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Lissabon


Clever reisen! - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 05.10.2021

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Bildquelle: Clever reisen!, Ausgabe 4/2021

Im Stadtviertel ?Parque das Nações? gibt es viel zu sehen: das zweitgrößte Meeresaquarium der Welt (Oceanário de Lisboa), viele interessante Gebäude und ein prächtiges Einkaufszentrum, das Vasco da Gama Shopping-Center

Ich biege um die nächste Ecke und denke, nicht schon wieder! Vor mir geht es erneut steil bergauf. Diesmal kann ich nicht einmal das Ende der Treppe ausmachen, die sich zwischen den Häuserfassaden empor schlängelt. Lissabon, die Stadt der sieben Hügel, ist wie eine Achterbahnfahrt, ein ständiges Auf und Ab. Endlich oben angekommen, ist der steile Aufstieg jedoch augenblicklich vergessen. Wie gefangen schweift mein Blick über die roten Dächer der Stadt. Die Häuser sonnen sich in den Hängen der Hügel im Licht der Abendsonne, zu ihren Füßen fließt der Tejo. Die Brücke, die den Fluss überspannt, erinnert unübersehbar an die Golden Gate Bridge in San Francisco, eigentlich heißt sie jedoch Ponte 25 de Abril. Benannt nach dem Militärputsch 1974 gegen das autoritäre Regime. Auf der Oberfläche des Flusses flackert die untergehende Sonne. Fadoklänge streifen durch die Gassen und mit ihnen ein Gefühl von ...

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... Sehnsucht und Melancholie. Das ist der Trick der Stadt, ihre unzähligen Aussichtspunkte, die sogenannten Miradouros, lassendie steilen Aufstiege schnell in Vergessenheit geraten. Wie in ganz Lissabon, finden sich auch hier die stilvollen achteckigen Kioske, die zum Verweilen einladen.

Ich sitze an einem meiner Lieblingsaussichtspunkte, dem Miradouro da Graça. Von hieraus überblicke ich die Alfama, das älteste Stadtviertel Lissabons, mit seinen labyrinthartigen schmalen Gassen, über denen das Castelo São Jorge thront. Die Burg punktet vor allem mit ihrer Aussicht, ob sich die 10 Euro Eintritt lohnen oder man lieber die Gratisaussicht vom Miradouro nebenan genießt ist Ansichtssache.

Immer, wenn ich in der Gegend bin, schaue ich gerne auf dem Flohmarkt Feira da Ladra vorbei (jede Woche Dienstag und Samstag). Seine Tradition geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Damit ist er nicht nur der älteste, sondern vermutlich auch bekannteste Flohmarkt Portugals. An den unzähligen Ständen gibt es von Kleidung über Schmuck, bis hin zu antiken Schätzen, alles Erdenkliche zu kaufen. Nur einen Steinschlag entfernt liegt die Barockkirche Santa Engrácia, die nichtnur mit ihrem prachtvollen Inneren überzeugt, sondern auch eine wunderschöne Aussichtsplattform bietet.

Seit vielen Jahren komme ich beruflich wie privat nach Lissabon. Innerhalb kurzer Zeit wurde die Stadt von einem Geheimtipp zum wahren Publikumsmagneten. Was wie alles, seine Vor- und Nachteile mit sich bringt. Viele alte Gebäude wurden umfassend saniert und erstrahlen in neuem Glanz. Gleichzeitig bin ich irritiert, dass plötzlich Tuk Tuks durch die Straßen der Stadt brausen als wäre ich mitten in Bangkok. Während die Fahrer versprechen, dass dies die beste Art sei, Lissabon zu erkunden, bin ich lieber zu Fuß unterwegs. Denn die Schönheit der Stadt entfaltet sich oft im Kleinen.

Viele der Häuser hier sind von oben bis unten in kunstvolle Fliesen eingekleidet. Diese sogenannten Azulejos fanden durch die Mauren zunächst ihren Weg nach Spanien und schließlich nach Portugal. So werden normale Wohnhäuser zum echten Blickfang und geben der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre. Für viele Graffiti-Künstler ist Lissabon wie eine große Leinwand, meterhohe Kunstwerke auf zahllosen Häuserfassaden machen die Straßen zu einer Art Outdoormuseum.

