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LESER-FORUM: Im Einsatz für …


SUPERillu - epaper ⋅ Ausgabe 16/2019 vom 11.04.2019

Ihre Ansprechpartner: Christiane Fenske-Greiner und Sebastian Krüger


Artikelbild für den Artikel "LESER-FORUM: Im Einsatz für …" aus der Ausgabe 16/2019 von SUPERillu. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SUPERillu, Ausgabe 16/2019

Sylvia Münzner liebt die Arbeit auf dem Tier-Gnadenhof. Am liebsten kümmert sie sich um die Hunde


… Gnadenhof-Tiere

Unsere Leserin Sylvia Münzner, 58, stammt aus dem Erzgebirge, lebt heute im fränkischen Obernbreit. Hier schildert sie, wie erfüllend für sie die Arbeit auf einem Tierhof ist erfüllend für sie die Arbeit auf einem Tierhof ist

Schweren Herzens musste ich 2014 unseren Terrier Benny einschläfern lassen. Danach spürte ich eine große Leere in mir, es fehlte etwas. Ich war einsam.

Bis ich einen berührenden Artikel über den ...

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Bis ich einen berührenden Artikel über den Gnadenhof in Gollachostheim las, einem Dorf in der Nähe. Den wollte ich mir einmal ansehen. Doch noch bevor mich Susanne Pfeuffer, die Chefin, begrüßen konnte, kam eine Meute von elf Hunden bellend angerannt. Ich streichelte, was meine Hände an Fellknäueln greifen konnten, herrlich. Susanne zeigte mir den Ziegen-, Schweine- und Eselstall sowie das Reich der Katzen unterm Scheunendach. Insgesamt bietet der Hof 150 Tieren ein Zuhause. Es gibt sogar neun Rinder, die auf einer Pflegestelle leben. Die Tiere stammen aus schlechter Haltung oder wurden vor dem Schlachter gerettet.

Susanne Pfeuffer hat den Gnadenhof 2007 gegründet und modernisiert. Finanziert hat sie das durch Spenden und Tierpatenschaften. 2011 erhielt sie den Bayerischen Tierschutzpreis, 2012 das Bundesverdienstkreuz. Wow!

Alles, was ich damals in Gollachostheim sah, gefiel mir. Die Tiere wurden mit Namen angesprochen, in vielen Gesten kam die Liebe zu ihnen zum Ausdruck. Es gab sogar Küsschen!

Inzwischen bin ich selbst Tierpatin, für Woody, einen dreibeinigen Terrier (es war Liebe auf den ersten Blick). Und jeden Samstag arbeite ich ehrenamtlich acht Stunden auf dem Hof: Runden mit den Hunden drehen, Gemüse schneiden für die Kleintiere. Ich miste aus, packe bei allem, was anfällt, mit an. Nach getaner Arbeit freue ich mich auf die Badewanne, und wenn ich dann k. o. auf dem Sofa liege, bin ich glücklich. Denn ich trage ja dazu bei, dass unsere Tiere ein gutes Leben haben. Was gibt es Schöneres, als Hunde und Katzen zu streicheln oder Kleintieren Nahrung zu geben, sodass man nur noch ihr emsiges Futtern hört?

Seit ich beim Gnadenhof tätig bin, ist meine Zeit wieder sinnvoll gefüllt. Mit diesem Satz, der unter Tierschützern sehr bekannt ist, möchte ich schließen: „Die ganze Welt ändert sich nicht, wenn ein Tier gerettet wird, aber für dieses eine Tier ändert sich seine ganze Welt.“

… kranke Fremdsprachler

Lisanne Knop arbeitet am Sana Klinikum in Berlin Lichtenberg, www.triaphon.org


Leserin Lisanne Knop, 32, aus Berlin ist Ärztin. Sie erzählt, wie sie mit ihrer Non-Profit-Hotline die medizinische Versorgung von fremdsprachigen Patienten verbessern will

Zum Alltag in der Notfallmedizin gehört, dass sich Ärzte und Patienten nicht verständigen können - weil sie nicht dieselbe Sprache sprechen. Das hat zum Teil lebensbedrohliche Folgen. Deshalb habe ich mit einem Kollegen „Triaphon“ gegründet, einen telefonischen Dolmetscherdienst für Krankenhäuser und Arztpraxen.

Der Service von „Triaphon“ ist vor allem bei kurzen, schnellen Kontakten zwischen Patienten und Arzt/Pflegepersonal sinnvoll: in der Notaufnahme, bei der Anmeldung, bei einfachen Gesprächen auf Station.

Die rund 200 Sprachmittler , die bei uns inzwischen mitmachen, können jederzeit angerufen werden. Sie sprechen Arabisch, Farsi, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Vietnamesisch, weitere Sprachen folgen. Denn Kranke dürfen niemals sprachlos sein.

Schreiben Sie uns!

