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KUNST & AUSSTELLUNG


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INKA Regiomagazin - epaper ⋅ Ausgabe 140/2022 vom 01.10.2022

Sulzfeld: Junge Kunst aus Leipzig #7

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Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Junge Kunst“ durch die Veranstaltungen des Sulzfelder Kulturkreises. Bis 16.10. stehen drei Künstler im Fokus, die ihr Meisterschülerstudium bei Annette Schröter in Leipzig absolviert haben: Jonathan Kraus, Heinrich Mauersberger (Abb.) und Robert Rudat . Die mit der Frankfurter Galerie Leuenroth organisierte Ausstellung „See You There“ beendet nun die über 30-jährige Tradition, in Sulzfeld hochrangige Kunst zu präsentieren. Wegen Umnutzung der Galerieräume im Bürgerhaus zum Kindergarten ab 2023 und bislang fehlenden Alternativen seitens der Gemeindeverwaltung wird der Kulturkreis seine Tätigkeit nach der November-Ausstellung wohl einstellen müssen. Wie es mit der Nutzung des Kellergewölbes als Raum für Konzerte weitergeht, ist ebenfalls noch ungewiss. Stand jetzt ist die Ausstellung „Die Katze lief im Schnee“ mit Malerei von Lena Imbery und Olga Sora-Lux die letzte der engagierten Kuratoren (13.11.-4.12.). -rowa bis 16.10., Bürgerhaus Sulzfeld,

Wiedereröffnung: Villa Haiss, Museum und Galerie für Zeitgenössische Kunst

Die Villa Haiss in Zell am Harmersbach wurde mit einer neu kuratierten Dauerausstellung und zwei Einzelausstellungen wiedereröffnet. Seit 1997 zeigt sie einen internationalen Querschnitt zeitgenössischer Kunst und vereint unkonventionell Museums- und Galerietätigkeit. Die neue Dauerausstellung zeigt auf zwei Etagen einen Querschnitt internationaler Kunst ab 1945. Die über 80 Arbeiten umfassende Präsentation mit abstrakter Malerei als Schwerpunkt spannt einen Bogen von gestischem Informel bis zur gesellschaftskritischen Figuration, von zeitgenössischer Fotografie bis zur rauen Skulptur. In der Kabinettausstellung „Thank You For Shopping“ stellt der Künstler Tobias Molitor Kassenbons, Tüten und andere Alltagsobjekte in einen musealen Zusammenhang (bis 29.1.23). -rowa · Villa Haiss, Museum und Galerie für zeitgenössische Kunst, Zell am Harmersbach

Backnang: Douglas Henderson – „Artifical Horizon“

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Unter dem Titel „Artifical Horizon“ zeigt die Galerie der Stadt Backnang noch bis 27.11. Klang-Kunst-Installationen von Douglas Henderson. (Abb.: Douglas Henderson, Großer Hexenkreis, 2015) -rowa

Städtische Galerie: Marcel van Eeden & Karl Hubbuch

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Das dürfte ausgezeichnet werden: Der niederländische Künstler Marcel van Eeden tritt in Dialog mit dem Karlsruher Karl Hubbuch – alles unter Prämisse der Zeichnung. Dieses Medium eint die Künstler, die durch die Jahrhunderte getrennt sind. Hubbuch war bedeutender Grafiker während der Weimarer Republik und einer der anerkanntesten Vertreter der Neuen Sachlichkeit. 2020 erhielt die Städtische Galerie eine große Schenkung von Hubbuch-Zeichnungen und hat nun den weltweit größten Hubbuch-Werkbestand im Besitz. Den nimmt sich van Eeeden, seit 2021 Rektor der Karlsruher Kunstakademie, nun vor, reagiert zeichnerisch und kuratorisch darauf. Im Zwiegespräch der Zeiten und Zeichnungen verbinden sich Orte und Erzählungen, Fakten und Fiktionen. Über 300 Zeichnungen zeigt van Eeden in 16 Serien, einige davon extra für die Städtische Galerie angefertigt. Diese Ausstellung zeigt die Unmittelbarkeit des Mediums Zeichnung, das mit mobilen Apps bis zur Drawing-Funktion in Insta-Storys 2022 lebendig wie eh und je ist. Es hat sich noch lange nicht ausgezeichnet! (Abb. oben: Karl Hubbuch – „Lachende“, 1929, Karl Hubbuch Stiftung, Foto: Heinz Pelz; Abb. unten: Marcel van Eeden – „The Radio Station“, 2018, Courtesy: Sprüth Magers) -fd · 19.10.-12.2.23, Städtische Galerie

