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KURZ und gut


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Vegan für mich - epaper ⋅ Ausgabe 8/2021 vom 01.12.2021

DRAMATISCHES VOGELSTERBEN

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Immer mehr Brutvogelarten in Deutschland sind gefährdet

Veganen Ökolandbau fördern, Jagd auf Beutegreifer stoppen

Warnung der Max-Planck-Gesellschaft für Verhaltensbiologie in Radolfzell:

Die neue Rote Liste der Brutvögel in Deutschland zeigt, dass der Rückgang der Vögel in Deutschland ungebremst voranschreitet. Am stärksten sind Vögel der Agrarlandschaft sowie Insektenfresser und Zugvögel bedroht. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert daher eine umfassende Wende weg von konventioneller Landwirtschaft samt Intensivtierhaltung hin zu veganem Ökolandbau sowie ein Verbot der Jagd auf Füchse und andere Beutegreifer inklusive Katzen.

„Dass insbesondere Vögel der Agrarlandschaft sowie Insektenfresser und Zugvögel betroffen sind, zeigt, dass die industrielle Landwirtschaft die Hauptverantwortliche für das rasante Vogelsterben ist“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Deutschland braucht daher ein sofortiges Jagdverbot auf Füchse und andere Beutegreifer, wie auch ein Katzenabschussverbot.

Denn anders als oft von der schießwütigen Jägerschaft dargestellt, sind sie keine Bedrohung für die Artenvielfalt der Vögel.“ Über die Hälfte der 259 dauerhaft hier brütenden Vogelarten sind gefährdet. Es droht damit ein Aussterben von Brutvogelarten bislang unbekannten Ausmaßes.

Kalendertipp: Tiere und schöne Frauen

Der Tierschutzverein Animal Eden e.V. bietet für 2022 zum dritten Mal einen eigenen Tierschutz-Kalender an. Der Kalender widmet sich diesmal dem Thema „Female Nudes! Schöne Frauen setzen ein Zeichen gegen Tierversuche“. Jedes Kalenderblatt setzt eine schöne, weitgehend unbekleidete Frau und einen Hund ins Bild. Damit soll die Verletzbarkeit und Kostbarkeit des Lebens mit derjenigen des Hundes in Relation gesetzt werden.

Der Wandkalender im DIN A3 Hochformat kostet 29,90 Euro, hinzu kommen 6,90 Euro Ver- sandkos- ten (ab 4 Kalendern 12,90 Euro). www. animal eden.de

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Pflanzenfleisch beim Sternekoch

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Fleischalternativen des Schweizer Startups Planted Foods – mittlerweile erhältlich in vielen Supermärkten Deutschlands – gibt es nun auch bei Sternekoch Tim Raue in Berlin: „Planted ist das erste vegane Proteinprodukt, das mich als Fleischersatz vollkommen überzeugt“, sagte Raue bei einer Medien- Verkostung. Auf der (ansonsten omnivoren) Speisekarte findet sich sowohl ein rein veganes Mittags- als auch Abendmenü.

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Honest Bio Tee: 10 x 1 Kiste Weniger süß, kalorienreduziert und aus biologisch angebauten Zutaten: Das ist Honest Bio Tee – mit dem wahren Geschmack von aufgebrühtem Tee!

Wir verlosen insgesamt zehn Kisten zu jeweils 24 Mehrweg-Glasflaschen (0,33 Liter) der Sorten Pfirsich Rosmarin, Himbeere Basilikum und Minze (je nach Wahl).

TEILNAHME FÜR ALLE GEWINNSPIELE: www.vegan-fuer-mich.de/heft/gewinnspiele Teilnahmeschluss: 20.01.2022*

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DREI FRAGEN AN ...

Valentin Jäger, Qualitätsmanager bei Taifun Tofu

1. Sie sind Qualitätsmanager bei der Taifun Tofu GmbH in Freiburg. Was macht ein Qualitätsmanager?

Ich sorge auf der einen Seite im Unternehmen dafür, dass die Abläufe und Produkte so gestaltet sind, dass sie den Anforderungen entsprechen und wir dadurch die Kund*innen glücklich und z. B. Behörden nicht unzufrieden machen. Anforderungen entstehen aus den Wünschen unserer Kund*innen, aber auch aus Gesetzten, Normen oder gesellschaftlichen Erwartungen. Das bedeutet in meiner Arbeit vor allem „zuhören, fördern und fordern“. Auf der anderen Seite wirke ich auch bei der Entwicklung und Verbesserung sowie Auslegung von Anforderungen mit.

