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LÄUFST DU NOCH ODER BLOGGST DU SCHON?


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Laufzeit - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 14.12.2022
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Es ist knapp zwölf Jahre her, dass sich Sandra Mastropietro nach der Geburt ihrer Tochter vornahm, wieder fit zu werden und den Babyspeck loszuwerden. Sie fing an zu laufen, wurde immer besser, nahm sich einen Halbmarathon vor, schaffte ihn, suchte nach neuen Zielen und trainierte für den Jerusalem-Marathon. „Über meine Vorbereitung habe ich auf Facebook in einer Art Tagebuch erzählt und schließlich auf einer Lauf-Plattform darüber gebloggt. Es hat einfach Spaß gemacht und ich habe gemerkt, dass ich durch den Mama-Aspekt gerade Frauen motivieren kann“, erinnert sich die 34-Jährige. Heute, viele Jahre später, schreibt und postet sie immer noch übers Laufen und erreicht damit auf Instagram mehr als 30.000 Follower. Also 30.000 andere Personen auf Instagram, die ihrem Profil folgen, ihre Beiträge lesen und hin und wieder mit ihr in den Austausch gehen.

Laufen, Selfie für Instagram, weiterlaufen. Die ...

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... meisten dürften das zumindest ab und an schon gemacht haben. Wer aber aktiv ein Laufprofil auf Instagram oder einen eigenen Blog betreibt und Tausende Follower mit neuen Inhalten füttern will, der muss sich auch regelmäßig selbst in Szene setzen und viel Zeit investieren. Aber stört das nicht beim Training? Und was passiert mit dem eigenen Lauf-Ich, wenn zumindest virtuell ständig jemand nebenherläuft? LAUFZEIT hat sich auf die Suche gemacht nach Laufbloggern und sogenannten Mikro Influencern (siehe Infokasten) und sich von ihnen die Welt hinter den Bildschirmen erklären lassen.

GEGENSEITIGES MOTIVIEREN AUF SOCIAL MEDIA

Für Sandra Mastropietro gibt es auf Social Media eine klare Grenze: Das Privatleben bleibt draußen. „Sobald es darum geht, wie wir als Familie den Sport integrieren, zeige ich das. Wenn es aber nichts mit Sport zu tun hat, dann teile ich das nicht“, sagt Running Sandra, wie sie sich auf Instagram nennt. Die gelernte Journalistin liebt das Schreiben und die Interaktion mit Menschen, daher fällt es ihr nicht schwer, über das Laufen auf ihrem Blog oder Instagram-Kanal zu berichten. Gerade Social Media kann sie viel Positives abgewinnen. „Es geht um das Miteinander und das gegenseitige Motivieren. Bewegung ist Leben – das ist mein Motto und das will ich gerne an so viele andere wie möglich weitergeben“, sagt die zweifache Mutter aus Bayern.

Bloggen und Posten ist für Mastropietro ein Hobby. Sie bekommt viele tolle Rückmeldungen, Glückwünsche und zieht für eigene Laufeinheiten und Wettkämpfe Motivation aus ihrem Kanal. Aber natürlich ist in sozialen Netzwerken wie Instagram nicht immer alles toll. Eine Studie aus den USA und Großbritannien beispielsweise zeigte, dass hasserfüllte Posts seit Beginn der Corona-Pandemie um 20 Prozent zugenommen haben. „Es ist traurig, dass es auf Social Media auch Dauernörgler gibt, aber das gehört eben dazu“, sagt Sandra Mastropietro. „Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass Posts immer nur eine Momentaufnahme sind und nicht dazu dienen sollten, sich ständig miteinander zu vergleichen.“ Daher ist es Mastropietro auch wichtig, sich nicht immer nur positiv und in Siegessituationen darzustellen.

Das ständige Vergleichen und der Kampf um die meisten Likes ist ein viel diskutiertes Thema. Eine Umfrage hat beispielsweise gezeigt, dass sich Aktivitäten in den sozialen Netzwerken bei 93 Prozent der Nutzer auf das Selbstwertgefühl auswirken. Das kann positiv sein – wie im Fall von Mastropietro und vielen anderen – oder auch negativ. Einige Studien haben auch schon einen Zusammenhang mit Depressionen hergestellt. Daher ist es wichtig, einen kritischen Umgang mit diesen Netzwerken zu pflegen und sich auch einfach manchmal ein Zeitlimit zu setzen.