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ZKM: Walter Giers – Electronic Art

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D ieWortneuschöpfungen von KünstlerInnen für ihre Formate sind in der Frühzeit der Medienkunst besonders süß: „Electronikels“, „Schalt-Elemente-Objekte“ oder „elektronische Spielobjekte“ nannte Walter Giers seine Licht-und-Klang-Skulpturen, die der Schwäbisch Gmünder seit den späteren 60er Jahren entwickelte. Ab 1974 subsumierte er sein Werk dann unter dem seriösen, aber neuen Begriff „Electronic Art“. Giers hat eine Zeit erlebt und künstlerisch mitgeprägt, in der computergesteuerte Systeme nach und nach alle Lebensbereiche durchdrangen und mitunter zu kontrollieren begannen. Seine Arbeiten waren nicht nur verspielt, sondern auch medienkritisch. Der Blick von Walter Giers animiert, auch hinter die glossy Oberflächen heutiger Medienplattformen zu linsen. Giers, 2016 gestorben, war dem ZKM zu Lebzeiten eng verbunden. Das Museum hat den Nachlass des Medienkunst-Pioniers konservatorisch sorgfältig aufbereitet. (Abb.: Walter Giers Archiv, ZKM, Foto: Johannes Schüle) -fd 15.10.-16.4.23, ZKM-Lichthof 8 9

Altes Dampfbad Baden-Baden: Fünf Positionen junger Kunst

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Als Mitglied der Gesellschaft der Freunde junger Kunst (GFJK) sammelt und unterstützt Wolfgang Pfeiffer junge Talente. Dabei entsteht über die Jahre eine Sammlung, die die neuen, unverbrauchten Strömungen in der Kunst abbildet. Eine Auswahl davon macht er nun öffentlich zugänglich: Murat Önen (geb. 1993, Abb.) hält die Körperlichkeit der Einsamkeit und Geborgenheit fest, die er in Momenten der Ruhe an lauten Orten wie Clubs und Strandbars findet. Martin Pöll (geb. 1990) begreift sich selbst als Sammler – allerdings von Material, das durch seinen Zugriff erst zu Kunst wird. Aus Seerosenblättern und Baumharz lässt er Skulpturen entstehen. Die Zeichnungen von Kristin Albrecht (geb. 1984) entstehen intuitiv und assoziativ, aber in einem mehrmonatigen Prozess, in dem dichte Struktur-Dschungel erwachsen. Lorraine Durgelohs (geb. 1990) Startpunkt ist die Handykamera. Danach läuft der fotografierte Raum durch verschiedene Bearbeitungsprozesse. Für Maximilian Martinez (geb. 1987) ist alles, was ihm begegnet, eine Sensation, ein bedeutsames Geschehen, das sich ihm sinnlich darbietet. In der malerischen Transformation hält er die Poesie dieser Ereignisse fest. -fd bis 13.11., Altes Dampfbad Baden-Baden

