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KRIEGE & SCHLACHTEN: Auf Messers Schneide


Militär & Geschichte - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 09.03.2020

Die Anfangsphase des Koreakrieges ist reich an Wendepunkten. Persönliche Eitelkeiten und haarsträubende Fehl urteile bringen beide Seiten abwechselnd an den Rand der Niederlage


1950: BEGINN DES KOREAKRIEGES

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Bildquelle: Militär & Geschichte, Ausgabe 3/2020

Verunsichert: Die sieggewohnte US Army erhält Mitte 1950 einen Dämpfer, als nordkoreanische Truppen die Halbinsel überrennen. Die Amerikaner können sich aber wieder fangen und zurückschlagen; diese GIs beobachten am 19. September die Wirkung ihres Artilleriefeuers


Hoffnungsschimmer: Südkorea baut im Konflikt mit dem kommunistischen Norden auf die Hilfe der UNO und speziell auf US-amerikanische Truppen ...

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Hoffnungsschimmer: Südkorea baut im Konflikt mit dem kommunistischen Norden auf die Hilfe der UNO und speziell auf US-amerikanische Truppen


E igentlich kann nicht allzu viel schiefgehen, aber was heißt das schon? General Douglas Mac - Arthur, Oberbefehlshaber der UNTruppen in Korea, gibt sich nach außen hin zwar stets siegesgewiss, doch kommen ihm in jenen ersten Septembertagen des Jahres 1950, während er an der Spitze einer gewaltigen Landungsflotte die koreanische Westküste hinaufdampft, sicher auch sorgenvolle Gedanken. Keine drei Monate zuvor war er nämlich ebenso gewiss gewesen, dass die von seinen Offizieren geschulten Südkoreaner einer Invasion aus dem Norden problemlos standhalten würden – bis sich das als Irrtum erwies. Dann hatte er angenommen, dass wenigstens die USArmee im Handumdrehen mit Kim Ilsungs Truppen fertig werden würde – doch auch diese Illusion war geplatzt.

Bis jetzt hat MacArthur mit Annahmen über seinen Befehlsbereich also noch nicht allzu häufig richtig gelegen, und nun leitet er eine Operation, die nicht nur höchst riskant ist, sondern auch noch über den Ausgang des gesamten Krieges entscheiden könnte. Sie trägt den Decknamen „Chro - mite“ und hat den Hafen von Incheon zum Ziel – 300 Kilometer im Rücken der feindlichen Front, nur einen Katzensprung von der besetzten Hauptstadt Seoul entfernt; ein Husarenstück (siehe Karte Seite 63).

Wenn die Angreifer sich an diesem neuralgischen Punkt würden festsetzen können, wäre Kims Hauptarmee, die weit im Süden des Landes steht, auf einen Schlag der Lebensnerv gekappt. Wenn „Chromite“ aber scheitert, droht der Verlust der gesamten Halbinsel. Zwar rechnen MacArthur und seine Planer für Incheon nur mit geringem feindlichen Widerstand, doch sie wissen auch, wie oft sie sich schon haben korrigieren müssen.

Ideologische Gräben

Von Anfang an ist in Korea kaum etwas wirklich sicher. Die von den Siegermächten installierten Regierungen im Norden und Süden geraten, ähnlich wie im geteilten Deutschland, bereits unmittelbar nach ihrer Formierung ideologisch aneinander (siehe Kasten Seite 61); doch sind Seoul und Pjöngjang dazu noch keinerlei Schranken im Bereich der bewaffneten Macht auferlegt. Beide Regime, das von Rhee Syng-man im Süden und jenes von Kim Il-sung im Norden, lassen keinen Zweifel daran, dass sie das jeweils andere militärisch nie - derwerfen würden, sobald nur die Gelegenheit dazu günstig wäre.

Wie ein Schock wirkt es, als die Nordkoreaner nach nur einer Woche Krieg Seoul erobern können; die südkoreanischen Streitkräfte sind bis dahin schon um die Hälfte dezimiert


Großer Führer: Nordkoreas Ministerpräsident Kim Il-sung mobilisiert seine Armee, die der des Südens weit überlegen ist


Den Nordkoreanern begegnet man mit Überheblichkeit, doch das rächt sich bitter.


