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MADIS: Klangmagie aus Krakau


OKEY - epaper ⋅ Ausgabe 155/2020 vom 10.06.2020

Wenn man mit Vornamen „Amadeusz“ heißt, dann kann man eigentlich nur Musiker werden… Und so ist es wohl kein Zufall, dass Amadeusz Madis diesen Weg gewählt hat. Die klassische Musik hat ihn dabei durchaus auch beeinflusst und geprägt, aber selbst hat es ihn in einen ganz anderen musikalischen Bereich verschlagen: MADIS, der im polnischen Krakau lebt, wurde DJ und entdeckte die Faszination der Synthesizer für sich. Inzwischen und vor allem auch durch YouTube ist MADIS für Elektronikfreunde rund um die Welt zu einem Begriff geworden.


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Bildquelle: OKEY, Ausgabe 155/2020

Er selbst beschreibt seine Musik als eine Mischung aus „klassischen“ ...

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... Synthesizer-Klängen mit modernem Trance und Electronica. Elektronische Klänge sind seit seiner Geburt ein Teil von MADIS‘ Leben, denn seine Eltern hörten die Musik von Jean-Michel Jarre, Vangelis und all den anderen Pionieren des Genres rauf und runter. Als er 10 Jahre alt war, ging er auf die Musikschule, um Klavier und Musiktheorie zu lernen. Aber schon bald zog es ihn selbst an die Synthesizer und er lernte die Geheimnisse der elektronischen Musikproduktion. Im Jahr 2013 veröffentlichte MADIS sein erstes elektronisches Mini-Album - die EP „Ocean Rain“. 2015 veröffentlichte er das Hauptthema des Science-Fiction- Films „Interstellar“ in einer eigenen Slow-Trance-Version und erreichte damit bis heute über 11 Millionen Zuschauer auf YouTube. In den folgenden Jahren folgten weitere erfolgreiche Remixe und auch eigene Singles. Im Jahr 2018 habe ich elektronische Tracks namens Nightwalk und Desert Of Lost Souls veröffentlicht, die von den Hörern sehr gut aufgenommen wurden. Im Frühjahr dieses Jahres endlich erschien der erste MADIS-Longplayer auf CD, Vinyl und natürlich auch auf den bekannten Streaming-Plattformen. „Sea Of Tranquility“ ist inspiriert vom 50-jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung und trägt den Titel der Mondregion, in der die Landefähre der Apollo 11 Mission damals auf dem Erdtrabanten aufgesetzt und der erste Mensch den Mond betreten hat.

Mond betreten hat.

Wir alle hatten uns auf den Auftritt von MADIS beim TASTENFESTIVAL 2020 in Herdecke gefreut.

Das Corona-Virus und die damit verbundenen Sicherheitsauflagen zwingen uns leider, das diesjährige Festival ausfallen zu lassen. Umso mehr freut es uns, dass MADIS sich spontan bereiterklärt hat, sein Konzert - übrigens der erste Live- Auftritt des polnischen Künstlers in Deutschland - auf dem TASTENFESTIVAL 2021 (07.-10. Oktober) am Donnerstag, den 07. Oktober 2021 nachzuholen. Bis dahin bleiben uns seine YouTube-Videos und seine Alben sowie die Vorfreude auf das Konzert im Oktober nächsten Jahres. Mit MADIS haben wir außerdem das folgende Interview geführt, in dem er über seine Musik berichtet.

OKEY: MADIS, beschreibe uns doch kurz, wie du überhaupt zur Musik und zum Synthesizer gekommen bist.

MADIS: Meine Eltern haben viel elektronische Musik gehört, als ich noch sehr jung war. Ich glaube, das ist der Grund, warum ich mich schon früh in elektronische Klänge verliebt habe. Die Musik von J.M. Jarre, Vangelis, Klaus Schulze und Tangerine Dream begleitete mich schon, als ich noch nicht mal laufen konnte. Meine Jugend mit dieser Musik hat einen großen Einfluss auf meine heutige Arbeit. Als Kind ging ich dann zur Musikschule und lernte Klavier spielen, aber nach einigen Jahren merkte ich, dass mir die elektronischen Klänge aus dem Synthesizer mehr gaben, als das Klavier.

OKEY: Bestreitest du als Musiker deinen Lebensunterhalt, oder gehst du noch einem anderen Beruf nach?

MADIS: Eigentlich bin ich nicht nur aktiver Musiker, sondern seit über 10 Jahren auch DJ, so dass ich sagen kann, dass ich mein Geld zwar nur mit Musik verdiene, allerdings auf zwei verschiedenen Wegen.

