Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

KRIEGE & SCHLACHTEN: Ein letztes Aufbäumen


Militär & Geschichte - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 02.09.2019

Während sich die deutschen Truppen überall zurückziehen mussten, gelang ihnen im März 1945 noch einmal eine Offensivoperation: die niederschlesische Kleinstadt Lauban konnte freigekämpft werden. Eine Chance für „positive Nachrichten“, die sich die NS-Propaganda nicht entgehen ließ


Stehenbleiben und in den Heimatboden einkrallen, wie es echte Männerart ist.


Durchhalteparole aus Goebbels’ Rede auf dem Marktplatz von Lauban, 8. oder 9. März 1945

Artikelbild für den Artikel "KRIEGE & SCHLACHTEN: Ein letztes Aufbäumen" aus der Ausgabe 6/2019 von Militär & Geschichte. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Militär & Geschichte, Ausgabe 6/2019

Mit dem Mut der Verzweiflung griffen zusammengewürfelte deutsche Truppen (hier Grenadiere der Führer-Begleit-Division) die Rote Armee bei Lauban an


Die Karte ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Militär & Geschichte. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 6/2019 von KOLUMNE: Ab in die Schublade. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
KOLUMNE: Ab in die Schublade
Titelbild der Ausgabe 6/2019 von PANORAMA: WUSSTEN SIE, DASS …. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
PANORAMA: WUSSTEN SIE, DASS …
Titelbild der Ausgabe 6/2019 von TITELTHEMA: Endstation „Teufelsgarten“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TITELTHEMA: Endstation „Teufelsgarten“
Titelbild der Ausgabe 6/2019 von MENSCHEN & SCHICKSALE Der schwedische Soldatenkönig. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MENSCHEN & SCHICKSALE Der schwedische Soldatenkönig
Titelbild der Ausgabe 6/2019 von WAFFEN & TECHNIK: Auf acht Rädern ins Gefecht. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
WAFFEN & TECHNIK: Auf acht Rädern ins Gefecht
Titelbild der Ausgabe 6/2019 von MENSCHEN & SCHICKSALE: Der Überlebenskünstler. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
MENSCHEN & SCHICKSALE: Der Überlebenskünstler
Vorheriger Artikel
NACHRUF: Jörg-Michael Hormann
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel SERVICE: MAGAZIN
aus dieser Ausgabe

... zeigt das Vordringen der Roten Armee in Schlesien bis 24. Februar 1945. Zurück blieben einige deutsche Kessel (blau)


Frostig war der 8. März 1945, vom klaren Himmel schien die Wintersonne. Kein Geringerer als der Reichspropagandaminister Goebbels verließ das zerbombte Berlin und reiste an die Ostfront, ins schlesische Städtchen Lauban (zirka 16.000 Einwohner). Goebbels kam, um auf dem Marktplatz in mitten von Ruinen Durchhalteparolen zu verbreiten. Und um etwas zu feiern: einen deutschen Sieg – im Jahr 1945 ein sehr seltenes Ereignis. Wie war es dazu gekommen?

Die Ausgangslage

Die verheerende sowjetische Winteroffensive (siehe Kasten S. 76) war im Februar 1945 auch in Schlesien abgeklungen, als letzten wesentlichen Erfolg konnte die Rote Armee am 13. des Monats die Hauptstadt Breslau einkesseln. Langsam festigten die deutschen Divisionen – notdürftig aufgefrischt, mit Volkssturm unzureichend verstärkt, von anderen Kriegsschauplätzen herangekarrt – ihre Front. Weil die Sowjets weitgehend passiv blieben, bot sich sogar die seltene Chance zu einem deutschen Gegenangriff.

Die eingeschlossene Garnison von Breslau sollte befreit werden. Für Aufmarsch und Versorgung benötigte man aber die wichtige Bahnlinie Bautzen–Görlitz–Neisse, und diese Linie hatten die sowjetischen Panzertruppen der 1. Ukrainischen Front unter General Iwan Stepanowitsch Konew bei Lauban unterbrochen. Generaloberst Ferdinand Schörner als Befehlshaber der Heeresgruppe Mitte beschloss also zuerst einen Offensivstoß auf Lauban. Ziel: die Bahnlinie freikämpfen und den Sowjets möglichst schwere Verluste zufügen.

Ein „respektables“ Aufgebot

Eine wichtige Funktion sollte Panzergeneral Walther Nehring überneh men. Er hatte sich schon im Afrika feldzug sehr bewährt, ebenso jüngst beim leidlich erfolgreichen Rückzug seiner Truppe im Strudel der sowjetischen Januar-Offensive. Nun bildete er aus dem Stab seines 24. Panzerkorps ein sogenanntes Panzergruppen-Kommando. Ein auf den ersten Blick respektables Truppenaufgebot war ihm unterstellt: das 57. Panzer korps mit der 8. und 16. Panzer-Divi sion sowie der Führerbegleit-Panzerdivision (FBD). Weiterhin das 39. Panzerkorps mit der 17. und der Füh rerbegleit-Panzergrenadierdivision (FGD). Dazu kamen noch vier Infanteriedivisionen, die später wenig in Erscheinung traten. Die „Panzergruppe Nehring“ operierte im Abschnitt der 17. deutschen Armee, war dieser aber nicht unterstellt.

