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Liebe auf den zweiten Blick


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Das goldene Blatt - epaper ⋅ Ausgabe 26/2022 vom 25.06.2022

Der große abgeschlossene LIEBES-ROMAN

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Fröhlich vor sich hinsummend kontrollierte Birte noch einmal die Termine für diesen Nachmittag. Alles war korrekt. Ihre Chefin war da nämlich äußerst pingelig. Im Wartezimmer einer guten Zahnarztpraxis, lautete ihr ständiger Spruch, sitzen höchstens zwei bis drei Leute gleichzeitig. Sonst habe die Mannschaft den Überblick verloren.

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Bis auf diese kleine Macke war Dr. Renate Bellmann völlig in Ordnung, und Birte hätte sich keine bessere Chefin wünschen können.

Der Umgangston in der Praxis war freundlich, ja fast schon freundschaftlich Und Birte lebte für ihren Beruf, denn sie fand medizinische Dinge einfach spannend.

Wie war so ein Zahn aufgebaut?

Und wie hing das Gebiss mit dem ganzen Körper zusammen? Konnte etwa ein eitriger Backenzahn nicht nur wehtun, sondern Ursache einer ganz anderen Krankheit sein, die mit den ...

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... Zähnen auf den ersten Blick gar nichts zu tun hatte?

Ja, die Praxis war ihr Leben, auch wenn sie sich manchmal auch eines außerhalb der Sprechzeiten wünschte – mit einem Mann an ihrer Seite und mit Kindern. Doch das hatte sich bislang einfach nicht ergeben, und diesem Ziel auf irgendeiner Kennenlern-Plattform hinterherjagen wollte sie nicht.

Der Türsummer ertönte, und Birte drückte auf den Knopf, um den Zugang zur Praxis freizugeben.

Das musste der Elf-Uhr-Patient sein. Sie kannte ihn nicht. Erst gestern Abend hatte Klemens Oeser angerufen und dringend um einen Termin gebeten. Es sei ein Notfall, hatte er mit rauer Stimme erklärt.

„Herr Oeser?“, fragte Birte sicherheitshalber und setzte ihr erprobtes Beruhigungs-Lächeln auf.

Sie erhielt nicht mehr als ein verkrampftes Nicken zur Antwort.

Der Mann war etwa in ihrem Alter, doch sein Gesichtsausdruck wirkte angespannt, und die Linien um seinen ausdrucksstarken Mund kamen ihr wie tiefe Gräben vor.

Außerdem flackerten es in seinen Augen unruhig. Aha, ein Angsthase, wenn auch ohne Frage ein sehr attraktives Exemplar!

Birte kannte diesen Patiententyp zu Genüge. Natürlich gingen nur wenige Menschen unbeschwert oder gar frohen Herzens zum Zahnarzt. Die meisten verspürten zumindest eine gewisse Beklemmung, was nachvollziehbar war.

Aber dann gab es eben noch die, die richtig große Angst hatten und schon bei dem Gedanken schlotterten, sich in den Behandlungsstuhl setzen zu müssen. Selbst wenn es sich lediglich um eine Kontroll-Untersuchung handelte.

Da war dann Birtes ganzes Können als Sprechstundenhilfe gefragt.

„Ach, Herr Oeser, Sie sind zum ersten Mal bei uns, richtig?“

„Mmpf“, machte der neue Patient, um dann zu nuscheln: „Kann ich bitte gleich zum Doktor rein?“

„Nein, das ist leider nicht möglich“, teilte ihm Birte in jenem sanften Tonfall mit, den sie für Panikpatienten und Kinder bereithielt. „Ich müsste nämlich vorher noch Ihre Krankenkarte haben.“ „Oh, so ein Mist!“ „Sie haben sie nicht dabei?“, deutete Birte diesen Ausruf aufgrund ihrer Erfahrung ganz richtig.

„Nein, habe ich nicht.“ Ein leichter Schweißfilm begann sich auf seiner geschwungenen Oberlippe zu bilden. „Der Doktor behandelt mich aber trotzdem, oder?“

Birte nickte heftiger als beabsichtigt. Sie war ein wenig irritiert über sich selbst. Die Linienführung von Oberlippen war ihr bei Patienten noch nie aufgefallen!

Aber was unterstellte dieser Mensch da eigentlich dem Praxisteam? Dass hier Patienten einfach die Behandlung verweigert wurde?

