Lesezeit ca. 8 Min.
arrow_back

Licht aus, Nacht an!


Logo von Bio - natürlich gesund leben
Bio - natürlich gesund leben - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 09.03.2022

Reise in den Sternenpark

Artikelbild für den Artikel "Licht aus, Nacht an!" aus der Ausgabe 2/2022 von Bio - natürlich gesund leben. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Eine kleine Karawane von Sternenfreund*innen zieht die Winklmoosalm hinauf, vom großen Parkplatz bis zu einem Plateau an der Talstation der Nostalgie-Sesselbahn Dürrnbachhorn. Hier wartet Manuel Philipp. Der 50-Jährige bietet von Mai bis Oktober wöchentlich eine Sternenführung an. Gut 20 Gäste, darunter Familien mit Kindern, richten ihre Klappstühle und Isomatten aus, im Rücken der Berg, am Horizont im Süden die Steinplatte, ein Bergmassiv jenseits der Grenze zu Österreich. Es ist empfindlich kalt an diesem Juliabend und auch gegen 22.15 Uhr noch nicht richtig dunkel. Also verliert Philipp erst einmal ein paar Worte zur Lichtverschmutzung. „Wir machen immer mehr Licht, weil Licht immer günstiger geworden ist.“ Und das, sagt Philipp, ist zum Nachteil vieler Tiere, gerade auch der Insekten (vgl. Kasten auf Seite 82). Noch vor Jahren endete deren Leben auf der Winklmoosalm ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Bio - natürlich gesund leben. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Liebe Leserin ´ lieber Leser ´. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Liebe Leserin ´ lieber Leser ´
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Veronika , der Lenz ist da. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Veronika , der Lenz ist da
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von 5 Tipps für rücken-schonendes Gärtnern. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
5 Tipps für rücken-schonendes Gärtnern
Titelbild der Ausgabe 2/2022 von Entspannt durch die Wechseljahre. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Entspannt durch die Wechseljahre
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
„Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal krank war“
Vorheriger Artikel
„Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal krank war“
„Man muss sich fragen: Wo brauche ich Licht?“
Nächster Artikel
„Man muss sich fragen: Wo brauche ich Licht?“
Mehr Lesetipps

... nicht selten an den Laternen der Hotels und Hütten. Heute strahlen hier LED-Lampen ihr gelbliches Licht nach unten ab, wenn sie denn überhaupt leuchten.

Nun aber zum Sternenhimmel: „Wer hat wenig bis keine Ahnung?“, will Philipp wissen. Fast alle Hände gehen hoch. Also erstmal das kleine Einmaleins zu unserem Sonnensystem und zur Konstellation der Planeten. Und ausgerechnet in dem Moment, in dem Philipp Sternschnuppen als „Kometendreck“ bezeichnet, geht im Hintergrund eine solche Sternschnuppe nieder, fast so, als wollte sie protestieren. Dann lenkt Philipp den Blick auf einen leuchtenden Punkt, der am Himmel seine Bahn zieht. Es ist einer von rund 3.000 Satelliten, die um die Erde kreisen, meist in einer Höhe von 800 Kilometern, „groß wie ein Auto“. Eher einem Parkplatz, um im Bild zu bleiben, gleicht da schon die ISS – die Internationale Raumstation kommt alle 90 Minuten in einer Höhe von knapp 400 Kilometern vorbei. Keine Entfernung, wenn man bedenkt, dass das Licht der Sterne unserer Nachbargalaxie, der Andromeda-Galaxie, auf dem Weg zu uns rund 2,5 Millionen Jahre benötigt. Es ist das am weitesten entfernte Himmelsobjekt, das wir noch mit bloßem Auge ausmachen können, wenn auch nur als eine Art Nebelfleck in der Tiefe des Alls.

Je dunkler es wird, desto mehr Sterne sind von der Winklmoosalm aus zu sehen, in sehr klaren Nächten bis zu 6.000 – ohne Fernglas oder Spektiv. Zum Vergleich: In München sind es mit Glück vielleicht 200, zu groß ist hier die Lichtverschmutzung, gegen die sich Manuel Philipp auch mit seinem Projekt „Paten der Nacht“ engagiert. Dass die Winklmoosalm 2018 von der International Dark Sky Association (IDA) als Sternenpark anerkannt wurde, ist auch sein Verdienst.

