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Kuckuck, kuckuck ruft´s aus dem Wald


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 11.01.2022

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 2/2022

Der Nordschwarzwald zeigt sich von seiner schönsten Seite. Besuchern eröffnet sich der Blick auf beeindruckende Wälder, Wiesen und Seen, kleine Dörfer und große Berge. Ebenso lädt er ein, seine vielfältigen Angebote und die bekannten Genüsse kennenzulernen.

Der Nordschwarzwald wirkt häufig als kleiner Bruder des Südschwarzwaldes. Während viele Sehenswürdigkeiten im Süden bekannt sind, wie der Feldberg, Titisee und Freiburg im Breisgau, kommt der nördliche Teil eher auf leisen Sohlen daher. Dabei steht er keinesfalls hinten an. Blaugrüne Schwarzwaldhügel bestehend aus dunklen, urwüchsigen Fichtenwäldern, tiefe Täler, droben offene Heideflächen mit Heidelbeeren, Latschenkiefern und Gräsern mit herrlichem Blick bis in die Rheinebene – all das zusammen ist Teil des seit 2014 bestehenden Nationalparks Schwarzwald. Besuch eindeutig empfehlenswert!

Unberührte Natur ist in Deutschland rar. Viele Tiere und Pflanzen allerdings brauchen diese, um leben zu können. Ein Nationalpark bietet eine solche Umgebung. Im Fokus steht dort der Schutz natürlich stattfindender Prozesse. Das bedeutet, dass sich hier die Natur wieder frei entwickeln darf – ihren ureigenen ...

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... Gesetzen folgend und möglichst weitgehend ohne menschliche Eingriffe. Wie Patrick Schreib, Geschäftsführer der Nationalparkregion und Tourismusdirektor in Baiersbronn, erklärt, ist die Gestaltung eines Nationalparks damit immer ein langfristiges Projekt, denn die Natur kennt keine Eile. Es dauert Jahrzehnte und länger, bis die Natur ihren ursprünglichen Rhythmus wiedergefunden hat.

Diese Zeit soll dem Nationalpark, gelegen im nördlichen Teil des Schwarzwalds zwischen Freudenstadt und Baden-Baden, gegeben werden. Insgesamt hat der Park eine Fläche von etwa 10.000 Hektar verteilt auf zwei Gebiete. Das größere liegt um Ruhestein, wo sich auch das Nationalparkzentrum befindet, das andere etwas nördlicher rund um den Hohen Ochsenkopf. Dort dürfen die Wälder nun also langsam wieder wilder werden, ganz nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“.

Zurück zur Natur

Wie die meisten deutschen Nationalparks ist auch der Park im Nordschwarzwald ein sogenannter Entwicklungsnationalpark – eine Kategorie, die speziell für Schutzgebiete in dicht besiedelten und vom Menschen stark geprägten Landschaften geschaffen wurde. Das bedeutet, dass sich der Mensch erst nach und nach aus den Gebieten zurücknehmen wird, sodass sich die Natur hier künftig völlig frei entwickeln kann.

Das Gebiet wird in drei Zonen eingeteilt: Kernzone, Entwicklungszone und Managementzone. Während in der Kernzone, die im Schwarzwald bereits rund die Hälfte der Fläche ausmacht, die Natur bereits sich selbst überlassen wird – außer zur Wegesicherung – wird die Entwicklungszone Schritt für Schritt vorbereitet, in die Kernzone überzugehen. Innerhalb dieses Herzstücks des Nationalparks dürfen sich etwa auch die in Wirtschaftswäldern als Schädlinge gefürchteten und bekämpften Borkenkäfer frei entfalten, leisten doch auch sie einen wichtigen Beitrag für eine vielfältige und natürliche Waldentwicklung. Perspektivisch müssen drei Viertel der Fläche des Nationalparks 30 Jahre nach der Gründung zur Kernzone zählen, so die internationalen Richtlinien. Die Managementzonen bleiben bestehen. Dort erfolgt weiterhin eine gewisse Pflege sowie Wildtier- und Borkenkäfermanagement, um umliegende Wälder zu schützen.

Der Nationalpark bietet aber nicht nur Tieren und Pflanzen einen geschützten Lebensraum, sondern lädt auch den Menschen als Gast ein, die Schönheiten des Waldes und der Umgebung kennenzulernen. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 2014 als erster und bisher einziger Nationalpark Baden-Württembergs gewinnt die Region an Bekanntheit und erfährt weiter Zuspruch. Das war nicht immer so. Die Planung des Nationalparks traf bei Teilen der Bevölkerung, insbesondere auch bei der Holzwirtschaft, auf Widerstand. Gründe hierfür sind unter anderem die Angst vor dem Borkenkäfer, das Betretungsverbot aufgrund von Wegesperrungen und die Frage der Wildtierregulation. Nachhaltige Überzeugungsarbeit und die Beteiligung aller Betroffenen sind daher gefragt.

