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Küchenmöbelmarkt legt Anfang 2022 erneut um 13 Prozent zu


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KüchenNews - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 24.06.2022

Das Jahr 2020 konnte die Küchenmöbelindustrie 2021 um 8,6 Prozent toppen. Erzielt wurde ein Umsatz von 5,7 Mrd. Euro. Von Januar bis April dieses Jahres ging die Erfolgsfahrt weiter: Dreizehn Prozent legten die Küchenmöbelhersteller in diesem Zeitraum zu, dies dürfte allerdings auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Vollsortimentshäuser und Großflächenanbieter in diesem Zeitraum wieder komplett geöffnet hatten. Der Export stieg um 13,4 Prozent, der Inlandsumsatz um 12,6 Prozent. Das Umsatzplus ist zum einen dem ungebrochenen ...

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Bildquelle: KüchenNews, Ausgabe 11/2022

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... Trend zu höherwertigen Küchen zu verdanken. Der Durchschnittspreis pro Küche stieg 2021 auf über 10.300 Euro, das ist ein Anstieg von 660 Euro oder knapp sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum anderen spielen die erhöhten Materialpreise eine Rolle. Auch die Geräte legten zu, Großgeräte um fünf, Kleingeräte um zwei Prozent. Der Umsatz mit Einbau-Kochfeldern und -Kühlgeräten stieg jeweils um über elf Prozent. Besonders stark legten im Premiumsegment Kochfelder mit integriertem Abzug zu (31 Prozent) sowie Einbaubacköfen mit Pyrolyse (18 Prozent). Als wichtigstes Feature bei der finalen Kaufentscheidung für die Geräte gilt (nach Vorauswahl in puncto Design etc.) laut einer GfK-Umfrage die Energieeffizienz. Der Küchenhandel konnte seinen Verkaufsumsatz um zehn Prozent steigern. Die Verkaufsmenge stieg um drei Prozent.

Frank Jüttner, beschrieb die aktuelle Marktsituation für die Branche als „besser als gefühlt“, jedoch „sehr fragil“. Die sonnige Seite der Medaille sei, dass in allen EU-Staaten und auch global weiteres Wachstum erwartet wird und auch die Arbeitslosenzahlen rückläufig sind. In Deutschland rechnet man mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent, damit herrscht fast Vollbeschäftigung. Der Krieg in der Ukraine, eine erwartete Inflation von über sechs Prozent in Deutschland für 2022, der sinkende Konsumklimaindex und sinkende Zahlen bei der Wohnungsfertigstellung werfen jedoch ihre Schatten voraus. Der Konsumklimaindex, berechnet aus Konjunkturerwartung, Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung, ist im Juni auf minus 26 Prozent gesunken. Es ist davon auszugehen, dass Lohnsteigerungen die Inflation nicht ausgleichen, so dass die Verbraucher weniger Geld in der Tasche haben. Seit April macht sich das mit einer leicht rückläufigen Nachfrage auch im Küchenbereich bemerkbar. Die Auftragseingänge bis Mai sind aber immer noch signifikant über Vorjahr. Der Wohnungsbau ist auf hohem Niveau weiter stabil, allerdings liegen die Baugenehmigungen im ersten Quartal 2022 3,6 Prozent unter Vorjahr. Stark rückläufig ist vor allem die Entwicklung bei Einfamilienhäusern mit Minus 7,4 Prozent.

Eine wachsende Herausforderung für Industrie und Handel bleiben zudem die massiv steigenden Rohstoff- und Transportkosten sowie die Störungen in der Lieferkette. So haben sich die Preise für Container versechsfacht und aufgrund des Staus vor Shanghai von bis zu 1.000 Schiffen können Millionen Container auch nicht entladen werden. Bezüglich der angespannten Lage bei den Chip-Modulen wären Überlegungen ratsam, hierzulande eigene Chip-Produktionen aufzubauen. Das würde aber rund vier Jahre dauern, gab Markus Sander zu bedenken.

Bestehen bleibt die hohe Bedeutung des eigenen Zuhauses und auch der Trend, zuhause zu kochen. Aufgrund der finanziellen Belastungen der Verbraucher und der zunehmenden Verunsicherung ist jedoch nicht abzusehen, wie sich das Ausgabeverhalten entwickeln wird.