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Lichtstarke Weitwinkel


ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 16.05.2018

Sigma Art : Mit der Art-Serie hat Sigma lichtstarke Festbrennweiten wieder zum Thema gemacht. Für die kommenden Ausgaben testen wir darum ausschließlich Art-Optiken von Sigma. Den Start machen die Weitwinkel.


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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 6/2018

Sigma 1,8/14 mm DG HSM (A)

Ein lichtstarkes 14-mm-Objektiv für gerade einmal 1500 Euro – das klingt attraktiv und ist es auch. Denn bereits bei offener Blende liefert diese Optik eine ordentliche Abbildungsleistung bei moderatem Randabfall: Man kann das 14er bei Blende 1,8 bereits gut einsetzen. Lediglich in den Ecken muss man deutliche Abstriche machen. Abblenden auf Blende 2,8 hebt an allen vier ...

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... Testkameras die Auflösung und den Kontrast sichtbar an. Gleichzeitig sinkt der Randabfall – das ist nur bei der Canon 5DS R anders. An diesem Modell legt die Qualität an den Rändern zwar ebenfalls zu, aber weniger stark als in der Mitte.

Bei Blende 5,6 steigt die Leistung an den Rändern durchgängig, und auch sämtliche Ecken zeigen nun eine gute Zeichnung. Allerdings sinken an allen vier Kameras zugleich die Werte für Auflösung und Kontrast in der Bildmitte etwas ab. An den beiden Vollformatsensoren fällt eine kräftige Verzeichnung auf, an der Canon 5DS R kommt bei Blende 1,8 eine kräftige Vignettierung hinzu. Insgesamt liefert das Sigma 1,8/14 mm eine absolute Topleistung – besonders für ein 14-mm-Weitwinkel. Für das gute Ergebnis erhält es vier Empfehlungen.

Sigma 1,4/20 mm DG HSM (A)

Zu den lichtstärksten Kandidaten gehört das 840 Euro teure 1,4/20er. Offen sind an beiden Canon-Kameras die Werte für die Bildmitte etwas niedriger als am 1,8/14er. Allerdings stört besonders an der 5DS R der deutlich stärkere Randabfall. Am Nikon-KB-Sensor erreicht es fast die Werte des 14ers, fällt am APS-C-Sensor aber bereits in der Bildmitte stark ab. An beiden KB-Sensoren stören Verzeichnung und offen Vignettierung. Abblenden hebt an Canon alle Werte auf ein gutes, aber kein Topniveau. Gerade am KB-Sensor bleibt der Randabfall hoch. Erst Blende 5,6 liefert Zeichnung bis in die Ecken bei leichten Verlusten in der Bildmitte.

Am Nikon KB-Sensor bringt Blende 2,8 nur wenig, am APS-C-Sensor steigen dagegen mittig Auflösung und Kontrast deutlich. An den beiden Nikon-Kameras holt das Sigma seine besten Ergebnisse erst bei Blende 5,6. Dann passt alles, auch wenn der Kontrast noch etwas höher sein könnte. Abgeblendet ist es ein Top-Objektiv, offen nur am Nikon-KB-Sensor. Wegen der schwachen Leistung bei Blende 1,4 – auch in der Bildmitte – entfällt die Empfehlung am APS-C-Sensor von Nikon.

Sigma 1,4/24 mm DG HSM (A)

Nur 720 Euro kostet das lichtstarke 1,4/24er. Bei offener Blende sollten Kontrast und Auflösung in der Bildmitte jedoch durchgängig höher sein. Dies gilt besonders für die beiden Canon-Messungen. Dafür bleibt der Randabfall zwar vergleichsweise moderat, aber das Sigma 1,8/14 mm arbeitet offen besser. Abblenden verbessert sämtliche Werte sowohl in der Bildmitte als auch an den Rändern. Die Messung am KB-Sensor von Nikon sieht bei Blende 2,8 schon richtig gut aus. Dagegen legen die Ränder am APS-C-Sensor von Canon weniger als die Bildmitte zu. Bei Blende 5,6 passt dann die Abbildungsleistung von allen vier Ka meras über das gesamte Bildfeld bis in die Ecken hinein. In der Bildmitte passiert meist nicht mehr viel, außer an Nikons APS-C-Sensor, dessen Leistung auch mittig noch weiter zulegt. Bei allen vier Test kandidaten steigen jedoch Auflösung und Kontrast in den Bildecken, sodass sich nun auch in den Ecken genügend Zeichnung zeigt. Gerade an Canon erzielt das Sigma auch ab geblendet keine absoluten Topwerte. Aber auch hier gilt: Für ein 720 Euro teures Weitwinkel-Objektiv mit Lichtstärke 1,4 ist das Ergebnis überzeugend.

Sigma 2,8/19 mm DN (A)

Mit dem Preis von 180 Euro ist das neue Weitwinkelobjektiv extrem günstig. Die Art-Optik gehört zur DN-Serie, die Sigma speziell für spiegellose Kameras rechnet. Am MFT-Sensor entspricht sein Bildwinkel einem 38-mm-KBObjektiv, am APS-C-Sensor einem 28er. In der Bildmitte sind die Werte an beiden Modellen bereits offen auf hohem Niveau. Abblenden führt zu einem leichten weiteren Plus. Der Randabfall drückt offen jedoch kräftig auf die Wertung– besonders beim Kontrast. Dies gilt am MFT-Sensor auch abgeblendet. Für den Preis ist die Leistung ok, für eine Empfehlung ist der Randabfall aber zu stark.

Sigma 1,4/30 mm DC HSM (A)

500 Euro kostet das lichtstarke Sigma, am APS-C-Sensor entspricht sein Bildwinkel knapp dem eines KB-Objektivs mit 50 mm Brennweite. Bei offener Blende bleibt jedoch der Kontrast an beiden Testkameras unter unseren Erwartungen. Dies gilt bereits für die Bildmitte. Bei Blende 2,8 steigt der Kontrast in der Mitte kräftig an, der Randabfall bleibt deutlich. Bei der Auflösung zeigen sich ganz ähnliche Tendenzen, wenn auch auf etwas höherem Niveau. Erst bei Blende 5,6 erreicht die 30-mm-Optik richtig gute Werte, was für ein Normalobjektiv zu wenig ist und die Empfehlung kostet.