2. In Ihrem Buch mit dem etwas sperrigen Titel „Definitionen, technische Kriterien und Kennzeichnung für vegetarische und vegane Lebensmittel“ kommentieren und erklären Sie gemeinsam mit zwei Mitautoren die ISO- Norm 23662:2021 – was ist an dieser Norm so besonders?

Es ist zum ersten Mal weltweit geklärt, was „vegan“ und „vegetarisch“ bedeutet. Die Begriffe sind lange nicht so selbsterklärend und selbstverständlich wie man vielleicht meinen würde. Die Unklarheit wurde in der Vergangenheit z. B. durch Rechtstreitigkeiten, ob vegane Burger gemeinsam mit den Fleischprodukten gebraten werden dürfen, deutlich. Kulturelle Unterschiede, aber auch widersprüchliche Vorstellungen über die Erzeugung wurde durch die ISO 23662 geklärt. Die ISO 23662 ist z. B. strenger bzgl. Tierversuchen als manche Vegan-Label. Die Norm beschreibt welche Anforderungen ein veganes oder vegetarisches Produkt erfüllt und was bei der Herstellung beachtet werden muss. Unser Buch richtet sich vor allem an Hersteller*innen, Gastronom*innen und Behörden, die sich fragen, wie die Anforderungen genau umzusetzen ist und was man im Detail beachten sollte. Normen sind meistens kurz und knackig, aber auch etwas kryptisch. Unser Buch ist sowohl sprachlich wie auch fachlich eine Übersetzungshilfe für Unternehmen unterschiedlicher Größe.

3. Welche Auswirkungen hat die neue Norm auf Handel, Hersteller, Gastronomie und die Endverbraucher?

Viele Veganer haben schon mal ein vermeintlich veganes Produkt konsumiert, in dem dann „nur“ ein wenig Milchpulver oder ein Farbstoff tierischen Ursprungs war. Die Anforderungen der Konsument*in an das Produkt „vegan“ zu sein, wurde von der Anbieter*in anders verstanden. Das ist ein Kommunikationsproblem. Wir verwenden einen Begriff, verstehen darunter aber unterschiedliche Dinge. Das gleiche Problem gibt es auch im internationalen Handel. Es gibt z. B. Fälle, in denen eine „vegane“

Zutat mit Gelatine geklärt wurde. Steht in Zukunft auf einer Speisekarte „vegan* gemäß ISO 23662“, weiß man, was man bekommt, und der Hersteller weiß, worauf er achten muss – und das weltweit. Als nächstes wäre es ideal, wenn die EU die Norm auch rechtlich verankert. Die Existenz der ISO 23662 belegt auch, dass „vegan“ nicht nur ein Trend ist, sondern ein grundlegender kulturellen Wandel.

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Superbequem vegane Milchalternativen zubereiten ? mit dem ?One Touch Milk System? des Tchibo ?Esperto Pro?
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Vollautomat „Esperto Pro“: Genuss auf Knopfdruck

Laut Tchibo Kaffeereport greifen die Deutschen bei veganen Kaffeespezialitäten am liebsten zu Hafermilch, gefolgt von Mandel- und Sojamilch. Der neue Tchibo Kaffeevollautomat „Esperto Pro“ setzt jedem veganen Latte Macchiato, Cappuccino und Co. auf Knopfdruck die Schaumkrone auf.

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Vollautomat „Esperto Pro“ plus Kaffeevorrat FRIENDS Wir verlosen exklusiv vorab einen Tchibo Vollautomat „Esperto Pro“ (ab Februar bei Tchibo) mit einem Vorrat der Beans Brothers FRIENDS im Gesamtwert von rund 400 Euro! Der „Esperto Pro“ punktet mit einfacher Bedienung, praktischer „Easy Clean“-Spülfunktion und wählbarem Aufschäumbehälter. Die neuen Beans Brothers FRIENDS stehen nicht nur für besten Kaffee, sondern auch für Nachhaltigkeit und Engagement: Mit dem Kauf jeder 500 g-Packung werden soziale Projekte in den Anbauländern unterstützt.

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TROCKENOBST? BIO!

