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Kuriositäten: Die kuriosesten Hanfmeldungen


grow! Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 18.12.2019

Sorten, Debatten, medizinische Studien, Anbautechniken, Ernte, Lagerung, Verarbeitung – in Sachen Cannabis gehen einem so schnell nicht die Themen aus. Dementsprechend viele Neuigkeiten aus allen denkbaren Bereichen landen auf unserem Schreibtisch. Dabei ist natürlich nicht jede Story interessant, nicht jeder Beitrag relevant und natürlich nicht jede vermeintliche Neuigkeit wirklich neu. Aber auf eines ist Verlass: Zwischen all den vielen Infos, die wir für euch durcharbeiten, gibt es immer wieder die ein oder andere besonders kuriose Schlagzeile, eigenartige Meldungen und völlig abwegige Inhalte. Wie ...

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... gewohnt, haben wir euch an dieser Stelle ein kleines Best of unseres Kuriositätenkabinetts zusammengestellt.


Langfristig angelegt

Den Anfang macht eine wahrhaft einzigartige Kuriosität, über welche internationale Medien Ende Oktober berichteten. Vier australische Ärzte hatten in der medizinischen Fachzeitschrift British Medical Journal Case Reports einen Fall beschrieben, in welchem ein 48 Jahre alter Mann untersucht worden war, der jahrelang über diverse Beschwerden, wie eine verstopfte Nase, Nasennebenhöhlenentzündungen und Kopfschmerzen, geklagt hatte. Erst eine Computertomographie brachte die Ursache seines langanhaltenden Leidens zum Vorschein und man entfernte ihm operativ einen ganz besonderen Nasenstein. Dessen Ursprung klärte sich dem Fallbericht zufolge schließlich auf: Offenbar bekam der Patient während eines Gefängnisaufenthaltes von seiner Freundin eine kleine Menge Marihuana in einer Gummiverpackung zugesteckt, welche er dann in einem seiner Nasenlöcher in die Zelle geschmuggelt hatte – allerdings bereits vor 18 Jahren! Beim damaligen Versuch, das Gras wieder herauszuziehen, hatte der Hanffreund es wohl stattdessen noch tiefer hineingeschoben und irgendwann vorerst aufgegeben. Schließlich ging der Mann davon aus, dass er das kleine Päckchen wohl verschluckt haben musste. Weit gefehlt, wie sich nun 18 Jahre später herausgestellt hat.

Luxus-Insel zu vermieten – Plantage inklusive?

Dem Verantwortlichen zufolge geht es in der nächsten Geschichte ausschließlich um Cannabis zu medizinischen und „streng persönlichen“ Zwecken. Doch eines nach dem anderen. Der Herr, der sich in dieser Meldung seinem Anwalt zufolge „vollständig von allen Gerüchten, die ihn mit dem Verkauf oder Handel mit Drogen in Verbindung bringen“ distanziert, ist der kanadische Milliardär Guy Laliberté, Gründer des international bekannten Zirkusunternehmens Cirque du Solei. Alles ganz persönlich, ganz privat? Der persönliche Bedarf muss immens sein, immerhin soll Laliberté ganze elf Gärtner beschäftigt haben, welche sich um die Cannabispflanzen auf seinem 0,6 Quadratkilometer großen Privat-Atoll Nukutepipi kümmern sollten. Der Milliardär bietet die Insel mit ihren diversen Luxusvillen und „unberührter Natur“ übrigens für 193.000 US-Dollar zur Miete an – pro Woche, wohlgemerkt. Dass auf dem Atoll offenbar auch genug Hanf angebaut wird, um fast ein Dutzend Gärtner zu beschäftigen, mag dem ein oder anderen potenziellen Mieter vielleicht als Bonus erscheinen – die Staatsanwaltschaft von Französisch-Polynesien findet den Laliberté vorgeworfenen Anbau in „beträchtlichem Umfang“ gar nicht so lustig – und nahm den Milliardär Anfang November vorerst in Gewahrsam.

Cannabis im Wert von über einer Million Dollar auf Festival verkauft

Cannabis auf Festivals ist nun wirklich keine Neuigkeit und auch nicht sonderlich kurios. Mit den Legalisierungen in diversen US-Bundesstaaten werden in dieser Hinsicht allerdings ungeahnte Dimensionen erreicht – und können auch erstmals in Zahlen ausgedrückt werden: Während des diesjährigen Outside Lands Music and Arts Festivals, einem jedes Jahr im Golden Gate Park von San Francisco veranstalteten und von ca. 200.000 Besuchern bevölkerten Mainstream-Musikfestival, wurden zum ersten Mal Cannabisprodukte völlig legal gehandelt. Und das mit Erfolg: Berichten zufolge kamen die dortigen Anbieter diverser Produkte von Edibles über Blüten bis zu fertig gerollten Joints während des nur dreitägigen Festivals auf einen sagenhaften siebenstelligen Verkaufswert – also mindestens 1 Million Dollar. Was als Versuch durchgeführt wurde, könnte aufgrund des offensichtlich brummenden Geschäfts vielleicht auch außerhalb von Kalifornien Schule machen.

Geheimer Cannabiscode bei McDonalds?!

Diverse englischsprachige Medien berichteten Anfang November über die abenteuerliche Geschichte eines 24-jährigen US-amerikanischen Fastfood-Fans, der während einer Pause bei der nächtlichen Arbeit eine Runde durch den Autoschalter einer McDonalds-Filiale in Hilton Head, South Carolina, drehte. Denn nachdem der Mitarbeiter am Schalter der Schilderung des jungen Mannes zufolge „mit eigenartiger Stimme“ um Bestätigung der Bestellung des Essens samt Eistee mit „extra Lemon“ gebeten hatte, bekam der nächtliche Besucher mehr als er erwartet hatte. Sein Zitroneneistee schmeckte offenbar seltsam und er begann, sich eigenartig zu fühlen … trank aber trotzdem weiter. Schließlich will er drei Beutel mit Cannabis in seinem Softdrink gefunden haben, welche er nach eigenen Angaben wohl mit dem Strohhalm angeritzt haben muss. Dass er sich allerdings „sofort“ seltsam bzw. high gefühlt haben will, ist ebenso wenig glaubwürdig wie seine Theorie, die er gegenüber der schließlich von der Arbeit aus angerufenen Polizei aufstellte: „Extra Lemon“, so die Erklärung des jungen Mannes, müsse bei diesem speziellen McDonalds eben ein Codewort für Cannabis sein …