OKEY: Du kommst aus Polen, Ich hatte schon immer den Eindruck, dass die elektronische Musik in den osteuropäischen Ländern einen besonderen Stellenwert hat. Schon zu Zeiten des Ostblocks und auch danach kamen viele interessante Acts aus der DDR, Polen und anderen Ländern der Region. Liege ich richtig mit diesem Eindruck?

MADIS: Ja, da hast du Recht. Diese Musik war hier immer sehr beliebt. Meiner Meinung nach hat die elektronische Musik definitiv europäische Wurzeln, sicher auch hier in den östlichen Ländern. Und natürlich vor allem auch bei Euch in Deutschland! Um ehrlich zu sein, mit Ausnahme von Jarre, der aus Frankreich stammt, bewundere ich die deutschen Musiker aus dieser Zeit am meisten. Die dunklen, schweren Klänge von Klaus Schulze, schöne Melodie- Linien bei Tangerine Dream und dann die Roboterklänge von Kraftwerk - für mich sind diese Stile ein Spiegelbild ihrer Zeit.

OKEY: Gibt es in deiner Heimat Polen heute eine Szene für elektronische Musik, oder bist du eher ein Exot mit deiner Musik?

MADIS: Ich denke schon, dass diese Art von Musik heute ein wenig exotisch ist, weil leider auch etwas in Vergessenheit geraten in Polen. Aber es gibt auch viele Leute, die diese Musik noch kennen und sehr vermissen. Ich erhalte viele Nachrichten und Kommentare von Menschen, die sehr dankbar für das sind, was ich tue, weil meine Musik sie an die Klänge ihrer Jugend erinnert. Heutzutage kenne ich nicht mehr viele Künstler, die diese Art von elektronischer Musik schaffen, weil sie eben nicht populär ist. Aber ich bin sehr froh, dass es viele Menschen in Polen und auf der ganzen Welt gibt, die diese Musik weiterhin lieben.

OKEY: Lass uns aufgrund der aktuellen Lage ein wenig abschweifen: Das Corona-Virus setzt gerade viele Regeln des öffentlichen Lebens außer Kraft und gerade viele Musikschaffende sind wirtschaftlich extrem betroffen durch die Absage von Veranstaltungen usw. Wie sieht für dich die Situation in Polen aus? Bist du direkt betroffen? Hast du das Gefühl, dass man bei Euch mit der Situation umgehen kann? Gibt es Unterstützung für Kulturschaffende, denen die Einkommensgrundlagen wegbrechen?

MADIS: Leider sieht die Situation in Polen in der Tat nicht gut aus. Alle Clubs, Restaurants und Unterhaltungseinrichtungen sind auch bei uns geschlossen. Also ja, ich bin selbst auch direkt betroffen. Genauso wie viele andere Menschen in allen Bereichen auch. Ich bin zuversichtlich, dass Polen und die ganze Welt dieses Problem irgendwie meistern werden, aber es wird einige Zeit dauern. Im Moment (Anm. der Redaktion: Wir führten dieses Interview Ende März) verspricht unsere Regierung viel, aber wir werden sehen, wie viel davon tatsächlich umgesetzt wird. Es sind schwierige Zeiten für uns alle, und ich wünsche mir und allen anderen, dass wir gut dadurch kommen.

OKEY: Wenn ich mir dein Equipment anschaue, arbeitest du eher mit aktuellen Geräten als mit klassischen Synths. Welches sind deine favorisierten Instrumente? Bist du ein Synthesizer Nerd oder Sammler?

MADIS: Es ist wahr, ich besitze mehr moderne Geräte als klassische Synthesizer. Natürlich liebe ich die Klänge der Klassiker, aber was ich in meine Tracks einbauen möchte, erfordert auch modernes Equipment und moderne Klänge. Ich liebe Oldschool-Leads, Vintage-Pads und fette analoge Bässe, aber in meiner Vision möchte ich sie mit etwas Frischem, Modernem verbinden. Derzeit ist mein Lieblingssynthesizer der Behringer Deepmind 12. Ich weiß, was jetzt kommt: „das ist doch der billige Behringer…“. Ja, ich weiß, aber er klingt wirklich gut und ich arbeite einfach gerne damit. Mir gefällt auch die Idee der Plug-Out- Funktion im Roland System-8, sie ist sehr nützlich, wenn man die Klänge klassischer Synthesizer haben möchte. Kürzlich habe ich mir den Clavia Nord Lead A1 gekauft und ich bin von der Klang qualität dieses Instruments sehr beeindruckt, es ist wirklich ein gutes Gerät!

OKEY: Wie sieht dein Live-Setup aus und wie arbeitest du auf der Bühne?

