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Leckere Plätzchen in letzter Minute


Homes & Gardens - epaper ⋅ Ausgabe 6/2021 vom 03.11.2021

CHRISTMAS | PLÄTZCHENREZEPTE

SÜSSE VERSUCHUNG 

Artikelbild für den Artikel "Leckere Plätzchen in letzter Minute" aus der Ausgabe 6/2021 von Homes & Gardens. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Vanillerauten

Zeit: 30 Minuten

Backzeit: etwa 12 Minuten je Backblech

Haltbarkeit: 2–3 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 85 Stück:

Für den Teig:

200 g Butter (zimmerwarm)

75 g Puderzucker

¼ TL Salz

2 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker

1 Ei (Größe M)

230 g Weizenmehl

280 g gem. Mandeln

1 Pck. geriebene Zitronenschale

Zum Bestreichen und Bestreuen:

80 g Butter

2 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker

80 g Zucker

2 EL Puderzucker

Zusätzlich:

Backbleche, Backpapier

Mehl zum Bestäuben

Zubereitung:

1 Für den Teig Butter, Puderzucker, Salz und Vanille-Zucker mit einem Mixer (Rührstäbe) hellcremig schlagen. Ei gründlich (etwa ½ Minute) unterrühren. Mehl, Mandeln und Zitronenschale mischen und ganz kurz unterrühren.

2 Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180 °C Heißluft: etwa 160 °C

3 Drei Stücke Backpapier in Backblechgröße zuschneiden. Ein Stück Backpapier dünn mit ...

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... etwas Mehl bestäuben, etwas Teig abnehmen, kurz durchkneten, flachdrücken und mittig auf das Backpapier legen. Teig etwa ½ cm dick rechteckig ausrollen. Mit einem scharfen Messer in Rauten oder beliebige Stücke schneiden. Mit dem Messer etwas auseinanderrücken.

4 Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusammen) in den vorgeheizten Backofen schieben. Plätzchen in etwa 12 Minuten je Backblech zartbraun backen.

5 Inzwischen zum Bestreichen die Butter zerlassen. Vanille-Zucker und Zucker mischen. Puderzucker dazusieben und untermischen.

6 Das Backblech jeweils aus dem Backofen nehmen und auf einen Kuchenrost stellen. Die Vanillerauten noch heiß dünn mit Butter bepinseln und die Zucker-Vanille-Mischung üppig daraufstreuen.

7 Vanillerauten nochmals mit einem Messer in die einzelnen Stücke zerteilen und diese erkalten lassen.

8 Die restlichen Plätzchen genauso backen und bestreichen und bestreuen.

Tipp: Anstelle der Rauten lässt sich der leckere Teig auch in jede andere Wunschform bringen. Mit etwas Zucker-Zitronenglasur werden die Plätzchen zum Blickfang.

Rentier-Lebkuchen

Zeit: 35 Minuten

Backzeit: 12–14 Minuten

Abkühlzeit: mind. 1 Stunde

Haltbarkeit: etwa 4 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 60 Stück:

Für den Teig:

125 g brauner Zucker

100 g heller Rübensirup

2–3 EL Lebkuchengewürz-Mischung

125 g Butter (zimmerwarm)

1 Ei (Größe M)

375 g Weizenmehl

15 g gesiebter Backkakao

½ TL Backnatron

Zum Verzieren:

dunkle Zuckerschrift

oder Zartbitter-Kuvertüre

rote Mini-Schokolinsen

oder Zuckerdekor-Kugeln

Zusätzlich:

Backbleche, Backpapier

Zubereitung :

1 Für den Teig Zucker, Sirup und Gewürz in einem kleinen Topf unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker gelöst hat. Butter in Stückchen schneiden, zugeben und gründlich unterrühren. Butter-Sirup-Masse in eine Rührschüssel geben.

