Lesezeit ca. 10 Min.
arrow_back

LAUF, FLO, LAUF!


Logo von The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe
The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 5/2022 vom 12.04.2022

Artikelbild für den Artikel "LAUF, FLO, LAUF!" aus der Ausgabe 5/2022 von The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe, Ausgabe 5/2022

GUT ZU FUSS

Flo Neuschwander, 40, gewann Silber bei der Trail-WM und hält den Weltrekord über 100 Kilometer auf dem Laufband. Sein Rezept: Spaß haben!

Ausgeklügelte Trainingspläne? Die interessieren Flo nicht.

Der L auf seines Lebens, sagt Florian Neuschwander, war nicht der, bei dem er in Nordamerika sechs Tage lang durch die Rocky Mountains rannte und nach 192 Kilometern sensationell als Sieger ins Ziel kam. Es war auch nicht der, bei dem er nach zwanzig Stunden Dauerlauf durch die kalifornische Sierra Nevada glaubte, in der Dunkelheit Puma-Augen zu sehen, wo zum Glück nur Kojoten waren. Und es war schon gar nicht der, bei dem er 2013 in Wales Vizeweltmeister im Ultra-Trail-Lauf wurde. Der Lauf seines Lebens führte ihn von Trier ins heimatliche Neunkirchen im Saarland. An einem Montagmorgen.

Drei Tage zuvor hatte sein Lauf blog mehr als 99.000 Clicks angesammelt. Macht die 100.000 voll, schrieb er ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 2,49€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 5/2022 von IM CHAOS DER GEFÜHLE. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
IM CHAOS DER GEFÜHLE
Titelbild der Ausgabe 5/2022 von Hier wird geblitzt. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hier wird geblitzt
Titelbild der Ausgabe 5/2022 von Eine Stimme für die Welt. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Eine Stimme für die Welt
Titelbild der Ausgabe 5/2022 von KAISER MARC AUREL SAGT: „Nimm dich nicht so wichtig. Dann lebst du deutlich besser.“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
KAISER MARC AUREL SAGT: „Nimm dich nicht so wichtig. Dann lebst du deutlich besser.“
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Frederik Tiffels
Vorheriger Artikel
Frederik Tiffels
ALLES GUT GELAUFEN
Nächster Artikel
ALLES GUT GELAUFEN
Mehr Lesetipps

... seiner Community, und ich versuche den ersten 100-Kilometer-Lauf meines Lebens! Am Samstag wusste er, dass er würde rennen müssen, am Sonntag war die spontan geplante Route fertig, am Montag lief er los. Von seiner Haustür in Trier, wo er damals lebte, zu seiner Mutter in Neunkirchen, wo er aufgewachsen war.

100 Kilometer, größtenteils auf Trails, entlang des Saar-Hunsrück-Steigs.

Der Ultramarathon im Februar 2014 wurde einer, der alles vereinte, was Flo am Laufen liebt: Freiheit, Abenteuer, Community – und eine verdammt gute Zeit auf der Stoppuhr. „Es war ein Lauf ins Unbekannte“, erinnert er sich. „Auf dem Weg begleiteten mich viele Freunde, und ich schaffte ihn in ziemlich guten 7 Stunden und 59 Minuten. Das ganze Ding war einfach geil!“

Und es war eine typische Flo-Neuschwander-Aktion. Kreativ, spaßig und außerdem erfolgreich. Wer lernen möchte, wie man seine Ziele erreicht, sollte ein Buch von oder über Amazon-Gründer Jeff Bezos lesen. Wer lernen möchte, wie man seine Ziele erreicht und dabei verdammt viel Spaß hat, sollte sich mit Flo verabreden.

Teil dir den Weg zum großen Ziel in viele kleine Etappen ein

Als „Rockstar der Laufszene“ haben einige Medien den tätowierten Ultraläufer mit dem lässigen Schnauzer in den vergangenen Jahren bezeichnet. Aber das ist Quatsch. Nicht überall, wo ein Tattoo drauf ist, ist auch ein Rockstar drin. Flo, 40, Wollmütze, Brille, entspanntes Lächeln, ist kein aufgedrehter Showman. Eher ruhig und auf entspannte Weise gut gelaunt wirkt er, als wir ihn nahe dem Chiemsee treffen. Aber eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Laufsports ist er ohne Zweifel.

Seit er sich mit seinem Sieg beim Wings for Life World Run 2015 in Darmstadt ins Bewusstsein vieler Lauf-Fans rannte, ist er zu einer Art Symbolfigur für den Spaß am Laufen geworden. Althergebrachte Konventionen? Eine Spezialdisziplin? Ausgeklügelte Trainingspläne? Interessiert ihn alles nicht. Flo tritt bei 10-Kilometer-Rennen genauso an wie bei Ultra-Marathons, läuft auf Asphalt und Trails, joggt mit Social-Media-Followern durch Parks und jagt mit der Ultralauf-Elite durchs Gebirge. Beim Training folgt er eher seinem Bauchgefühl als einem Plan.