MADIS: Mein Live-Setup wird aktuell noch erweitert. Ich suche noch Synthesizer aus, die meinen Bedürfnissen beim Konzert entsprechen, aber ich bin fast fertig damit. Als „Ein-Mann-Band“ mit nur zwei Händen verwende ich einen MIDI-Sequenzer, der die Arbeit der übrigen „Hände“ übernimmt. Bisher habe ich für diesen Zweck einen Laptop mit Ableton Live und USB-MIDISchnittstelle verwendet, aber jetzt benutze ich den Akai Force (Anm. der Red.: ein Stand-Alone DJ- und Performance Sequencer/Sampler). Mein Bühnen-Setup besteht also aus mehreren Synthesizern, einem Mischpult und dem Akai Force, meinem MIDI-Sequenzer, dazu Sampler und Drumcomputer. Ich benutze auch eine Laserharfe, die bei Live-Auftritten eine große Rolle spielt, aber manchmal auch viel Ärger verursacht, weil sie besondere Bedingungen auf der Bühne benötigt.

OKEY: Ist die Bühne für einen Synthesizer-Spieler eine besonders schwierige Situation? Wie flexibel bist du in der Live-Situation, z.B. für Improvisationen? Wie viel ist festgelegt von der Show, oder bleiben dir noch Freiräume?

MADIS: Bei so viel Equipment auf der Bühne, Synthesizer und Peripheriegeräte, besteht natürlich schon ein gewisses Restrisiko, dass etwas nicht funktioniert oder nicht so spielt, wie es sollte. Es gibt eine Menge Geräte, die programmiert und miteinander verbunden sind. Ich erinnere mich sehr gut an meine erste Laserharfenshow. Beim Soundcheck hatte ich viele Probleme mit der Einstellung des Sensors, weil der Nebel im Konzertsaal nicht gleichmäßig war. Ich habe da wirklich Blut und Wasser geschwitzt, denn es hätte passieren können, dass nach dem Treffen des Laserstrahls kein Ton zu hören ist oder die Harfe auch mal alle Töne auf einmal spielt. Zum Glück funktionierte dann doch alles gut, aber ich werde mich an meine angespannten Nerven vor der ersten Strahlberührung wohl mein Leben lang erinnern (lacht). Wie ich vorhin schon erwähnt habe, benutze ich den MIDI-Sequenzer als meine „Extrahände“, so dass die Aufführung von ihrer Abfolge her natürlich im Wesentlichen programmiert ist, aber viele Stücke erlauben schon auch Improvisationsphasen, so dass jede Aufführung ein wenig anders klingt.

OKEY: Wo fühlst du dich wohler, im Studio oder auf der Bühne?

MADIS: Ich kann diese Frage nicht eindeutig beantworten, weil es sich um zwei verschiedene Dinge handelt. Im Studio fühle ich mich entspannt, konzentriert und durchaus auch aufgeregt, wenn ich etwas Neues schaffe. Die Gefühle auf der Bühne sind dagegen völlig anders. Ich bin immer sehr aufgeregt, wenn ich live spiele, und natürlich vor allem auf das Equipment konzentriert, dass der Ablauf reibungslos ist und alles funktioniert und das macht, was es soll. Was ist da besser? Ich weiß nicht. Beides ist für jeden Musiker etwas Besonderes.

OKEY: Wenn man einen Elektronik- Musiker nach seinen Vorbildern fragt, fallen natürlich die bekannten Namen wie Jarre, Vangelis, Kraftwerk, Tangerine Dream usw. Wie sieht es bei dir aus? Und nochmehr: Was würdest du sagen, macht deinen eigenen Stil aus? Und wofür steht MADIS?

MADIS: Klar, mein größtes Idol ist ohne Frage Jean-Michel Jarre, und wenn man sich meine früheren Produktionen anhört, dann wird man das auch schnell erkennen. Ich habe eine große Vorliebe für seine Musik, weil gerade sie dafür ausschlaggebend war, dass ich mich schon in meiner Jugend in diese elektronischen Klänge verliebt habe. In späteren Zeiten habe ich viel Trance-Musik z.B. von Above & Beyond gehört. Das beeinflusste auch die Musik, die ich jetzt mache. Ich arbeite immer noch an meinem eigenen Stil, es ist sehr schwierig, aber wenn ich meinen Stil beschreiben wollte, würde ich sagen, dass es sich um klassische, elektronische Klänge handelt, die in ein modernes klangliches Gewand gekleidet wird. MADIS ist übrigens nur mein Spitzname aus der Schulzeit. Meine Freunde begannen, mich so zu nennen, und das blieb auch so (lacht).