Badischer Kunstverein: The Living And The Dead

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„Lanjelis“ ist kreolisch und könnte mit „Engel“ übersetzt werden. Mit diesem Ausstellungstitel referiert das Ensemble The Living And The Dead auf die Zeit, wenn in der Karibik der Tag in die Nacht übergeht. „Lanjelis“ ermöglicht Ruhe und „Marronage“, also Widerstand. Geschützt von neugierigen Blicken wird eine heimliche Revolte möglich, die durch Musik und Tanz, mit Geschichten und Bildern geschieht. Diese Ideen waren sowohl für das Kollektiv aus Haiti, Frankreich und Großbritannien als auch das Karlsruher Publikum so spannend, dass „Lanjelis“ nun in die zweite Runde geht. Bis zum 20.11. wurde die Ausstellung verlängert, die in einer Residency des Living And The Dead Ensemble in Karlsruhe entstanden war. Teil zwei präsentiert u.a. ein Sonic Journal, in dem sich gelesene Texte und Gedichte genauso finden wie Interviews, Songs und Field Recordings. Weiter zu sehen sind die Filme und Installationen des Kollektivs aus den vergangenen fünf Jahren. Außerdem sind wöchentliche Veranstaltungen geplant, über die der Kunstverein per Newsletter und auf informiert. (Abb.: The Living And The Dead Ensemble: Ouvertures. Film, Fiction, 132 Min., Farbe, 16:9, 2019, F/UK/HT) -fd · bis 20.11., Badischer Kunstverein

ZKM: Katharina John – „Talking Heads“

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Porträtfotos sind stumme, festgehaltene Zeit. Doch was geschieht, wenn die abgebildete Person beginnt, sich zu bewegen und zu sprechen? Damit experimentiert Katharina John in ihrer Ausstellung „Talking Heads“. Mithilfe der Video-Reenactment-Technologie des ZKM entwickeln die Porträtierten ein mimisches und verbales Eigenleben. Was sich zuvor als eingefrorener Gesichtsausdruck nur erahnen ließ, wird jetzt ausgesprochen. Ihre Stimmen erhalten die Menschen u.a. von bekannten SchauspielerInnen wie Ulrich Tukur. Auch alte Blickhierarchien lösen sich auf – es zählt nicht mehr nur die Perspektive der Fotografin. Diesen Dialog auf Augenhöhe tritt John bewusst in Gang. (Fotos: Katharina John, Antoniangela Demurtas, Sardinien Juni 2021; Katharina John, Angelina Manca, Sardinien Juni 2021) -fd · bis 6.11., ZKM-Museumsbalkon (Panoramalabor)

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Galerie Demmer: Karl Hubbuch & Uwe Lindau

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Das Café Segafredo bekommt eine temporäre neue Tapete: Mit 60 Zeichnungen von Karl Hubbuch (Abb. rechts) sorgt Galerist Axel Demmer für eine Generalneueinkleidung. Der Karlsruher Künstler ist ein Schwerpunkt der Demmer-Sammlung. Die gezeigten Zeichnungen stammen aus vier Jahrzehnten seines Schaffens. Jeder bessere Bildungsbürgerhaushalt in Karlsruhe, der etwas auf sich hält, hat einen Lindau zuhause: In seiner Galerie selbst zeigt Demmer eine kleine Sonderausstellung zum Gedenken an den im August gestorbenen Karlsruher Uwe Lindau (Abb. links). Der „Documenta“-Künstler erlebte vor rund zehn Jahren eine Sternstunde, als ihm der Kunstmäzen und Sammler Würth fast 50 Arbeiten abkaufte. -fd · Hubbuch: 1.10.-15.11., Café Segafredo