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Getrocknet und doch voller Nährstoffe ? aber auch reich an Kalorien

Wie gesund sind eigentlich gedörrte Früchte? Und worauf sollte man wirklich achten?

Süßer Energielieferant voller Vitamine und Nährstoffe: Sind Trockenfrüchte gerade im Winter eine gute Wahl? Fakt ist: Als Snack sind sie sicherlich eher empfehlenswert als nährstoffarme Süßigkeiten. Tatsächlich verringert sich zwar der Vitamin-C-Gehalt beim Trocknen deutlich – der Großteil der sonstigen Vitamine, Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium sowie sekundäre Pflanzenstoffe bleibt aber weitgehend erhalten. Wichtig ist Bioqualität: Am gesündesten und nachhaltigsten – ob frisch oder getrocknet – sind Früchte, die nicht mit Pestiziden oder chemischen Düngemitteln belastet sind und reif geerntet wurden. Im Blick haben sollte man den hohen Zuckergehalt, der bei bis zu 70 Prozent liegen kann. Tipp: Früchte aller Art kann man mit einem Dörrgerät auch ganz einfach selbst trocknen. Fazit: In Maßen genossen können sie einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung leiten. Auf frisches Obst sollte man allerdings trotzdem auch im Winter nicht verzichten.

GEWINNEN!

Leckere Kokosmilch-Joghurtalternativen

So cremig, so lecker: Jetzt sind die Joghurtalternativen Andros SO GOOD So Veggie auf Kokosmilchbasis da! Wir verlosen 10 Pakete mit je sechs 400 g-Bechern (2x Natur, je 1x Heidelbeere, Pfirsich-Maracuja, Greek Style, Vanille. www.an drossogoodsoveggie.de

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LOVE AND PEAS: VEGANE TIERNAHRUNG

„Freunde isst man nicht“ ist das Motto des veganen Online-Shops „love & peas“ für Hunde, Katzen und Ratten. Mit jedem Kauf werden ausgewählte Tierschutzorganisationen und Lebenshöfe unterstützt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Futterspenden für Lebenshöfe zu kaufen, die nach Erwerb direkt dorthin gesandt werden. Inhaberin Nadine Stahlschmidt will damit auch ein Zeichen setzen gegen den Missbrauch von Tieren in der Nahrungsmittelindustrie und in Laboren.

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WEBSHOP-GUTSCHEINE ZU GEWINNEN

Wir verlosen einen Gutschein im Wert von 100 Euro sowie fünf weitere Gutscheine im Wert von 30 Euro. Der Online-Shop „love & peas“ bietet u. a. Trockenund Nassfutter sowie Flockenmischungen für Hunde und Katzen, zusätzlich Trainingsleckerlis, Kekse + Snacks, Kauartikel und Ergänzungsfuttermittel für Hunde und nicht zuletzt Alleinfutter für Ratten. Auch Zusatzartikel wie Leckerli-Dosen sowie Hundekissen und -betten zählen zum Angebot. Auf der Website www.loveandpeas.de findet man außerdem unter „Ratgeber“ viele Tipps zu veganer Hundeernährung.

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DREI FRAGEN AN ...

Friedrich Büse, Erfinder und Gründer der Marke endori, www.endori.de

1. Herr Büse, Sie waren viele Jahre als Berater in der Lebensmittelindustrie unterwegs. Wie kamen Sie darauf, ein Unternehmen für Fleischalternativen auf Erbsenproteinbasis zu gründen?

Ausgangspunkt war ein Umdenken Ende der 90er, als mir – als gelernter Fleischermeister – klar wurde, dass es mit unserem Fleischkonsum so nicht weitergehen kann. Aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus Respekt vor den Tieren und der Umwelt. Ich wollte einen Weg jenseits von Massentierhaltung und Monokulturen finden. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entstand dann etwa 2007 die Idee, Lebensmittel auf Basis pflanzlicher Proteine zu produzieren. Wir haben mit 16 unterschiedlichen Pflanzen angefangen, neun kamen in die engere Wahl und schließlich erwies sich die Erbse als die Pflanze mit den besten Eigenschaften: Sie ist in Europa heimisch, kann regional angebaut und umweltfreundlich verarbeitet werden. Gegründet haben wir unser Unternehmen dann 2015, und 2019 ist mit Pfeifer & Langen ein Traditionsunternehmen mit hervorragender Expertise an Bord gekommen. 13 Produkte gibt’s bisher, aktuell kommen zwei Fischalternativen hinzu: „veggie sticks di mare“ und „veggie burger di mare“.