Zünglein an der Waage ist schließlich der Unwille der USA, die aggres - sive Politik ihres südlichen Protegés mitzutragen. Aus Sorge, einen größeren Konflikt mit den kommunistischen Mächten zu provozieren, verweigert die Truman-Regierung Rhee Syng-man schwere Waffen und zieht bis zum Sommer 1949 alle eigenen Verbände aus Südkorea ab. Auf der anderen Seite ist es gerade diese amerikanische Zurückhaltung, die Stalin dazu bringt, Kim die lang ersehnte Angriffserlaubnis zu erteilen.

Der Norden ist überlegen

Am 25. Juni 1950 schlagen die Nord - koreaner los. Mit einer Gesamtstärke von etwa 135.000 Soldaten sind sie den südlichen Truppen gegenüber zahlenmäßig nur unwesentlich im Vorteil, qualitativ jedoch überragen sie ihren Gegner in allen Bereichen. So kann Kims Armee für ihre Offensive knapp 260 T-34-Panzer und SU-76- Selbstfahrhaubitzen mobilisieren, dazu eine kleine Luftflotte von etwa 130 Kampfflugzeugen. Der Süden verfügt demgegenüber über keinerlei Panzer, nur eine Handvoll Schulflugzeuge und auch nur über ein knappes Drittel der nordkoreanischen Artillerie. Hinzu kommt, dass die Volks - armee ganze Divisionen aus Veteranen des Chinesischen Bürgerkrieges zusammenstellen kann, während viele der südlichen Verbände gerade mal die Zusammenarbeit auf Kompanie-Ebene beherrschen.

Unter diesen Voraussetzungen sind die Grenzschlachten schnell entschieden: Binnen Stunden lösen sich die südkoreanischen Garnisonen in Wohlgefallen auf; ganze Einheiten fliehen in Panik. Schon am 28. Juni fällt Seoul. Nach nur einer Woche Krieg hat Rhees Armee die Hälfte ihres Personals und 70 Prozent ihrer Ausrüstung verloren.

Kim Il-sung als Aggressor

In Washington steht man unter Schock, doch stillzuhalten ist für die Amerikaner keine Option. Zwar ist die geostrategische Bedeutung Ko - reas gering, doch die Gesetze des Kalten Krieges diktieren entschlossenes Auftreten: Schon zwei Tage nach Beginn der Kämpfe operieren die ersten US-Flieger über Korea, bald darauf machen sich auch die ersten Bodentruppen von Japan aus auf den Weg. Gedeckt wird all dies von Beschlüssen der UNO, die sich beeilt, Kim als Aggressor zu verurteilen. Vertreter der Sowjetunion sind den Sitzungen allerdings ferngeblieben.

Entschlossen: Anfangs gefährlich sorglos, dann aber doch unangenehm überrascht, erlangen die GIs allmählich ihre Zuversicht zurück


Anfang August können die USTruppen im Südosten der Halbinsel eine stabile Front aufbauen; links eine 155-mm-Haubitze, rechts C-119- Transporter mit Fallschirmjägern


In MacArthurs Hauptquartier in Tokio tut man sich trotz der nördlichen Siege schwer damit, den neuen Gegner zu respektieren. „Mit einem Arm hinterm Rücken gefesselt“, prahlt der US-Oberbefehlshaber unmittelbar nach dem Angriff, könne er die Armee Pjöngjangs besiegen; und noch Tage darauf ist MacArthur überzeugt, dass ein verstärktes amerikanisches Re - giment genüge, die Front zu stabili - sieren – zwei Divisionen für eine Gegenoffensive. Diese Überheblichkeit setzt sich bis in die unteren amerikanischen Ränge fort. Edwin A. Eversole, einer der ersten GIs, die im Sommer 1950 in Korea eintreffen, gibt später zu Protokoll, dass „jeder dachte, dass der Feind sich schon zurückziehen würde, wenn er nur merkte, gegen wen er da kämpfte“.

Auf den Prüfstand gerät diese Sichtweise am 5. Juli 1950 bei der Ortschaft Osan, etwa 30 Kilometer südlich von Seoul. Hier marschiert ein Panzerregiment der nordkoreanischen Volksarmee in eine amerikanische Riegelstellung – und durchbricht diese mühelos. Auch der US-Armee fehlen effektive Abwehrmittel gegen die T-34. Die Standardmodelle der Ba zoo kas und Panzerbüchsen, mit denen die GIs in Fernost ausgerüstet sind, mochten für den Pazifikkrieg genügt haben, die Panzerung der sowjetischen Stahlkolosse können sie jedoch nur unter günstigsten Bedin gungen durchschlagen. Das alarmiert nun auch MacArthur. Mitte Juli schraubt er seine Forderungen an das Pentagon von zwei auf acht Divisionen hoch – drei Viertel des amerikanischen Gesamtheeres.