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Kunstfenster Karlsruhe

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Ein bissle weniger Werbung, ein bissle mehr Kunst: Das Ländle kann sich über eine Dekommerzialisierung des öffentlichen Raums freuen, wenn die Kunststiftung Baden-Württemberg zehn Städte mit Kunst auf Plakatwänden bespielt. Statt Tourismuszielen, an die man eh nie reist, geben die Plakatfenster Einblicke in imaginäre Welten, zu denen der Eintritt nichts kostet als einen Blick. Zehn KünstlerInnen aus dem Stipendiatenpool der Kunststiftung, die seit 1977 junge Talente aus BaWü fördert, wurden für die Aktion „Kunstfenster“ ausgewählt, darunter frischgebackene wie der HfG-Absolvent Wataru Murakami (am Hbf, Gleis 9) aber auch in früheren Jahren geförderte wie Heike Aumüller, u.a. bekannt vom Karlsruher Musikprojekt Kammerflimmer Kollektief (Kaiserallee 35, Foto oben). Außerdem dabei sind Elisa Jule Braun, Wolfgang Ganter (Abb. rechts), Valentin Hennig, Ana Navas, Minh Duc Pham, Johannes Paul Raether, Sophia Schiller und Wenzel Stählin. Neben Fotografie wandern auch Malerei, Videostills und sogar Skulpturen im 2D-Abzug auf die Wände. -fd 13.10.-17.12., Öffentlicher Raum, Karlsruhe

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Galerie Kunstfachwerk N6: Jost Schneider

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Im Kongo schwelt ein bewaffneter Konflikt, von dem wir hierzulande nicht viel mitbekommen. Doch geht es nach Jost Schneider leben wir alle im „Global Kongo“. Überall gibt es Konflikte, alte und neue, oft im Kleinen, manchmal im Verborgenen, jeder will irgendwie und rücksichtslos seine Interessen durchboxen. In seinem Triptychon von 2018 finden sich die beklemmenden Verquickungen von Alltag und Konflikt. So ernst seine Themen, so lebendig und anregend ist Jost Schneiders Stil. So entstehen mittels Drip Painting und Pindselduktus fiktive Landschaften, die aussehen wie nächtliche Stadtfotografien aus dem Weltall. Doch so friedlich, wie sie anmuten, bleiben auch diese auf den zweiten Blick nicht. Im Katalog zur Ausstellung „Global Kongo“ sind neben Malereien auch Plastiken, Grafiken und Zeichnungen von Jost Schneider aufgeführt. (Abb.: Jost Schneider vor „Splendid Views“, Foto: Scherz Schade) -fd · Eröffnung: Mi, 19.10., 18 Uhr, bis 20.11., Galerie Kunstfachwerk N6, Niddastr. 6, KA-Grötzingen

ZKM: Marijke van Warmerdam – „Then, Now, And Then“

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Then, 1995, trat Marijke van Warmerdam als junge Künstlerin bei der Biennale in Venedig mit ihren Kurzfilmloops in Erscheinung. Now, 2022, ist sie Professorin an der Karlsruher Kunstakademie (bzw. ist sie das auch schon seit einem anderen Then, 2004). And Then, auch 2022, zeigt die Niederländerin ihre Ausstellung „Then, Now, And Then“ im ZKM. Auch wenn die ausschließlich aus neuen Arbeiten seit 2017 besteht, wirkt sie dennoch wie eine Art Gesamtschau ihres Lebenswerkes. Now wie Then beobachtet van Warmerdam den Alltag mit der Videokamera, sucht nach Struktur im Zufälligen und vertraut auf die visuelle Kraft ihrer Motive, anstatt konkrete Storys zu erzählen. Die 14 neuen Filme entstanden während und nach einer Residency in Rom. Sie zeigen das römische Straßenleben mit seinen Joggern, Rollerfahrern, Shoppern und Lovers und wie dabei die Zeitstränge ineinander übergehen oder parallel verlaufen. Ästhetisch greift van Warmerdam auf die Rastlosigkeit des Barock zurück. Die Kamera ist stets im Flow; wie schon 1995 loopen sich auch diese Filme immer wieder. Der Soundtrack der Stadt und eine Druckarbeit mit Bezug auf römische Geschichte („Timeline“) verbinden die Filme und Zeiten. (Foto: Filmstill „The Bride“, 2021) -fd · 29.10.-5.2.23, ZKM-Lichthof 1 2