Erzählen Sie von Ihrem Ehrenamt, stellen Sie einen Verein vor, berichten Sie über Projekte. Wir suchen Geschichten von Menschen, die sich kümmern und anpacken! Text und Fotos: SUPERillu, Potsdamer Str. 7, 10785 Berlin leserbriefe@superillu.de Stichwort: Engagement

Briefe unserer Leser zu den Themen der vergangenen SUPERillu-Ausgaben

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SUPERILLU AUSGABE
14 Der ehemalige Magdeburger Handball-Star im Interview


Die Fans lieben ihn

Nr. 14 Zum Interview mit der Handball-Legende Stefan Kretzschmar
Dieser Mann ist mir sehr sympathisch, gerade wegen seiner Ecken und Kanten. Wie gut, dass er sich auch noch auszudrücken weiß, und so andere an seinem Werdegang teilhaben lässt. Stefan, ich bin ein großer Fan!
Jenny Lechner, Magdeburg

Kretzsche und Franziska van Almsick waren für mich „das“ Ost-Traumpaar schlechthin. Beide schön und erfolgreich. Schade, dass es mit ihnen nicht geklappt hat. Dazu waren wohl beide zu exzentrisch, standen zu viel im Rampenlicht. Sportlich ist Stefan ein Vorbild für mich.
Felix Franko, Elmenhorst

Sein Privatleben interessiert mich eigentlich weniger. Sportlich hat er doch genug zu bieten. Damals als Aktiver und heute als Kommentator bei Sky. Für uns Handballer ist er eine extrem wichtige Galionsfigur. Mit politischen Äußerungen sollte er sich aber weiterhin zurückhalten.
Sandro Gablenz, Dresden

Friedensnobelpreis?

Nr. 14 Zur Ankündigung, dass die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg bei einer Demo in Berlin auftreten wird
Dass junge Leute für eine saubere Umwelt kämpfen, finde ich toll. Leider sind sie mitveranwortlich für die Vermüllung unserer Städte. Selbst nach Gretas Auftritt in Berlin sah es hier schlimm aus. Bevor ihr die Welt verändern wollt, fangt bei euch an!
David Kunz, per E-Mail

Für mich ist unverständlich, warum ein 16-jähriges Kind bezüglich Fragen des Klimaschutzes so in den Mittelpunkt gerückt wird. Sie gar für den Friedensnobelpreis vorzuschlagen, finde ich unverantwortlich. Weltweit wird seit einer Zeit an Lösungen zum Klimaschutz gearbeitet, als dieses Kind noch nicht einmal geboren war. Alle bisherigen Klimaaktivisten müssen sich doch wie vor den Kopf gestoßen fühlen.
Werner Götter, Berlin

Protest braucht ein Gesicht, deshalb finde ich es gut und richtig, dass Greta Thunberg so nach vorne geht. Trotz ihrer eigenen Widersprüchlichkeit!
Astrid Weber, Erfurt

Fusion wäre falsch

Nr. 14 Zum Report über die miese Stimmungslage im Stahlwerk Eisenhüttenstadt
Unbegreiflich, dass Pierre Jacobs, ArcelorMittal-Chef von Eisenhüttenstadt, die Fusionspläne nicht ablehnt. Ein Werk mit komplettem metallurgischen Zyklus (Roheisen-, Rohstahl-, Warmband- und Flachstahlerzeugung) wird durch die Schließung der Flüssiglinie wirtschaftlich geschwächt. Eine Fusion macht keinen Sinn. Sie ist nur zum Personalabbau gedacht. Merkwürdig, dass das Werk in schlechtes Fahrwasser manövriert werden soll, obwohl die wirtschaftliche Situation gut ist.
Dieter Schulze, Wiesenau

Lange Abende

Nr. 14 Zur Umstellung auf die Sommerzeit, die eine der letzten Zeitumstellungen sein wird
In der Verwendung des Begriffs „Volksabstimmung“ erkenne ich eine grobe Ungenauigkeit. Richtig wäre: „Online-Befragung“. Ebenso falsch finde ich es, dass von einer „überwältigenden Mehrheit von 84 Prozent“ gesprochen wird: 84 Prozent von 4,6 Mio. Teilnehmern, bei 512 Mio. stimmberechtigten Europäern!
Harald Schnoede, per E-Mail

Wenn die Zeitumstellung 2021 abgeschafft wird, bin ich dafür, dass es die Sommerzeit ist, die beibehalten wird! Als Hobbygärtner freue ich mich über die lang und länger werdenden Abende im Frühjahr.
Walter Krüger, Dannenberg

Bücher sind Freunde

Nr. 13 Zum Report über den 70. Geburtstag des Kinderbuchverlags Berlin, der jetzt zum Beltz-Verlag gehört
Nach der Wende war man neugierig auf das Neue und Unbekannte. Erst nach Jahren freute man sich, alt Vertrautes aus Kindheit und Jugend wiederzuentdecken. Das sind ja Erinnerungen, die immer bleiben. Als damalige Kindergärtnerin kannte ich viele Märchen und Geschichten und freue mich, dass diese alten Klassiker aus DDR-Zeiten wieder Beachtung erfahren. Alles was gut und lehrreich war, sollte gepflegt und geachtet werden. Nun im vereinten Deutschland wünsche ich mir, dass es auch dafür wieder eine breite Leserschar gibt. Danke für den Artikel zum Kinderbuchverlag Berlin.
Monika Köppe, Berlin

Wir behalten uns vor, Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen


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