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LESER WERDEN REPORTER: Fang des Lebens


Kutter & Küste - epaper ⋅ Ausgabe 72/2018 vom 13.07.2018

Unser beliebter Wettbewerb „Leser werden Kutter&Küste-Reporter“ geht in die nächste Runde. Wir prämieren jede abgedruckte Geschichte mit einer Meeresrute Grappler BB von Shimano. Dieses Mal dabei: Winterzauber mit Fang des Lebens –von Andreas Füldner


Artikelbild für den Artikel "LESER WERDEN REPORTER: Fang des Lebens" aus der Ausgabe 72/2018 von Kutter & Küste. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Kutter & Küste, Ausgabe 72/2018

Mit Handschuhen und dicken Klamotten: Die Füldners beim konzentrierten Winterangeln in Westnorwegen.


Was für ein Brocken! Irrer 1,81-Meter-Winter-Leng von Andreas Füldner.


Norwegen und Angeln sind wie zwei ...

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... passende Schuhe. Dieses Jahr zog es uns bereits im Februar in das „Heilige Land“. Zugegeben, die Winterangelei ist von der Witterung her nichts für Warmduscher, aber die Fangergebnisse sind prima. Ausgangspunkt unser Winterexkursion war die Insel Halsnøy im Hardangerfjord in Westnorwegen. In dem Klosterfjord, einem Seitenarm des Hardangers, hatten wir in den ersten Angeltagen bereits gute Fangerfolge. Was sich am fünften Tag unseres Angelurlaubes ereignete, setzte allem aber die Krone auf!

Schnee, Kälte und kurze Tage konnten unseren Autoren nicht von einem Rekordfang abhalten.


Sogar dieser stattliche Oktopus (!) verirrte sich am Naturköder.


Ein Monster am Band

Die erste Drift an diesem legendären Tag begannen wir über einem Plateau mit um die 80 Meter Tiefe nördlich vor der kleinen Insel Fjelbjergøya. Die Strömung trieb uns in Richtung Eiland. Als wir bis auf 70 Meter Wassertiefe gedriftet waren, bemerkte ich, dass sich meine Rutenspitze leicht gen Wasseroberfläche bewegte. Ich dachte an einen Hänger des Laufbleies unserer Naturködermontage und hob die Rute an, um Schnur einkurbeln. Das war aber kein Hänger! Sondern ein Biss. Ein großer Fisch hatte sich den Naturköder einverleibt und ließ sich partout nicht nach oben ziehen. Zuerst dachte ich an einen großen Rochen. So einen hatte mein Angelfreund vor zwei Jahren am Haken. Aber nach viel mühen und den ersten Metern Schnurgewinn signalisierten mir die harten Schläge in der Rute, dass mein Gegner am Band kein Rochen sein konnte. Anfänglich forderte mein Gegner immer, nachdem ich einige Meter Schnur auf der Spule hatte, diese zurück. Was für einen Monsterfisch hatte ich da am Haken? Der Drill zog sich fast eine halbe Stunde hin, dann ermüdete der große Fisch und ich konnte ihn mit voller Anstrengung nach oben ziehen. Im klaren Wasser tauchte plötzlich ein riesiger Leng einige Meter von dem Boot entfernt auf. Mit vereinten Kräften wurde das Ding über die Bordwand ins Boot gehievt. Als der große Fisch dann im Boot lag, brachen wir in Jubel aus. Was für ein Monster! Bei 1,81 Meter Länge wog der Gigant wohl über 40 Kilo. So einen langen und schweren Nordmeerräuber hatte ich noch nie gefangen – ein Traumfisch! Und das mit einer 2,40 Meter langen einfachen Bootsrute mit 200 Gramm Wurfgewicht und Stationärrolle. Also kann man auch mit relativ leichtem Gerät große Fische fangen. Der Fang meines Lebens hatte übrigens auf einen etwa 25 Zentimeter langen Wittling an einem einfachen Naturködersystem gebissen. Für uns steht fest, wir werden Norwegen im Winter wieder besuchen!