In Lissabon werden im Übrigen nicht nur Wohnhäuser zur Touristenattraktion, sondern auch Transportmittel, mehr noch, sie sind inzwischen Wahrzeichen der Stadt. Die Rede ist vom Elevador de Santa Justa und vom Ascensor da Bica. Ersterer ist ein freistehender Personenaufzug aus dem Jahre 1902, der den Stadtteil Baixa mit dem höhergelegenen Stadtteil Chiado verbindet. Für den Fall, dass die Füße doch mal müde sind. Ein Schüler Gustave Eiffels entwarf die filigrane Eisenkonstruktion, die einem nicht nur das Treppensteigen erspart, sondern gleichzeitig ein echter Hingucker ist. Der Ascensor da Bica hingegen ist eine Standseilbahn, die auf einer Strecke von nur 260 Metern ganze 45 Höhenmeter überwindet. Am Ziel erwartet den gelb-weißen

Waggon eine kleine Menschentraube. Denn die sehr schmale und steile Straße, mit dem Tejo im Hintergrund, ist ein beliebtes Fotomotiv, ebenso wie der Waggon, im Stil der historischen Straßenbahnwaggons, die das Stadtbild bis heute prägen. Die bekannteste Linie ist die Tramlinie 28E.

Vom Elevador de Santa Justa schlendere ich die Fußgängerzone Rua Augusta entlang Richtung Fluss. Hier, im Herzen der Stadt, herrscht buntes Treiben, unzählige große wie kleine Geschäfte reihen sich aneinander, nur unterbrochen von fast ebenso vielen Restaurants und Cafés. Die Straße endet schließlich am eindrucksvollen Arco do Triunfo, einem Triumphbogen nach Pariser Vorbild. Auf der anderen Seite des Triumphbogens erwartet mich jedoch nicht Paris, sondern viel mehr ein Hauch von Venedig. Hier liegt der Praça do Comércio, der ganz entfernt an den Markusplatz erinnert. Der 36 000 m² große Platz ist einer der größten Europas. Prachtvolle Arkadenhäuser in warmem Gelb umrahmen den Platz von drei Seiten, die vierte Seite öffnet sich zum Flussufer des Tejos. Vor dem großen Erdbeben 1755 stand hier einst das königliche Schloss. Auch heute noch hat der Platz etwas Majestätisches.

Ich spaziere am Fluss entlang und erreiche schließlich die Fähre, die mich ans andere Flussufer bringt. Die Straßen auf der anderen Seite des Tejo, die mich zur Christusstatue führen, haben etwas Gemütliches, beinahe Dörfliches, als wäre die Großstadt weit weg. Die 25 Meter hohe Statue steht auf einem 85 Meter hohen Sockel und imitiert, wie unschwer zu erkennen, die berühmte Christusstatue in Rio de Janeiro. Man kann mit dem Aufzug zum Aussichtspunkt auf der Statue fahren, aber das ist ganz ehrlich nicht wirklich nötig. Selbst vom Fuße der Statue ist die Aussicht atemberaubend. Ohne Frage, in Lissabon ist jede Aussicht schöner als die andere, ein fast unmögliches Unterfangen, hier seinen Lieblingsplatz zu finden.

Im etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegenen Stadtteil Belém tummeln sich so viele Sehenswürdigkeiten, dass ich gar nicht weiß, wem ich zuerst meine Aufmerksamkeit schenken soll. Am Ufer des Flusses liegt mir im wahrsten Sinne des Wortes die Welt zu Füßen. Ich stehe auf einer Weltkarte. Sie ist Teil einer Windrose aus Mosaiksteinen mit einem beeindruckenden Durchmesser von 50 Metern. Auf der Weltkarte sind die Routen der portugiesischen Entdecker abgebildet. Wer vom Boden aufblickt, sieht eben diese Entdecker in See stechen, denn hier steht das 56 Meter hohe Denkmal Padrão dos Descobrimentos, dessen Schiffsbug ragt in den Fluss hinein, an Bord sind unter anderem Statuen bedeutender portugiesischer Seefahrer.

