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LESERBRIEFE UND SOCIAL MEDIA


Reiter Revue International - epaper ⋅ Ausgabe 7/2018 vom 20.06.2018
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Editorial „Zeit zu ernten“, 5/18

Pro Pferd

Zum Statement des Reiter Revue-Herausgebers Martin Richenhagen über die Entwicklung der Dressur haben wir viele Rückmeldungen bekommen.

Das positive Resümee von Herrn Richenhagen in der Mai-Ausgabe teile ich sehr gerne. Die deutsche Reiterei – im Bereich des Spitzensportes – ist in der Tat wieder pferdegerechter, moderner und losgelassener geworden. Und das ist gut so. Aber Herrn Richenhagens Einstellung, Vereine wie Xenophon, deren Slogan er zitierte, als Spinner zu bezeichnen, kann ich so gar nicht teilen. Wo wäre die deutsche Reiterei, wenn nicht immer wieder auf die fatalen Folgen der Rollkur, oder wie man es auch immer nennen mag, hingewiesen und diese vehement angeprangert worden wären?

Und auch wenn man im deutschen Spitzensport unschöne Bilder nur noch selten sieht, dürfen wir die breite Masse der Reiter auf den ländlichen Turnieren und auch die derer, die sich nicht einem Richter stellen mögen, nicht vergessen. Auch deren Pferde haben ein Recht auf pferdegerechtes Reiten. Und hier sehe ich die Hauptaufgabe solcher Vereinigungen. Die Basis ist hier die Hauptzielgruppe, der Durchschnittsreiter muss angesprochen werden, ihm müssen die Grundlagen der Reiterei veranschaulicht werden und ihm muss geholfen werden, diese umzusetzen. In zahlreichen Lehrgängen wird hier insbesondere bei Xenophon großartige Arbeit geleistet. Ich selbst bin bereits mehrfach in den Genuss dieser Schulungen gekommen und habe immer wieder gestaunt. Doch bin ich sicher, dass ein erfahrener und renommierter Ausbilder und Richter wie Martin Richenhagen durchaus auch an der Ausbildung der Basis interessiert ist und eine solche Arbeit eigentlich nur begrüßen kann.
SILKE LUKES, GROSSEFEHN

Augen auf!

Es freut mich, dass Sie die Entwicklung im deutschen Dressursport so positiv beschreiben, sehr geehrter Herr Richenhagen. Die Bundestrainerin Monica Theodorescu hat sehr gute Arbeit geleistet, wohl wahr! Leider ist diese Tendenz im „normalen“, regionalen Sport nicht in dieser Breite zu finden, so dass noch mehr als genug Arbeit zur Rettung unseres Sports vorliegt. Es ist dafür allerdings kontraproduktiv, dass Sie zur Einleitung des guten Artikels „Gekonnte Kreise“ in der Mai-Ausgabe das ausgewählte Bild auf einer Doppelseite veröffentlichen. Ohne die Leistung der Reiterin in Frage stellen zu wollen, ist die Bildauswahl ein Gegenpol zu den von Ihnen positiv benannten Punkten. In der auf dem Foto gezeigten Phase wird das Pferd nicht am Sitz geführt, der innere Zügel wirkt „stabil“, der Pullriemen ist deutlich geschlossen und zu guter Letzt zeigt das Pferd eine klare Phasenverschiebung hin zu einer lateralen Fußfolge, einem sogenannten Passgalopp.
MICHAEL BÜNGER PER E-MAIL

facebook

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FOTO: S. LAFRENTZ

Reiter Revue hat gepostet:
Gründe für und gegen den Sport im Stall Glock …

Alicia Campo schreibt: Undercover hatte nicht die Nerven für den Sport. Das hat sein Reiter gewusst und ihn in Rente geschickt, zum Wohle des Pferdes. Man kann es den Internetprofis auch nie recht machen. Und auf jedem Dorfturnier sieht man etliche Pferde, deren Nervenkostüm versagt …

Eleonora Neugebauer-Lenhardt schreibt: Mit 15 in Rente…lang halten die Pferde nicht mit Gal im Sattel.