Und in seinen Social-Media-Posts versprüht er so viel gute Laune, dass er allein bei Instagram über 100.000 Follower hat. Viermal so viele wie der erfolgreichste deutsche Marathonläufer.

Wie wird man Deutschlands führender Gute-Laune-Läufer? „Ich wollte als Kind eigentlich Archäologe werden“, sagt er und lacht. Er fand Indiana Jones toll. Und alles, was man draußen machen kann. Tennis, BMX fahren, angeln. Mit sechzehn will er bei einem Waldlauf in Neunkirchen zusehen, als ihn jemand fragt, ob er spontan teilnehmen möchte. Flo rennt in Jeans mit. Und liebt es. Kurz darauf meldet er sich für seinen ersten offiziellen Wettkampf an, einen 2-Kilometer-Nikolauslauf. Er gewinnt ihn. Und die Sache mit der Archäologie hat sich erledigt.

„Bald habe ich davon geträumt, das mal beruflich zu machen. Aber ich hatte nicht immer dieses große Ziel im Blick. Ich habe einfach weitergemacht, Stück für Stück, und geschaut, was geht“, sagt er.

Instinktiv folgt Flo schon damals einer Taktik, die er heute jedem empfiehlt, der ein großes Ziel erreichen möchte, ob im Job oder im Sport: Teil dir den Weg in kleine Etappen ein. Dann wirkt die Strecke, die du zurücklegen musst, nicht so überwältigend.

Heute wendet er diese Technik bewusst beim Laufen an. Als er 2021 seinen Weltrekord über 100 Kilometer auf dem Lauf band aufstellt, hat er sich die Strecke vorher eingeteilt. „Ich wusste, dass ich die ersten 60 Kilometer locker schaffe, weil ich die Distanz öfter im Training absolviere. Etappe zwei, von Kilometer 60 bis 85, würde wehtun, das war mir bewusst. Aber klar war auch: Wenn ich da durch bin, kommt Etappe drei, die letzten 15 Kilometer, und die gehen immer, weil du dem Ziel so nah bist und, wenn du Glück hast, in den Flow kommst.“

Finde deinen eigenen Rhythmus

In jungen Jahren sind Flo viele Läufer überlegen. Auf der 800-Meter-oder der 5000-Meter-Distanz, in der er anfangs antritt, gibt es Top-Talente, die schneller laufen. Der Unterschied zu Flo ist: Viele haben irgendwann keine Lust mehr, sich für den Leistungssport zu quälen, während Flo immer weiterläuft – und immer besser wird. „Ich habe mir das Laufen immer so gestaltet, dass ich Spaß daran habe. Es erfüllt mich bis heute.“ Und das gibt ihm die Ausdauer, die er braucht, um einer der Besten zu werden.

„Ich habe mir immer erlaubt, das zu tun, was ich möchte.“

„Misserfolgen lange nachzutrauern ist sinnlos.“

Die Trainingspläne, die er von seinen Coaches im Verein bekommt, hält er schon früh nicht sklavisch ein. Flo macht, was nötig ist, nimmt sich aber Freiheiten. Zum Beispiel läuft er lieber locker durch den Wald, statt Intervalle auf die Lauf bahn zu hämmern. Die Trainer verzweifeln, aber Flo folgt seinem eigenen Kopf, seinem eigenen Rhythmus, verzichtet bald ganz auf einen Coach. „Dieses Bedürfnis, zu tun, was ich möchte, war früh in mir drin. Und ich habe mir immer erlaubt, diesem Gefühl zu folgen.“

Auch dann, wenn es Rückschläge gibt. Das Sport-Studium, das er in Saarbrücken beginnt, bricht Flo ab, nachdem er sich auf dem Trampolin einen Leistenbruch zugezogen hat. Stattdessen macht er eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann in einem Sportgeschäft. Auch aus einer Teilnahme bei den Olympischen Spielen wird nichts. Er wird Deutscher Vizemeister bei den Junioren über 10.000 Meter und im Halbmarathon bei den Herren, aber für einen Platz im Olympia-Kader reicht es nicht.

Wie er damit umgeht? „Ich hake Rückschläge recht schnell ab. Misserfolgen lange nachzutrauern ist sinnlos. Da verschwendest du Energie.“ Die steckt er lieber in seinen Sport.

