Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

KRIEGE & SCHLACHTEN: DIE SCHLACHT BEI ASPERN, 1809: „Die Österreicher kämpfen auch sehr gut“*


Militär & Geschichte - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 07.01.2020

Der Krieg gegen Österreich 1809 gestaltet sich für Napoleon zunächst ähnlich erfolgreich wie der von 1805. Die feindlichen Truppen werden aus Bayern gedrängt, am 13. Mai wird Wien besetzt. Doch die österreichische Armee unter Erzherzog Karl ist nicht geschlagen, sondern bezieht starke Verteidigungsstellungen südöstlich der Hauptstadt hinter der Donau


* Napoleons Resümee nach der Schlacht bei Aspern

Artikelbild für den Artikel "KRIEGE & SCHLACHTEN: DIE SCHLACHT BEI ASPERN, 1809: „Die Österreicher kämpfen auch sehr gut“*" aus der Ausgabe 2/2020 von Militär & Geschichte. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Militär & Geschichte, Ausgabe 2/2020

Wendepunkt: Französische Kürassiere attackieren ein Regiment der Österreicher bei den Dörfern Aspern und Essling. Die Schlacht endet mit Napoleons erster großer Niederlage


Verblassender Glanz: Säbel für ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Militär & Geschichte. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 2/2020 von KOLUMNE: Unsere gemeinsame Verantwortung!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
KOLUMNE: Unsere gemeinsame Verantwortung!
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von PANORAMA: Wussten Sie, dass …. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
PANORAMA: Wussten Sie, dass …
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von TITELTHEMA: FESTUNG BRESLAU, 1945: Biszumbitteren Ende. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TITELTHEMA: FESTUNG BRESLAU, 1945: Biszumbitteren Ende
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von MENSCHEN & SCHICKSALE: DOUGLAS HAIG: Der Feldmarschall, den niemand wollte. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MENSCHEN & SCHICKSALE: DOUGLAS HAIG: Der Feldmarschall, den niemand wollte
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von KRIEGE & SCHLACHTEN: DIE SCHLACHT VON ARRAS, 1940: Am Rand der Katastrophe. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
KRIEGE & SCHLACHTEN: DIE SCHLACHT VON ARRAS, 1940: Am Rand der Katastrophe
Titelbild der Ausgabe 2/2020 von WAFFEN & TECHNIK: SCHLACHTFLUGZEUG GEGEN PANZER: Blitzartige Erfolge. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
WAFFEN & TECHNIK: SCHLACHTFLUGZEUG GEGEN PANZER: Blitzartige Erfolge
Vorheriger Artikel
WAFFEN & TECHNIK: SCHLACHTFLUGZEUG GEGEN PANZER: Blitzartige …
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel WAFFEN & TECHNIK: PANTHER II: Gesucht: der Superpanzer
aus dieser Ausgabe

... Offiziere der französischen leichten Kavallerie (um 1800)


Die österreichische Armee von 1809 ist eine andere als die von Ulm und Austerlitz. Die Heeresleitung hat aus der Niederlage von 1805 gelernt und eine Reihe von Reformen eingeführt. Unter anderem wurden die Divisionen nun nach französischem Vorbild in Korps zusammengefasst. Diese reorganisierte Armee hat zwar im bisherigen Feldzugsverlauf eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen müssen, doch diese sind nicht selten auf die zahlenmäßige Überlegenheit der napoleonischen Truppen zurückzuführen. Eine Katastrophe wie die Kapitulation von Ulm 1805 hat Erzherzog Karl dagegen erfolgreich vermeiden können.

Bei Wien ist Karl jetzt sogar selbst zahlenmäßig überlegen. Obwohl er noch nicht alle seine Korps östlich der Donau gesammelt hat, stehen ihm etwa 98.000 Mann, davon 14.300 Kavalleristen, zur Verfügung. Napoleon hat hingegen starke Truppenmassen zur Sicherung seiner Nachschublinien zurücklassen müssen. Außerdem sind noch nicht alle Rheinbundkontingente zur Grande Armée gestoßen. Die sächsische Armee befindet sich immer noch auf dem Anmarsch durch Bayern. Der Kaiser der Franzosen verfügt somit nur über ungefähr 90.000 Soldaten.

