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Krisen sind die neue Normalität


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KüchenNews - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 08.07.2022
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Bildquelle: KüchenNews, Ausgabe 12/2022

Liebe Leser:innen, Europa ist tatsächlich in eine Ära der Übergänge eingetreten. Wir sprechen heute von einer dramatischen Zeitwende, an die vor drei Jahren noch niemand gedacht hätte. Eine regelrechte Zäsur, und eine Krise nach der anderen holt uns ein. Wir leben nicht mehr in einem bequemen Zustand der Normalität, der für kurze Zeit von einem krisenhaften Ereignis unterbrochen wird, sondern die Krisen sind für uns die neue ...

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... Normalität. So ist es unter anderem in dem sehr lesenswerten Retail Report 2023 von Theresa Schleicher – erschienen im Zukunftsinstitut – nachzulesen. In Konsequenz macht Schleicher klar, dass ein „Weiter so“ eventuell noch ein paar Jahre, vielleicht auch nur noch ein paar Monate möglich ist. Zugleich wächst der Druck auf die Retail-Branche, sich stärker in Richtung Nachhaltigkeit und geteilter Werte aufzustellen.

Mich stimmt gerade für den Handel und die Industrie optimistisch, dass in den nächsten Jahrzehnten viele neue Anwendungsfelder von blockchainbasierten Technologien die Handelswelt weiter verändern und vor allem den Blick weg vom reinen Verkäufer hin zur Service-Plattform mit dezentralen Strukturen und Gemeinschaftsprinzipien befeuern sollen. Dass der Küchenfachhandel in dieser Entwicklung ganz vorne mitspielen kann, liegt auf der Hand. Die Küchenbranche gehört bislang zu den Gewinnern in Krisenzeiten.

Ganz anders die Modebranche, die nicht nur durch die Pandemie, sondern auch durch die Folgen des Ukraine-Kriegs hart ausgebremst wurde. „Fragile Lieferketten, erhöhte Transport- und Energiekosten sowie steigende Preise setzen der globalisierten Modebranche zu. Diejenigen, die am schnellsten unterwegs waren, erwischt es am härtesten. Fast Fashion nach dem Prinzip ‚immer schneller, immer günstiger, immer mehr‘ – seit Jahren auf der Überholspur – erlebt nun einen Crash.“ Schneider spricht von einem neuen Werteparadigma der Gesellschaft, Qualität ganzheitlicher zu verstehen und achtsamer zu konsumieren.

Und noch einen Trend hat die Küchenbranche und hier besonders die Küchenmöbelindustrie längst für sich entdeckt: Customer to Manufacturer (C2M). Produziert wird erst, wenn nachgefragt wird. Natürlich gehört zur ganzen Wahrheit auch die aktuelle Entwicklung in der Küchenindustrie. Denn es werden heute schon neue Plattformen geschaffen, die auch Hersteller und Kunden verbinden. Es gibt also auch in Krisenzeiten Grund für Optimismus. Der Umsatz mit Küchenmöbeln stieg bis Mai um 16,8 Prozent, und auch Hausgeräteindustrie und Küchenfachhandel sind nicht unzufrieden mit der Entwicklung im Jahresverlauf. Und natürlich hat der Trend zu höherwertigen Küchen ungebrochen an.

Machen wir uns also fit für die Zukunft, schauen wir, dass die Branche auf der Gewinnerseite bleibt, das Zeug dazu hat sie, meint Ihre

Stefanie Willach

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