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MacBook Pro: Sweet Big Sixteen!


Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 02.01.2020

Es gibt viel zum neuen MacBook Pro mit 16-Zoll-Display zu erzählen. Aber wir wissen natürlich, was Sie hören wollen. Zumindest nach zwei Wochen können wir sagen: Alle Tasten funktionieren noch. Wobei sich hier ein abschließendes Urteil nach so kurzer Zeit natürlich verbietet. Unterm Strich ist Apples jüngstes MacBook aber eine echte Profimaschine, die ihresgleichen sucht.


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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 2/2020

Wenn man sich das neue MacBook Pro anschaut, dann fällt als erstes das namengebende Display auf. Statt zuvor 15,4 Zoll (39,12 Zentimeter) misst es nun 16 Zoll (40,64 Zentimeter) in der Diagonalen und bietet eine native Auflösung von ...

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... 3.072 × 1.920 Pixeln. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 226 PPI (Pixel pro Zoll). Im Vergleich dazu lieferte das nun nicht mehr erhältliche und zuletzt im Frühjahr aktualisierte MacBook Pro auf 15,4 Zoll 2.880 × 1.800 Pixel bei 220 PPI.

Apples Displays gehören seit Jahren zu den besten, die man kaufen kann – und daran ändert sich auch Ende 2019 nichts. Helligkeit und Farbraum sind zum Vorgängermodell unverändert und immer noch top. Verkniffen hat sich Apple, die Bildschirmecken wie bei den aktuellen iPhone- oder iPad-Pro-Modellen abzurunden – vielleicht sehen wir das ja im kommenden Jahr.

Die Tastatur

Haben Sie sich in den vergangenen drei Jahren aktuelle Mac-Book-Modelle angeschaut oder gar eines gekauft? Dann wird Ihnen bei der Inspektion des neuen MacBook Pro 16 Zoll nach dem Display vermutlich die Tastatur auffallen. Denn hier hat Apple sich entschlossen, fast vollständig zurückzurudern: Es gibt wieder Tasten, die mit einem Scherenmechanismus funktionieren. Es gibt wieder eine echte Escape-Taste. Und sogar bei der Anordnung der Pfeiltasten ist man zum klassischen „umgedrehten T“ zurückgekehrt.

Mit dem 12-Zoll-MacBook (dem ohne Namenszusatz) hatte Apple eine neue, ultraflache Tastatur eingeführt, deren Tasten sich mittels einer eigens entwickelten Mechanik bewegen ließen. Diese hatte je Taste zwei Flügel und wurde auf den Namen „Butterfly“, also Schmetterling, getauft.

Es war ein Schritt, der Apple-Fans in zwei Lager spaltete. Denn die Tasten waren nicht nur flach, sondern hatten auch einen extrem kurzen Tastenhub von nur 0,5 Millimetern. Die einen fanden das Tippgefühl darauf katastrophal, die anderen großartig.

In der Redaktion tendierten wir nach etwa zwei Tagen Umgewöhnungszeit eher zum Fanlager der Butterfly-Tastatur. Bis heute gefällt uns der kurze Tastenhub und die Stabilität, die der Mechanismus den Tasten verleiht. Die neue Tastatur im MacBook Pro 16 Zoll ist wieder merklich leiser geworden, wie unter anderem Joana Stern vom „Wallstreet Journal“ in einem Video belegt.

Sebastian Schack

„Apple hat den sprichwörtlichen roten Faden im Pro-Bereich wieder aufgenommen und liefert derzeit herausragende Produkte in Serie. Und wenn, wie bei diesem Modell, Intel schon keine neuen Prozessoren beisteuern kann, dann ändert man halt das komplette Abwärmeleitsystem, um so zu erreichen, dass die neuen Mobil-Macs mehr Power liefern können. Auch mit der Tastatur kommt Apple den seit Jahren und – mindestens in Teilen – zu Recht nörgelnden Pro-Usern einen gewaltigen Schritt entgegen. Apple scheint wieder deutlicher zwischen Pround Consumer-Geräten wie dem MacBook Air unterscheiden zu wollen. Und das ist gut so.“

s.schack@maclife.de @Mac_Life

Nichts weniger als den besten Bildschirm der Industrie zu einem echten Kampfpreis verspricht Apple mit dem Pro Display XDR: Ein noch besseres Display von Sony soll 40.000 US-Dollar kosten.