Die Sternenparks

Die IDA ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Tuscon (USA). Sie wurde 1988 zum Kampf gegen die zunehmende Lichtverschmutzung gegründet. Seither hat die IDA über 100 Lichtschutzgebiete zertifiziert. Allgemein ist meist von Sternenparks die Rede, die IDA selbst unterscheidet fünf Kategorien. So werden Städte und Kommunen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung des Nachthimmels engagieren, als Dark Sky Communities ausgezeichnet, ein Titel, über den sich im Januar 2019 die Stadt Fulda und im August 2021 die beiden Nordseeinseln Pellworm und Spiekeroog freuen durften. Das Prädikat Dark Sky Reserves bleibt größeren Regionen vorbehalten, in Deutschland dürfen sich damit bislang nur der Naturpark Westhavelland und das Biosphärenreservat Rhön schmücken. Am bekanntesten sind die Dark Sky Parks, öffentlich zugängliche Regionen „mit einer außergewöhnlichen oder herausragenden Qualität sternenklarer Nächte“. Von diesen Parks gibt es weltweit knapp 80, darunter so bekannte wie Death Valley und Grand Canyon. Für Deutschland weist die Internetseite der IDA zwei Dark Sky Parks aus: den Nationalpark Eifel und die Winklmoosalm. Österreich ist mit dem Naturpark Attersee-Traunstein vertreten, die Niederlande mit den beiden Dark Sky Parks: der Boschplaat auf der Insel Terschelling und dem Nationalpark Lauwersmeer.

Lauwersmeer – ein ungewöhnlicher

Nationalpark Das Lauwersmeer lassen die meisten Urlauber*innen auf dem Weg zur Wattenmeerinsel Schiermonnikoog links liegen. Dabei landete die flache Seenlandschaft vor Jahren bei dem Wettbewerb „Schönster Ort der Niederlande“ auf einem beachtlichen dritten Platz. Und die New York Times nahm den Nationalpark 2019 in ihre Liste der Places to Go auf. Ornitholog*innen ist er ein Begriff, weil hier mehr als 100 Vogelarten leben, auch der Seeadler zählt dazu.

Der Grund, warum die Niederländer 1969 die Lauwerszee eindeichten und aus einer Wattenmeerbucht einen See machten, liegt in der Flutkatastrophe von 1953. Sie gilt als die schwerste Sturmflut an der Nordsee im 20. Jahrhundert. Allein in den Niederlanden starben mehr als 1.800 Menschen.

Für die Regierung war diese Katastrophe das Signal für den Ausbau der Deiche längs der gesamten Küste – beginnend bei Lauwerszee. Hinter dem neuen Deich entstand landseitig eine ganz neue Flora und Fauna, so selten, dass sich der Staat 2003 entschloss, den Nationalpark Lauwersmeer auszuweisen.

Auf in die Dunkelheit

Im Oktober 2016 wurde Lauwersmeer von der IDA zum Dark Sky Park erklärt. Seither haben auch Profi-und Laien-Astronom*innen den Nationalpark auf dem Schirm. „Das Lauwersmeer ist eine kleine Oase der relativen Dunkelheit am Rande eines der am stärksten lichtverschmutzten Länder der Welt“, heißt es auf der IDA-Seite. Wohl wahr, wie ein Blick auf nächtliche Satellitenfotos zeigt.

Unschwer ist die Lage großer Städte wie London und Paris auszumachen. Norditalien, Belgien, die Niederlande – ein einziges Lichtermeer. Vergleichsweise dunkel sind dagegen der Alpenraum und die ländlichen Regionen. Und auch beim Lauwersmeer klafft eher ein schwarzes Loch.

Wer sich nicht alleine in die Dunkelheit hineintraut, kann sich Jaap Kloosterhuis anschließen. Seine Touren starten in der Dämmerung, wenn sich langsam die Nacht über den Nationalpark legt. Ziel ist meist ein hölzerner Aussichtsturm auf halber Strecke zwischen Lauwersoog und Zoutkamp, zwei größeren Orten. Nur in weiter Ferne sind Lichter auszumachen, in Oostmahorn zum Beispiel, einem Dorf am Westrand des Nationalparks. Im Südosten, über dem rund 30 Kilometer entfernten Groningen, leuchtet der Himmel in einem zarten Orange. Ansonsten ist es nahezu stockfinster. Selbst von einer Kaserne ganz in der Nähe ist kaum etwas zu sehen – das Militär ist dem Wunsch der Naturschützer*innen gefolgt und hat die Zahl der Lichtquellen reduziert. Und wenn in Lauwersoog neue Lampen aufgestellt werden, wie jüngst am Hafen, dann strahlt deren Licht nur nach unten ab.