„Der Herr Doktor ist eine Frau, und die Frau Doktor schickt natürlich niemanden weg“, stellte sie mit kühler Professionalität klar. „Zumal, wenn es sich um einen schweren Fall handelt. Das sagten Sie doch bei der Anmeldung.“

Birte spürte, wie ihre Geduld bei diesem Mann dahinschmolz

Klemens Oeser seufzte und unkte mit Grabesstimme: „Das will ich meinen. Wahrscheinlich muss er gezogen werden. Und wenn nicht, ist zumindest eine Wurzelbehandlung bestimmt unumgänglich.“

„Na“, meinte Birte beschwichtigend. „Da schauen wir doch wohl erst einmal nach. Ich würde nicht gleich so schwarzsehen.“

Klemens Oesers Miene drückte Zweifel aus. „Wissen Sie, ich habe da so meine Erfahrung mit Zahnärzten. Die haben mir schon oft das Leben zur Hölle gemacht. Klammer reingezwängt, als ich Kind war, später Weisheitszähne rausgezogen – na, die ganze Palette eben. Und ich hasse Spritzen im Mund, die auch noch meistens danebengehen“, fügte er trotzig hinzu.

Birte musste sich zusammenreißen, um bei dieser haltlosen Verallgemeinerung nicht demonstrativ die Augen zu verdrehen. „Nun warten Sie doch wirklich erst einmal ab“, sagte sie nicht eben freundlich. Sie hörte es selbst. „Und Frau Dr. Bellmann ist wirklich eine Meisterin ihres Faches.“

Ein lautes Schnauben war die Antwort. „Pah, Meisterin, Zahnarzt bleibt Zahnarzt.“ Es klang, als spräche er nicht von ihrer Chefin, sondern von einem Mafia-Boss, der aus reiner Willkür mindestens drei Leute pro Tag umbringen ließ.

Birte spürte, wie ihre Geduld dahinschmolz und sie stattdessen sauer wurde. Angst und Schmerzen hin oder her – so benahm man sich nicht als erwachsener Mann!

„Wer freiwillig diesen Beruf erlernt, kann sich bestimmt nichts Schöneres als eine Wurzelbehandlung vorstellen“, setzte ihr Besucher noch einen drauf, als habe er ihre Gedanken erraten.

Vor Empörung schoss Birte das Blut in die Wangen. Das war doch nun wirklich die Höhe! Als ob Renate Bellmann es genoss, ihre Patienten zu quälen. „Sie können ja sofort wieder gehen“, sagte sie kalt, während sie ihn abweisend musterte. „Ich halte Sie nicht auf.“

„Oho, Sie sind ja auf einmal richtig wütend“, stellte er fest.

„Weil Sie unverschämt sind“, schlug sie zurück. Professionelle Freundlichkeit war das eine, aber wenn ein Patient dermaßen flegelhaft auftrat, dann durfte sie zurückschlagen, fand sie. Da mochte er noch so attraktiv sein!

Er nickte. „Ja, das bin ich wohl“, räumte er zu ihrer Überraschung ohne Weiteres ein. „Aber haben Sie mal eine Wurzelbehandlung oder Schlimmeres vor sich. Da hätten Sie auch keine strahlende Laune.“

Birte zog missbilligend die Augenbraue hoch, obwohl er ihr mit seiner Furcht fast schon ein bisschen leid tat. Aber ihn darin noch zu bestätigen, half keiner Seite weiter. Das wusste sie aus langjähriger Erfahrung. Außerdem schätzte kein Arzt – egal in welchem medizinischen Bereich – Patienten, die schon im Voraus ihre Diagnose samt der erforderlichen Behandlungsmethode verkündeten.

Nervige Besserwisser, nannte ihre junge Kollegin Gitta die respektlos. „Haben keine Ahnung von nichts, aber eine megagroße Klappe! Die sie schlagartig zumachen, wenn sich der Bohrer nähert.“

„Sind Sie vom Fach?“, erkundigte sich Birte daher spitz. „Wie bitte?“ „Ich fragte, ob Sie vielleicht ein Kollege der Frau Doktor sind.“ Sie machte eine gezielte Pause, um ihren anschließenden Worten noch mehr Wucht zu verleihen. „Vielleicht Tierarzt?“

„Wie bitte?“, wiederholte ihr Gegenüber verblüfft, und Birte tat seine Ratlosigkeit richtig gut.

