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LIEBEN LERNEN


ich bin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 06.07.2021

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Bildquelle: ich bin, Ausgabe 3/2021

Im Laufe der Jahre deines Lebens hast du – wie eigentlich jeder Mensch – eine große Mauer um dich aufgebaut, die einzureißen gar nicht so leicht ist. Sie hat sich gebildet durch einen Schutzmechanismus, durch negative Erfahrungen oder auch durch das einfache Sein des Erwachsenwerdens. All das formt und prägt dich, und das manchmal nicht zum Guten. Kraft wird dir geraubt und die Lebenslust leidet darunter. Vielleicht denkst du sogar, dass du nie wirkliches Glück erfahren kannst.

Der Ernst des Lebens?

Schon als Kinder bekommen wir gesagt: „Mit dem Erwachsenwerden beginnt der Ernst des Lebens.“ Wir fokussieren uns darauf, es den Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung recht zu machen und wollen sie beeindrucken. So schnell wie möglich volljährig sein, arbeiten gehen, eine eigene Wohnung beziehen – aber mit dieser Selbstständigkeit kommt oft auch eine unerwartete Kühle, die einen so schnell nicht ...

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... mehr loslässt, hat sie sich einmal festgesetzt.

Das Leben als Erwachsener bringt viele Herausforderungen mit sich, auf die man nicht wirklich vorbereitet wird. Viele Themen wie Geld, Beziehungen und Erfolg spielen plötzlich eine immense Rolle und der Druck an einen selbst steigt Tag für Tag. Man gerät in gewisse Routinen, die man täglich wiederholt; das Hamsterrad, aus dem man nicht entkommen kann und das doch so viele nicht wollen. Es ist die Furcht davor, nie etwas „Besseres“ erreichen zu können oder gar beim Versuch dabei zu scheitern, der einen davon abhält sich in neue Gewässer zu wagen.

Doch auch Lebenskrisen wie ein Jobverlust, die Trennung von einer geliebten Person oder das Ableben eines Familienmitglieds – all das prägt und formt uns. Und um uns vor dem Schmerz, der damit kommt, zu schützen, bauen wir eine harte Mauer auf, Stein für Stein.

DEIN HERZ ZU ÖFFNEN, IST DER WICHTIGSTE SCHRITT, UM DAS LEBEN LIEBEN ZU KÖNNEN.

Eingemauert

Diese Mauer ist stabil und so gebaut, dass wir sie oft selbst nicht bemerken. Sie ist einfach da und schirmt uns nach und nach von allem ab. Wir sehen nur das, was direkt vor uns liegt – nicht jedoch das, was sein könnte oder was uns erwarten könnte, wenn wir den Mut dazu hätten, diese Mauer einzureißen. Sie schränkt unser Sichtfeld ein und hindert uns daran, uns weiterzuentwickeln.

Eine solche Mauer kann natürlich auch als Schutz dienen und möchte eigentlich gar nichts Böses, doch so wie sie Negatives fernhält, tut sie es auch mit vielen schönen Dingen.

Das wiederum hält uns aber davon ab, das Leben in all seiner Schönheit zu betrachten und zu genießen. Daher ist es notwendig, dass wir lernen, den Schmerz zu integrieren und unser Herz für alles zu öffnen.

„Was fesselt mein Herz? Was hält es gefangen? Was schränkt es ein?“ Diese Fragen können schon einen großen Unterschied machen, wenn du sie dir stellst und auch ehrlich beantwortest. Das ist – zugegeben – keine einfache Aufgabe, denn niemand befasst sich gern mit seinem Schmerz. Meist wird er einfach nur von sich geschoben oder ausgeblendet. Das führt dazu, dass er sich im Inneren ansammelt und staut und irgendwann wild explodiert.

CHECK-UP: VERGEBUNG

Schätze dich ein und frage dich, ob dir eine wichtige Situation einfällt, die du nicht verzeihen kannst, und die dein Herz beschwert. Was kannst du tun, um dies zu ändern?

VERTRAUE DEM LEBEN – UND GIB IHM EINEN VERTRAUENSVORSCHUSS. ES WIRD EIN VIELFACHES „ZURÜCKZAHLEN“.

Loslassen heißt vergeben

Lerne dabei auch zu vergeben; sowohl anderen Menschen, als auch dir selbst. Vergebung ist ein wichtiger Schritt, die große Mauer um dich herum einzureißen. Nur so kannst du schlussendlich auch loslassen, was dich gefangen hält. Je weiter weg du dein Leid schiebst, desto eher und stärker wird es zu dir zurückkommen.