2 Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 200 °C Heißluft: etwa 180 °C

3 Backbleche mit Backpapier belegen und dünn mit Mehl bestäuben. Ei zur maximal handwarmen Butter-Sirup-Masse geben und mit einem Mixer (Rührstäbe) gründlich unterrühren.

4 Mehl, Kakao und Natron mischen. In die Rührschüssel geben und alles mit dem Mixer (Knethaken) glatt verkneten, bis der Teig nicht mehr klebt. Teig in 2–3 Portionen teilen.

5 Jeweils 1 Teigportion kurz durchkneten, auf wenig Mehl zunächst etwas ausrollen, dann auf ein vorbereitetes Backblech geben. Den Teig dann rechteckig gut etwa ½ cm dünn ausrollen. Mit einem Teigrädchen, scharfem Messer oder Pizzaschneider in etwa 8x 5 cm große Stücke teilen.

6 Backblech in den vorgeheizten Backofen (unterste Einschubleiste) schieben. Teigstücke 12–14 Minuten backen.

  7 Backblech aus dem Backofen nehmen. Die Lebkuchen-Plätzchen inklusive Backpapier vorsichtig auf einen Kuchenrost ziehen. Nochmals sauber nachschneiden. Die übrigen Teigportionen ebenso verarbeiten. Die Plätzchen vollständig erkalten lassen.

8 Mit roter Zuckerschrift oder geschmolzener Kuvertüre Geweihe und Augen auf die Plätzchen zeichnen. Für die Nasen je einen Tupfen aufsetzen und mit einer Schokolinse oder Zuckerdekor-Kugel zu einem süßen Knöpfchen garnieren.

Mandelplätzchen

Dauer: 25 Minuten

Trockenzeit: etwa 25 Minuten je Backblech

Abkühlzeit: etwa 1 Stunde

Haltbarkeit: 1–2 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 80 Stück:

Für die Eiweissmasse:

4 Eiweiß (Größe M)

200 g feiner Zucker

1 EL Zitronensaft

1½ TL geriebene Zitronenschale

250 g gehobelte Mandeln

Zum Bestreuen:

25 g gehobelte Mandeln

Zusätzlich:

Backbleche

Backpapier

Etagère

Zubereitung:

1 Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 140 °C Heißluft: etwa 120 °C

2 Für die Eiweißmasse Eiweiß mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe steif schlagen. Der Schnee muss so fest sein, dass ein Messerschnitt sichtbar bleibt.

3 Nach und nach Zucker, Zitronensaft und -schale kurz unterschlagen. Die Mandeln vorsichtig unterheben.

4 Die Masse mit 2 Teelöffeln in walnussgroßen Häufchen auf Backbleche (gefettet, mit Backpapier belegt) setzen. Dabei genug Abstand zwischen den Häufchen lassen. Die Teighäufchen mit Mandeln bestreuen.

5 Die Backbleche nacheinander (bei Heißluft zusammen) in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Mandelplätzchen etwa 25 Minuten je Backblech backen.

6 Die Plätzchen mit dem Backpapier von den Backblechen auf Kuchenroste ziehen. Die Mandelplätzchen erkalten lassen.

Tipp: Besonders fein und stabil wird die Baisermasse, wenn man zusätzlich 1 Messerspitze Weinsteinpulver (auch Creme of Tartar; z. B. aus dem Backshop oder Apotheke) untermixt. Weinstein (Kaliumbitartrat) verhindert das Auskristallisieren des Zuckers.

BUCHTIPP

Schnelle Plätzchen

Darf in keinem Kochbuchregal fehlen. „Schnelle Plätzchen“ von Dr. Oetker ist ein Klassiker, der die Weihnachtsbäckerei im Handumdrehen gelingen lässt. 96 Seiten, Dr. Oetker/ZS Verlag, 12 Euro.

Fotos und Rezepte sind dem Buch entnommen.

KLASSIKER

Diese Plätzchen dürfen auf keiner Tafel fehlen. Das Beste: sie sind schnell gemacht.