„Auch Tierärzte müssen ja einiges über Anatomie und Zähne wissen“, erklärte sie. „Insofern …“

„Haha, witzig. Aber nein, ich bin nicht vom medizinischen Fach.“

„Sehen Sie, und deshalb wissen Sie auch nichts über die bevorstehende Behandlung.“ Es wollte Birte einfach nicht gelingen, jenen verständnisvoll-nachsichtigen Tonfall anzuschlagen, den sie sonst für Angstpatienten bereithielt. Im Gegenteil, sie hörte selbst, dass ihre Worte vorwurfsvoll klangen.

Der Patient stöhnte wehleidig, legte eine Hand an die Wange

Prompt funkelte er sie an. „Wie gesagt, ich habe meine Erfahrung mit Zahnärzten und kenne meinen Körper“, versetzte er scharf.

„Tatsächlich? Was sie nicht sagen“, murmelte sie honigsüß.

„Was soll das denn jetzt wieder heißen?“, grummelte er.

Birte blickte ihm gerade in die Augen. Irgendetwas an diesem Kerl reizte sie ungemein. Deshalb sagte sie ohne nachzudenken: „Das soll heißen, dass Sie zwar offenbar ein ziemlicher Jammerlappen sind, aber keine Ahnung haben, was medizinische Fragen angeht.“

In diesem Moment stöhnte er auf, verzog das Gesicht und legte seine Rechte schützend an die Wange. „Sind Sie immer so taktvoll?“, knirschte er dann.

„Sind Sie immer so wehleidig?“, gab Birte ungerührt zurück.

Sie schauten sich an wie zwei Duellanten kurz vor dem Schuss. „Könnten wir diese Diskussion nicht verschieben?“, knurrte der Schmerzgeplagte. „Hinterher bin ich bestimmt besser in Form.“

„Wenn Sie die Behandlung überleben“, spöttelte Birte. „Das weiß man ja nie.“ Sie biss sich auf die Lippe. Was war denn bloß in sie gefahren? So hatte sie noch nie mit einem Patienten gesprochen. Doch bevor sie sich entschuldigen konnte, war durch die nicht richtig geschlossene Tür zu einem der Behandlungsräume das Sirren eines Bohrers zu vernehmen. Der Patient wurde so bleich wie ein Laken.

„Du liebe Güte“, stieß Birte alarmiert hervor. „Setzen Sie sich ins Wartezimmer, damit Sie uns nicht umkippen. Sie sind auch sofort dran. Ich sehe, was ich tun kann.“

Und damit hastete sie ins Behandlungszimmer 2, wo ihre Chefin einer Patientin gerade eine Krone anpasste. Birte gab ihr wortlos ein Zeichen. Ihre Chefin und sie waren so vertraut, dass sie gar nichts weiter erklären musste.

„Entschuldigen Sie mich einen Moment, Frau Gruber“, sagte Dr. Bellmann daraufhin zu der alten Dame. „Ich bin gleich wieder für Sie da.“ Die Patientin machte eine beruhigende Handbewegung.

„Was ist denn so dringend?“, wollte die Ärztin leise wissen, als sie mit Birte vor der Tür stand.

„Ein Angstpatient.“ Birte seufzte. „Er ist unverschämt und ziemlich fertig, und ich glaube, es ist ein Notfall. Vielleicht können Sie ihn ein bisschen runterregeln.“

Gemeinsam eilten sie zum Wartezimmer, aber es war leer.

„Tja, der Vogel ist ausgeflogen“, stellte Dr. Bellmann amüsiert fest. „Da kann man nichts machen. Vielleicht reicht sein Mut ja irgendwann, um uns wieder zu beehren.“

Und tatsächlich, schon am Nachmittag stand Klemens Oeser erneut vor Birtes Empfangstresen. „Na, da schau her“, sagte sie und unterdrückte mit Macht ein Grinsen. „Da ist unser Held ja wieder. Haben Sie es sich anders überlegt?“

„Sparen Sie sich Ihren Sarkasmus“, erwiderte er unwirsch. „Es geht mir zwar ein bisschen besser, aber ich denke immer noch, es wäre vernünftig, wenn sich Ihre Chefin das mal anguckt. Haben Sie zufällig gleich einen Termin frei?“

„Haben Sie denn jetzt zufällig Ihre Krankenkarte dabei?“ „Ja. Hier ist sie.“

Sie wies auf das Lesegerät, das vor ihr stand. „Da hinein, bitte.“

Er gehorchte wortlos. Dann hob er den Kopf und sah ihr fest in die Augen. „Hören Sie, ich bin heute Vormittag nicht einfach weggelaufen. Sie scheinen das offenbar zu denken.“ Birte erwiderte nichts.