Dabei darfst du dir vorbehalten die negativen Augenblicke nicht zu vergessen, doch du darfst vergeben. Emotionen dauern in uns nur wenige Augenblicke an, doch Verletzungen brauchen ein wenig länger, um zu verfliegen und zu heilen. Dennoch kann dir das Vergeben dabei helfen, die Negativität gehen zu lassen. Erlaube dir, ziehen zu lassen, was dich unnötigerweise runterzieht oder dich traurig macht. Dadurch kannst du dein Leben nachhaltig gesünder gestalten.

Lerne zu vertrauen

Was meistens dafür fehlt ist Vertrauen – in uns, in das Leben, in das was wir haben oder sein können oder auch verdienen. Das bedeutet nicht, dass du blind zu allem Ja und Amen sagen sollst. Und es geht auch nicht darum, alles hinzunehmen, sondern für dich die richtigen Entscheidungen zu treffen und dabei deine Augen nicht vor möglichen Chancen zu verschließen, weil du Angst hast, erneut verletzt zu werden. Diese Angst hält dich aber auch davon ab, Neues auszuprobieren oder Entdeckungen und Erfahrungen zu machen. Niemand wird gern verletzt oder leidet, aber das gehört zum Leben dazu. Klar, nicht jedes Vertrauen erweist sich im Nachhinein als begründet. Wie jeder von uns habe auch ich in meinem Leben Vertrauensbrüche erlebt, wurde mein Vertrauen ausgenutzt oder enttäuscht. Solche Vertrauensbrüche sind niemals einfach zu verkraften, doch schlussendlich lernst du aus ihnen. Sie machen dich stärker und haben dich bis dato dorthin gebracht, wo du heute bist.

EHRLICHE UND TIEFE VERGEBUNG KANN UNGLAUBLICH STARK SEIN, UND SIE KANN DEIN GANZES LEBEN ÄNDERN.

Du bist stark. Nimm deshalb an, was das Leben dir bietet, ohne infrage zu stellen, wieso ausgerechnet du so leiden musst. Solche Augenblicke wird es mit Sicherheit geben, doch dir darf dabei bewusst sein, dass es nicht nur dir so geht. Wir alle durchleben diese Höhen und Tiefen. Nutze also den Vertrauensvorschuss und sei dir sicher, dass alles gut werden wird.

Vertraue auch dir

Je mehr du lernst, in dich selbst zu vertrauen, desto mehr wirst du auch dich selbst lieben können: Liebe durch Vertrauen. Du lernst deine Fähigkeiten, deine Stärken und Schwächen, deinen Charakter und auch deine Werte und Prioritäten dabei kennen und kannst dein Leben nach ihnen ausrichten. So tust du dir selbst Gutes und schätzt dich, was wiederum dazu führt, dass du dich selbst lieben lernst.

Wenn du dir selbst vertraust, fällt es dir auch leichter, dieses Vertrauen in andere Menschen zu setzen.

Du musst nicht alles alleine schaffen und nicht jeder ist dein Feind; nicht jeder will dir etwas Böses.

Immer gleich vom Schlimmsten auszugehen, hindert dich daran, Freundschaften zu schließen und neue Orte zu entdecken sowie Chancen zu ergreifen, deinem Weg eine neue Richtung zu geben.

Dein Umfeld wird sehen, dass du dich selbst und deine Grenzen respektierst, was dir wiederum ihren Respekt und ihr Vertrauen einbringt.

Liebe bedingungslos

Mit offenem Herzen und im vollen Vertrauen kannst du eine bedingungslose Liebe ausstrahlen und empfangen, denn du  bist offen für alles, das das Leben dir bieten kann. Du bist nicht voreingenommen, wenn es um neue Bekanntschaften oder Herausforderungen geht und hast keine Angst, dass die Vergangenheit sich wiederholt oder dich zurückhält. Du gehst deinen Weg und vertraust und liebst.

CHECK-UP: VERTRAUEN

Wie vertrauensvoll bist du? Frage dich folgend, wo dein Vertrauen/Misstrauen herkommt und notiere dies ausführlich. Glaubst du, du bist für dich selbst in einer guten Balance?

ÜBUNG: ICH LIEBE DAS LEBEN - MEIN LIEBESTAGEBUCH 

Lege dir hierzu am Besten ein kleines Notizbuch zu oder lege dir einen Block zurecht, den du ausschließlich dafür verwendest. Sieh es im Folgenden als eine Art Liebestagebuch.

Notiere dir in einer übersichtlichen Tabelle folgende Fragen und die Antworten, die du darauf hast:

Halte auch regelmäßig für dich ganz besondere Momente fest. „Ich bin auf dem Weg mein Leben zu lieben“ ist hier das Motto und du darfst dazu notieren was dir einfällt.

