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Leinen & Spitze


Mein schönes Land - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 20.02.2019

Wenn die robuste Struktur alter Mehlsäcke auf zarte Spitze trifft, entstehen wunderschöne und zugleich praktische Lieblingsstücke


Artikelbild für den Artikel "Leinen & Spitze" aus der Ausgabe 2/2019 von Mein schönes Land. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein schönes Land, Ausgabe 2/2019

Tischläufer und Servietten aus einem alten Leinensack bringen nostalgischen Charme auf die Kaffeetafel. Dazu wird der Stoff auf die Wunschmaße zurechtgeschnitten und die Kanten werden versäubert. Diese dazu zweimal auf der Rückseite einschlagen und feststeppen


Diese herzige Deko verschönert Kommoden, Nachtschränkchen und Fenster. Statt mit Füllwatte kann man sie auch mit getrockneten Lavendelblüten oder Zirbenholz‑ Spänen befüllen. Aus dem Stoff zwei Herzen (großzügig) ...

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... zuschneiden, links auf links legen (die schöne Seite liegt also außen). Das Bändchen zum Aufhängen dazwischenplatzieren und rundum mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm zusammensteppen, jedoch 4 cm offen lassen. Die Nadel im Stoff lassen und das Nähfüßchen anheben. Nun Watte, Blüten oder Zirbenholzspäne einfüllen, bis das Herz schön prall ist. Nähfuß absenken und die Naht komplett schließen. Die Ränder mit einer Zackenschere kürzen. Wer sein Herz zusätzlich mit Schleife oder Knopf verschönern möchte, bringt die Zierde vor dem Zusammensteppen an

Robuste Stoffe mit Tradition

1 Schlichte Lampenschirme werden mit feiner Spitze gekrönt. Dazu einfach doppelseitiges Klebeband am unteren und oberen Rand festmachen. Dann das Spitzenband anbringen. Die Enden überlappen sich ein wenig


2 Die grobe Struktur von Leinensäcken hält einiges aus, der langlebige Stoff ist also wie gemacht für Bezüge. Ein (Sitz-)Kissen dient als Vorlage und Füllung. Kissen ausmessen und den Stoff mit einer Nahtzugabe von 2 cm zuschneiden. Beide Teile rechts auf rechts legen und an drei Kanten zusammensteppen. Den Bezug wenden und das Kissen hineinlegen. Wer möchte, kann nun Bändchen (zum späteren Befestigen am Stuhl) in die beiden noch offenen Ecken legen. Die offenen Kanten nach innen schlagen und von außen feststeppen


Eine Pinnwand der besonderen Art entsteht aus einem Bilderrahmen, grobem Leinenstoff, Kork und einer Spanholzplatte. Kork und Spanholz entsprechend des Bilderrahmens zurechtschneiden beziehungsweise sägen. Den Stoff ebenfalls zuschneiden, jedoch gut 5 cm an jeder Seite zugeben. Kork und Holz mittig auf die Rückseite des Stoffes legen und alles zusammen im Bilderrahmen platzieren. Mit einem Handtacker am Rahmen fixieren


Nostalgisch und praktisch

Beim hübschen Pompadour-Beutelchen sind die Kordeln gleichzeitig Verschluss und Trageriemen. In dem Täschchen finden Utensilien wie Wäsche klammern, Bastel-Accessoires oder Spielsachen Platz. Das Prinzip des Pompadour-Beutels ist einfach. Die Anleitung finden Sie auf der rechten Seite


Sie benötigen: 2 kreisrunde Stoffzuschnitte (bei unserem Modell Ø ca. 42 cm), 2 Stücke Kordel à mind. 130 cm, ca. 130 cm Klöppelspitze, Schere und Garn.
So geht’s: Zuerst werden auf dem Außenstoff (bei uns der Leinenstoff) zwei Knopflöcher genäht (siehe auch Vorlage im Service ab S. 144). Diese sind 2,5 cm lang (je nach Dicke der Kordel) und haben einen Abstand zum Rand von 3 cm. Anschließend werden beide Stoffstücke rechts auf rechts gelegt. Wer sein Täschchen auch mit Klöppelspitze verzieren möchte, muss diese genau auf Höhe der Nahtzugabe zwischen die beiden Stoffstücke legen. Die Spitzen zeigen nach innen. Nun mit einer Nahtzugabe von 1 cm zusammensteppen, dabei aber eine Wendeöffnung von mind. 10 cm lassen. Das Ganze wenden, die Kanten der Öffnung nach innen einschlagen (ggf. bügeln) und alles knappkantig rundherum steppen. Nun müssen noch die Tunnelnähte gemacht werden (siehe auch Vorlage): Dazu näht man ausgehend vom oberen Ende des Knopflochs einmal rundherum. Diesen Schritt wiederholt man, dieses Mal aber vom unteren Ende des Knopfloches ausgehend. Bei diesem Arbeitsschritt hilft ein Abstandhalter. Nun kann man mithilfe einer Sicherheitsnadel die Kordeln einziehen. Dabei wird die Kordel einmal durch den Tunnel gezogen, das jeweilige Knopfloch ist also Ein- und Ausgang

Beim Nähen und Basteln sind Scheren unerlässliche Werkzeuge. Damit sie sicher verstaut und trotzdem schnell zur Hand sind, ist diese „Scherengarage“ perfekt. Als Schnittmuster dient ein DIN-A4-Blatt, das dreimal gefaltet wird (siehe Vorlage im Service ab S. 144). Zwei Stoffe im DIN-A4-Format zuschneiden, dabei 1 cm Nahtzugabe dazurechnen. Wir haben uns für einen alten Leinenstoff und einen geblümten Baumwollstoff entschieden. Diese werden rechts auf rechts gelegt. Wer die Einschubtaschen noch mit Spitze verzieren möchte, legt an zwei Kanten das Spitzenband zwischen die beiden Stoffe (siehe auch Vorlage). Dabei sollte das Band etwas weniger als 1 cm von der Kante entfernt sein, die schöne Seite zeigt nach innen. Alles rundherum feststeppen, dabei eine Wendeöffnung von 10 cm lassen. Alles wenden, ggf. glatt bügeln, die Öffnung einschlagen und alles knappkantig rundherum absteppen, so schließen Sie auch gleich die Wendeöffnung. Nun das Ganze laut Vorlage falten und an den langen Seiten feststeppen

Tipp: Leinensäcke, in denen einst Mehl oder andere Waren transportiert wurden, finden Sie heutzutage auf Flohmärkten oder online z. B. bei Ebay oder Etsy.


Fotos: MSL/Grit Knapps/Prod.: Michaela Seide

Fotos: MSL/Grit Knapps/Prod.: Michaela Seide

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