Nachdem er anfangs Mittel-und Langstrecken läuft, wagt Flo sich bald an Ultraläufe – an Distanzen also, für die normale Menschen den Zug nehmen. Auch abseits des Laufens verlässt er sein bekanntes Terrain. Er zieht nach München, dann nach London, wohnt in Trier, später lange in Frankfurt. Jahrelang jobbt er in Sportläden und widmet sich sonst dem Laufen. Oft joggt er morgens in die Arbeit und abends wieder heim. „Wenn man ein bisschen kreativ ist“, sagt er, „kann man mehr Training in seinen Alltag integrieren, als man denkt.“

Immer wieder fragen ihn Leute, ob er es nicht für vernünftiger hielte, sich mehr auf den Job zu konzentrieren als auf das Laufen. Er werde ja auch nicht jünger. Aber Flo liebt, was er tut. Sein Leben und sein Rhythmus passen zu ihm. Und nachdem er 2015 den deutschen Wings for Life World Run in Darmstadt gewinnt und sich Sponsoren melden, wird das, was er liebt, zunehmend zu seinem Job.

Die große Parallele zwischen Laufen und Leben lautet also wohl: 1. Gib nicht von Beginn an zu viel Gas auf dem Weg zu deinem Ziel – wichtiger ist es, sich die Lust zu bewahren. 2. Mach trotzdem regelmäßig und konstant etwas dafür. 3. Höre in dich hinein, dann holst du das Beste aus dir heraus. Und das gilt auch – und vor allem – für das Training.

Mache einen Plan – aber plane, ihn zu verwerfen

Dass Flo seit 2019 mit seiner Frau und seiner vierjährigen Tochter in Inzell, nahe dem Chiemsee, wohnt, hat vor allem mit den Bergen zu tun. Für seine Art von Training sind sie ideal. Denn trainieren, das heißt für ihn vor allem: etwas erleben. „Natürlich musst du die Basics machen und das ein wenig planen“, sagt er. „Aber zum einen höre ich mehr auf meinen Körper als auf Trainingspläne oder Pulsmessgeräte. Wenn ich das Gefühl habe, Vollgas geben zu können, dann gehe ich raus und ballere, und wenn nicht, dann eben nicht. Und zum anderen mache ich vor allem, worauf ich Lust habe. Freiheit, Erlebnisse, Entdeckungen, darum geht’s mir beim Laufen. Wenn das Wetter super ist und ich will auf einen Berg gehen, dann mache ich das. Dann ist mir der Trainingsplan egal. Ich suche mir eine neue Route aus und mache einen Gipfel.“

Was Flo auch gern macht: sich immer wieder kleinen oder großen Challenges stellen. So was hält den Spaß hoch. Mal setzt er sich das Ziel, 3000 Höhenmeter an einem Tag zu schaffen, und rennt dann dreimal hintereinander den gleichen Berg hoch. Mal fragt er seine Community, was er heute trainieren soll, und absolviert dann spontan einen „Duathlon“, den jemand vorschlägt: 10 Kilometer laufen, 50 Kilometer Rad fahren, dann noch mal 5 zu Fuß.

Neue Herausforderungen sucht Flo aber auch bei Wettkämpfen: Im August 2015 tritt er beim „Trans­ Rockies Run“ in Colorado, USA, an. Sechs Tage lang läuft er über dünne Trails auf über 2500 Meter Höhe durch die nordamerikanischen Rocky Mountains. Als er nach 193 Kilometern als Erster von 300 Läufern die Ziellinie in Beaver Creek überquert, kann er es selbst kaum glauben.

Drei Jahre später qualifiziert er sich für den legendären „Western States Endurance Run“ in Kalifornien. 100 Meilen, rund 161 Kilometer also, müssen die Läufer durch das Sierra-Nevada-Gebirge zurücklegen. Auf den Gipfeln liegt Schnee, in den Tälern steht die Hitze, 5000 Höhenmeter gilt es zu absolvieren und eine Distanz, die Flo nie zuvor gelaufen ist. Über Schmerzen hat er über die Jahre schon ein paar Dinge gelernt. Dass man sie manchmal einfach weglaufen kann, zum Beispiel. Und dass es in den schwierigsten Phasen eines Rennens hilft, sich Familie und Freunde zu vergegenwärtigen, die zu Hause sitzen und an einen denken. Aber die Schmerzen beim Western States Endurance Run? „So etwas hatte ich noch nicht erlebt“, sagt Flo.

Mehrmals ist er kurz davor aufzugeben, er schleppt sich mehr Richtung Ziel, als dass er läuft. Aber nach 22 Stunden und 20 Minuten hat er es ins Ziel geschafft. Völlig entkräftet und mehrere Kilo leichter als zu Beginn des Laufs. Aber glücklich. Er hat eine neue Erfahrung gemacht. Ein neues Abenteuer durchstanden. Er ist gewachsen.