MAXIMAL EINE HALBE STUNDE AM TAG

Wenn Mastropietro in den Bergen unterwegs ist oder bei einem Ultralauf, dann bleibt das Smartphone meist im Flugmodus oder ganz zuhause. „Mir ist das wichtig. Ich mache den Sport für mich und nicht für Instagram.“ Sie versucht, im Schnitt maximal eine halbe Stunde am Tag auf Instagram zu verbringen – auch wenn das etwa bei Live-Workouts nicht immer funktioniert. Für 2023 hat sich die begeisterte Ultraläuferin vorgenommen, wieder 100 Meilen zu laufen. Sie sagt: „36 Stunden unterwegs zu sein, ohne das Smartphone, das tut mir gut. So kann ich meine Akkus wieder aufladen.“

Akkus aufladen im eigentlichen Sinne steht auch bei Thomas Pier auf der To-do-Liste. Denn wenn er laufen geht, ist die Go Pro selbstverständlich immer dabei. „Die habe ich einfach immer in der Hand, das stört auch nicht und fällt mir oft gar nicht mehr auf “, sagt der Harlerunner. Harle bezeichnet eine Gegend rund um Piers Heimatort Coesfeld in Nordrhein-Westfalen, in der der 50-Jährige besonders gerne laufen geht. Die Go Pro nutzt er vor allem für Fotos für seinen Blog – Storys auf Instagram, wo sich Pier selbst als Opa bezeichnet, gibt es keine.

IM FOKUS: DER LÄUFER UND SEINE ERFAHRUNGEN

Vor acht Jahren, als Pier seinen Blog startete, hat er zunächst weniger sich selbst gezeigt und lieber neutral geschrieben. „Ich habe aber schnell gemerkt: Genau darum geht es ja beim Bloggen. Ich bin ein ganz normaler Läufer und erzähle von meinen Erfahrungen. Klar, dass es also um mich gehen muss“, sagt Pier. Trotzdem bezeichnet er sich ungern als Blogger. Vielmehr als Läufer mit einem Blog, auf dem er Produkte ausprobiert und anderen davon erzählt. Über verschiedene Laufschuhe, Stirnlampen oder Bekleidung. Für Laufuhren hat Pier, der als begeisterter Programmierer seine Website selbst erstellt hat, sogar einen eigenen Ratgeber erstellt.

WAS SIND INFLUENCER?

Influencer sind sozusagen Multiplikatoren oder auch Meinungsmacher auf sozialen Netzwerken, die ihre Reichweite durch Abonnenten (Follower) dazu nutzen, Produkte oder bestimmte Lebensstile zu bewerben. Als Micro Influencer werden diejenigen bezeichnet, die eine vergleichsweise geringe Abonnentenzahl zwischen 1.000 und 100.000 haben. Ihr Vorteil gegenüber den Influencern mit deutlich mehr Followern ist, dass sie im stärkeren Austausch mit denjenigen sind, die ihrem Profil folgen. Hier spricht man von einer höheren Engagement Rate, also einer Interaktionsrate, was für viele Firmen als Marketingaspekt interessant ist.

Die Produkte bekommt Pier von Herstellern zur Verfügung gestellt und wenn sie ihm gefallen, schreibt er darüber. Gerade für Sportmarken ist das heutzutage eine gängige Werbeform, die viel mit Glaubwürdigkeit zu tun hat. Diesen Trend bestätigen auch Studien: Im Jahr 2021 gaben Unternehmen laut Influencer Marketing Hub weltweit mit fast 14 Milliarden Dollar mehr als doppelt so viel für Influencer-Marketing aus als noch zwei Jahre zuvor. Geld gibt es für die Blogger und Mikroinfluencer selten, dafür eben die neuesten Produkte. Und die Firmen bekommen Reichweite – der Harlerunner-Blog erreicht immerhin monatlich mehr als 30.000 Unique Visiter, die meist über Google auf die Seite finden. Win Win.