Feldmützen aus bedrucktem Tarnstoff wurden in den letzten zwei Kriegsjahren in großen Mengen an die Truppe ausgegeben und anfangs ohne Hoheitszeichen verwendet


Ziel: die Bahnlinie freikämpfen und den Sowjets möglichst hohe Verluste zufügen.


Insgesamt waren also fünf Panzer-divisionen aufmarschiert, eine dem Anschein nach sehr beachtliche Streitmacht. Man bedenke, dass fünf Jahre zuvor beim Frankreichfeldzug das gesamte deutsche Heer nur über zehn Panzerdivisionen mit allerdings über 2.500 Panzern verfügte. General Nehring hätte nach diesem Maßstab also über mindestens 1.200 Kampfwagen gebieten sollen – tatsächlich zählten seine fünf Divisionen aber lediglich 350 Stück. Auch das klingt noch leidlich imposant; aber wirklich einsatzbereit waren nur etwa 160 Panzer – so heruntergekommen war das deutsche Heer inzwischen. Zudem herrschte katastrophaler Mangel an Treibstoff. Und vier der fünf Divisionskommandeure hatten ihre Truppe erst vor wenigen Wochen übernommen, waren also noch längst nicht „eingespielt“.

Umso riskanter erscheint der deutsche Angriffsplan: In der Mitte stand in und um Lauban die 6. Volksgrenadier-Division (VGD), hervorgegangen aus der im Januar an der Weichsel völlig zerschlagenen 6. Infanterie-Division. Die mit Volkssturm und anderen „Trümmern“ notdürftig aufgefrischte 6. VGD lieferte sich ab Ende Februar mit der Roten Armee erbitter te Straßenkämpfe in Lauban – denn die Sowjets waren bereits bis hierher vorgedrungen, konnten aber vorerst aufgehalten werden. Trotz dieses kleinen Erfolges war diese kümmerliche „Mitte“ der deutschen Front ein gefährlicher Schwachpunkt. General Nehring bildete – riskant angesichts seiner dürftigen Truppen – zwei Angriffsschwerpunkte beiderseits der Stadt: rechts das 57. und links das 39. Panzerkorps. Geplant war ein klassischer Zangenangriff bis in den Raum Naumburg, um die feindlichen Truppen um Lauban möglichst weiträumig einzu kesseln.

Anfang März 1945 warf die Wehrmacht abgekämpfte Verbände gegen Lauban, die die Sowjets nach heftigen Häuserkämpfen schließlich zurückdrängen konnten


Günstig und effektiv: Die 8,8-cm-Raketenpanzerbüchse R Pz B 54 konnte im Frühjahr 1945 jedem sowjetischen Panzer gefährlich werden


Zunächst ging es kaum voran, doch dann hatte der deutsche Angriff vollen Erfolg.


Deutsche Kradmelder passieren einen durch Panzerfaust abgeschossenen T-34/85. Allein im Stadtzentrum wurden Dutzende sowjetische Panzer vernichtet


Streng geheimer Aufmarsch

Die deutschen Offiziere rechneten mit dem Überraschungsmoment, der Aufmarsch wurde streng geheim gehalten. Am 2. März 1945 begann der deutsche Angriff – zunächst erfolgreich. Aber die anfangs total überrumpelten Rotarmisten der 4. Garde-Panzerarmee fingen sich bald. Der linke deutsche Flügel, angeführt von der Führerbegleit-Panzergrenadierdivision, sollte bis Naumburg vorstoßen, kam jedoch schon am 3. März im Waldstück südlich von Günthersdorf zum Stehen: zu stark war der sowjetische Widerstand, und Wälder sind bekanntlich ein ungünstiges Angriffsgelände für Panzertruppen.

Hart und verlustreich kämpfte die schwache deutsche Truppe, doch es ging nicht voran. Pulver gestank verpestete die Winterluft. Die technisch überlegenen Panther-Panzer der FGD walzten kreuz und quer durchs Unterholz und knickten Bäume, konnten aber im Wald die besonders auf weite Entfernungen überragende Durchschlagskraft ihrer gefürchteten Langrohrkanone nicht ausnutzen. Immerhin gelang es, das dort kämpfende sowjetische 99. Mechanisierte Korps schwer anzuschlagen.