Wenn er das Bedürfnis hatte, sich zu rechtfertigen – bitte, sie ging das nichts an. „Ich habe einen Anruf bekommen. Es war dringend.“

„Natürlich“, sagte sie betont neutral und erwiderte seinen Blick mit offenem Spott. Dieser Mann war eindeutig nicht gerade der Mutigste. Und damit kam er nicht klar.

Aber war das etwa ihr Problem?

Du meine Güte, dies hier war eine Zahnarztpraxis. Der Psychologe arbeitete drei Häuser weiter.

„Sie glauben mir nicht!“

„Das muss ich doch auch nicht, oder?“, erwiderte sie knapp. „Für die Behandlung ist es doch völlig belanglos, was ich glaube oder nicht. Da zählt nur Ihr Zahn.“

Birte sah nun ein, dass es einen Grund für die Flucht gab

Er schüttelte heftig den Kopf, hörte damit jedoch abrupt auf und verzog leidend das Gesicht. „Aua.

Aber mir ist es keineswegs gleichgültig, was man von mir denkt.

Denn ich bin kein Feigling“, verkündete er sehr bestimmt.

„Ach nein?“ Erneut starrten sie sich wütend an, und für einen Moment blitzte in Birte der Gedanke auf, dass sie sich schon wieder nicht gerade professionell benahm.

Sonst gelang ihr das doch immer.

Und sie war stolz darauf. Doch bei diesem Menschen … Auf ihrem Gesicht begannen Ärger und Ratlosigkeit miteinander zu kämpfen.

„Mein Neffe ist in der Kita unglücklich gefallen, und meine Schwester war nicht erreichbar. Ich bin die Not-Ersatztelefonnummer für solch einen Fall. Also war ich dran. Der kleine Kerl hatte sich am Kopf verletzt. Nichts Schlimmes, aber Kopfverletzungen bluten ja immer besonders heftig“, erklärte Klemens Oeser eifrig.

Gut ausgedacht war das immerhin, dachte Birte. Bei ihrer Nichte Marie war es allerdings neulich genauso gewesen. Die Kleine hatte sich den Kopf an einem Ast gestoßen, und die gesamte Familie war wie ein aufgescheuchter Vogelschwarm um das Mädchen herumgeflattert, weil die Blutung einfach nicht aufhören wollte.

„Na ja“, brummte Birte. „Sie haben sich also nicht aus Feigheit, sondern aus gutem Grund verdrückt, wollen Sie damit sagen.“

„Feigheit?“, echote er gedehnt. „Ich dachte, ich hätte Ihnen klargemacht, was der wahre Grund für meinen plötzlichen Aufbruch war.

Haben Sie mir nicht zugehört?“

Gereizt blickte Birte ihn an. Sie hatte wirklich keinerlei Interesse daran, mit diesem wildfremden Menschen über seinen Seelenzustand zu diskutieren! Auch wenn er irgendwie … anders war als die Männer, die sie kannte. Und das mit einem pochenden Zahn!

Ach verdammt, sie wusste auch nicht, was mit ihr los war!

„Also, wollen Sie nun zur Frau Doktor hinein oder nicht?“, fragte sie ruppig. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund kratzte dieser Mann enorm an ihrer Professiona-

lität, und sie ärgerte sich maßlos über sich selbst. In dieser Praxis war sie die medizinisch-technische Assistentin Birte Albig und nicht der Privatmensch Birte Albig und damit eine Frau, die – zu ihrer unendlichen Erleichterung unterbrach er ihren wirren Gedankengang mit einem geknurrten „Ja, will ich.“

Sie brauchte nicht in den Computer zu schauen. „Okay, Sie haben Glück. Einer unserer Patienten hat seinen Termin gerade eben abgesagt. In höchstens zehn Minuten ist Frau Dr. Bellmann für Sie da.“

Zu ihrer Überraschung setzte Klemens Oeser sich ohne ein weiteres Wort ins Wartezimmer. Und als es so weit war, folgte er ihr zwar mit hängendem Kopf in den Behandlungsraum 1 und setzte sich dort zögernd in den Stuhl, doch es gelang ihm noch, Gitta, die die Instrumente bereitlegte, mit einem zaghaften Lächeln zu bedenken.

„Viel Glück“, hörte sich Birte zu ihrer eigenen Verwunderung noch sagen, bevor sie ihn verließ.

„Danke, vielen Dank“, rief er ihr hörbar überrascht hinterher.