ZU VIEL LICHT FÜR MENSCH UND TIER

Lichtverschmutzung beschreibt die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen, etwa die Beleuchtung von Bauwerken, Hochhäusern und Straßen, aber auch die Garten-oder Weihnachtsbeleuchtung. Neben der unnötigen Energieverschwendung hat die Lichtverschmutzung negative Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Die zunehmende nächtliche Beleuchtung in Städten und Gemeinden stört den Tag-Nacht-Rhythmus von uns Menschen. Der Biorhythmus wird in Abhängigkeit des Lichts von bestimmten Hormonen, vor allem Melatonin, gesteuert. Zu viel künstliches Licht kann die innere Uhr des Menschen aus dem Takt bringen und dadurch zu Schlafstörungen führen. Auch tagaktive Tiere brauchen die Dunkelheit der Nacht zur Ruhe und Regeneration.

Nachtaktiven Tieren, zum Beispiel Vögeln, erschweren künstliche Lichtquellen die Orientierung. Viele Vögel kollidieren nachts mit beleuchteten Hochhäusern und verenden qualvoll. Singvögel verändern durch die nächtliche Dauerbeleuchtung ihr Sing-und Fortpflanzungsverhalten. Beispielsweise fangen die Männchen einiger Singvogelarten durch nächtliches Kunstlicht morgens früher an zu singen und weibliche Blaumeisen beginnen eher mit dem Brutgeschäft, was für den Meisennachwuchs kritisch werden kann.

Nachtfalter und andere nachtaktive Insekten werden von künstlichen Lichtquellen magisch angezogen. Die Tiere steuern gezielt auf die Lampen zu und umkreisen diese teilweise bis zur totalen Erschöpfung. Die geschwächten Insekten werden schließlich massenhaft Opfer verschiedener Insektenfresser. Bei undichten Lampengehäusen sterben zudem viele Tiere durch den direkten Kontakt mit den heißen Leuchtmitteln.

Wie Sie in Ihrem Garten für mehr Dunkelheit sorgen können, ohne Gefahr zu laufen, die Haustür zu verfehlen, finden Sie unter bund-sh.de/stadtnatur/lichtverschmutzung.

In manchen Nächten soll es hier so dunkel sein, dass man sogar die Nordlichter sehen kann. Die Natur selbst ist bestenfalls noch in Umrissen zu erkennen. Sternengucker*innen sollten auch hier Zeit, eine Isomatte und ein Kissen mitbringen. Und vorher unbedingt die Wetterkarte studieren. Denn wenn Wolken aufziehen, dann sind der Große und der Kleine Bär ganz schnell wieder verschwunden.

Spiekeroog: Die Sterneninsel im Weltnaturerbe

Ein trister Novembertag im Hafen von Spiekeroog. Ein paar Dutzend Menschen verlassen den Bauch der Spiekeroog I, die Fähre hat nach 45-minütiger Überfahrt gerade angelegt. Gleich hinter dem Deich das Dorf: knapp 800 Einwohner*innen, überwiegend Klinkerbauten, die Fenster und Zäune grün oder weiß abgesetzt. Alles sehr idyllisch. Grün, dörflich, autofrei – das ist das Image, von dem Spiekeroog lebt.

Vom Dorf braucht man nur gut 15 Minuten zum Hauptbadestrand, einmal quer durch den breiten Dünengürtel und vorbei an der höchsten Erhebung Ostfrieslands, einer Düne von immerhin 24 Metern Höhe. Am Strand angekommen muss man sich entscheiden: nach links wird der Strand schmaler, nach rechts weitet er sich. Hier bei der Ostplate betätigen sich Wind und Gezeiten als Landschaftsarchitekten, hier kann man wunderbar beobachten, wie eine Düne entsteht. Der Wind treibt die feinen Sandkörner über die karge Fläche, bis sie schließlich im Windschatten von Binsenquecke oder Strand-hafer liegenbleiben.

