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MÄHROBOTER: SMARTE PROFI-GÄRTNER


Check Das Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 10.07.2019

Mit Mährobotern wird Ihr Rasen grüner, als Sie es selbst je schaffen könnten. Möglich macht es die immer ausgefeiltere Technik der intelligenten Gärtner. Wir stellen die spannendsten Modelle im Vergleich vor.


Artikelbild für den Artikel "MÄHROBOTER: SMARTE PROFI-GÄRTNER" aus der Ausgabe 1/2019 von Check Das Testmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Check Das Testmagazin, Ausgabe 1/2019

Am besten, man braucht gar kein Smartphone – das gilt für das Smart Home genauso wie für Roboter. Die Rollos öffnen sich am Morgen am besten eigenständig und die Heizung regelt sich automatisch. Entsprechend fahren Mähroboter idealerweise ganz von selbst über den Rasen, ohne dass Sie per Smartphone eingreifen müssen. Und das tun sie in der Regel auch. Dafür sind zunächst ein paar Vorbereitungen ...

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... nötig. Nach dem Kauf des Mähroboters verlegen Sie als erstes das Begrenzungskabel. So weiß der fleißige Geselle, wo er mähen soll. Danach bestimmen Sie die Zeiten, wann er tätig wird – und legen fortan die Füße hoch.

Den Mähroboter per App überwachen
So der Idealfall. Leider ist es aber nicht immer ganz so einfach. Verschluckt sich der Mähroboter etwa an einem Apfel, ist Handarbeit gefragt. Hier spielen vernetzte Roboter ihre Stärke aus. Mit ihnen bekommen Sie sofort mit, wenn etwas nicht stimmt. Ohne App würden Sie den festgefahrenen Helfer wahrscheinlich erst bemerken, wenn Sie das nächste Mal den Garten betreten.

Damit die Warnung auch sicher auf dem Smartphone ankommt, muss es sich freilich jederzeit mit dem Roboter verbinden können. Bei Geräten mit WLAN oder einem Mobilfunk-Modul ist das meist der Fall, jedoch nicht bei solchen mit Bluetooth. Eine Vernetzung per Bluetooth nützt aus diesem Grund auch wenig, wenn es um den Diebstahlschutz geht. In jedem Fall hilft die Vernetzung beim Einrichten des Mähroboters. Es ist beispielsweise einfacher, Mähzeiten über ein Smartphone zu programmieren als über das Display am Gerät.

Den richtigen Roboter finden
Unabhängig von der Vernetzung sollten Sie beim Kauf zunächst prüfen, ob das gewünschte Modell zu Ihrem Rasen passt. Entscheidend ist dabei vor allem die maximale Flächenleistung. Die gibt an, welche Fläche ein Roboter maximal schafft, um ein optimales Mähergebnis zu erzielen. Optimal wird das Resultat dann, wenn der Roboter autark in Betrieb ist, also selbstständig mäht und auch wieder auflädt. Dabei kürzt er den Rasen jeweils nur um wenige Millimeter, sodass das Grüngut als Dünger liegen bleiben kann und Sie keinen Rechen schwingen müssen.

Vielleicht wollen Sie jedoch, dass am Samstag und Sonntag kein Mähroboter durch Ihren Garten fährt. Zum Beispiel, weil die Kinder spielen oder Sie keine Geräusche hören möchten. Darum sollte die maximale Flächenleistung über der eigenen Rasenfläche liegen. Denn fährt der Roboter zu selten, verspielt er seinen Vorteil gegenüber dem Selbstmähen. Der Rasenschnitt wird zu groß und muss entfernt werden.

Wer einen Garten mit Gefälle oder Hügeln hat, sollte auch auf die Steigung achten, die ein Mähroboter bewältigen kann. Ansonsten kann es passieren, dass das gute Stück an einem Hang stehen bleibt. Weitere Punkte wie die Lautstärke oder maximale Mähzeit sind für manche Personen wichtig, für andere weniger. Sie haben aber keinen Einfluss darauf, ob ein Roboter für Ihren Garten geeignet ist.