DURCHS BLOGGEN ZUM WATTLAUFEN

Pier bloggt aber weniger des Geldes wegen oder für viel Reichweite, sondern vor allem, um sich selbst auszuprobieren. Dadurch hat sich die Art zu laufen für ihn stark verändert. Denn durch die Beschäftigung mit dem Thema kam er dazu, Wattmessung in sein Training zu integrieren. „Das war eine Weile ein totales Run-Thema. Ich habe verschiedene Produkte von Herstellern für das Messen getestet. Das war natürlich ein großer Aufwand, hat mich aber auch motiviert, an dem Thema dranzubleiben.“ Mittlerweile läuft Pier seit Jahren nur noch nach Watt.

Während sich bei Thomas Pier durch das Bloggen das eigene Laufen verändert hat, war es bei Katrin Schäfer (44) und Daniel Roth (39) ein großer Teil ihres Lebens. Denn durch ihren Laufblog „bevegt“ hat sich das Paar aus Frankfurt vor rund acht Jahren selbstständig gemacht. „Wir haben damals beide in festen Jobs gearbeitet und nie vor, die zu kündigen, um uns selbstständig zu machen“, erinnert sich Katrin Schäfer. Angefangen hat alles mit einem Blog zum Nischenthema „Vegane Ernährung beim Laufen“. Sein Hobby darzustellen ist einer Umfrage zufolge einer der häufigsten Gründe fürs Bloggen. Heute ist der Blog von Schäfer und Roth auch ein Marketing-Instrument, um die Menschen auf die Produkte von „bevegt“ aufmerksam zu machen: Bücher, Kochkurse, Trainingspläne.

IM ENGEN AUSTAUSCH MIT DER COMMUNITY

Der Ablauf in der bevegt-Redaktion ist klar strukturiert: Montags erscheint ein Beitrag auf dem Blog und ein neuer Newsletter, donnerstags eine neue Podcast-Folge. Daniel Roth, der als studierter Kommunikationswissenschaftler genau weiß, wie Marketing funktioniert, sagt: „Das kostet oft viel Zeit, schließlich ist das auch ein kreativer Prozess. Wir lassen uns gerne inspirieren, was andere machen, und sprechen über die Themen mit unserer Community.“ Auf Facebook haben die beiden eine Gruppe mit mehr als 6.000 Mitgliedern, in der verschiedene Themen rund um Laufen und vegane Ernährung rege diskutiert werden.

Angefangen hat bei „bevegt“ alles mit einem US-amerikanischen Vorbild. Die Plattform „No Meat Athlete“ gibt es schon lange und sie hat eine große Anhängerschaft. Als ein kleiner Verlag das Buch der Amerikaner auf Deutsch herausbringen wollte, wurden Schäfer und Roth um ein Vorwort und eine Lesereise durch Deutschland gebeten. Als die deutschen Vertreter dieses Themas, auch wenn der Blog damals noch deutlich weniger Leute erreicht hat. „Das war der Wendepunkt“, sagt Roth. Heute sind er und Katrin Schäfer selbst Vorbild für viele andere – nicht nur was laufen und die Ernährung betrifft. „Viele sagen, sie könnten nicht mit ihrem Partner gemeinsam arbeiten“, sagt Schäfer und lacht. „Aber wir ergänzen uns da richtig gut. Vorher fanden wir es eher schade, dass wir uns nur nach der Arbeit gesehen haben.“

VIRTUELL LAUFEN MIT GLEICHGESINNTEN

Dass Blogger mit dem Schreiben und Posten wirklich ihren Lebensunterhalt verdienen, ist eher nicht die Regel. Kleinere Kooperationen wie bei Harlerunner Thomas Pier dagegen schon. Auch Annika Schaller (33) testet regelmäßig Laufprodukte von Herstellern wie Brooks, das funktioniert auch ohne eine enorme Followerzahl. Schaller ist seit rund sechs Jahren unter „anniegoesrunning“ auf Instagram aktiv und hat sich zum Ziel gesetzt, andere zum Laufen zu motivieren. Unter ihren rund 5.000 Followern sind vor allem Frauen, schließlich hat Schaller auch viele Themen rund um Schwangerschaft und das Laufen als Mama gepostet. „Da finden sich viele Gleichgesinnte. Ich stecke viel Zeit in den Austausch mit allen“, sagt Schaller.