Wenig später ertappte sie sich dabei, wie sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit angespannt von ihrem Posten am Empfangstresen aus lauschte – allerdings vergeblich. So verging fast eine Viertelstunde, bis sich die Tür öffnete.

„.Lassen Sie sich einen Termin in der nächsten Woche geben“, ertönte Renate Bellmanns Stimme. „Dann schauen wir uns Ihre Zähne einmal ganz gründlich an.“

„Ja“, sagte Klemens Oeser fügsam. „Und danke, Frau Doktor.“

„Keine Ursache“, erwiderte Birtes Chefin trocken. „Das ist mein Job.“ Damit schob sie sich an ihm vorbei und verschwand im kleinen Aufenthaltsraum, um sich vor der nächsten Behandlung einen Kaffee und eine kurze Pause zu gönnen.

Gleich darauf lehnte sich ein vor Erleichterung strahlender Klemens Oeser an Birtes Tresen. Seine Gesichtszüge waren jetzt weich und entspannt, und er kam ihr vor wie ein zu groß geratener Junge. Gitta stand mit seiner Akte unter dem Arm neben ihm und grinste breit.

Treuherzig flüsterte Klemens: „Es ist ein Wunder geschehen!“

„Sie leben also noch, wie ich sehe?“, frotzelte Birte. „Wir hatten da ja beide so unsere Zweifel, wenn ich mich richtig erinnere.“

„Ein Wunder ist geschehen“, erwiderte er treuherzig. „Ja, nichts Geringeres als ein Wunder.“, Er beugte sich vor und flüsterte: „Und es tat auch gar nicht weh.“

„Tatsächlich nicht?“, fragte sie mit gespieltem Erstaunen. „Nein!“, beteuerte er ernsthaft. „Unser Herr Oeser war wirklich sehr tapfer“, erklärte Gitta, was ihr von diesem einen amüsiert-liebevollen Augenaufschlag eintrug, der Birte nicht entging. Hatte die Kollegin ihn etwa abgelenkt, indem sie mit ihm geflirtet hatte?

Birte konnte nicht anders und fing lauthals an zu lachen. „Das glaube ich jetzt nicht“, prustete sie.

„Das können Sie ruhig“, brummte er verletzt. „Es war nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.“ „Habe ich doch gleich gesagt!“ „Sie müssen immer recht haben, was?“, murmelte er finster.

„Ja, immer“, sagte Birte, ohne eine Miene zu verziehen, während Gittas Blick unsicher zwischen ihnen hin und her huschte.

„Wie schrecklich“, sagte er und zögerte kurz. Doch als er sich schwungvoll zu Gitta umwandte, erhellte sich seine Miene, sodass seine jungenhaft-männlichen Gesichtszüge zur Geltung kamen.

Birte schluckte unwillkürlich. „Wollen Sie nicht zur Feier des Tages mit mir essen gehen, schöne Gitta? Lassen Sie alles stehen und liegen und kommen Sie mit. Wir feiern! Ich lade Sie natürlich ein.“

„Ich … äh …“, stotterte Gitta überrumpelt und blickte hilfesuchend zu ihrer Kollegin hinüber.

„Herr Oeser will seine Wiedergeburt feiern“, erläuterte Birte, der diese Einladung merkwürdigerweise einen Stich versetzt hatte. Einen ganz leichten zwar nur, aber ein bisschen seltsam war das schon.

„Essen“, wiederholte Klemens Oeser in diesem Moment nachdrücklich, und seine Augen blitzten. „Ich könnte ein ganzes Wildschwein verdrücken. Und wenn das was mit meiner Wiedergeburt zu tun hat, sei’s drum.“ Damit hatte er sich wieder Birte zugewandt.

„Und der Termin nächste Woche?“, gab sie zu bedenken. „Wenn dann womöglich die ganz sicher nötige Wurzelbehandlung noch stattfindet? Oder sich in Ihrem Mund ein Loch so groß wie ein Mondkrater auftut, weil meine Chefin den Zahn aus reiner Bosheit doch zieht? Drücken solche Aussichten nicht auf die Stimmung und vor allem auf den Appetit?“

„Ja, ja, machen Sie sich ruhig lustig über mich“, brummte er. „Sie können offenbar nicht anders.“ Er richtete seine Aufmerksamkeit erneut auf Gitta. „Es war halb so schlimm! Ihre Chefin hat ein bisschen gebohrt und den Zahn neu gefüllt. Mehr nicht. Deshalb …“

„Aber ich habe noch gar keinen Feierabend“, sagte Gitta mit hörbarem Bedauern, was Birte keineswegs entging. „Und hinterher muss ich leider gerade heute …“

„Schade“, erwiderte Klemens Oeser und musterte dann Birte herausfordernd. „Sie brauche ich ja wohl gar nicht erst zu fragen, ob Sie mich begleiten wollen, oder?