Schwieriger Donauübergang

Dennoch ist Napoleon entschlossen, den Donauübergang zeitnah zu erzwingen, damit die Österreicher keine Zeit erhalten, ihre Stellungen auf dem anderen Flussufer zu festigen. Doch den Franzosen mangelt es an Brückenbaumaterial. Sie müssen Boote requirieren und entscheiden sich für einen Übergang südlich von Wien bei der Insel Lobau, wo die Flussarme der Donau schmaler sind. Die Insel selbst eignet sich zwar gut zur Konzentration von Truppen, ist aber vom jenseitigen Ufer auch sehr gut einsehbar, sodass die Franzosen auf keinerlei Überraschungsmoment hoffen können. Auf dem östlichen Ufer richten französische Pioniere einen kleinen, durch eine Schanze gesicherten Brückenkopf ein.

Am Morgen des 21. Mai 1809 überqueren die französischen Infanteriedivisionen Molitor, Legrand und Boudet, die leichte Kavalleriedivision des Generals Lasalle und die Kürassierdivision Espagne, insgesamt 24.000 Infanteristen und 5.500 Reiter, den Fluss. Die Franzosen sehen sich jedoch einer viermal so starken österreichischen Armee gegenüber. Dennoch besetzen sie die beiden Dörfer Aspern und Essling, die unmittelbar vor dem Brückenkopf liegen, und stoßen gegen 9 Uhr auf das weiter südlich gelegene Groß-Enzersdorf vor, wo es zu schweren Kämpfen kommt.


Die Österreicher sind erstmals überlegen – ihre Chance auf einen historischen Sieg.


Dörfer werden verteidigt

Die Franzosen haben Probleme, ihre Truppen über die Donau hinweg weiter zu verstärken. Gerade einmal 3.000 Infanteristen und 5.000 Reiter können der Armee nachgeführt werden. Dies liegt zum Teil daran, dass die Österreicher die Schiffbrücke mit einem Brander beschädigen können und die Franzosen den Rest des Tages benötigen, um diese wieder auszubessern. In Aspern und Essling entscheiden sich daher die Marschälle André Masséna und Jean Lannes, Schanzen zur Verteidigung der beiden Dörfer anzulegen.

Eines der größten verbliebenen Defizite der österreichischen Armee ist ihre Schwerfälligkeit. Es dauert fast bis zum Mittag, ehe Erzherzog Karl seine Truppen zum Gegenangriff organisiert hat. Gegen 11:30 Uhr stößt die Avantgarde des VI. Korps unter Feldmarschallleutnant Johann von Hiller auf Aspern vor. Unterstützt wird sie dabei vom I. Korps unter Feldmarschall Heinrich Graf von Bellegarde, der jedoch noch länger benötigt, um seine Truppen in drei Treffen zu organisieren. Es entbrennt ein erbitterter Kampf um das Dorf, in dem die Franzosen den weit überlegenen Österreichern zähen Widerstand leisten. Ein Entlastungsangriff der zwischen Aspern und Essling aufgestellten französischen Kavallerie unter Marschall Bessières kann den Druck auf Massénas Truppen nur kurzzeitig lindern. Bis zum Abend muss der Marschall seine Truppen aus Aspern abziehen.

Auf dem französischen rechten Flügel können die Österreicher den Vormarsch auf Groß-Enzersdorf abwehren und gehen nun ihrerseits zum Angriff auf Essling vor. Doch trotz starker Artillerieunterstützung kann das IV. Korps unter Feldmarschallleutnant Franz Seraph von Orsini-Rosenberg die Franzosen nicht vertreiben.

Unkoordinierte Angriffe

Es ist ein großes Glück für Napoleon, dass der österreichische Angriff auf sein Zentrum, das offene Feld zwi schen Aspern und Essling, am schlechtesten koordiniert ist. Das österreichische II. Korps hat seinen Aufmarsch erst um 16 Uhr abgeschlossen und sich nicht mit dem nur 5.500 Mann starken Kaval leriekorps des Fürsten von Liechtenstein abgesprochen, sodass kein gemeinsamer Angriff zustande kommt.

Dennoch haben die Österreicher bis zum frühen Abend einen geschlos- senen Ring um den französischen Brückenkopf gezogen. Marschall Masséna lässt energische Gegenangriffe auf Aspern ausführen, kann das Dorf jedoch nicht zurückgewinnen. Die Franzosen setzen dabei sogar ihre Kavallerie ein, was nur möglich ist, weil die Österreicher nicht genug Druck auf das Zentrum ausüben, verlieren dabei allerdings den talentierten Reiterführer Jean Louis Espagne. Ebenso erfolglos sind jedoch auch die fortgesetzten österreichischen Angriffe auf Essling. Erst gegen 22 Uhr, als beide Seiten erschöpft sind und sich die Nacht über das Schlachtfeld senkt, hören die Kämpfe auf.

