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Leichter leben: Das erste Mal auf dem E-Bike


Zeit für mich - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 06.08.2020

Immer mehr Menschen steigen auf ein Rad mit Elektroantrieb um. Unsere Kollegin Claudia Arthen hat drei verschiedene Modelle getestet.


Artikelbild für den Artikel "Leichter leben: Das erste Mal auf dem E-Bike" aus der Ausgabe 9/2020 von Zeit für mich. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Zeit für mich, Ausgabe 9/2020

4 Seiten E-Bike- Spezial

Verstohlen schaue ich mich um. Schiebt mich da etwa jemand an? So etwa fühlt es sich an, wenn man das erste Mal mit einem Elektrorad unterwegs ist. Bei jedem Tritt in die Pedale hilft ein Motor mit. Kleine Hügel und größere Steigungen? Sind ein Klacks! Die bewältige ich ganz bequem im Sitzen. Kein Wunder, dass E-Bikes vor allem bei über 50-Jährigen immer beliebter werden. Etwa 1,4 Millionen Elektroräder wurden 2019 verkauft. Der Absatz ist in den ...

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... vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. Höchste Zeit also, dass auch ich auf ein elektrisch betriebenes Rad umsattle.

Der Akku ist unsichtbar

Mein erstes Mal erlebe ich auf einem schicken roten City-Bike („Amsterdam“, s. ganz rechts) des belgisch-polnischen Herstellers BZEN. Erstaunlicherweise sieht es gar nicht aus wie ein Rad mit Elektroantrieb. Und es ist mit nicht mal 14 Kilo auch nicht so schwer wie herkömmliche E-Bikes, die zwischen 20 und 25 Kilo auf die Waage bringen. Doch tatsächlich handelt es sich um ein Pedelec mit einem Akku, der vollständig im Unterrohr verbaut ist, und einem kleinen Motor, der sich an der Hinterradnabe befindet. Damit kann ich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h unterwegs sein.

Voll happy: Claudias Favorit ist das Trekkingrad (Brussels von BZEN, ab 2 450 €)


Entspannendes Gefühl

Gesteuert wird das Hollandrad über ein Display am Lenker. Darauf lassen sich bis zu fünf Unterstützungsstufen einstellen - je nachdem, wie kräftig ich selbst in die Pedale treten möchte. Etwas merkwürdig sind die ersten Meter, aber ich gewöhne mich schnell an die Motorunterstützung und das Gefühl, ohne Anstrengung zu radeln.

E-Biker fahren öfter

Studien belegen: Ein antriebsstarkes Gefährt motiviert zum Radfahren. Elektrorad-Besitzer schwingen sich häufiger in den Sattel als die Eigentümer herkömmlicher Drahtesel. Wer sich für ein E-Bike entscheidet, sollte sich beim Kauf jedoch ausführlich beraten lassen - am besten in einem guten Fachgeschäft - und verschiedene Modelle ausprobieren. Mein nächster Probant ist ein faltbares Elektrorad. Ein wenig skeptisch bin ich beim Anblick des zierlichen Brompton „Electric“. Doch das Rad hat Power und lässt sich, wenn man den Dreh heraushat, recht unkompliziert zusammenfalten und kostenlos in Bus und Bahn transportieren. Ideal also für Pendler! Der Motor ist in der Vorderradnabe verbaut, der Akku wird separat in einer Tasche darüber angeklickt und zum Transport abgenommen. Er hat eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern.

Training für die Sicherheit

Doch ich bin auf der Suche nach einem Elektrorad, mit dem ich auch mal auf längeren Strecken und unbefestigten Wegen unterwegs sein kann. Also teste ich ein Trekkingrad. Das Modell „Brussels“ von BZEN begeistert mich. Das Rad hat zwar den Nachteil, dass der Akku fest verbaut ist. Aber für mich ist entscheidend, dass es ein Leichtgewicht ist und sich selbst ohne zugeschalteten Antrieb wunderbar wendig fahren lässt. Mein Tipp: Wer beim E-Biken auf Nummer sicher gehen will, absolviert vorab ein Fahrsicherheitstraining. Das bieten viele Fachhändler an, ebenfalls der ADAC.

Kleine Regelkunde

c Beim Pedelec
(unterstützt mit Motorkraft 25 km/h Höchstgeschwindigkeit) gibt es die wenigsten Auflagen. Weder Mindestalter noch Führerschein sind vorgeschrieben, auf allen Fahrradwegen darf damit gefahren werden.

c Bei allen anderen E-Bikes
(S-Pedelecs mit Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und selbstfahrende E-Bikes) gilt: Bis 25 km/h Höchstgeschwindigkeit ist das Mindestalter 15 Jahre, bis 45 km/h 16 Jahre.

c Die schnelleren E-Bikes
benötigen Versicherungskennzeichen, eine allgemeine Betriebserlaubnis und einen Führerschein. Es gilt eine Helmpflicht (außer E-Bikes bis 25 km/h).

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Das Flexible

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Das Bequeme

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