Das können ganz alltägliche Momente sein, in welchen du die Liebe spürst, Augenblicke, in welchen du eine Veränderung wahrnimmst oder einfach etwas, das dir zu diesem Thema einfällt. Dokumentiere deine liebevollsten Momente.

Notiere dir dabei aber auch die unschönen Zeiten; Momente in welchen du gezweifelt oder dich nicht gut gefühlt hast.

Nutze diese abschließende Übung gerne auch als Grundlage, um die vorangegangenen Übungen zu wiederholen, wann immer du es für notwendig empfindest.

Das Leben zu lieben, ist eine lange Reise, die nicht in ein paar Tagen abgeschlossen ist. Du kommst voran und nimmst mit dir, was dir gut tun wird. Alles andere darfst du getrost loslassen. Es gibt immer einen Weg, den du gehen kannst.

DURCH DIESE LIEBE FÜR DAS LEBEN UND FÜR DICH SELBST FÄLLT ES DIR AUCH LEICHTER, LIEBE ZU GEBEN.

Jeder verdient sie genauso wie du auch. Zudem kannst du die Liebe anderer leichter empfangen; du sträubst dich nicht wegen eventueller Fehlschläge oder fürchtest dich vor Abneigung. Du gibst und nimmst in gesundem Maß und mit einer so selbstverständlichen Liebe, dass du nicht einmal darüber nachdenken musst.

Gib der Liebe Zeit

Erinnere dich dabei aber stets daran, dass du dieser Liebe Zeit lassen darfst. Du darfst hier deinen eigenen Weg gehen, in deinem eigenen Tempo und so, wie du es für richtig hältst. Es gehört dazu, dass du mal zweifelst. Genauso reihen sich auch die Schattenseiten ein.

Du darfst daran glauben, dass eine solche bedingungslose Liebe wirklich möglich ist und dass sie dein Leben langfristig verbessert. Sie füllt schließlich dein Leben gänzlich aus und lässt dich ruhig werden. Setze dich dabei aber nicht unter Druck. Wenn du bisher mit Selbstzweifeln und Druck gelebt hast ist es nicht einfach, davon wieder weg zu kommen. Immerhin hast du dir die negativen Ansichten auch nicht von heute auf morgen angeeignet; sie haben sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre entwickelt und in deinen Alltag integriert. Genauso darfst du dir nun die Zeit lassen, eine neue Lebensart zu integrieren und diese Liebe auszuleben.

Zunächst wird es schwierig sein, sie täglich auszuüben oder zuzulassen, aber nach und nach werden sich deine Blockaden lösen und du wirst merken, was für eine Last von dir fällt. Selbsterkenntnis ist hierbei wichtig:

Die Erkenntnis darüber, dass du eben lange Zeit nicht sehr liebevoll mit dir umgegangen bist und es jetzt an der Zeit und okay ist, dass du dieses Verhalten änderst und dass genau dieser Prozess  seine Zeit braucht. Und diese Zeit musst du dir nehmen, es wird dein Leben verändern.

WENN DU MÖCHTES T, LASSE AUCH DIE MENSCHEN UM DICH HERUM AN DEINEM WEG TEILHABEN.

Sei offen für Neues

Bleibe stets offen für die Überraschungen, die das Leben dir bieten kann. Du weißt nie, was dich erwartet. Jeder Tag sieht vollkommen anders aus, wenn du es zulässt. Dir bieten sich unendliche Möglichkeiten und neue Chancen, die du durch Vertrauen und Liebe in dein Leben lassen und ergreifen kannst.

Das Leben wird dir auch kleine Liebesbeweise zukommen lassen – wenn du darauf achtest und sie annimmst, wirst du sie klar und deutlich sehen können. Nicht immer sind es die großen Dinge, die dabei die wichtigste Rolle spielen, sondern die Kleinen.

Gehe Schritt für Schritt und versuche, nicht alles auf einmal zu wollen. Niemand treibt dich an und du hast keine Zeitvorgabe. Gib dir die Möglichkeit, dein Vertrauen und deine Zuversicht Stück für Stück zu steigern und aufzubauen.

Die Menschen neben dir

Wenn du dich veränderst, verändern sich auch die Menschen neben dir. Nicht jedem ist bewusst, dass es zu seiner jetzigen Situation die Möglichkeit auf Besserung gibt. Sobald man dir anmerkt, dass du dich in einem liebevollen Sinne veränderst, wird das auf andere ausstrahlen. Sei für diese Menschen da. Deine Liebe zum Leben gibt damit auch anderen die Kraft, mit mehr Vertrauen und Liebe ihren ganz eigenen Weg zu gehen.