Das Problem der Schmetterlings-Tasten war allerdings weder der kurze Tastenhub noch das Tippgeräusch: Die Tastatur war schlicht unzuverlässig. Schon bald nach der Einführung machten Meldungen von nicht mehr funktionierenden Tasten die Runde: Tasten, die entweder gleich mehrere Anschläge auslösten oder den Dienst komplett versagten. Einzelfälle? Immerhin verkauft Apple Millionen von seinen Laptops – da ist es vollkommen klar, dass ab und an einer kaputt geht. Leider für Apple und alle Kunden blieb es jedoch nicht bei Einzelfällen. Und auch in der Redaktion der Mac Life waren gleich mehrere Geräte betroffen – eines sogar gleich doppelt.

Damit soll nun Schluss sein. Apple hat sich bei der neuen Tastatur für das MacBook Pro von der eigenen iMac-Tastatur, dem Magic Keyboard also, inspirieren lassen. Das ist nicht nur technisch eine weise Entscheidung, sondern auch aus Marketing-Sicht ein cleverer Schachzug: „Jetzt mit Magic Keyboard, der Tastatur, die ihr alle seid Jahren liebt und die super zuverlässig ist!“, ist die wahrscheinlich bessere Botschaft als: „Diesmal haben wir die Probleme wirklich in den Griff bekommen, bitte glaubt uns nochmals!“

In der Praxis heißt das zum Beispiel, dass die neuen Tasten einen doppelt so langen Tastenhub (1 Millimeter statt zuvor 0,5) besitzen. Was nach einer lächerlich geringen Differenz klingt, ist für das Tippgefühl ein gewaltiger Unterschied. Für Menschen, die in den vergangenen drei Jahren viel Zeit mit der Butterfly-Tastatur verbracht haben, fühlt sich das erste Tippen wahrscheinlich fast wie auf einer Schreibmaschine an. Zugegeben: nur für die ersten vier, fünf Minuten. Danach stellte sich ein, was uns eine Apple-Produktmanagerin bereits in einem Hintergrundgespräch zum neuen MacBook Pro prophezeit hatte: Es fühlt sich richtig an. Apple habe viel Zeit investiert, um herauszufinden, was der perfekte Druckpunkt, der beste Tastenanschlag sei. Und nach zwei Wochen der Nutzung eben jener Tastatur können wir bestätigen, dass man das durchaus merkt

Bei dieser Gelegenheit hat Apple auch gleich die Größe der einzelnen Tasten sowie den Abstand zwischen denselben angepasst. Sichtbar ist das nur im direkten Vergleich, beim Tippen aber merkt man beides deutlich.

So sehr Apple die neue Tastatur auch lobt, so wenig ist man in Cupertino bereit, die Butterfly-Tastatur zu schelten. Wie sollte man auch? Schließlich verkauft Apple noch nagelneue Mac-Book-Modelle mit eben diesen Schmetterlingstasten; inzwischen in der dritten Generation, die offenbar deutlich weniger fehleranfällig, jedoch längst nicht in der Lage ist, verspieltes Vertrauen zurückzugewinnen.

Display-Power

Ähnlich wie mit dem neuen Anlauf zum Mac Pro zeigt Apple mit dem Pro Display XDR, dass man es ernst meint mit den Profianwendern. Das Display soll alle anderen verfügbaren Bildschirme in den Schatten stellen. Wir sind gespannt.

