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LESERBRIEFE


St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 60/2018 vom 28.05.2018

BRIEF DES MONATS

Wertschätzung bitte! Sie sprechen DIE Züchter an – denken Sie auch an „kleine“ Züchter die nur mal ein Fohlen haben? Wir wollten eigentlich nie züchten… Zwei Jahre lang haben wir „unseren Hengst“ ausgesucht und beobachtet Eine große Abfohlbox bauen lassen, die Stute gefüttert wie es sein soll und alles getan, damit das Fohlen gesund zur Welt kommt. Als Absetzer in eine gute Aufzucht gegeben, anreiten lassen und wieder zu uns geholt. Ausbildung vom Feinsten, immer begleitet, viel Geld bezahlt. Eine Freundin wollte das alles auch, genau so. Ich habe ihr in vielen Dingen geholfen, da sie etwas „klamm“ war. Wir kamen dann überein, das Finanzielle zu teilen, ihr Fohlen zu verkaufen. Nachdem sie erst zusagte, will sie es nun doch behalten. Aber ohne Arbeit und Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte den Lesern sagen: macht sowas bitte wie mit Fremde. Schließt Verträge ab, seid nicht so gutmütig und lasst euch nicht ausnutzen.Ute Drögemöller per Brief

Artikelbild für den Artikel "LESERBRIEFE" aus der Ausgabe 60/2018 von St.GEORG. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.
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WIR VERLOSEN dieses Mal unter allen Leserbrief-Einsendern ein Paar Ariat „Cobalt VX Stiefeletten“ (wahlweise mit Reißverschluss oder mit Schnürung) im Wert von 249,90 Euro.www.ariat.com

AUS DER SEELE GESPROCHEN

St.GEORG 5/18, Editorial, S. 3, „Wert-Schätzung, bitte!“, die Fohlenaufzucht kostet viel Herzblut und Geld

Wieder einmal hat es Jan Tönjes auf den Punkt gebracht. Er spricht mir und garantiert vielen Züchtern aus der Seele.

Ich hatte beschlossen meine Stute nach vielen Jahren als erfolgreiches Sportpferd in die Zucht zu schicken – anfangs ohne Erfolg.

Nun erwarten wir voller Vorfreude Ende Mai Nachwuchs – das erste, eigene Fohlen. Schon jetzt ist es etwas ganz besonderes und so viel Liebe und Herzblut ist mit keinem Geld aufzuwiegen. Daher überkam mich ein Gänsehautschauer nach dem Andern beim Lesen der Geschichte des Glückskinds. Ich wünsche Frau Schürner und ihrem Cashmere alles Glück der Welt.
Sonja Urbanowski per e-mail

DIE KANDARE IST KEIN SELBSTZWECK

St.GEORG 5/18, Leserbriefe, S. 6, „Brief des Monats“, manche Reiter, die in Kandare-Prüfungen starten, würden in Prüfungen auf Trense versagen

Selten hat mir ein Leserbrief so aus der Seele gesprochen wie der von Frau Dr. Keil zum Thema Trense oder Kandare aus der April Ausgabe. Sie hat den Nagel auf den Kopf getroffen! Wie oft hört man Aussagen wie „dann probiere es doch mal auf Kandare“? Die Kandare sollte kein Selbstzweck sein, sondern Ausdruck besonderen Könnens. Eine Kandare gehört nur in erfahrene Reiterhände und auf mit Trense gut ausgebildete durchlässige Pferde. Leider sieht man heutzutage aber auch auf Amateurturnieren viel zu viele Reiter, die (im Zweifel mit viel Mühe) die LK4 erreicht haben und sich versuchen über Kandaren-Reiterei zu profilieren. Dies dann zu oft aber auf Kosten der Pferde …
Carolin Böttjer per e-mail

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Nicht geizen, sondern Glück, Gesundheit und Herzblut honorieren.


Foto: Slawik

AUGENMERK AUF DIE DURCHLÄSSIGKEIT

St.GEORG 4/18, Hintergrund, S. 30–41 „Kandare oder Trense – sollten Dressurreiter die Wahl haben?“

Die Diskussion um die sinnvolle Verwendung von Kandare oder Trense irritiert vor dem Hintergrund reiterlicher Erkenntnisse über mehrere Jahrhunderte. Betrachtet man gerade das Foto oben links auf der Seite 80, wie auch das Foto oben rechts auf Seite 38: Für die dort gezeigten Pferde ist die Kandare jedenfalls kein Schreckgespenst. Kyra Kyrklund hat mit ihrem Kommentar wohl Recht, dass das Problem tatsächlich in den Händen des Reiters liegt und auch Angelika Frömming ist in der Einschätzung zuzustimmen, dass heute viel zu viel an der Zäumung herumgefummelt wird, anstatt das Augenmerk auf die Durchlässigkeit zu richten. Um sich umfassender zu informieren, sollte man auch mal bei einem ausgebildeten Pferd den Ritt auf Kandare ohne Unterlegtrense wagen, denn das wird schließlich in der Gebrauchsreiterei auch so genutzt. Allein noch mehr Eisen im Maul ist bestimmt kein Hilfsmittel für Pferd und Reiter und insoweit gilt, was Ghislain Fouarge zutreffend auf einen kurzen Nenner gebracht hat: „Ein Künstler braucht ein präzises Werkzeug!“ Aber wer darf sich schon als „Künstler“ fühlen?
Harald Rasche per e-mail

GRAUSAME GELDGIER

St.GEORG 5/18, Dossier, S.22–25 „Wo sind die verschwundenen Pferde aus Niedersachsen?“

Es ist wirklich unglaublich wie skrupellos hier vorgegangen wurde. Ich bin fassungslos, dass so viele Pferde dieser Frau zum Opfer gefallen sind. Ein Verkauf meiner alten Sute käme genau darum nie für mich in Frage. Auch wenn es so für mich viel teurer ist als wenn ich sie einfach abgeben würde. So bin ich sicher, dass ihr nichts passiert. Ich bin froh, dass ich eine nette Pflegebeteiligung gefunden habe, die einfach Spaß hat sich zu kümmern und sie zu pflegen, aber nichts bezahlen muss. Sowas nennt man wohl „win-win“.
Louise Rassmann per e-mail

UNBEDACHTE HILFE

St.GEORG 5/18, Pferde & Praxis, S.104–105 Anhänger „sicher“ verleihen

Ich habe schon oft meinen Anhänger verliehen, denn man hilft ja gerne. Allerdings habe ich bisher Glück gehabt, dass alles gut gegangen ist. Wie schnell man vom guten Willen gelenkt plötzlich unverschuldet Ärger bekommen kann …
Britta Schell per e-mail

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Redaktion ST.GEORG, Troplowitzstr. 5, 22529 Hamburg,
Fax: 040/38906-308 oder per
e-mail: redaktion@st-georg.de

Leserbriefe geben die persönliche Meinung des Absenders, aber nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Sie können von der Redaktion gekürzt werden.

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