Ettlingen: Another Green World & Whitespace

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Erneut zeigen Malerin Ella Gengel und Fotograf Kai Wintergreen gemeinsam neuste Arbeiten in der Art Galerie Ettlingen. „Another Green World“: Gengels Acrylbilder entstehen vorwiegend in Spachteltechnik. Schicht um Schicht, die Farbe auf- und abtragend, gräbt sie sich durch die Farbenlandschaft, bis es nichts mehr zu tun gibt. Ein dichtes Geflecht aus Farbharmonien faszinieren in ihrer Lebendigkeit und Strahlkraft. „Whitespace“: Wintergreen zeigt Motive aus der Serie „Schnappschüsse von kleinen Leuten“. Diese sind nun losgelöst von einem realen Umfeld. Durch Unschärfe und Verwischungen entstehen soft-dynamische Szenen, bei den denen sich die Figuren regelrecht auflösen: „Da die Figuren sich nicht bewegen, blieb nur das Bewegen der Kamera, um diesen Effekt zu erzeugen.“ -rowa Vernissage: Fr, 30.9., 19 Uhr, Musik: Derek Hauffen, bis 8.10., Mo-Fr 14-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, So 14-16 Uhr, Art Galerie Ettlingen, Kronenstr. 5, , www.kai-wintergreen.de, www.art-ettlingen.de

ZKM-Symposium: Restaurierung elektronischer & digitaler Kunst

Der Erhalt der elektronischen und digitalen Kunst des 20. und 21. Jh. ist ein schwieriges Unterfangen sowohl in puncto Software wie Hardware. Den Herausforderungen der digitalen Kultur begegnen seit einigen Jahren eine Reihe spezialisierter RestauratorInnen und Wissenschaftler, die kontinuierlich neue Werkzeuge und Verfahren entwickeln. Vertreten sind Teilnehmer vom Museum Ludwig, ZKM, KIT, Tate London, der Staatsgalerie Stuttgart und von Hochschulen in der Schweiz und Frankreich. Der Eintritt ist frei, die Konferenzsprache ist Englisch, Anmeldung: registration-wissen@zkm.de. -rowa Fr, 7.10., 11-19 Uhr; Sa, 8.10., 10-13 Uhr, ZKM-Vortragssaal

Benefiz-Kunstversteigerung für die Aids-Hilfe Karlsruhe

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Mit einer zweitägigen Livebesichtigung in der Fleischmarkthalle im Kreativpark auf dem Alten Schlachthof eröffnet die Aids-Hilfe Karlsruhe – Zentrum für sexuelle Gesundheit am 29.10. und 30.10. ihre diesjährige traditionelle Benefizkunstauktion. Die Objekte werden anschließend auf einer eigenen Plattform bis So, 6.11., 20 Uhr, versteigert. Viele bekannte KünstlerInnen unterstützen mit ihren Arbeiten schon seit vielen Jahren die gemeinnützige Organisation. Die Einnahmen der Kunstauktion kommen der Beratungs- und Aufklärungsarbeit der Aids-Hilfe zugute. (Foto: Tom Kohler) -rowa · Livebesichtigung: Sa, 29.10., 14-18 Uhr; So, 30.10., 11-16 Uhr, Fleischmarkthalle; Digitale Besichtigung mit Versteigerung: Sa, 29.10., 14 Uhr, bis 6.11., 20 Uhr,

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BBK-Gruppenausstellung: Zeichnung konzentriert