Such dir Verbündete

„Was mir damals in der Sierra Nevada sehr geholfen hat: Auf den letzten 60 Kilometern durfte ein Freund mitlaufen“, sagt Flo. „Er hat mich motiviert. Und als wir mit Stirnlampen durch die Dunkelheit liefen und ich glaubte, Bären-oder Puma-Augen zu sehen, beruhigte er mich: Das sind nur Kojoten.“

Support von Freunden und einer Community: Das ist für Flo nicht nur in Extremsituationen wichtig – und eines der wirksamsten Mittel, um an einem Ziel dranzubleiben. Fürs Training verabredet er sich oft mit Freunden. „Wenn die dann um acht Uhr morgens bei dir klingeln, musst du raus, egal ob du müde bist oder es regnet.“ Und wenn die Freunde zu weit weg wohnen, hilft das Internet: „Es gibt Apps wie Zwift, über die du dich mit anderen Sportlern im virtuellen Raum treffen kannst. Dann läufst du eben auf dem Lauf band miteinander oder machst einen Contest. So pusht man sich gegenseitig.“

Freunde holt Flo sich auch dazu, als er 2020 unter dem Motto „Von Laufen nach Laufen laufen“ in sieben Tagen 550 Kilometer weit vom Ort Laufen bei Basel nach Laufen bei Salzburg läuft. Auf den zwei Marathons pro Tag, die er dabei im Schnitt absolviert, begleiten ihn streckenweise Freunde und Athleten wie der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger. „Das war eine tolle Unterstützung, und es hat so viel mehr Spaß gemacht“, sagt Flo. „Du unterhältst dich und merkst gar nicht, wie deine Beine im Automodus die Kilometer abspulen.“

Der Lauf ist das Ziel

Die Kilometer, die Flo in seinem Leben abgespult hat, würden reichen, um dreimal die Welt zu umrunden. Und wenn es nach ihm geht, kommen noch einige dazu. „Mindestens zehn Jahre will ich noch laufen“, sagt er, „und irgendwann mal einen Ironman absolvieren.“ Das sind Flos langfristige Ziele. Die kurzfristigen: im August beim „Ultra-Trail du Mont-Blanc“ teilnehmen. Und vorher, beim Wings for Life World Run am 8. Mai, sein Bestes geben.

Freunde sind eines der wirksamsten Mittel, um an einem Ziel dranzubleiben.

„Weit über 100.000 Menschen, die weltweit gleichzeitig laufen. Alles für einen guten Zweck. Und dazu das coole Konzept mit dem Catcher Car. Mir macht es immer wahnsinnig Spaß, da anzutreten.“ Einmal hat er den deutschen „Flagship Run“ in München gewonnen (2016), fast immer schaffte er es in die globalen Top Ten. „Jetzt wäre es natürlich toll, wenn ich auch mal weltweit den ersten Platz hole“, sagt er – und schafft es dabei irgendwie, motiviert und vergnügt zugleich zu wirken.

Unter den Tattoos auf Flos rechtem Oberarm sticht das Porträt seines Vorbilds Steve Prefontaine heraus. Der US-Amerikaner war ein legendärer Läufer der frühen 1970er-Jahre, der nicht nur Rekorde hinterließ, sondern auch Weisheiten. „Erfolg bemisst sich nicht daran, was du erreicht hast“, lautet eine davon, „sondern an der Wegstrecke, die du seit deinem Start zurückgelegt hast.“ Hat er recht? „Na klar“, sagt Flo. „Wichtiger als Medaillen waren mir immer die Erlebnisse. Laufen ist für mich ein Weg, die Welt und mich selbst zu erkunden.“ Man könnte auch sagen: Der Lauf ist das Ziel.

Folge Flo auf Instagram: @runwiththeflow

Am 8. Mai: mit Flo für die gute Sache laufen

Wings for Life World Run

Alle Teilnehmer starten weltweit zur gleichen Zeit. Lauf beim Flagship Run mit tausenden Läufern gemeinsam oder allein mit der App. Sie feuert dich an und signalisiert, wenn dich das virtuelle Catcher Car eingeholt hat. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in die Rückenmarksforschung. Sei dabei: wingsforlifeworldrun.com

Zusammen stark für die Forschung

Wie die Wings for Life Stiftung Querschnittslähmung heilen will.

Robotergestützte Reha, Proteine, die Nervenwachstum fördern, künstliche Intelligenz, die maßgeschneiderte Therapien berechnet: Weltweit fördert die Wings for Life Stiftung wegweisende Forschungsprojekte zur Heilung von Querschnittslähmung – und ermöglicht damit schon heute vielen Betroffenen ein besseres Leben. Mehr Infos: wingsforlife.com