Nein“, gab er sich selbst die Antwort, „Sie verkörpern die reine Pflichterfüllung und haben selbstverständlich auch noch nicht frei.“ „Stimmt“, sagte Birte. „Tja, in diesem Fall, glaube ich, tanze ich ein bisschen durch den Park und singe aus voller Kehle.

Und wenn man mich wegen Ruhestörung oder auffälligem Verhalten festnimmt, lassen Sie mich nicht in Ketten schmoren, sondern legen ein gutes Wort für mich ein, ja?“

Der Mann war verrückt. Eindeutig. Gitta war zwar wohl nicht dieser Meinung, aber Birte war sich in diesem Punkt sicher. Denn so benahm man sich einfach nicht.

An diesem Abend, als sie es sich vor dem Fernseher mit einer Tasse Kakao gemütlich gemacht hatte, um einen Tierfilm aus den Anden zu sehen, tauchte immer wieder ein vor Lebensfreude singender und durch den Park tanzender Klemens Oeser vor ihrem inneren Auge auf.

Birte ertappte sich dabei, wie sie darüber lächelte, obwohl ihr seine Bemerkung „Sie verkörpern die reine Pflichterfüllung“ immer noch ein bisschen weh tat. Für was hielt er sie denn? Für eine Spaßbremse?

Aber das war sie nicht! Das würde sie der Welt, diesem Klemens Oeser und sich selbst beweisen!

Nur mit der Praxis verheiratet? Schluss damit für Birte!

Gleich am nächsten Morgen meldete sie sich in einem Fitnessstudio an. Es konnte ja nichts schaden, etwas für die Figur zu tun.

Dann erkundigte sie sich nach einem Theaterabonnement. Es brachte zwar nicht so viel Spaß, Aufführungen allein zu besuchen.

Aber wenn sie weiter nur mit der Praxis verheiratet blieb und abends und am Wochenende zu Hause herumsaß, würde sich nichts ändern.

Denn strahlende Ritter in schimmernder Rüstung pflegten nun mal nicht zu Pferde durch eine Zwei-Zimmer-Wohnung zu galoppieren, um dort nach der Frau ihres Lebens Ausschau zu halten.

In den folgenden Tagen versuchte sie mit aller Macht, jeden Gedanken an Klemens Oeser zu verdrängen. Doch das war nicht so leicht, es schien eher wie verhext zu sein. Das Schicksal hatte sich eindeutig gegen sie entschieden.

An ihrem ersten Theaterabend verabschiedete sich Birte etwas früher aus der Praxis, um sich besonders fein herzurichten. Die neue Bluse, die ihr so gut stand, dazu ein luftiger Rock. Ja, das passte perfekt. Und dieser Aufwand musste einfach sein, fand sie, weil es dem Anlass angemessen war. Und als sie sich neugierig im Foyer umsah – auf wen fiel da ihr Auge?

„Nanu, was machen Sie denn hier?“, sagte Klemens Oeser verdutzt, als sich ihre Blicke kreuzten.

Er trat auf sie zu und musterte sie sehr aufmerksam. Fast hatte Birte den Eindruck, als spitzten sich seine Lippen zu einem anerkennenden Pfiff. Es kam ein „Wow!“ heraus.

„Sie sind wohl ziemlich überrascht?“, fragte sie nervös.

„Na ja, ein bisschen schon“, gab er zu, um fast verlegen fortzufahren: „Sie sehen toll aus. Also, in der Dienstkleidung als Sprechstundenhilfe natürlich auch irgendwie, aber so … also, dieses Outfit ist noch schöner, finde ich.“

„Danke“ sagte Birte bescheiden, gleichzeitig höchst erfreut und amüsiert über das Kompliment.

„Sind Sie allein hier? Darf ich Sie in der Pause vielleicht zu einem Glas Sekt an der Bar einladen?“

Sie hatte zugestimmt und sich mit Klemens Oeser bestens unterhalten. Er war ein guter Zuhörer, besaß eine gehörige Portion Selbstironie sowie Humor und war äußerst schlagfertig. Außerdem stellten sie überrascht fest, dass sie teilweise dieselben Bücher kannten, sich beide für den Umweltschutz engagierten und ausgedehnte Spaziergänge in der Natur liebten. Birte hatte die kurze Unterhaltung in der Pause sehr genossen und fuhr so beschwingt nach Hause wie schon lange nicht mehr.