Der Nationalpark verbindet

Zwischenzeitlich ist der Park mehrheitlich als Teil seiner Region anerkannt. Infolgedessen hat sich rund um den Park die Nationalparkregion Schwarzwald mit derzeit 27 Orten in drei Landkreisen etabliert. Ihr erklärtes Ziel: Die Begeisterung bei Einheimischen und Touristen für die vielseitige Region stärken und sie nachhaltig und erlebnisorientiert zugänglich machen. Denn die Region hat viel im Angebot für Naturliebhaber, Abenteurer, Genießer und Bewegungsfreunde – und das zu jeder Jahreszeit.

Erst im Frühjahr 2021, nach langem Corona-Lockdown, wurde das Nationalparkzentrum am Ruhestein der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Damit hat der Park ein Gesicht bekommen“, so Patrick Schreib stolz. Innovativ und naturnah fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein. So erinnern die verschiedenen Gebäudeteile an Totholzstämme, die von einem Sturm umgeworfen wurden. Ohne Zweifel lohnt sich ein Besuch insbesondere der dortigen multimedialen Dauerausstellung, bei der der Wald natürlich Hauptakteur ist und auf einem Rundgang mit seinen Fragen zum Nachdenken anregt. Daneben bietet der Skywalk „Brücke der Wildnis“ den Besuchern den Blick aus der Vogelperspektive in die Baumkronen eines etwa 120 Jahre alten Tannen- und Fichtenwalds.

Die Passhöhe Ruhestein auf 915 Meter Höhe, wo die Schwarzwaldhochstraße, eine der schönsten Panoramastraßen Deutschlands, und die Landesstraße 401 aufeinandertreffen, bietet sich als perfekter Ausgangspunkt an für Erkundungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Für Radler gilt: Wer mit dem Rad im Nationalpark unterwegs ist, darf nur die als Radweg ausgewiesenen Wege nutzen.

Regelmäßig bieten Ranger des Nationalparks Exkursionen in den Nationalpark an. So etwa zum Wilden See, der inmitten eines Bannwalds liegt. Hier entwickelt sich die Natur bereits seit über einem Jahrhundert ungestört. Auf dem Rundweg können die Besucher den wilder werdenden Wald mit all ihren Sinnen erleben und viel über Waldökologie sowie die hier lebenden Tiere und Pflanzen erfahren. Dazu gehören sicherlich die Auerhühner sowie der Sperlingskauz, die kleinste Eule Europas, aber auch der Dreizehenspecht. Mit etwas Glück kann man Kreuzottern am Wegrand oder bei gutem Wetter bis zu den Schweizer Alpen sehen. Voraussetzung für den Weitblick ist die sogenannte Inversionswetterlage.

Dabei liegt die kalte und feuchte Luft als Nebel in den Tälern, während die Schwarzwaldgipfel in die Sonne ragen.

Dieses Schauspiel lässt sich von Zeit zu Zeit auch vom wenige Kilometer südlich liegenden Schliffkopf beobachten.

Charakteristisch für die Gegend sind die waldfreien Bergheiden, bekannt als Grinden (schwäbisch für kahler Kopf ) – ein wichtiger Lebensraum für viele auch seltene Tiere und Pflanzen. Die raue Landschaft mit dem Heidekraut und den vielen Latschenkiefern erinnert an Skandinavien. Um diese besonderen offenen Flächen zu erhalten, müssen sie auch im Nationalpark gepflegt werden (Managementzone). Es hilft die Beweidung im Sommer mit robusten Schafrassen und den Hinterwälder-Rindern, die gerade einmal eine Schulterhöhe von 1,35 Metern erreichen und damit die kleinsten Rinder Mitteleuropas sind.

Abenteuer nach dem Sturm

In unmittelbarer Umgebung zum Schliffkopf startet der Erlebnispfad Lotharpfad. Nachdem im Jahr 1999 der Orkan „Lothar“ auf den Gipfeln des nördlichen Schwarzwalds eine tiefe Schneise durch den Wald pflügte, können Besucher heute auf der Tour erleben, wie sich die Natur nach einem Sturm ohne menschliches Eingreifen entwickelt und mit welcher Kraft neuer Wald entsteht. Der Weg, dessen Begehung eine halbe Stunde dauert, führt über Stege, Leitern und Treppen. Damit auch für Kinder ein großer Spaß und gut geeignet für Familien. Zusätzlich bietet eine Aussichtsplattform Fernblicke über die Höhenrücken des Nordschwarzwalds und ins Tal.