Nach nur zwei Wochen Tippen kann natürlich niemand erahnen, ob Apple mit der neuen Tastatur alle Zuverlässigkeitsprobleme gelöst hat. Sehr wohl aber können wir bestätigen, dass Apple zugehört hat und viele Schritte unternommen hat, um hier zurück zu alter Stärke zu finden. Gleichwohl gibt es bereits erste Nutzer mit klemmenden Tasten in ihrem MacBook Pro 16 Zoll – hoffen wir, dass es diesmal wirklich Einzelfälle sind.

Apple jedenfalls scheint genau davon überzeugt zu sein. Schließlich gilt das Keyboard-Austauschprogramm, das für die MacBook-Modelle vergangener Generationen vier Jahre ab Kaufdatum gilt, nicht für das neue Gerät.

Touch Bar und Touch ID

Mit der neuen Tastatur hat Apple auch gleich die Touch Bar verändert. Sie besteht nun aus drei Elementen und nicht länger aus einem einzigen OLED-Streifen.

Die eigentliche Touch Bar ist ein wenig geschrumpft, funktioniert aber wie gewohnt und ist auch immer noch nicht ganz fehlerfrei: Sowohl bei einem MacBook Pro von 2017 im Redaktionseinsatz als auch beim brandneuen MacBook Pro 16 Zoll friert die Touch Bar gelegentlich ein. Beheben lässt sich dies fast immer mit dem kurzzeitigen Wechsel der aktiven App.

Rechts von der Touch Bar sitzt jetzt eine Ein-/Ausschalttaste, die zugleich den Touch-ID-Sensor beherbergt. Links neben der Touch Bar sitzt nun wieder eine echte Escape-Taste, die vor allem Programmierer schmerzlich vermisst hatten.

Insgesamt sieht die Touch-Bar-Zeile nun weit weniger symmetrisch, dafür aber funktionaler aus. Wobei man über den Sinn und Unsinn der eigentlichen Touch Bar weiterhin streiten darf: Einige Nutzer halten sie für eine der besten Neuerungen seit Jahren im Bereich der Mobil-Macs. Wir zählten uns in den vergangenen Jahre in der Mehrheit eher ins andere Lager, in dem sich die Nutzer versammeln, die die Touch Bar die bekannten Funktionstasten (etwa für die Änderung der Helligkeit oder der Lautstärke) anzeigen lassen.

Allerdings müssen wir anmerken: Wir haben einen redaktionsinternen Systemwechsel zum Anlass genommen, um ein Mac-Book Pro komplett neu aufzusetzen und uns dazu entschieden, die Touch Bar zumindest eine Zeit lang so zu benutzen, wie Apple es gern hätte – ein Experiment, über das wir bestimmt noch ausführlich in unserem Podcast „Schleifenquadrat“ berichten werden.

Geekbench 5

Seit Jahren hat sich Geekbench als Leistungsvergleichstest etabliert. Spannend ist, wie gut sich das neue MacBook Pro schlägt.

Ausstattung und Leistung

Das neue 16-Zoll-MacBook-Pro ist gleichzeitig auch das neue „große“ MacBook Pro und ersetzt das 15,4-Zoll-Gerät in Apples Portfolio. Mit einem Preis von 2.700 Euro für das Basismodell liegt es mit dem Vorgänger gleichauf. Für diesen Einstiegspreis bekommt man einen i7-Prozessor der neunten Generation, der mit sechs Kernen ausgestattet ist, die wiederum mit 2,6 GHz getaktet sind. Außerdem gibt es 16 GB Arbeitsspeicher, eine 512 GB fassende SSD sowie eine Radeon-Pro- 5300M-Grafikkarte von AMD mit 4 GB Videospeicher.