Doch selbst wenn Washington ihm dies genehmigen würde, stünden diese Truppen keineswegs sofort zur Verfügung. Drei eiligst aus Japan verlegte Besatzungsdivisionen müssen gemeinsam mit den Resten des südkoreanischen Heeres Kims Ansturm zunächst allein aufhalten.

Oberbefehlshaber: Douglas MacArthur will dem Feind durch eine Seelandung in den Rücken fallen, Walton Walker (hinten) keinen Schritt zurückweichen


In eroberten Städten machen die Amerikaner viele Gefangene (links). Tausende Zivilisten sind in den umkämpften Gebieten auf der Flucht (rechts)


In dieser kritischen Lage sollte die Landung bei Incheon die Wende bringen. Die Präsenz eines amerikanischen Korps im Rücken der Nordkoreaner sollte diese mindestens zum Rückzug zwingen, bestenfalls sogar völlig aufreiben. Auch erscheint eine Seelandung als effektivste Möglichkeit, die technische Überlegenheit der Amerikaner auszuspielen. Unumstritten ist MacArthurs Plan nicht, beansprucht er dafür doch einen großen Teil der noch knappen Reserven. Alles hängt davon ab, dass der Hafen von Incheon nicht übermäßig stark verteidigt wird – denn die Gegebenheiten vor Ort sind schon ohne Abwehrfeuer alles andere als günstig. So lässt der Tidenhub die Passage von Landungsschiffen nur innerhalb zweier kurzer Zeiträume während des Tages zu; und wo diese taktisch günstig entladen können, gibt es kaum flache Strände, sondern überwiegend Deiche und gemauerte Kaianlagen. Obendrein überblicken mehrere Höhen den Hafen und seine Einfahrten, ideal für Beobachtungs- und Feuerstellungen.

Leichtes Spiel in Incheon

Zeit, solche einzurichten, hat Kim genug, denn Spione können MacArthurs Vorbereitungen in den japanischen Häfen über Wochen beobachten. Doch diesmal ist es der Norden, der leichtsinnig wird: Kim hält die Amerikaner nicht für stark genug, eine solche Operation durchzuführen. Von einer kleinen Garnison abgesehen, bleibt Incheon folglich unverteidigt – nicht einmal die Hafeneinfahrten sind vermint.

Zur Erleichterung MacArthurs haben die Amerikaner an jenem 15. September 1950 also genauso leichtes Spiel wie die Nordkoreaner bei ihrer Invasion drei Monate zuvor: Incheon fällt am ersten Tag nach amerikanischen Verlusten von lediglich 20 Toten und einem Vermissten. Seoul ist anderthalb Wochen später befreit.

Auch im Folgenden geht MacArthurs Kalkül restlos auf. Operation „Chro mite“ und ein zeitgleich anberaumter Ausbruch von Walkers Truppen aus dem Busan-Perimeter stürzen die Nordkoreaner ins Chaos. Die Masse von Kims Armee, von kompletter Abschließung bedroht, strömt zurück zur alten Grenze. Nur ein Viertel davon langt bis Anfang Oktober dort an. Telegramme des sowjetischen Botschafters in Pjöngjang beschreiben offen die Verzweiflung der Kim-Regierung über das, was die offizielle nordkoreanische Geschichtsschreibung heute ein „brillantes Anlocken des Feindes“ nennt – den völligen Zusammenbruch der Volksarmee.

Gefährliche Provokationen

Zu diesem Zeitpunkt scheint der Krieg also entschieden. Nach Warnungen der Chinesen über ein weiteres Vorgehen in den Norden und ersten Vermittlungsbemühungen Moskaus stellt sich das diplomatische Washington auf Verhandlungen ein. Doch MacArthur, getrieben von neuem Selbstbewusstsein, will sich die Initiative auf dem Schlachtfeld nicht nehmen lassen. Eine Einmischung der kommunistischen Großmächte schreckt ihn nicht, ja er sehnt sie, besonders im Falle Chinas, geradezu herbei. Er bete jede Nacht auf Knien dafür, vertraut er im August 1950 einem Generalskollegen an.