OKEY: Dein Vorname ist Amadeusz! Das ist natürlich besonders verpflichtend, wenn ich gerade an Mozart denke. Hast du einen Bezug zur klassischen Musik?

MADIS: Ja, mein richtiger Name ist Amadeusz, und der erste Gedanke, den man hört, ist natürlich Mozart. Meine Mutter mag klassische Musik sehr gerne, deshalb hat sie beschlossen, mir den Namen zu geben. Und ja, ich liebe es, klassische Musik zu hören. Ich habe eine Menge Vinyl-Schallplatten mit Musik von Vivaldi, Mozart, Bach… Ich höre sie in meiner Freizeit, entspanne dabei und genieße die Klänge. Dabei denke ich dann über meine zukünftigen Produktionen nach. Es ist sehr inspirierend!

OKEY: Ende März hast du mit „Sea of Tranquility“ ein neues Album veröffentlicht: Erzählst du uns die Story dahinter?

MADIS: Im Jahr 2019 wurde der 50. Jahrestag der Mondlandung gefeiert, und das Thema hat mich sehr bewegt und interessiert. Bei dieser Gelegenheit entstand das Stück „Carrying the Fire“, das genau am Tag des Jahrestags der Mondlandung uraufgeführt wurde. Von Anfang an sollte dies ein Stück sein, das mein neues Album ankündigen sollte, also beschloss ich im Eindruck dieses Mondlande-Jubiläums, das Album Sea of Tranquility, also „Meer der Ruhe“ zu nennen, eine Region auf dem Mond, in der der „Eagle“ von Apollo 11 damals gelandet ist. Das ganze Album ist von der Reise zum Mond inspiriert, warum? Ich weiß nicht. Es hat mich einfach dazu gedrängt, das, was ich in meinem Kopf hatte, in Musik zu verwandeln.

OKEY: Braucht Synthesizermusik zwangsweise einen kosmischen Bezug?

MADIS: Ich glaube schon, dass es eine starke Verbindung von elektronischen Klängen mit dem Kosmos gibt, weil wir sie einfach mit kosmischen Dingen assoziieren, aber das ist nicht der Grund, warum ich das Album so genannt habe. Wie ich oben schon erwähnt habe, wurde ich durch den Jahrestag der Mondlandung inspiriert und habe dieses Ereignis mit meiner Musik verbunden. Grundsätzlich kann aber auch elektronische Musik mit allem in Verbindung gebracht werden, was einen im Moment inspiriert und zum musikalischen Handeln drängt.

OKEY: Wir waren natürlich schon sehr gespannt auf dein für das diesjährige TASTENFESTIVAL geplante Konzert am 01. Oktober dieses Jahres. Leider zwingen uns die Corona-Maßnahmen, das Festival für 2020 absagen. Umso mehr freut es uns, dass du dich spontan bereiterklärt hast, dein Konzert auf dem TASTENFESTIVAL im kommenden Jahr 2021 nachzuholen. So dürfen wir uns also auf MADIS live am Donnerstag, den 07. Oktober 2021 freuen! Hast du eigentlich bereits Konzerte in Deutschland gegeben? Und worauf dürfen wir uns für den Oktober nächsten Jahres freuen?

MADIS: Ich bin auch sehr traurig, dass es in diesem Jahr nicht klappt, aber ich habe natürlich vollstes Verständnis für Eure Entscheidung, das Festival in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Unter den aktuellen bzw. auch den mit Sicherheit im Oktober noch geltenden Bedingungen macht es kaum Sinn. Freuen wir uns also auf 2021, ich tue das auf jeden Fall! Und ich bin natürlich auch schon sehr aufgeregt! Bis jetzt hatte ich noch keine Gelegenheit, in Deutschland aufzutreten, deshalb bin ich sehr glücklich, dass der Auftritt beim TASTENFESTIVAL nun die Premiere werden soll. Ich schätze die deutsche elektronische Musik wirklich und sie hat einen wichtigen Platz in meinem Herzen! Umso mehr bedeutet es für mich, in Deutschland aufzutreten, von wo so viele bedeutende Acts aus diesem Bereich kamen.

Mein Konzertprogramm besteht sowohl aus eigenen Tracks in speziellen Arrangements, aber auch meine bevorzugten Coverversionen einiger elektronischer Klassiker und auch einige Filmmusiken sind dabei! Auch wenn es jetzt noch über ein Jahr dauern wird - freut Euch darauf, es wird mit Sicherheit ein toller Abend werden!

OKEY: MADIS, das tun wir von ganzem Herzen! Wir danken dir sehr für dieses Interview, bleib gesund und bis zum Oktober 2021!

MADIS: Es war mir eine besondere Freude! Danke Euch und bleibt alle gesund!