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Lieben auf Augenhöhe: Welches Männerbild beeinflusst mich?


Vital - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 10.07.2019

Bedürfnisse und Erwartungen steuern, wie wir uns die Liebe vorstellen und uns in Partnerschaften verhalten. Verhindern solche Idealbilder, dass sich ein Paar ebenbürtig begegnet, führt das oft zu Streit. Höchste Zeit,störende Stereotype zu hinterfragen

So geht es vielen

Frisch verliebt fühlt sich alles neu und wunderbar an. Je mehr Beziehungen eine Frau aber schon erlebt hat, desto früher spürt sie, dass sich der neue Partner (fast) genauso verhält wie die anderen davor, obwohl sie das Gegenteil gehofft hatte. Dann zweifelt sie an ihrer Beziehungsfähigkeit, gibt dem ...

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... Partner die Schuld – und weiß nicht, wie sie diese Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit überwinden soll.

So hilft vital

Geschlechterrollen lernen wir früh. Dabei verinnerlichen wir auch, ob wir liebenswert sind und wie andere uns wohl ihre Zuneigung zeigen werden. Mit diesen Erwartungen überladen wir die Liebe aber manchmal. Unser Test hilft, hemmende Idealvorstellungen zu hinterfragen – und zu ersetzen.

So funktioniert der Test

Lesen Sie die zehn Fragen rechts durch und kreuzen Sie jeweilsdie Antwort an,die am meisten auf Sie zutrifft. Dahinter finden Sie immer einen Buchstaben. Zählen Sie am Ende, wie häufig Sie A, B, C und D angekreuzt haben. Unter dem Buchstaben, der überwiegt, erfahren Sie auf Seite 82, welches Männerbild Ihr Beziehungsglück eventuell beeinträchtigt. Wie Sie (und Ihr Partner!) das verändern können, steht auf Seite 83.

1 Was meinen Sie? Die meisten Männer in Machtpositionen …

werden im Hintergrund von Frauen unterstützt.

können ihre Gefühle sehr gut einordnen und kontrollieren.

haben einen Job, den Frauen genauso gut ausüben können.

besitzen mehr Selbstvertrauen als die meisten Frauen.

2 Welcher Charakterzug schreckt Sie bei Männern besonders ab?

Passivität

Unreife

Unbeholfenheit

Arroganz

3 Käme ein Mann zu Treffen mit Ihnen immer zu spät, was würden Sie denken?

Es kann doch nicht so schwierig sein, pünktlich zu erscheinen.

Der hält seine Zeit wohl für kostbarer als meine.

Der hat ja keine Ahnung, wie wütend mich das macht.

Warum lerne ich bloß immer so unzuverlässige Männer kennen?

4 Welche Bedeutung hatte Ihr Vater für Sie, als Sie ein Kind waren?

Er war für mich der Fels in der Brandung.

Er hat sich für mich um alles gekümmert.

Er war gütig, aber ein schwieriger Gesprächspartner.

Er war eigentlich nie wirklich für mich da.

ILLUSTRATION: SAMANTHA HAHN/KOKOARTAGENCY.COM


5 Ganz ehrlich: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn …

Frauen mehr Machtpositionen übernehmen würden.

wir alle mehr mitei- nander reden würden.

wir uns aufgrund unserer persönlichen Erfolge beurteilen würden.

wir uns auf alte Werte wie Respekt und Ehrlichkeit besinnen würden.

6 Was hindert Frauen am meisten daran, beruflich erfolgreich zu sein?

Der Irrglaube, dass sie für „Brutpflege”, nicht für die „Jagd” zuständig sind.

Der Fakt, dass sie die „emotionale Arbeit” in unserer Gesellschaft schultern müssen.

Ein Mangel an Selbstvertrauen und Zuversicht.

Eine Kultur, die noch immer Männer bevorzugt.

7 Was könnte ein Mann am ehesten an Ihnen kritisieren?

Dass ich zu dominant und kontrollierend bin.

Dass ich viel zu emotional bin.

Dass ich (zu) schnell beleidigt reagiere.

Dass ich mein Licht zu oft unter den Scheffel stelle.

8 Mein idealer Partner wäre für mich …

mein engster Verbündeter.

mein Ruhepol.

mein Gegenstück.

mein bester Freund.

9 In unversöhnlichen Momenten finde ich, alle Männer …

sollten endlich mal erwachsen werden.

müssten sich viel mehr öffnen.

sollten jetzt endlich mal aufwachen.

müssten (wieder) männlicher werden.

10 Ganz allgemein brauchen Männer immer etwas weibliche Nachhilfe, wenn sie …

mit uns Frauen kommunizieren wollen

uns Frauen (besser) verstehen wollen.

erkennen sollen, was Frauen wirklich wollen.

mehr Verantwortung übernehmen wollen.