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Landgard-Geschäftsbericht: 2018 verlief doch noch positiv


GB Gärtnerbörse - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 20.07.2019

2018 war von Wetterextremen geprägt. Es war ein sehr schwieriges Jahr, sagte Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender von Landgard. Dennoch habe der Vermarkter einen Umsatz von über 1,95 Milliarden Euro erzielt. Blumen und Zierpflanzen konnten um 2,1 Prozent zulegen.


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Armin Rehberg auf der Landgard-Vertreterversammlung


Foto: Landgard/Lé Giesen

Rehberg informierte die Presse am Tag nach der Landgard-Vertreterversammlung, die am 25. Juni 2019 stattfand.
Im fünften Jahr in Folge hat Landgard dem Geschäftsbericht zufolge ein Rekordergebnis mit ...

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Rehberg informierte die Presse am Tag nach der Landgard-Vertreterversammlung, die am 25. Juni 2019 stattfand.
Im fünften Jahr in Folge hat Landgard dem Geschäftsbericht zufolge ein Rekordergebnis mit organischem Umsatzwachstum, also echtem Warenmehrumsatz, erzielt und sich deutlich besser entwickelt als die Märkte für Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse. Das Eigenkapital wurde gestärkt und die Bankverbindlichkeiten wurden weiter abgebaut, entsprechend stolz könne man auf eine positive Geschäftsentwicklung sein, sagte Rehberg. Landgard sei auf einem Weg der Konsolidierung, den man konsequent fortsetzen möchte. Die Daten für 2018 im Einzelnen:

► Bruttoumsatz 1,95 Milliarden Euro
► Blumen und Zierpflanzen konnten um 2,1 Prozent zulegen
► Obst und Gemüse erreichten ein Plus von knapp drei Prozent
► EBT (Vorsteuergewinn) um mehr als 40 Prozent auf 19,3 Millionen Euro gesteigert
► EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 53,7 Millionen Euro
► EBIT (operatives Geschäftsergebnis) von 31,2 Millionen Euro
► Steigerung des wirtschaftlichen Eigenkapitals auf 62,7 Millionen Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 9,1 Millionen Euro
► weiterer Abbau der Bankverbindlichkeiten auf 200 Millionen Euro
► zukünftige Verzinsung der freiwilligen Geschäftsanteile für die Landgard-Mitgliedsbetriebe von 2,5 Prozent

Von einem sehr guten Start in das Jahr 2019 konnte Rehberg berichten. Das erste Quartal sei enorm erfolgreich gewesen.
Momentan sei das Wetter jedoch extrem herausfordernd, für den Bereich Blumen und Pflanzen ebenso wie für das Geschäftsfeld Obst und Gemüse.

Steigende Kosten

Sinkende Roherträge betreffen nicht nur Landgard, sondern die gesamte Grüne Branche, sagte Rehberg. Sorge bereite weiterhin der Preisdruck am Markt bei steigenden Kosten für Personal, Transport und Energie. Landgard versuche, bei den Overhead-und Prozesskosten zu sparen. Das sei beispielsweise bei der Neufinanzierung bis 2023 der Fall. Das Zinsniveau konnte optimiert werden, dies senke die Finanzierungskosten.
Nach Regionen hat Landgard im Westen Deutschlands 1549 Mitglieder, im Norden 509, im Osten 205 und im Süden 193, insgesamt 2456. International kamen Mitglieder aus Marokko und der Türkei hinzu. 257 Mitglieder kommen aus den Niederlanden, 97 aus Dänemark und 65 aus China. Insgesamt zählt Landgard jetzt 3038 Mitglieder. In Lateinamerika hat es erste Gespräche mit Erzeugern gegeben.
Zum Standort Geldern-Lüllingen sagte Rehberg, dass Landgard weiter im Gespräch mit der Gemeinde und den Baubehörden sei. Auch wenn der Pflanzengroßhändler EPS erst einmal nicht mehr dort siedeln will, brauche man ein Verkehrskonzept. Für die Zukunft sei der Standort für das organisierte Geschäft so nicht akzeptabel.

Mehrwegpalette

Noch als Modell in Bordeauxrot aus dem 3-D-Drucker präsentierte sich die Mehrwegpalette Floritray. Auf den Markt kommt sie dann in Petrolblau. Gespräche mit großen Handelsketten und Vermarktern laufen, sie soll zur IPM 2020 vor -gestellt werden. Der Start ist dann zur Saison 2020 geplant, informierte Franz-Willi Honnen, Geschäftsführer Landgard Blumen & Pflanzen. Mit vier Millionen Stück rechnet er im ersten Jahr, mehr gibt die Fabrikation im Spritzguss-Verfahren wohl nicht her.
fri