Ein Stückchen weiter den Fluss hinaus steht der Torre de Belém, eines der Wahrzeichen der Stadt. In seiner mehr als 500 Jahre alten Geschichte, war er Verteidigungsturm, Gefängnis und Leuchtturm. Heute kann er besichtigt werden. Nur wenige Gebäude im manuelinischen Baustil haben das große Erdbeben 1755 überlebt, der Turm ist neben dem Kloster Mosteiro dos Jerónimos eines von ihnen. Das Kloster liegt fußläufig entfernt und zieht mich bereits von außen auf den ersten Blick in seinen Bann. Die Gebäude aus weißem Kalkstein sind kunstvoll und detailverliebt verziert und erstrahlen vor dem Hintergrund des blauen Himmels. Von hier fällt der Blick auf den angrenzenden Fluss und die Parkanlage. Vor der Landgewinnung lag hier einst der Hafen. Das Innere des Klosters ist nicht weniger beeindruckend als das Äußere. Mich verzaubert vor allem der zweistöckige Kreuzgang. Außerdem be-findet sich heute im Kloster auch das Schifffahrtsmuseum und das Archäologische Landesmuseum. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Belém liegen direkt in Flussnähe, was dazu führt, dass einer meiner persönlichen Favoriten gerne übersehen wird: der Palácio National de Ajuda. Der ehemalige Königspalast liegt nämlich ein ganzes Stück entfernt bergauf. Während sich am Fluss die Touristen scharenweise tummeln, ist es im Palast so ruhig, dass einer der Museumsangestellten bereits auf seinem Stuhl eingeschlafen ist. Das soll jedoch keineswegs heißen, dass ein Besuch hier langweilig ist, ganz im Gegenteil, die prachtvollen Räumlichkeiten verzaubern mich immer wieder.

Lissabon zu Fuß zu erkunden ist eine durchaus sportliche Leistung, die mit regelmäßigen Pausen in den unzähligen Cafés und Bäckereien belohnt werden will. Was ich an Lissabon besonders liebe, sind die vielen kleinen traditionellen Bäckereien, mit ihren unzähligen Gebäckvariationen in mundgerechter Größe, die es einem erlauben, sich durch das ganze Sortiment zu probieren. Der Klassiker in jeder Bäckerei sind die Pastéis de Nata, kleine Blätterteigtörtchen mit Pudding. Sie sind auch als Pastéis de Belém bekannt. Die angeblich besten der Stadt gibt es in der Confeitaria dos Patéis de Belém, dementsprechend lang ist hier auch die Schlange.

In Lissabon lässt sich im Übrigen ein Städte-Tripp problemlos mit Strandurlaub verbinden. Etwa 15 Minuten mit der Bahn vom Stadtzentrum entfernt liegt der erste von vielen Stränden, die sich wie an einer Perlenschnur bis nach Cascais aufreihen. Der erste Strand liegt im kleinen Ort Caxias,hier ist aber zugegeben weniger der Strand als vielmehr die Quinta Real de Caxias das wahre Highlight. Einst Ferienresidenz der königlichen Familie, ist es heute vor allem der verwunschene Park, der Besucher immer noch verzaubert und mit auf eine kleine Zeitreise nimmt. Er wurde von Versailles inspiriert.

Weiter geht es in das Städtchen Estoril, was sich nicht nur als einer der mondänsten Badeorte Portugals rühmt, sondern gleichzeitig Spielerherzen höherschlagen lässt, denn hier steht eines der größten Casinos Europas.