Lisa Banasch schreibt: Man kann es auch nicht recht machen oder? Wenn die Pferde mit 15 in Rente gehen, heißt es, sie halten ja nicht lange, wenn sie es mit 18 tun sagen alle jetzt wird es aber auch Zeit, wie kann er das arme Pferde so lange reiten …

Wir freuen uns auf Ihre Post! Wie gefällt Ihnen die aktuelle Ausgabe? Haben Sie Anregungen oder Kritikpunkte? Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns: Reiter Revue International, Hülsebrockstr. 2–8, 48165 Münster, E-Mail: redaktion@reiterrevue.de, Fax: 02501 801 8047. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Interaktion von Pferden und Wölfen, 6/2018

Die verschwundenen Junghengste

Ein Interview über die Interaktion von Pferden und Wölfen haben wir im Juni-Heft veröffentlicht.

Ich habe eine Frage im Zusammenhang mit dem Interview mit Hannelore Martin zur Interaktion von Pferd und Wolf. Vor etwa zwei Jahren haben Sie über den Ausbruch einer Herde Junghengste von einer Koppel des Gestüts Hunnesrück berichtet. Soweit der Presse zu entnehmen, musste eines der Tiere eingeschläfert werden, von zweien fehlt(e) jede Spur. Seitdem habe ich über diesen Vorfall nichts mehr gehört. Ist mir etwas entgangen? Hat man denn in diesem Fall untersucht, wer oder was die Herde in Panik versetzt haben könnte? Gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse über die „verschwundenen“ Pferde?
ZUSCHRIFT PER E-MAIL (NAME DER REDAKTION BEKANNT)

Antwort der Redaktion:

Uns liegen leider keine weiteren Informationen über den Verbleib der beiden Junghengste vor. Ende Mai machte aber eine Falschmeldung die Runde, dass ein Wolfsrudel eine Herde Junghengste des Landgestüts Celle aufgemischt habe. Dazu meldet das Landgestüt Celle: „Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass jemand das Landgestüt und seine Hengste nutzt, um Stimmung gegen den Wolf zu machen. Wir arbeiten daran, den Verfasser dieser Nachricht zu finden.“ Angeblich soll sich der Vorfall zwischen Cuxhaven und Stade ereignet haben – nur hat das Gestüt dort keine Weiden.

Wir bringen Sie ins Rollen, 6/2018

Einstreu ist Pflicht!

Im Juni-Heft in dem Artikel „Wir bringen Sie ins Rollen“ steht, dass es keine gesetzliche Vorschrift zur Einstreu im Pferdeanhänger gibt.

Das stimmt so leider nicht. Vielmehr ist es vorgeschrieben, den Pferdanhänger einzustreuen. Und zwar aus zweierlei Gründen: Zum einen dient die Einstreu als Schutz vor dem Absickern. Hier ergibt sich aus § 1 Abs.1 Satz 1 Nr.1 der Viehverkehrsverordnung, dass bei Viehhängern, zu denen auch die Pferdeanhänger gehören, ein Heraussickern von tierischen Abgängen während des Transports zu verhindern ist. Dies erfolgt über das Einstreuen mit Spänen, Strohhäcksel oder anderem, um zum Beispiel Urin aufzusaugen. Zum anderen dient die Einstreu zum Wohl des Tieres. In Paragraph 2 des Tierschutzgesetzes heißt es, dass Tiere artgerecht untergebracht werden müssen, was auch für den Transport von Tieren gilt. Es ist daher die Pflicht des Pferdehalters im Pferdeanhänger eine rutschfeste Bodenbeschaffenheit sicher zu stellen und dem Tier auch die Möglichkeit des Stallens zu geben. Steht ein Pferd nur auf Gummimatten, vermeidet es häufig auf diesem festen Untergrund Harn abzusetzen. Zudem ist bei einer alleinigen Gummimattenauflage nicht sichergestellt, dass keine Flüssigkeiten aus dem Anhänger heraussickern können.

Die Recherchen für die Berichterstattung in der Reiter Revue sind ansonsten stets sehr gut.

ANNETTE IMMEL AUS BREUBERG, ÖFFENTLICH BESTELLTE UND VEREI-DIGTE SACHVERSTÄNDIGE FÜR PFERDE

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FOTO: S. LAFRENTZ

Reiter Revue hat gepostet: Jessica von Bredow-Werndls Dalera gehört nun zum Olympiakader – Herzlichen Glückwunsch!

Sonja.neur schreibt: Herzlichen Glückwunsch!

Roecklequestrian schreibt: Großartig und so verdient!

Abbahatschi_2 schreibt: Absolut verdient! Eine wundervolle Reiterin!

Kleinemausi_1988 schreibt: Absolut verdient

Paolalaolala schreibt: Tolles Paar und tolle Entwicklung der Stute!

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