Nusshaufen

Zeit: etwa 30 Minuten

Backzeit: etwa 18 Minuten je Backblech

Haltbarkeit: 2–3 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 40 Stück:

Für den Teig:

2 Stk. Eier

1 Prise Salz

150 g Butter

200 g Zucker

1 Pkg. Vanillezucker

250 g Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

100 ml Milch

200 g Haselnüsse (gerieben)

Zum Dekorieren

150 g Haselnüsse (ganz, zum Dekorieren)

Zubereitung:

1 Für die Nusshäufchen die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu festem Schnee schlagen.

2 Die Butter schaumig anschlagen, Zucker und Vanillezucker dazugeben und weiter schagen. Die Eidotter unterrühren.

3 Mehl und Backpulver versieben.

4 Milch ebenfalls in kleinen Mengen nach und nach unter den Teig geben und alles gut miteinander vermischen. Zum Schluss die Haselnüsse daruntergeben und eine Nuss in die Mitte setzen.

5 Die Teigmasse in einen Spritzsack mit einer großen Tüllenöffnung füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Häufchen aufspritzen. Alternativ mit zwei Löffeln kleine Teig-Häufchen auf das Blech setzen. Jeweils eine Haselnuss auf ein Nusshäufchen aufsetzen. Im auf 180°C vorgeheizten Backrohr ca. 18 –20 Minuten backen lassen.

Schnelle Kipferl

Zeit: 60 Minuten

Backzeit: etwa 15 Minuten je Backblech

Haltbarkeit: 2–3 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 40 Stück:

Für den Teig:

500 g Mehl

160 g Puderzucker

400 g Butter

200 g Mandeln, gerieben

2 Pck. Vanillezucker

Zum Wenden:

1 Pck. Vanillezucker

5 EL Puderzucker

Zubereitung:

1 Für die raschen und leckeren Vanillekipferl Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, die in klei- ne Stücke geschnittene, kalte Butter und die geriebenen Mandeln (oder nach Belieben auch Haselnüsse) zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen für 1 Stunde (in Alufolie oder Frischaltefolie gewickelt) im Kühlschrank kalt stellen.

2 Nach der Kühlzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und sofort auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Rolle mit etwa 4 cm Durchmesser formen und aus dieser Rolle 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese Scheiben zu Kipferl formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

3 Bei 175°C für ca. 15 Minuten (Umluft) leicht goldbraun backen. Die noch warmen Kipferl anschließend in der Mischung aus Vanillezucker und Puderzucker wenden und auf einer Platte auslegen. Der vielleicht beliebteste Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen wird wohl zum Fest am Häufigsten gebacken. Zart und süß schmecken Kipferl himmlisch.

Butterplätzchen

Zeit: 45 Minuten

Backzeit: etwa 12 Minuten je Backblech

Haltbarkeit: 2–3 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 40 Stück:

Für den Teig:

500 g Mehl

200 g Zucker

1 Pck. Vanillezucker

350 g Butter

2 Eigelb

1 Ei etwas Zitronenschale, abgeriebene

1 Prise Salz Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

1 Das Mehl in eine Schüssel geben und den Zucker und Vanillezucker darüberstreuen.

2 Eine Mulde in die Mitte der Mischung drücken und die Butter in Flöckchen auf den Rand setzen.

3 Die beiden Eigelbe und das Ei in die Mulde in der Mitte geben, Zitronenschale und die Prise Salz dazugeben und alles rasch mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in einer geschlossenen Schüssel für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

4 Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und Formen nach Belieben ausstechen. Die ausgestochenen Plätzchen auf ein Backblech mit Backpapier ausgelegt legen. Zum Schluss die Plätzchen mit dem Eigelb bestreichen. Bei 175°C für ca. 12 Min. Minuten goldbraun backen.

Ausgekühlt lassen sich die Plätzchen nach Belieben glasieren und mit bunten Zuckerkugeln verzieren. Wer es festlich mag, wählt Perlen in Gold und Silber.