Heute brennt die Sonne nicht zu heiß vom wolkenlosen Himmel, die perfekte Gelegenheit, die 3 km lange Strandpromenade entlangzuschlendern, welche Estoril mit Cascais verbindet. Mich zieht es von Café zu Café und von Strand zu Strand bis ich schließlich Cascais erreiche. Mit seinen schmalen Straßen und verkehrsberuhigten Gassen hat der Ortskern etwas Dörfliches. Hier tummeln sich Restaurants, Bars und Modeboutiquen. Das Flair der Hafenstadt wickelt mich schnell um den Finger, genauso wie die vielen Urlauber, die es hierher zieht. Am nächsten Morgen schwinge ich mich aufs Fahrrad und radle von Cascais auf dem etwa 7 km langen Fahrradweg zum Surferstrand Praia do Guincho. Die Strecke führt direkt am Atlantik entlang und endet schließlich an meinem persönlichen Lieblingsstrand. Im Gegensatz zu den eher schmalen Stadtstränden auf dem Weg hierher, erstreckt sich vor mir ein weiter Dünenstrand, mit einer einmaligen Aussicht. Der perfekte Ort, um zu entspannen.

Text: Claudia Brüggen

GUT ZU WISSEN: LISSABON

ANREISE Direktflüge nach Lissabon starten ab vielen deutschen Flughäfen. Return-Flüge zum Beispiel Frankfurt – Lissabon, mit TAP Air Portugal, beginnen bei etwa 175 Euro, Eurowings ab 135 Euro. Flugzeit nonstop ca. 3 Stunden Preisvergleiche: www.discountflieger.de.

HOTELTIPPS Ähnlich wie andere Metropolen, wird auch Lissabon inzwischen von Airbnb Unterkünften überschwemmt, die den Wohnraum für Einheimische verknappen und die Mietpreise erhöhen. Daher empfiehlt sich eher eines der vielen traumhaften Hotels der Stadt.

Lx Boutique Hotel, ein Vier-Sterne-Hotel, in zentraler Lage unweit des Tejo: Eine Nacht im Doppelzimmer für zwei Personen ab 129 Euro, www.lxboutiquehotel.com

MeraPrime Gold Lisboa, Drei-Sterne-Hotel: Eine Nacht im Superior Doppelzimmer für zwei Personen inkl. Frühstück ab 74 Euro, www. meraprimehotels.com Preisvergleiche: www.McHotel.de

RESTAURANT-TIPPS Estrela da Bica: Das Restaurant liegt unweit des berühmten Ascensor da Bica. Hier, versteckt in einer Seitenstraße, abseits des Trubels, gibt es portugiesische Spezialitäten und Gerichte aus aller Welt. Ein bisschen so, als wäre der Koch auf Weltreise gegangen und hätte all seine Lieblingsgerichte mitgebracht und neu interpretiert. Die Portionen sind übersichtlich, aber unglaublich lecker!

Bacalhau: Es gibt hunderte Rezepte für das portugiesische Nationalgericht Bacalhau(gesalzener und getrockneter Fisch), da ist für jeden was dabei.

EXTRATIPP FÜR SINGLES Street-Art Tour durch Lissabon. Die meist 2-3 stündigen Touren können bei verschiedenen Anbietern gebucht werden, z.B. https://lisbonstreetarttours.com/ . Die perfekte Möglichkeit andere Reisende kennenzulernen und in die bunte Welt der Straßenkunst einzutauchen.

EXTRATIPP FÜR FAMILIEN Das Ozeaneum von Lissabon ist eines der größten Aquarien in Europa. Es liegt auf dem Gelände der Expo98 direkt am Tejo und zieht meist mehr als eine Million Besucher im Jahr an.

EXTRATIPP FÜR PAARE Romantisches Dinner mit Aussicht auf die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie den Elevador de Santa Justa, gibt es in der Rooftop-Bar Topo Chaido.

SPARTIPP: Mit der Lisboa Card erhält man gratis Eintritt in vielen Museen, freie Fahrt mit Verkehrsmitteln und Rabatte in Restaurants/Shops , Preise ab 19 Euro

REISEFÜHRER MARCO POLO Reiseführer Lissabon, 148 Seiten, 14 Euro Baedeker Reiseführer Lissabon, 370 Seiten, 22,95 Euro Lissabon Michael Müller Verlag, 300 Seiten, 17,90 Euro

INFOS: www.visitlisboa.com/de