beim Tiny2040 nicht. Neben dieser nicht von allen Anwendern benötigten Funktion gehen viele Pins verloren, und das dürfte in typischen Projekten schon eher schmerzen. Ist der verfügbare Platz aber knapp, spielt der Tiny2040 seine Stärke aus.

Der Mikrocontroller des Tiny2040 ist derselbe wie beim Pi Pico, in Sachen Arbeitsspeicher legt Pimoroni aber bei dem Winzling deutlich nach: Mit 8 MByte Flash steht im Vergleich zum Original die vierfache Menge bereit. Als sehr praktisch erweisen sich auch die beiden Buttons: Der vom Pico bekannte Boot-Knopf liegt hier nach dem Boot nicht brach, sondern agiert als normaler Taster an Pin GP23. Der andere, beim Original schmerzlich vermisste Button fungiert als Reset-Knopf.

Zwischen den Buttons liegt eine mit den Pins GP18 bis GP20 verbundene RGB-LED – auch das toppt die Ausstattung des großen Bruders. Mangels Pins gibt es nur eine SPI-Schnittstelle, bei UART und I 2 C führt der Tiny2040 allerdings beide Busse heraus. Jedoch lassen sich nicht alle vier gleichzeitig nutzen.

ADC-Pins gibt es vier statt drei, und statt mit Micro-USB glänzt der Tiny2040 mit einem modernen USB-C-Anschluss.

Insgesamt bietet das kleine Board pfiffige Komponenten und reichlich Speicher, aber ob das angesichts der wenigen Pins Sinn ergibt, hängt stark von den Anforderungen ab. Letztlich hat der Käufer mit dem Tiny2040 eine zusätzliche Option, und das ist immer gut.

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Bildquelle: Raspberry Pi Geek, Ausgabe 10/2021

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