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Die Zeichnung ist mehr als die kleine Schwester der Malerei oder ihre bloße Vorstudie. Der BBK zeigt mit der Ausstellung „Zeichnung konzentriert“ ihre Vielfalt, Substile und Techniken, mit zahlreichen Arbeiten Karlsruher KünstlerInnen. Filigrane Skizzen stehen neben Grafitzeichnungen, grafisch-lineare Abstraktionen neben bildlichen Darstellungen von Stadt oder Pflanzen. Andere Bilder entstanden ganz im Schwung der körperlichen Geste. Sogar Zeichnungen mit Licht oder auf Stein sind Teil der Ausstellung. Zu sehen sind Arbeiten von Hans Benesch (Abb. rechts), Antje Bessau, Tim Bohlender, Holger Fitterer, Marianne Kiechle, Sylvia Kiefer, Anne Christine Klarmann, Nina Laaf, Lars Lehmann, Kathrin Leopolder (Abb. links), Susanne Michel, Brigitte Nowatzke-Kraft (Abb. Mitte), Adrian Peters, Katarina Valeeva und Birgit Weber. -fd · Eröffnung: Fr, 14.10., 19 Uhr, bis 6.11., BBK-Künstlerhaus

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Städtische Galerie: Helen Feifel

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Mit ihrer neuen, ortsspezif i s c h e n Rauminstallation „The Body And Its Powers“ entert Helen Feifel die Städtische Galerie. Dort hin wurde die in Berlin ansässige Absolventin der Karlsruher Akademie (Klassen Meuser und Roth) vom Förderkreis des Museums eingeladen. Feifel arbeitet multidisziplinär. Materialien und Techniken aus Performance, Body Art, abstrakter Malerei, Fotografie und Bildhauerei verbinden sich bei ihr zu oft großformatigen Werken und Installationen aus intensiven Farben und Formen und mit gegenständlichen Assoziationen. (Foto: Artis – Uli Deck) -fd · 23.10.-26.4.23, Städtische Galerie

Pforzheim: Die Hand Gottes

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Es ist nicht mehr lange hin, bis die Fußball-WM in die Wüste geschickt wird. Für viele Fans ist das Spiel eine große Leidenschaft und wird mitunter sogar einer Religion gleichgesetzt; SpielerInnen oder Trainer sind die Idole. Doch Katar zeigt: Der Sport ist mit vielen Gesellschaftsbereichen eng verflochten und wirkt daher oft wie ein Spiegel. Immer wieder ist Fußball Ausgangspunkt für Diskurse; etwa über die Vermarktung und Kommerzialisierung des Sports, Diversität oder die Verletzung von Menschenrechten rund um das anstehende Turnier (21.11.-18.12.). Die im Titel auf Maradonas legendäre Ausflucht bei der 86er WM Bezug nehmende Ausstellung „Die Hand Gottes“ reflektiert die schönste Nebensache der Welt, zeigt, wie sie Millionen Menschen elektrisiert und Kulturen zusammenbringt, und gleichermaßen von der Politik positiv wie negativ als Stimmungsmacher genutzt wird. Zur Vernissage (Mi, 7.10., 19 Uhr) ist eine Gesprächsrunde mit Journalist Ronny Blaschke und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit anberaumt. -pat · 8.10.-4.12., Do-Sa 15-19 Uhr, So 11-19 Uhr (Sonder-ÖZ & Schulklassenführungen auf Anfrage an info@akate.de), A.K.T., Pforzheim

Bühl: Ulrich J. Wolff

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Ulrich J. Wolff radiert „Weltenbilder“. Wie Fotografien, die durch Fotokopierer, Weichzeichner oder digitale Effekte bearbeitet worden sind, muten seine Bilder an. Die großen Formate und die technische Finesse mögen überwältigen, doch eigentlich ist es der Sog der Räumlichkeit und die Kraft der Farben, durch die sich in Megacitys oder Naturlandschaften eindringen lässt. Verstärkt wird diese faszinierende Wirkung durch ein geschicktes Wechselspiel von Schwarz und Farbe, Schatten und Licht. -fd · Eröffnung: Fr, 21.10., 19 Uhr, bis 20.11., Friedrichsbau, Bühl

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Titelbild der Ausgabe 140/2022 von Hallenbau-Festival: Die Jubiläen! 25 Jahre Städtische Galerie & ZKM / 30 Jahre HfG. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
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