Aspern und Essling sind damals kleine Dörfer rechts der Donau. Längst sind sie in Wien eingemeindet, dessen Altstadt links des Kartenausschnittes liegt


Erzherzog Karl von Österreich- Teschen kämpft seit 1792 gegen Frankreich. 1796 zum Reichsfeldmarschall ernannt, führt er 1809 als Generalissimus die kaiserliche Armee in Süddeutschland


Hauen und Stechen: An den beiden Schlachttagen prallen mehr als 150.000 Mann aufeinander


Hart umkämpft ist das Dorf Essling; die Zeichnung zeigt französische Infanterie, die sich gegen vorrückende Österreicher verteidigt – und den Ort fast bis zum Schluss halt


Der Tschako setzt sich Anfang des 19. Jahrhunderts in vielen europäischen Armeen durch und etabliert sich für lange Zeit; hier ein österreichisches Modell (um 1830)


Napoleon hat die österreichische Infanterie als „Mob“ verachtet – das ändert sich nun.


Erzherzog Karl begibt sich gut gelaunt ins Bett. Er ist der festen Überzeugung, einen Angriff der gesamten französischen Armee abgewiesen zu haben. Tatsächlich haben aber die Franzosen ihre Schiffbrücke repariert, und in der Nacht ziehen weitere Verstärkungen über den Fluss. Bis zum nächsten Morgen ist ihre Armee auf 50.000 Mann Infanterie, 11.000 Kavalleristen und 144 Geschütze angewachsen. Ihre Situation hat sich verbessert, doch noch immer sind die Österreicher massiv überlegen.

Kämpfe wogen hin und her

Karl weiß indessen nichts von diesen Verstärkungen und lässt am nächsten Tag weitere Angriffe auf die französischen Flügel vortragen. Doch während Marschall Lannes die Angriffe auf Essling abwehren kann, gelingt Masséna sogar die Rückeroberung von Aspern, da dessen Verteidiger sich in der Nacht gegen den Befehl von Feldmarschallleutnant Hiller zurückgezogen haben. Napoleon gewinnt dadurch Raum, um Lannes II. Korps ins Zentrum zu ziehen und gegen die österreichische Mitte vor - rücken zu lassen. Gegen 7 Uhr greifen seine Divisionen in Bataillonskolonnen an. Im österreichischen Abwehrfeuer müssen die Franzosen schwere Verluste hinnehmen, doch sie gewinnen Raum. Hastig ordnet Karl einen Entlastungsangriff auf Aspern an und versucht, weitere Geschütze in seinem Zentrum zu konzentrieren.

Daraufhin wirft Marschall Bessières 9.000 Reiter in den Kampf, die die österreichische Kavallerie zurückdrängen.

Der Legende nach soll Karl selbst in dieser kritischen Situation die Fahne eines fliehenden Regiments ergriffen und dieses wieder nach vorn geführt haben. Der Erzherzog kommentierte die Szene später amüsiert: „Sie wissen selbst, wie schwer die Fahnen sind. Glauben Sie wirklich, ein schmächtiger Kerl wie ich hätte sie tragen können?“ Dennoch kann er mit seinem persönlichen Eingreifen die kritische Lage stabilisieren. Die Franzosen können keine weiteren Reserven in den Kampf werfen, da die Brücke über die Donau erneut be - schädigt wird. Die Österreicher gehen noch einmal zum Gegenangriff über und drängen die Franzosen zurück, wobei sie durch Bessières Kavallerie immer wieder gestört werden.

HINTERGRUND: Tirailleur-Jäger der französischen Garde

1 Tschako mit weißem Behang und grünem Kugelpompon
2 Kurzschößiger Frack
3 Tornister aus Kuhfell mit darauf geschnalltem, exakt gefaltetem Mantel
4 Vorderladergewehr mit Steinschloss und Tüllenbajonett
5 Schwarzlederne Patronentasche
6 Kurzer Säbel
7 Schwarze Gamaschen

General Jean Lannes befehligt am zweiten Tag das Zentrum der Franzosen und wird dabei tödlich verwundet. Der enge Freund Napoleons stirbt Tage später im heutigen Wien-Simmering (rechts)


Karl zieht bis zum Nachmittag 150 Geschütze in einer großen Batterie zusammen, um mit ihrer Hilfe eine Bresche in die Linien des Gegners zu schießen. Eine der Kugeln reißt Marschall Lannes das Bein ab, sodass er wenige Tage später stirbt. Napoleon soll bei der Nachricht über seinen Tod geweint haben.