Als zweites Standardmodell bietet Apple daneben ein Mac-Book Pro mit i9-Prozessor und acht Kernen mit einer Taktfrequenz von je 2,3 GHz an. Für dann 3.200 Euro verdoppelt Apple zudem die SSD-Kapazität auf 1 TB. Während der Arbeitsspeicher gleich bleibt, erhält die Grafikabteilung ein Upgrade auf die Radeon Pro 5500M. Mit einigen Zusatzoptionen (namentlich: 64 GB Arbeitsspeicher, 8 TB SSD-Speicherplatz und einem Achtkernprozessor mit 2,4 GHz Taktfrequenz) kommt man auf einen maximal fälligen Betrag von 7.140 Euro. Wobei den Löwenanteil des Aufpreises das SSD-Upgrade frisst: Der Sprung von 1 TB auf 8 TB kostet stolze 2.640 Euro.

Nicht oft genug würdigen kann man Apples bereits vor über zehn Jahren durchgeführten Schritt zum Unibody-Design der Mobil-Macs.


Wer genau hinschaut, sieht, dass Apple die gleichen Prozessoren verbaut, die seit Mai 2019 bereits im 15,4-Zoll-Gerät verfügbar waren. Es sind zwar nach wie vor die besten Prozessoren, die Intel für mobile Rechner im Angebot hat. Trotzdem ist es ein merkwürdiges Gefühl, dass ein eindeutig großes Update eines Apple-Computers nicht auch mit einem Sprung in der Prozessortechnologie einhergeht. Aber solche Merkwürdigkeiten werden uns wohl noch länger begleiten, bis Apple sich entscheidet, Intel endgültig den Rücken zu kehren und auch in Macs – wie schon im iPhone und iPad – auf Eigenentwicklungen zu setzen.

Trotz der „alten“ Prozessoren gibt es deutliche Leistungssteigerungen zu vermelden. Diese sind vor allem den Ingenieuren von Apple zu verdanken. So wurde für das neue MacBook Pro ein komplett neues Thermalsystem konstruiert, dass es erlaubt, die CPU länger unter Volllast zu betreiben und auch den Grafikchip schneller operieren lässt.

Was Apple definitiv noch gern hätte anpassen dürfen: die FaceTime-Kamera. Diese ist seit Jahren gleich geblieben, bietet seit Jahren eine 720p-Auflösung und funktioniert seit Jahren auch bei nur leicht suboptimalen Lichtverhältnissen eher leidlich.

Lautsprecher und Mikrofon

Schon sehr lange haben wir nicht mehr vor einem MacBook gesessen und gedacht: „Ganz cooles Gerät eigentlich – aber die Lautsprecher müssten besser sein.“ Denn die Lautsprecher in Apples jüngsten Laptops waren durchaus gut – und wie viele andere auch hatten wir uns über die Jahre damit abgefunden, dass so richtig guter Klang aus Laptops genauso wenig möglich sein wird wie aus ultraflachen Fernsehern. Lautsprecher müssen hier eben nicht nur günstig sein, man gibt ihnen auch keinen Raum zum Schwingen und Klingen.

Apple überrascht aber mit dem MacBook Pro 16 Zoll deutlich. Schon seit Jahren waren Vergleiche von Apple-Lautsprechern zu denen in Windows-PCs in der Regel von katastrophalen Ergebnissen für die PC-Fraktion geprägt. Für das neue Mac-Book haben sich die Ingenieure jedoch einmal näher angeschaut, was das HomePod- und das Air-Pods-Team eigentlich so den lieben langen Tag über macht und davon gelernt – und sie im besten Fall gleich mit ins Boot geholt. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen: Viele Menschen nennen wahrscheinlich deutlich schlechter klingende Musikanlagen ihr Eigenen.

Apples aktuelle MacBook-Familie

Beachtlich ist, dass das Mac-Book Pro 16 Zoll dieses Klangvolumen leistet, ohne dass das ganze Gerät sich vor lauter Vibration langsam vom Tisch ruckelt. Denn Apple verbaut sogenannte „Force Cancelling Woofers“: Die Treiber der Lautsprecher sind Rücken an Rücken platziert, also nach oben und unten ausgerichtet, sodass sich die entstehenden Druckwellen ausgleichen und das Gerät nicht übermäßig in Schwingungen gerät – keine komplett neue Technologie, aber dennoch ein ziemlich effektiver Schritt.