Wer sich länger im wilden Wald aufhalten will und eine gewisse Ausdauer sowie Beweglichkeit mitbringt, ist auf dem Wildnispfad bei Plättig im nördlichen Teil des Nationalparks gut aufgehoben. Gut drei Stunden führt der schmale Pfad kreuz und quer durch das Dickicht. Ein natürlicher Abenteuerspielplatz für Groß und Klein (Kinder ab fünf Jahren). Vom gleichen Ausgangspunkt startet zudem der Luchspfad.

Auch hier führen Schleichwege durch den Wald und informieren über die einzelnen Luchse, die von Zeit zu Zeit durch den Schwarzwald streifen.

Hauptverbindung zwischen dem südlichen Teil des Nationalparks und dem nördlichen, kleineren ist die Schwarzwaldhochstraße, die in Freudenstadt beginnt und auf über 60 Kilometer nach Baden- Baden führt. Entlang der Strecke bieten sich weitere zahlreiche Highlights. So führt die Straße vorbei am Mummelsee, mit etwa 3,7 Hektar nicht nur der größte, sondern auch der höchstgelegene Karsee, und an der Hornisgrinde, die mit 1.164 Metern den höchsten Berg im Nordschwarzwald darstellt. Der Besuch auf dem Gipfel lohnt sich übrigens nicht nur wegen des Panoramablicks bis ins Rheintal und die Vogesen, sondern auch aufgrund des kulinarischen Angebots der Grinde-Hütte.

Genuss par excellence

Ein wenig abseits der B500 in Richtung Rheinebene am Beginn des Achertals liegt das Mühlendorf Ottenhöfen. Wie der Name bereits verrät, steht dort mehr als eine historische Mühle. Der etwa zwölf Kilometer lange Mühlenweg verbindet insgesamt neun restaurierte Mühlen und führt durch reizvolle Seitentäler, die dem Wanderer bezaubernde Ausblicke auf Ottenhöfen bieten. Eine Mühlendorf-Tour, allerdings mit 33 Kilometer und stolzen 1.000 Höhenmetern, gibt es auch für (E-)

Biker. Unweit von Ottenhöfen liegt zudem die einzige alpine Erhebung – der Karlsruher Grat, der über einen Premium-Rundwanderweg erreicht werden kann.

Wie in der gesamten Region laden auch hier unterwegs überall rustikale Vesperstuben und Restaurants zu leckeren Köstlichkeiten ein: Schinken, Dinnete, Schäufele und Kratzete sowie die weltberühmte Schwarzwälder Kirschtorte sind nur einige der Spezialitäten. Auch Freunde der gehobenen Küche kommen auf ihre Kosten. Der gesamte Schwarzwald kommt auf mehr als 300 Auszeichnungen für Gastronomie-Betriebe, die bekannte Feinschmecker-Führer jährlich vergeben.

Alleine acht Sterne haben sich die Top- Köche in Baiersbronn verdient.

Erwähnenswert sind sicherlich auch die Schnapsbrunnen in der Umgebung, die unterwegs auf vielzähligen Entdeckungstouren angesteuert werden können. Dort gibt es gegen ein „Sackgeld“ (Kleingeld) verschiedenste Schwarzwälder Destillate wie Schnäpse, Liköre und Most, ebenso wie alkoholfreie Getränke gegen den Durst. Nicht nur deswegen gilt die Region als „Deutschlands schönste Genießer-Ecke“.

Die Nationalparkregion Schwarzwald liegt im westlichen Baden-Württemberg zwischen Karlsruhe und Freiburg, unweit der französischen Grenze. Insgesamt 27 Gemeinden, drei Landkreise und ein Stadtkreis bilden die Nationalparkregion Schwarzwald: der Landkreis Freudenstadt mit Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Baiersbronn, Freudenstadt, Loßburg und Pfalzgrafenweiler; der Ortenaukreis mit Achern, Bad Peterstal-Griesbach, Durbach, Kappelrodeck, Lauf, Lautenbach, Oberkirch, Oberwolfach, Ottenhöfen, Oppenau, Sasbach, Sasbachwalden und Seebach; der Landkreis Rastatt mit Bühl, Bühlertal, Forbach, Gaggenau, Gernsbach, Loffenau, Ottersweier und Weisenbach sowie der Stadtkreis Baden-Baden.

Gemeinsam umschließen sie die 10.000 Hektar große Fläche des Nationalparks Schwarzwald.

Vom Aussichtsturm bis zum Wildtierpark, vom rauschenden Wasserfall bis zum geheimnisvollen See reichen die Naturerlebnisse. Darüber hinaus gibt es eine Fülle an Möglichkeiten für eigene Entdeckungstouren abseits der großen Besuchermagnete.