Noch mehr Gleichgesinnte fand Schaller, als sie 2020 Teil des „Brooks Run Happy Teams“ wurde. Das heißt für sie, dass sie nicht nur die Laufausrüstung der Marke bekommt, sondern auch mit 49 anderen begeisterten Läufer*innen in einem Team ist, das sich austauscht und ein paar Mal im Jahr zu Events trifft. „Wir brennen alle fürs Laufen und es sind auch viele Eltern im Team. Da geht es weniger um Leistung, sondern alle haben ein total schönes Verhältnis zum Laufen“, sagt die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Berufsschullehrerin.

NUTZEN FÜR ANDERE – UND SICH SELBST

Klar, Kooperationen bedeuten auch eine Gegenleistung. Eine bestimmte Anzahl an Posts und Storys, Verlinkungen, Fotos mit Markenlogo. Schaller hat daher nie viele Partnerschaften angenommen, um sich selbst nicht unter Druck zu setzen und ihr eigentliches Hobby nicht zu vernachlässigen: das Laufen. Dass genau das gesund ist, zeigen auch aktuelle Studien: Wer die Zeit auf Social Media verringert und stattdessen die Bewegung erhöht, fühlt sich einer Untersuchung zufolge glücklicher und zufriedener. „Ich hätte auch noch viel mehr Ideen, was ich auf Instagram machen kann, wie ich noch mehr Informationen verbreite. Da kommt wohl mein Lehrerinnenblut durch. Aber dann müsste ich auch mehr Zeit investieren“, sagt sie. Daher macht sie eben so viel, wie sie als Mama, Ehefrau, Medizin-Studentin – und eben auch als Läuferin – investieren kann. Und versucht ihre Netzwerke so zu nutzen, dass sie nicht nur Nutzen für andere liefert, sondern auch für sich selbst. So viel Egoismus darf auch unter Bloggern und Micro Influencern erlaubt sein.

KOMMENTAR

EINE FRAGE VON RESILIENZ

Der Post ist ein paar Sekunden online, schon drei Leute haben einen Like hinterlassen. Zwei Minuten später schon mehr als 20. Neu laden. 21. Nochmal neu laden. Immer noch 21? Mein Puls steigt. Ich gehe meinen Beitrag nochmal durch. Habe ich mich komisch ausgedrückt? Vielleicht liegt es auch am Foto. Es zeigt mich nicht so richtig vorteilhaft. Neu laden. 22. Eine Stunde später lösche ich den Beitrag. In einer Studie habe ich gelesen, dass 40 Prozent der Social-Media-Nutzer schon mal einen Beitrag gelöscht haben, weil er nicht genügend Likes bekommen hat. Ich bin eine von ihnen.

Mein letzter privater Post auf Instagram ist jetzt eineinhalb Jahre alt und es wird wohl auch keiner mehr dazukommen. Ich habe irgendwann festgestellt, dass mir das nicht guttut. Psychisch. Der eine kann besser mit Stress bei der Arbeit umgehen, die andere kommt gut mit den vielen Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln klar. Beides macht mir nichts aus. Das ist alles eine Frage der Resilienz, also unserer psychischen Widerstandskraft. Die braucht es auch auf Social Media. Da habe ich sie nicht.

Oder vielleicht habe ich sie schon, immerhin habe ich selbst festgestellt, dass ich mich dort zurückziehen muss. Mittlerweile nutze ich meine Profile beruflich, informiere mich, halte mich auf dem Laufenden – und folge Läufern und Läuferinnen. Manchmal erwische ich mich auch dabei, wie ich mich vergleiche, mit den oft gestylten sportliche Aktiven, während mein Kopf knallrot ist und die Haare im Gesicht kleben. Aber Sandra Mastropietro hat recht: Das sind Momentaufnahmen, die auch nicht immer die Realität zeigen.

Nina Probst, Sportjournalistin und Hobbyläuferin