Und wenn es dir einmal wieder schlechter gehen sollte, deine Tage wieder einmal dunkler sind, dann werden diese Menschen für dich da sein, so wie du für sie da warst. •

STEFAN GOEDECKE

DER AUTOR

Stefan Goedecke teilt seine Gedanken mit zehntausenden Menschen als Herausgeber und Kraftquelle der Auszeit und der Ich bin. Seine sehr persönlichen Auszeit-Briefe berühren jede Woche tausende Menschen im Herzen. Stefan ist Autor zahlreicher Essays, Artikel, Kurse, Blogs und Gedichte. Du kannst dich hier gratis für seine Auszeit-Briefe eintragen: auszeit.bio/achtsam. Als Willkommensgeschenk für dich gibt es das große Achtsamkeit-Grundlagenwerk mit der Essenz der schönsten Auszeit-

Artikel über Achtsamkeit und Meditation im Alltag. Wenn du magst, folge Stefan bei Instagram: @stefan.auszeit für eine Tagesinspiration.

„EIN FÜHLEND HERZ IST DER EDELSTE REICHTUM.“

JEAN PAUL 

ICH LIEBE DAS LEBEN

10 SCHRITTE AUF DEINEM WEG ZU MEHR LEBENSFREUDE

• Werde dir klar darüber, was Liebe im Gesamten für dich bedeutet. Wie definierst du sie? Und was heißt es für dich zu lieben? Lege eine Definition für dich fest, damit du eine Grundlage und einen Ausgangspunkt für diese Reise hast.

• Frage dich selbst, wie viel Glück und Zufriedenheit du in deinem Leben hast und wie viel du gerne noch integrieren möchtest? Was kannst du dazu selbst beitragen? Glück und Zufriedenheit sind die Essenzen, die deine Lebensqualität steigern und das Leben für dich lebenswert machen werden. Stärke dein Bewusstsein für die schönen Augenblicke des Lebens.

• Lerne, ein Ende zu akzeptieren. Wo etwas endet, beginnt stets etwas Neues. Neuanfänge sind nicht immer positiv oder negativ, aber sie bringen dich stets voran und weiter zu dir selbst, wenn du lernst, sie kommen und gehen zu lassen. Halte nicht krampfhaft fest, was nicht bei dir sein will. Nutze stattdessen diese Energie für dein eigenes Wohlbefinden.

• Lege fest, was Selbstliebe für dich bedeutet und lerne, dass sie essentiell ist. Mit ihr kommen Akzeptanz, Kraft und Wohlbefinden sowie ein gesundes Selbstvertrauen.

• Überlege, ob du in einem Bereich einen Mangel an (Selbst-) Liebe feststellen kannst. Falls ja, woran machst du ihn fest und wie kannst du ihn beheben? Vergiss nicht, dass diese Dinge ganz allein in deiner Macht liegen und du sie jederzeit ändern kannst, sofern du das möchtest.

• Lerne dich selbst kennen um dich in dich selbst zu verlieben. So setzt du gleichzeitig gesunde und notwendige Grenzen. Tools wie eine Stärken-Schwächen-Analyse sind hilfreich und können dir eine Stütze bei der Suche nach dir selbst sein.

• Lerne, dass selbst das beste Leben nicht nur aus Höhenflügen besteht und versuche mit lebensverändernden Ereignissen achtsam und ruhig umzugehen. Nicht immer sind es einschneidende Augenblicke – es können auch Kleinigkeiten sein, die sich summieren und dich schließlich aus der Bahn werfen.

• Erkenne, dass du jede Krise überwinden kannst und sogar eine gewisse Melancholie dir ein Helfer sein kann. An solchen trüben Tagen kannst du dir Zeit für dich selbst nehmen und tun ,was immer dir gut tut. Halte trotz allem deinen Kopf oben, damit du nicht in dieser Melancholie versinkst – aber lüge dir auch nicht das Blaue vom Himmel. Sieh die Dinge zuversichtlich und lerne mit Herausforderungen umzugehen.

• Reiße deine noch bestehenden Mauern ein, denn sie halten dich davon ab, dein volles Potenzial zu entfalten und dein Leben in vollen Zügen und in bester Qualität zu genießen. Nimm die negativen Seiten an und akzeptiere sie als den Spiegel des Lichts.

• Lerne Vergebung zu üben – dir und auch anderen gegenüber. Vertraue dann in dich selbst und in dein Leben – es wird sich alles fügen und gut werden. Gib dem Leben einen kleinen Vertrauensvorschuss.