MacArthur sieht sich als unfehl - baren Geostrategen. Er denkt nicht daran, sich die Gelegenheit, einen entscheidenden und mutmaßlich unverlierbaren Konflikt zu provozieren, aus den Händen nehmen zu lassen. Bevor Washington über das weitere Vorgehen entschieden hat, schickt er seine Truppen am 1. Oktober 1950 über den 38. Breitengrad. Und dort wird er sogar finden, was er so dringend sucht – den Krieg mit China. Alles Weitere jedoch sollte sich einmal mehr als Fehlkal kulation erweisen. Es wird MacArthurs letzte sein.

HINTERGRUND

Korea wird geteilt

Die vormalige japanische Kolonie Korea wird bei Kriegsende im September 1945 entlang des 38. Breitengrades in eine sowjetische und eine amerikanische Verwaltungszone auftgeteilt. Dabei befindet sich im Norden der größere Teil der koreanischen Industrie, im Süden wiederum das Gros der Bevölkerung und der landwirtschaftlichen Flächen. Eine schon im Herbst 1945 proklamierte landesweite koreanische „Volksrepublik“ ignorierend, treiben beide Mächte die Reorganisation des politischen Lebens in ihrem Sinne voran. Starker Mann im Norden wird der 33-jährige ehemalige Widerstandskämpfer Kim Il-sung, zuletzt Offizier in der Roten Armee. Im Süden installieren die Amerikaner den 70-jährigen, aus altem Landesadel stammenden Exilpolitiker Rhee Syng-man. Letzterer ist klar dem antikommunistischen Spektrum zuzuordnen, widersetzt sich ansonsten aber gern dem amerikanischen Einfluss und neigt zu einer autoritären Politik. Von der UNO für 1948 angesetzte landesweite Wahlen werden vom Norden boykottiert, weshalb man die Ergebnisse im Süden für allgemein verbindlich erklärt und der Norden eine Gegenwahl mit gleichem Anspruch abhält. Jeweilige Gewinner sind die Parteien Kims und Rhees, woraufhin im Spätsommer 1948 in beiden Zonen der Nationalstaat proklamiert wird. In den darauffolgenden zwei Jahren überschreiten vor allem südkoreanische Truppen mehrfach die gemeinsame Grenze, während der Norden im Gegenzug den Süden mit einem Netz von Guerillazellen überzieht. Schon vor Ausbruch des offenen Krieges im Juni 1950 kommen bei diesen Auseinandersetzungen mindestens 30.000 Menschen ums Leben.

Oberbefehlshaber: Douglas MacArthur will dem Feind durch eine Seelandung in den Rücken fallen, Walton Walker (hinten) keinen Schritt zurückweichen


Bei der Landung in Incheon werden 261 Schiffe mit 70.000 Soldaten an Bord eingesetzt, auch internationale UN-Truppen und Südkoreaner beteiligen sich an der Operation „Chromite“


Geschafft: Am „Blue Beach“ von Incheon wird aus Landungsschiffen für Panzer (LSTs) schweres Gerät entladen (Foto vom 15. September 1950)


Eine kritische Lage

Und sie haben damit alle Hände voll zu tun. Erst Anfang August kann die Front entlang des sogenannten Busan-Perimeters stabilisiert werden – ein Landzipfel in der südöstlichen Ecke der Halbinsel, wenig größer als das Saarland. Dabei ist die Lage zwischenzeitlich so kritisch, dass General Walton Walker, Oberbefehlshaber vor Ort, in krasse Belagerungsrhetorik verfällt: „Es wird keine Rückzüge mehr geben“, befiehlt er Ende Juli seinenKommandeuren, „kein Dünkirchen. […] Wir müssen kämpfen bis zum Ende. Von diesen Leuten gefangen zu werden, ist schlimmer als der Tod!“ Und: „Wenn wir schon sterben müssen, dann wenigstens gemeinsam im Kampf!“ Dramatik, die durchaus gerechtfertigt ist: Bis Mitte September wird jede Seite in den dortigen Kämpfen rund 60.000 Mann verlieren.


Abb.: Interfoto (2), SZ Photo

Abb.: Naval Historical Center, Interfoto (3), SZ Photo (2)

Abb.: US Navy, John Babyac, Interfoto, SZ Photo (2), Grafik: Anneli Nau