2. Das Angebot an pflanzlichen Alternativen wird immer größer, aber auch die Nachfrage …

Und das ist erst der Anfang!

Wir stehen vor einer rasanten Entwicklung und ich hoffe, dass bereits in drei Jahren der Umkehrpunkt erreicht sein wird: Fleisch und auch Milchprodukte sollten bis dahin teurer und auch geschmacklich kaum noch attraktiver sein als pflanzliche Alternativen. Das wird aber nur dann der Fall sein, wenn sich der Preis für Fleisch, Käse und Eier endlich an den Folgekosten für Gesundheit, Umwelt, Klima und Trinkwasser ausrichtet, also deutlich höher besteuert und nicht mehr so drastisch subventioniert wird. Hier ist noch sehr viel zu tun, sowohl in Brüssel als auch für unsere neue Bundesregierung. Forschung und Industrie sind da weiter: Proteine nicht nur auf Hülsenfrüchte- oder Getreide-, sondern auch auf Pilz- oder Algenbasis, Cultured Meat… – es gibt viele hoffnungsvolle Ansätze, und es wird neben Alternativen zu Schnitzel, Burger oder Hack ganz neue und eigenständige Speisekategorien geben. Das sind spannende Zeiten!

3. Was sagen Sie Leuten, die „Tierwohl“ nicht mehr hören können?

Denen sage ich, dass es um unser aller Zukunft geht. Massentierhaltung bedeutet Ausbeutung der Menschen und des Planeten.

Sojae xperiment: Jetzt mitmachen!

Die Universität Hohenheim hat zusammen mit dem Freiburger Tofuhersteller Taifun eine Neuauflage des Citizen-Science-Projekts „1000 Gärten“ gestartet. Bundesweit bauen Gärtnerinnen und Gärtner die Pflanzen an und begleiten deren Entwicklung von der Aussaat bis zur Ernte. Die Anmeldefrist läuft noch bis zum 28.2.2022. Teilnahmebedingung: Forschungsgeist und 5 qm Platz für die Pflanzen. Zum ersten Mal wird dabei nicht nur Soja- Saatgut verschickt, sondern auch Saatgut für Blühpflanzen, die zwischen die Sojareihen gesät werden. Je vielfältiger die Gärten, desto wertvoller die Daten, die anschließend wissenschaftlich ausgewertet werden: Welche Sojasorten gedeihen in welchen Regionen Deutschlands am besten? Welche Rolle spielen klimatische Bedingungen? Wie beeinflussen Blühstreifen die Soja- und damit die Tofuqualität? Das Ziel: Blühpflanzen zu finden, anhand derer sich der Sojaanbau noch ökologischer gestalten lässt. Und Sojasorten zu entwickeln, die sich für den ökologischen Anbau in Deutschland eignen und somit unabhängig machen von Soja-Importen und globalen Saatgut-Konzernen . Zum Mitmachen eingeladen sind Gärtnerinnen und Gärtner, zu Hause oder im Schrebergarten, Landwirtinnen und Gartenbaulehrer, Landwirtschaftsgemeinschaften und Schulklassen. Mehr Infos: www.1000gaerten.de

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GEWINNEN!

Innovationen aus Bio-Getreide

Wir verlosen 10 Pakete von Bio-Pionier Bauckhof: Je 1x die Neuprodukte Dinkel-Nuss- Burger, Schnelle Brötchen Hafer, Schnelle Brötchen Saaten, Flammkuchen und Haferflakes – glutenfrei, vegan und mit regionalem Bio-Hafer im Fokus.

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28 BLACK Weekender zu gewinnen

Herbstblues? Bring dich mit einem belebenden Kurztrip wieder in die Spur! Wir verlosen drei 28 BLACK Weekender mit je 24 Dosen 28 BLACK Açaí. Alle Sorten von 28 BLACK sind vegan zertifiziert, taurin-, gluten- und laktosefrei.

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TEILNAHME FÜR ALLE GEWINNSPIELE: www.vegan-fuer-mich.de/heft/gewinnspiele Teilnahmeschluss: 20.01.2022*

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