Nationalparkzentrum am Ruhestein, Schwarzwaldhochstraße 2, 77889 Seebach, Tel.: 07449/92998-444, info@nlp.bwl. de, www.nationalpark-schwarzwald.de

Nationalparkregion Schwarzwald e. V., Rosenplatz 3/1, 72270 Baiersbronn, Tel.: 07442/18016-0, info@nationalparkregionschwarzwald.de, www.nationalparkregionschwarzwald.de

Anreise Der Schwarzwald ist rundherum gut angebunden. An der gesamten Schwarzwald-Westseite entlang führt die Autobahn A 5, die Ostseite der Region erschließt die A 81 und den Norden die A 8.

Innerhalb des Nationalparks und seiner Region sind viele Attraktionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen – mit der KONUS- Gästekarte, die auch von vielen Campingplätzen ausgestellt wird, sogar völlig kostenfrei.

Beste Reisezeit Ganzjährig. Die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten machen einen Urlaub zu jeder Jahreszeit besonders. Während von Frühjahr bis Herbst das Wandern und Fahrradfahren im Fokus steht, gibt es im Winter gute Chancen auf Schnee und damit Wintersport und Wintervergnügen aller Art.

Wildsee Es handelt sich um einen Karsee inmitten des Nationalparks Schwarzwald. Er entstand vor circa 12.000 Jahren. Im Bannwald, der ihn umgibt, wurde schon seit 1911 kein Baum mehr gefällt. Das Gebiet umfasst 75 Hektar. Nach mehr als 100 Jahren freier Entwicklung gibt dieser Wald heute einen Eindruck von der Wildnis, die hier herrschte, bevor der Mensch den Schwarzwald besiedelte und zu verändern begann. Von Wildseeblick aus hat man eine wunderschöne Sicht auf den See und die umgebende Landschaft.

Freudenstadt Das Wahrzeichen der Stadt bildet der Marktplatz. Er ist Zentrum, Shopping Mall, Genussmeile, Veranstaltungsplatz und Treffpunkt in einem. Er misst 216 auf 219 Meter und ist damit Deutschlands größter umgebauter Marktplatz.

Heute wird der Platz von Straßen durchkreuzt und ist somit in drei Teile gegliedert: Oberer Marktplatz, Unterer Marktplatz und Postplatz.

Die Gebäude rundherum werden gesäumt von historischen Arkaden, unter denen sich viele Cafés, Restaurants und inhabergeführte Geschäfte befinden. Zusätzlich erfreuen 50 Wasserfontänen und der große Kinderspielplatz mit Wasserspielgeräten im Sommer die Gäste, im Winter findet dort ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt statt.

Durch eine gute Infrastruktur und die zentrale Lage ist Freudenstadt ein guter Ausgangspunkt, um den nördlichen Schwarzwald zu erkunden.

Ein Muss für jeden Besucher ist zudem die hier startende Schwarzwaldhochstraße (B 500).

Natur-Camping Langenwald in Freudenstadt, Straßburgerstraße 167, 72250 Freudenstadt, Tel.: 07441/2862, www.camping-langenwald.de Idyllisch in der Natur gelegen, umgeben von Wald, bietet der Campingplatz mit 120

Stellplätzen typisches Schwarzwälder Urlaubsfeeling. Seit 2018 Partner des Nationalparks Schwarzwald, der nur 10 km entfernt liegt. Vergleichspreis: ab 43 Euro

Campingplatz Murhof, Murhof 1, 77883 Ottenhöfen im Schwarzwald, Tel.: 0174/6153831, www.campingplatz-murhof.de Ortsnaher, kleiner Campingplatz, direkt gegenüber befindet sich das Naturerlebnisbad.

Derzeit stehen 30 Touristenplätze zur Verfügung. Vergleichspreis: 26,70 Euro

Campingplatz Herrenwies, Herrenwies 22, 76596 Forbach-Herrenwies, Tel.: 07226/411, www.camping-herrenwies.de Kleiner Campingplatz, nur zwei Kilometer zur Schwarzwaldhochstraße. Im Winter direkter Anschluss an die Langlauf-Loipen. Zum Sandsee gelangt man in 10 Minuten zu Fuß durch den Wald. Vergleichspreis: 33 Euro

Campingplatz Erbersbronn, Erbersbronn 18, 76596 Forbach, Tel.: 07228/774, www.campingplatz-erbersbronn.de Der Platz liegt direkt am Wildbach Hundsbach und ist ganzjährig geöffnet. Für Kinder bietet er einen kleinen Streichelzoo.

Vergleichspreis: 27 Euro