Apple hat nicht nur an den Lautsprechern, sondern auch am Mikrofon gearbeitet und spricht nun von „Studioqualität“. So weit würden wir nicht gehen: Ein Experiment dazu hören Sie in der Episode 40 unseres Podcasts „Schleifenquadrat“ ab Minute 44. Diesen würden wir nicht ausschließlich mit dem MacBook-Pro-Mikrofonsatz aufzeichnen wollen. Die Qualität von Telefon- und Videokonferenzen sowie Sprachnachrichten verbessert Apples aus drei Mikrofonen bestehendes Set-up allerdings deutlich. Wäre doch auch die Videokamera gleichauf.

Akkulaufzeit

Apple hat dem neuen MacBook Pro 16 Zoll einen größeren Akku spendiert, der jetzt 100 Wattstunden bereithält, also ein Plus von 16 Wattstunden. Das ist gleichzeitig das Maximum, das viele Flugsicherheitsbehörden für die Mitnahme im Handgepäck erlauben.

Apple verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden – einen Wert, den wir gemessen am Einsatz von „Profi-Software“ schon mit der moderaten Belastung durch den Arbeitsalltag eines Journalisten und Redakteurs nur mit Mühe erreichen konnten. Aber „echten Pros“ aus den Bereichen Videoschnitt, Bildbearbeitung, Programmentwicklung oder Musikproduktion wird eh klar sein, dass man sein Arbeitsgerät am besten an einer Steckdose angeschlossen betreibt und dass der komplett mobile Einsatz nur der Überbrückung des Wegs von einer zur nächsten Stromversorgung dienen sollte.

Fazit

Das neue MacBook Pro 16 Zoll bietet eigentlich wenig Neues – und ist dennoch ein Meilenstein. Es ist lange her, dass man Apple so sehr zurückrudern gesehen hat wie bei der nun vorgenommenen Umstellung der Tastatur. Dass das MacBook Pro bei seinem Wachstum um 0,6 Zoll in der Displaydiagonalen 150 Gramm schwerer geworden ist, fällt genauso wenig auf wie die um etwa zwei Prozent angewachsene Stellfläche. Davon ausgehend, dass Apple mit der neuen Tastatur die Probleme der vergangenen Jahre endgültig ad acta legen kann, ist dies endlich wieder ein Mobil-Mac, den man uneingeschränkt empfehlen kann.

Das neue Hitzeleitsystem im MacBook Pro 16 Zoll ermöglicht es dem Prozessor, länger unter Volllast zu laufen.


Caspar von Allwörden

»Die Veränderungen beim neuen Mac-Book Pro wirken auf den ersten Blick nicht groß, beheben aber hoffentlich alle Schwachstellen des Vorgängers. Bei einem so teuren Profigerät müssen Lüftung und Tastatur aber auch problemlos funktionieren – ohne Wenn und Aber. Als nächstes kommt dann hoffentlich das kleinere MacBook Pro mit 14-Zoll-Display.«

c.allwoerden@maclife.de @allwoerd

T2-Sicherheit

Auch in dieser Generation des MacBook Pro steckt der „Security Chip“ T2, den Apple erstmals bei der Präsentation des iMac Pro vorstellte. Der Chip vereint gleich mehrere Controller in sich, nämlich die für das Audiosystem, die Ansprache des SSD-Speichers und den generellen SMC (System Management Controller). Außerdem verschlüsselt er die Daten im SSD-Speicher mittels einer eigenen AES-Crypto-Engine und sorgt so für Datensicherheit. Ebenfalls zum Funktionsumfang gehört der „Secure Boot“, der sichere Systemstart. Apple hat viele Komponenten, die für das „Hochfahren“ Verwendung finden, kryptografisch signiert – so etwa den Kernel selbst, die Firmware, aber auch den Bootloader. Der T2-Chip überprüft und verifiziert die Systemintegrität. So will Apple sicherstellen, dass Ihr Mac nicht softwareseitig manipuliert werden kann.