Und: Die ganz links angreifende 17. Panzer-Division konnte aufschließen und für die FGD die Flanke decken. Mit dem Einverständnis von General Nehring beschlossen die deutschen Kommandeure, den offensichtlich nicht ausführbaren „großen“ Angriffsplan zugunsten einer „kleinen“ Lösung aufzugeben. Die Führer-Gre na dier-Division schwenkte jetzt scharf rechts in Richtung Logau. Die ser Angriff zeigte auf Anhieb vollen Erfolg, die davon völlig überraschten Gegner erlitten schwere Verluste.

Letztes Aufgebot: Bei den Endkämpfen um das Reich wurden zahllose „Kindersoldaten“ an die Front geschickt, so auch im Frühjahr 1945 bei Lauban



Die Verluste des Feindes sind erheblich. Wir haben als vorläufiges Ergebnis 149 Panzer und 142 Pak vernichtet. Das sind Zahlen, die sich hören lassen können.


Aus dem Rundfunkbericht von General Nehring am 7. März 1945

Auf dem Marktplatz sind ausgesuchte Einheiten angetreten, um sich von Goebbels beglückwünschen zu lassen. Der 16-jährige Wilhelm Hübner (vorne rechts) erhielt das Eiserne Kreuz und wurde später als einer der jüngsten Träger dieser Auszeichnung bekannt


Erfolgreiches Improvisieren

Das ganze Manöver ist ein typisches Beispiel für die erfolgreiche Führung von Panzeroperationen: Der Angriffsschwung darf nicht erlahmen, die Vorwärtsbewegung auf keinen Fall ins Stocken kommen. Und falls doch, muss eben der ursprüngliche Plan entschlossen aufgegeben werden zugunsten einer Improvisation, welche günstige Gelegenheiten nützt und wie hier durch Richtungswechsel den Gegner überrascht. Das funktioniert nur, wenn die Kommandeure „vorn führen“, also stets engsten Kontakt zur Angriffsspitze halten. Trotz des Verzichts auf das ursprüngliche Ziel Naumburg errangen daher die deutschen Panzer einen durchschlagenden Erfolg.

Auf dem rechten Flügel nämlich verlief die Operation in ähnlicher Weise. Nach erbittertem sowjetischem Widerstand drehte die dort angreifende Führerbegleit-Panzerdivision ebenfalls ein, diesmal nach links. Beide deutschen Angriffsflügel trafen sich am 5. März auf dem Lindenberg beim Flüsschen Queis. Am selben Tag fiel nach schwerem Kampf der Silberberg, wodurch die Rotarmisten um Lauban endgültig in der Falle saßen. Nun, es war freilich keine Kesselschlacht wie 1941 mit gigantischen Gefangenenzahlen – dafür waren die deutschen Truppen zu schwach und der Gegner zu beweglich.

Rückzug als Fiasko

Den sowjetischen Verbänden blieb der Rückzug durchs Queistal. Links und rechts auf den Höhen fuhr derweil die deutsche Artillerie auf und feuerte mit vernichtender Wirkung in die zusammengedrängten Sowjets Lkw und Fuhrwerke standen zerschossen und verkeilt, Panzer in Flammen – und überall lagen unzählige Tote, durchsiebt von MG-Kugeln und Granatsplittern. Der gegnerische Rückzug geriet zum verlustreichen Fiasko. Am Nachmittag des 5. März konnte sogar noch die neu herangekommene schwache 16. Panzer-Division der Wehrmacht eingreifen.

Übrigens erfreuten sich die deutschen Heerestruppen wirksamer Luftunterstützung – auch das war 1945 eine außerordentliche Seltenheit: Jagd- und Schlachtflieger des Luftflottenkommandos 6 operierten über Lauban mit den allerletzten Re Freikämpserven an Flugbenzin. Vom 1. bis zum 10. März produzierte die deutsche Industrie gerade einmal 150 Tonnen Flugzeugtreibstoff bei einem Bedarf von etwa 7.800 Tonnen – auch das spricht Bände.

Panzerwracks erinnerten die Einwohner noch wochenlang an die Rückeroberung ihrer Stadt. Die Kämpfe hatten Lauban zu 60 Prozent zerstört; auf dem Foto geht der Blick vom Rathausturm Richtung Osten


Hohe sowjetische Verluste

Am 6. März gingen die Kämpfe um Lauban zu Ende. Es war eine verhältnismäßig „kleine“ Schlacht, was schon aus der kümmerlichen Zahl von 176 sowjetischen Kriegsgefangenen ersichtlich wird. Allerdings musste die Rote Armee schwere Verluste hinnehmen. Der Russlandkrieg war von Anfang an überaus brutal und unmenschlich hart, aber jetzt fanden die deutschen Soldaten in den zurückeroberten Dörfern nur Brand, Plünderung, grausam ermordete Zivilisten und geschän dete Frauen: voller Erbitterung verspürten sie wenig Neigung, Gefangene zu machen …


Für seinen letzten Wochenschauauftritt eilte Goebbels in das befreite Lauban.