Und zwei Tage danach passierte dann die Sache im Fitnessstudio.

Birte mühte sich gerade auf dem Laufband ab, als sie ihn hereinkommen sah. Fast wäre sie vor Schreck stehengeblieben, doch im letzten Moment lief sie weiter und konnte einen Sturz verhindern.

Ausgesprochen gut sah er aus in seinen Sportklamotten, stellte sie fest, als seine Augen sich auch schon ungläubig weiteten, nachdem er Birte entdeckt hatte.

„Hallo“, keuchte sie, als er vor ihr stand. Himmel, wahrscheinlich leuchtete ihr Kopf wie ein Warnboje in stürmischer See! Auf jeden Fall bot sie keinen so eleganten Anblick wie im Theater. Egal.

„Was für ein schöner Zufall“, sagte Klemens da auch schon mit einer Wärme in der Stimme, die ein Kribbeln in Birtes Magen auslöste. „Sie hier zu treffen, meine ich.“

„Danke“, brachte sie mühsam unter leichtem Keuchen hervor.

Er beobachtete nachdenklich wie sie in gleichmäßigem Rhythmus weiterlief. „Wann sind Sie fertig?“

„In einer halben Stunde. Aber ich muss sofort nach Hause. Meine Schwester … äh … hat Geburtstag, wissen Sie“, stammelte sie und verwünschte sich gleichzeitig für ihre völlig unbegründete Unsicherheit. Denn Annika hatte sie tatsächlich für heute Abend eingeladen.

„Wie schade“, bemerkte er hörbar bedauernd, um dann fortzufahren: „Aber eine Katastrophe ist es nicht. Wir sehen uns ja jetzt öfter.“ „Öfter?“, wiederholte Birte.

„Was für ein toller Mann!“, verkündete die junge Kollegin

Er hob lachend die Rechte und streckte den Daumen vor. „Na, Sie gehen ins Theater. Ich auch. Da treffen wir uns also schon mal ab und zu. Wir könnten uns natürlich auch gezielt verabreden.“ Es folgte der Zeigefinger. „Sie schwitzen in diesem Fitnessstudio. Ich ebenfalls. Also haben wir uns heute auch hier garantiert nicht zum letzten Mal gesehen.“ Er hielt ihr den Mittelfinger hin. „Und in der Praxis stehen Sie hinter dem Tresen, während ich mich in die kundigen Hände Ihrer Chefin begebe.“ Er grinste sie spitzbübisch an. „Das geht nicht mit rechten Dingen zu, sage ich Ihnen. Das Schicksal muss etwas mit uns vorhaben.“

Die Worte gingen Birte einfach nicht mehr aus dem Kopf. Was hatte er wohl damit gemeint?

Sicher, er war … nett, und sie mochte ihn. Sehr sogar. Andererseits hatte sie mit seinem ersten Auftritt in der Praxis immer noch ihre Probleme. Klemens Oeser war nun mal ein Angsthase. Und aus einem unerfindlichen Grund gelang es ihr nicht, darüber gelassen hinwegzusehen. Mit aller Macht zwang sich Birte, nicht ständig darüber nachzudenken. Es war ausgerechnet ihre junge Kollegin Gitta, die Birtes sorgsam errichtete Abwehrmauer ins Wanken brachte.

„Er war richtig süß, als er da so im Stuhl saß“, verkündete sie zwei Tage, bevor Klemens Oesers nächster Termin anstand, in der Mittagspause träumerisch. „Ich hätte neulich seine Einladung zum Essen schon gern angenommen.

Was für ein toller Mann …“

„Na ja, vielleicht, aber besonders mutig ist er nicht“, konterte Birte und war selbst völlig verblüfft über ihre harsche Reaktion.

Gitta sah sie mit großen Augen an. Dann schüttelte sie so heftig den Kopf, dass ihre Locken flogen. „Stört dich das etwa? Jeder Mensch hat schließlich seine Schwachstellen. Und bei Klemens Oeser ist es eben der Gang zum Zahnarzt. Das ist doch kein Charakterfehler.“

Peng. Das saß. Birte hatte das unangenehme Gefühl, von der jungen Kollegin eine Lektion fürs Leben erhalten zu haben. Denn Gitta hatte recht. Fast jeder Mensch hat vor irgendetwas Angst, was andere sowohl gefühlsmäßig als auch rational nicht nachvollziehen können. Ihre Schulfreundin Leni zum Beispiel hielt es in engen Räumen nicht aus. Fahrstühle waren ihr bereits als Kind ein Graus gewesen!