Linzer-Plätzchen

Zeit: 1,5 Stunden Backzeit: 14 Minuten

Abkühlzeit: mind. 1 Stunde

Haltbarkeit: etwa 3 Wochen in gut schließenden Gebäckdosen

Zutaten für etwa 30 Stück:

Für den Teig:

150 g gemahlene Mandeln

100 g Zucker

1/2 TL gemahlener Zimt

1/2 TL gemahlene Gewürznelken

1 Prise Salz

1 Ei, 200 g kalte Butter

Mehl zum Ausrollen

1 Eigelb zum Bestreichen

1 TL Sahne zum Bestreichen

Zum Zusammensetzen und Bestäuben:

1 Glas Johannisbeergelee

Puderzucker

Außerdem:

Spritztülle

Zubereitung:

1 Mehl, Mandeln, Zucker, Zimt, Nelken und Salz in einer Schüssel vermischen. Ei und Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Mit den Händen oder der Küchenmaschine schnell zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig zu einer glatten Kugel formen, in Folie wickeln und für etwa 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

2 Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen. Mit einer runden Ausstechform mit Wellenrand (ca. 5,5 cm Ø) 40 Plätzchen ausstechen. Alternativ lassen sich nach Belieben auch andere Formen verwenden.

3 Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und mit einer kleinen, runden Ausstechform je ein Loch in der Mitte ausstechen. Raffiniert sehen die Plätzchen auch mit Stern und Herz-Aussparungen aus.

4 Alle ausgestochenen Reste des Teigs wieder zu einem glatten Teig zusammenkneten und kurz im Kühlschrank kalt werden lassen. Eigelb und Sahne verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. Plätzchen im vorgeheizten Backofen, Umluft bei 200 °C für lediglich ca. 8–10 Minuten backen.

5 Den übrigen Teig erneut ausrollen und nochmals Plätzchen ohne Loch ausstechen und auf einem Backblech verteilen. Diese wieder mit Eigelb bestreichen und erneut für ca. 8–10 Minuten backen.

6 Die oberen Plätzchenhälften) mit Puderzucker bestäuben. Das Johannisbeergelee in einem kleinen Topf leicht erwärmen. Die unteren Plätzchenteile (ohne Loch) dünn mit Gelee bestreichen und oberen Plätzchenhäften darauflegen. Den Rest des flüssigen Gelees in einen Spritzbeutel geben und die Plätzchen mittig mit dem Gelee befüllen.

  7 Die fertigen Plätzchen für ca. 2 Stunden erkalten und trocknen lassen.

Tipp: Für Linzer Plätzchen gibt es im Handel spezielle, zweiteilige Ausstecher. Traditionell haben die Plätzchen innen und außen einen wellenformigen Rand. Mit vielen der heutigen angebotenen Formen zum Ausstechen der süßen Doppeldecker ist der Vielfalt Ihrer Linzer Plätzchen jedoch optisch keine Grenze gesetzt. Auch geschmacklich darf experimentiert werden. So lassen sich mit Pflaumenmus oder Aprikosenmarmelade leckere Varianten kreieren. Besondere Schleckermäuler tunken die Linzer Plätzchen hälftig in zarte Kouvertüre.

Die Linzer Plätzchen, die bei uns häufig auch unter dem Namen Spitzbuben bekannt sind, stammen, wie es der Name verrät, aus Oberösterreich. Es wird erzählt, dass der Bäckermeister Johannes von Redsburg zur Zeit des Dreißigjährigen Kieges schnell und billig zuzubereitendes süßes Brot backte, das er mit Marmelade bestrich und an diejenigen im Ort verteilte, die nichts zu Essen hatten. Ein „Spitzbube“, der sich und anderen zu helfen wusste.

Linzer Plätzchen werden häufig das ganze Jahr über als Teegebäck angeboten. In der Weihnachtszeit gehört das süße Dufterlebnis der feinen Plätzchen für viele traditionell zu einem gelungenen Fest.