Irgendwo hier stand im April 2019 auch Andreas Hänel. Der ehemalige Leiter des Planetariums Osnabrück ist deutschlandweit die treibende Kraft in Sachen Sternenparks. Beim Studium von Satellitenaufnahmen und Lichtverschmutzungskarten war ihm Spiekeroog aufgefallen. 2018 suchte Hänel den Kontakt zu Matthias Piszczan, dem damaligen Bürgermeister. Bei einem Besuch auf der Insel im April 2019 hat Hänel dann an verschiedenen Orten die Helligkeit des Himmels gemessen (vgl. Interview auf Seite 84). Das Ergebnis hat nicht nur ihn überrascht. Erst hielt er sein Messgerät für defekt, dann notierte er den dunkelsten Wert, den er je gemessen hat. Als Swaantje Fock, die Leiterin des Nationalpark-Hauses, davon erfuhr, war sie hellauf begeistert. Und für Bürgermeister Piszczan wurde der Plan, aus Spiekeroog eine „Sterneninsel“ zu machen, fortan zu einem „Kerngeschäft“.

Drei Plätze, um den Himmel zu beobachten

Die Voraussetzungen für die Anerkennung durch die IDA waren günstig. Um sich als Sternenpark bewerben zu können, müssen die Lichtquellen den strengen Richtlinien der IDA entsprechen. Auf Spiekeroog gibt es rund 90 öffentliche Lampen, wegen der großen Abstände eher eine Orientierungsbeleuchtung, damit niemand vom Weg abkommt. Bei einigen ließ sich die Lichtstärke umprogrammieren, Bürgermeister Piszczan stieg dafür persönlich auf die Leiter. Für andere Lampen wurden neue Leuchtmittel besorgt, mit 2.200 Kelvin.

Im August 2021 kam dann die offizielle Anerkennung. Nun wollen sie auch auf Spiekeroog das touristische Potenzial eines solches Titels nutzen. Drei „Himmelsbeobachtungsplätze“ wurden in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer eingerichtet: ein „Lichtort“, ein „Dunkelort“ und ein „Sternenkieker-Ort“. Der „Lichtort“ liegt auf einer 18 Meter hohen Aussichtsdüne, neben einer Bronzeskulptur, dem „Utkieker“. Der nächtliche Besuch sorgt hier zu jeder Jahreszeit für besondere Einsichten, selbst bei geschlossener Wolkendecke. Denn egal, wohin man auch schaut, überall Licht – im Norden das der Schiffe auf einer der am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt, im Süden das der Sielhäfen und Windkrafträder am Festland, im Osten das des Leuchtturms von Wangerooge. Dass dieses künstliche Licht viele Schattenseiten hat, macht eine Texttafel deutlich. So können zum Beispiel Zugvögel, die sich am Sternenhimmel orientieren, von ihren Flugrouten abgelenkt werden. Und Insekten droht an den Laternen der Küste das gleiche Schicksal wie auf der Alm.

Ganz anders dagegen der strandnahe „Sternenkieker-Ort“. Kein störendes Licht weit und breit. Oder wenn, dann nur vom Mond. Dank zweier Holzliegen blickt man entspannt auf den Sternenhimmel im Süden, der sich je nach Jahreszeit ganz unterschiedlich präsentiert. Der „Dunkelort“ wiederum liegt fast ein wenig versteckt in einem Dünental. Jetzt noch eine wolkenfreie Nacht im Frühjahr oder Herbst, nahe am Neumond – etwas Besseres kann dem Sternefan nicht passieren.

STERNENFÜHRUNGEN BUCHEN

Eine Führung mit Manuel Philipp auf der Winklmoosalm können Sie buchen unter sternenpark-winklmoosalm.de.

Wer Jaap Kloosterhuis im Nationalpark Lauwersmeer begleiten möchte, findet Infos und Kontaktdaten unter np-lauwersmeer.nl.

Und wer die Sterneninsel Spiekeroog entdecken möchte, wird unter spiekeroog.de fündig, in Kürze sollen hier auch Termine für Sternenführungen eingestellt werden. Die drei „Himmelsbeobachtungsplätze“ können Sie jederzeit besuchen.