Ja, Gitta hatte mit ihrer Bemerkung eindeutig den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen. Das musste Birte widerwillig zugeben.

Und was die eigene Person betraf … War es vielleicht sie, Birte Albig selbst, die Angst hatte vor dem bedingungslosen Einlassen auf einen anderen Menschen? Und die deshalb krampfhaft an einem fadenscheinigen Gegenargument festhielt? Fehlte in Wirklichkeit etwa ihr der Mut? Von dieser Überlegung vermochte sie sich einfach nicht mehr freizumachen. Und so sah Birte Klemens’ Praxisbesuch mit einer Mischung aus Bangen und Hoffen entgegen.

Er erschien pünktlich. Als er in der Tür stand, schauten sie sich einen Moment wortlos an. Birte nahm seine athletische Gestalt wahr, seine forschenden Augen sowie das kaum sichtbare Grübchen am Kinn. Und schluckte. Nicht, dass er aussah wie eine dieser männlichen Katalogschönheiten mit Waschbrettbauch und eindrucksvollen Muskeln. Nein, es war seine Ausstrahlung, die ihn unvergleichlich machte.

„Jetzt sehen wir uns doch tatsächlich schon zum vierten Mal in einer Woche“, begrüßte er sie.

Birte nickte. „Herr Oeser, hallo“, begrüßte sie ihn unbeholfen. Was hätte sie denn auch sonst sagen sollen? Wie schön, Sie wiederzusehen? Nein, das ging natürlich nicht. Weil es nicht hierhergehörte.

Doch genau das hätte ihr Empfinden widergespiegelt, wenn sie ehrlich war. Sie biss sich auf die Lippe. Ach verdammt, was war das für eine vertrackte Situation!

Ihr entging nicht, dass er sie die ganze Zeit über aufmerksam betrachtete. Und plötzlich zauberte er einen kleinen Blumenstrauß hinter seinem Rücken hervor und hielt ihn ihr hin. „Bitteschön. Ich möchte mich für mein Betragen letzte Woche entschuldigen. Ich hatte seit Tagen Schmerzen, und da wird man ein bisschen … komisch.“

An diesem Tag galt Klemens’ Einladung zum Essen nur Birte

„Ja, ich weiß. Und mir tut es auch leid“, setzte sie spontan hinzu und lächelte ihn vorsichtig an. „Ich hätte nicht … also, mein Verhalten war höchst unprofessionell.“ „Aber irgendwie verständlich.“

Sie blickten sich an. Seine Nase war einen Tick schief, stellte Birte fest – was seinem Gesicht allerdings ein unvergleichliches Aussehen gab. „Ich glaube, es zieht noch jemanden in diesen Raum“, bemerkte Klemens sanft.

„Wie? Oh, ja, natürlich.“ Birte, die das Türsignal überhört hatte, drückte auf den Knopf, und Frau Gruber marschierte herein. Sie musterte die beiden jungen Leute kurz und interessiert, nickte dann zufrieden und verschwand ohne ein Wort im Wartezimmer.

„Es ist heute nur eine Nachuntersuchung“, bemerkte Klemens Oeser leichthin. „Und Sie haben um 18 Uhr Feierabend und hoffentlich keine zweite Schwester, die ausgerechnet heute Geburtstag feiert.“ „Nein, ich habe frei.“

Er verlagerte sein Gewicht von einem Bein auf das andere. „Hätten Sie dann vielleicht Lust, mit mir zum Essen zu gehen? Ich kenne da einen ganz vorzüglichen Italiener gleich hier um die Ecke.“

„Und was ist mit Gitta?“, rutschte es Birte ungewollt heraus.

„Die ist lieb und nett, aber irgendwie … nein.“ Er beugte sich über den Tresen, sodass sich ihre Gesichter fast berührten. „Bitte, sag ja“, drängte er mit rauer Stimme. „Lass uns essen gehen.“

„Zum Feiern, weil du einer lebensgefährlichen Zahnbehandlung gerade noch mal entronnen bist?“, fragte Birte, während ihr Herzschlag sich mächtig beschleunigte.

„Nein, zum Kennenlernen einer äußerst interessanten und wunderschönen Frau“, entgegnete er ernst.

ENDE

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