Zudem verloren die Sowjets 162 Panzer. Die Deutschen verbuchten nur den Totalverlust von zehn Pan zern. Dieses groteske Missverhältnis erscheint unglaubwürdig, ist aber erklärlich: Nicht jeder getroffene Kampfwagen wird sofort zum Totalverlust; oft erleidet er nur geringfügige Beschädigungen, bleibt aber erst einmal bewegungsunfähig liegen. Nach der Schlacht behauptet der Sieger das Gefechtsfeld, er kann seine Panzer bergen und wieder reparieren. Der Unterlegene dagegen muss alle seine auch nur leicht beschädigten (aber unbeweglichen) Fahrzeuge zurücklassen und als Totalverlust abschreiben. Ein extremes Missverhältnis bei den Panzerverlusten ist deshalb für Panzerschlachten nicht un typisch. Auch die sonstigen sowjetischen Verluste wogen schwer. Beispielsweise konnte sich die 6. VGD erheblich verstärken: Sie übernahm 28 intakt erbeutete Geschütze des Feindes.

Schwerwiegender als diese Verlustzahlen galten die sonstigen Resultate der Lauban-Schlacht, allen voran der operative Erfolg durch Freikämp fen der genannten Bahnlinie. Sodann konnte die trostlos herabgesunkene deutsche Moral kurzzeitig wieder aufgerichtet werden – so hoffte zumindest die NS-Führung. Umgekehrt war der Gegner stark verunsichert: Sogar Stalin erkundigte sich aus dem fernen Moskau, was da bei seinen Truppen in Niederschlesien los wäre. Und er untersagte vorsichtshalber alle weiteren Angriffe in diesem Abschnitt der Front. Sie verlief nun unmittelbar nördlich von Lauban bis hinauf nach Penzig und blieb bis in die letzten Kriegstage stabil. Die Verbände der Roten Armee fluteten einfach nördlich daran vorbei.

Am Ende völlig sinnlos

Insbesondere wegen der nun wieder benutzbaren Bahnstrecke konnten noch zahllose zivile Flüchtlinge durch diese Region nach Westen abfließen – darin mag man einen gewissen Sinn für den deutschen Kampf sehen, der ansonsten angesichts der katastrophalen Gesamt lage militärisch absolut sinnlos war. Zumal der eigentlich geplante Angriff auf Breslau gar nicht mehr zustande kam. Zwar hatte man ab dem 8. März die deutschen Panzerdivisionen bereits wieder abtransportiert, doch sie wurden nun hastig nach Oberschlesien verlegt, um eine sowjetische Teil offensive Richtung Böhmen aufzu halten.

Trotzdem gilt die Lauban-Schlacht als eine der letzten erfolgreichen deutschen operativen Angriffsunternehmungen im Zweiten Weltkrieg. Hatte Goebbels also wirklich Grund zu seiner „Siegesfeier“ inmitten der Ruinen von Lauban? Man bedenke, dass genau zur selben Zeit, nämlich am 7. März, die Ameri kaner im Westen die Stadt Köln eroberten. Aber das ist eine andere Geschichte …

Dr. Dr. Bert Karl beschäftigt sich seit fast einem halben Jahrhun dert mit Militärgeschichte und hat dazu eine Reihe von Fachartikeln veröffentlicht – was übrigens für Ärzte gar nicht so ungewöhnlich ist.

ZEITTAFEL: Die Katastrophe im Osten

Bis 11. Jan. 1945: Noch steht die Rote Armee außerhalb des Reichsgebietes

12. Januar: Beginn der sowjetischen Großoffensive („Weichsel-Oder-Operation“) an der 1.200 Kilometer langen Front zwischen Ostsee und Karpaten

30. Januar: Königsberg wird eingekesselt

1. Februar: Die Rote Armee steht bei Küstrin an der Oder. Seit Beginn der Offensive hat sie rund 500 Kilometer Luftlinie zurückgelegt

13. Februar: Breslau wird eingekesseltEnde Februar: Heftige Kämpfe nördlich von Lauban, die Sowjets können in die Nordbezirke der Stadt eindringen

2. März: Beginn der deutschen Gegenoffensive auf Lauban

6. März: Die Stadt ist vollständig zurückerobertAnfang Mai: Sowjetische Truppen rücken in die Stadt ein


Abb.: BArch 183-H26395 und 183-H26408, Scherl/SZ Photo, MIREHO, Grafik: A. Nau

Abb.: Scherl/SZ Photo, MIREHO (2), Sammlung M&G, Grafik: A. Nau

Abb.: ullstein bild, www.archiv-lauban.de (2)