Entscheidung bei Essling

Die Kämpfe konzentrieren sich jetzt vor allem auf Essling, wo sich das österreichische IV. Korps gegen 14 Uhr festsetzen kann. Napoleon schickt Teile seiner Garde unter General Mouton, um das Dorf wieder einzunehmen. Auch im Zentrum können die Franzosen unter Einsatz der Alten Garde die Lage stabilisieren. Nur auf ihrem linken Flügel gelingt es dem energischen Hiller, bis zum späten Nachmittag Aspern für die Österreicher zurückzugewinnen. Von hier kann er die französische Linie systematisch aufrollen. Doch er erhält Befehl zum Halten. Hiller will die Attacke fortsetzen, aber Karls Stabschef Maximilian Freiherr von Wimpffen besteht darauf, dass die Befehle des Erzherzogs eingehalten werden.

Die Verluste auf beiden Seiten sind enorm. Die Österreicher verlieren 5.300 Tote und 21.500 Verwundete, die Franzosen etwa ebenso viel. Napoleons Truppen können sich geordnet zurückziehen und räumen ihren Brückenkopf bis zum 23. Mai. Karl verzichtet auf eine Verfolgung und erlaubt den Franzosen somit, weitere Korps bei Wien zu vereinigen. Der Sieg bei Aspern stärkt nicht nur die österreichische Moral, sondern flößt auch dem Kaiser der Franzosen Respekt ein. Hatte er zuvor die österreichische Infanterie als Mob bezeichnet, gibt er jetzt unumwunden zu: „Die Österreicher sind nicht nur stark, sie kämpfen auch sehr gut.“

MUSEUMS-TIPP: Museum Aspern 1809

In Wien informiert ein kleines, aber gut aus - gestattetes Museum über die kriegerischen Auseinandersetzungen der französischen und österreichischen Truppen im Mai 1809. Zu sehen sind Uniformen, Blankwaffen, Schusswaffen, Briefe, Tagesbefehle, Gewehrund Kanonen kugeln sowie Bilder der Heerführer und Generäle der kämpfenden Heere. Der Eintritt ist frei.

Asperner Heldenplatz 9, 1220 Wien www.aspern-essling-1809.at

HINTERGRUND: Der Fünfte Koalitionskrieg

Da im Frühjahr 1809 große Teile der französischen Armee in Spanien und Portugal gebunden sind, glaubt Österreich, die Niederlage von Austerlitz (1805) wett - machen zu können, und erklärt Frankreich den Krieg. In Wien hofft man auch auf die Unterstützung Preußens und anti - napoleonische Aufstände in Deutschland. Doch abgesehen von einigen kleineren Erhebungen wie dem Rebellenzug des Majors Schill bleibt es in Deutschland ruhig. Tatsächlich erhält Napoleon von den Rheinbundstaaten starke Truppen - kontingente, sodass seine Armee erstmals überwiegend aus nichtfranzösischen Truppen besteht. Nach der Niederlage bei Aspern zieht er weitere Truppen bei Wien zusammen und kann Erzherzog Karl in der Schlacht bei Wagram (5./6. Juli) schlagen. Im folgenden Friedensschluss von Pressburg muss Österreich empfindliche Gebietsverluste hinnehmen.

Revanche:Wenige Wochen nach seiner Niederlage bei Aspern besiegt Napoleon die Österreicher bei Wagram. Damit endet der Fünfte Koalitionskrieg

Feldmarschall Maximilian von Wimpffen ist 1809 Generalstabschef der österreichischen Armee und am Sieg bei Aspern maßgeblich beteiligt


ZAHLEN, DATEN, FAKTEN: Truppenstärken und Verluste

Frankreich
Truppenstärke am 21. Mai: ca. 29.000 Mann und 8.500 Reiter am 22. Mai: ca. 68.000 Mann, 11.700 Reiter und 152 Geschütze
Verluste ca. 27.000 Mann, davon 7.300 Tote Österreich
Truppenstärke am 21. Mai: 84.550 Mann, 14.300 Reiter und 292 Geschütze am 22. Mai: ca. 80.000 Mann, 14.000 Reiter und 280 Geschütze
Verluste ca. 21.500 Mann, davon 5.300 Tote


Abb.: Interf./A.N.L/Habermann, Interf./Hermann Historica

Abb.: Hans von Wimpffen, Interfoto/Imagno, p-a/Judaica – Slg. Richter, Archiv M&G

Abb.: p-a/Heritage-Images, Hist. Bilderd., Interf./HH, p-a/akg, GuetherZ (CC B-Y 3.0), Museum Aspern