Bei der Vorstellung der Mähroboter auf den folgenden zehn Seiten haben wir uns auf vernetzte Modelle mit einer Flächenleistung von rund 1000 Quadratmetern konzentriert. Ausreißer gibt es bei Herstellern, die kein Gerät in dieser Klasse anbieten.

solo by AL-KO -Robolinho 1200

1.700 Euro
www.al-ko.com

•Wie die meisten Mähroboter-Hersteller bietet AL-KO ein breites Portfolio an Modellen für verschiedene Gartengrößen. Bei AL-KO ist bei Gärten mit 2000 Quadratmetern Schluss. Wer einen vernetzten Mähroboter will, sollte auf das „I“ im Namen achten. Es lassen sich aber auch alle anderen Modelle von AL-KO nachrüsten.

Sind die Roboter vernetzt, können Sie sie nicht nur über die eigene InTouch-App steuern, sondern ebenfalls ins Smart-Home-System innogy SmartHome integrieren. Für beides ist die innogy-Zentrale mit verbundenem Lemonbeat-Dongle nötig. Ein solch tiefe Integration in ein Smart-Home-System findet man bei keinem anderen Mähroboter-Hersteller.

Besonders ist auch die Mähtechnik vom Robolinho 1200 I. Mit einer Lautstärke von 56 dB(A) ist er besonders leise und er soll besonders schmale Korridore ab 60 Zentimetern durchfahren können. Hindernisse erkennt er wie viele andere Mähroboter, indem er leicht gegen sie fährt und anschließend die Richtung ändert.

Ambrogio 4.0 Basic Light

2.400 Euro
www.ambrogiorobot.com

•Beim Mähroboter-Spezialisten Ambrogio ist der 4.0 Basic Light das kleinste Modell der Premiumklasse. Es hat also bereits die „Premium“-Features an Bord. Zum Beispiel ein Drehgelenk, damit sich die Räder ideal an den Untergrund anpassen. Auch die extrabreiten Gummiräder tragen dazu bei, dass der Roboter selbst mit schwierigem Gelände zurechtkommt.

Standardmäßig ist der Ambrogio 4.0 Basic Light für die Steuerung per Smartphone mit Bluetooth ausgestattet. Es gibt aber ein optionales „ZCS Connect Modul“, das die Steuerung von unterwegs erlaubt. Dieses Connect-Modul besitzt auch GPS zur Ortung. Das hilft bei Diebstahl, da der Besitzer einen Alarm auf dem Smartphone erhält, wenn sich der Roboter aus dem Arbeitsbereich entfernt. Über GPS registriert der Rasenpfleger auch, wo er schon hat gemäht und kann in eine virtuelle Karte eintragen, wo sich ein Hindernis befindet. Dadurch reduziert er die Geschwindigkeit in der Nähe eines Hindernisses, sodass er es nur sanft anfährt.

Bosch Indego S+ 400

1.100 Euro
www.bosch-garden.com

•Bosch besitzt zwar nur eine begrenzte Range an Mährobotern, dafür packt das deutsche Unternehmen reichlich smarte Funktionen in die Modelle. Der Indego S+ 400 ist dabei bereits das größte Modell im Sortiment mit einer maximalen Flächenleistung von 400 Quadratmetern.

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten fährt der Indego den Rasen nicht zufällig, sondern in Bahnen ab. Das hat den Vorteil, dass er mit dem Mähen schneller fertig ist und weniger Strom verbraucht. Da das Gras so nicht aus allen Richtungen gemäht wird, entstehen leichte Spuren – wo man hier seine Prioritäten legt, muss jeder selbst entscheiden.

Eine weitere Spezialität des Indego: Durch das Abfahren des Begrenzungskabels weiß er von selbst, wie groß die Rasenfläche ist und kann die Mähfrequenz entsprechend anpassen. Dank der Funktion SmartMowing ermittelt er außerdem anhand von Temperaturund Niederschlagsdaten den idealen Zeitpunkt für den nächsten Mähvorgang.

Cub Cadet XR2 1000

1.300 Euro
www.cubcadet.com

•Neben Husqvarna gibt es mit MTD einen weiteren Konzern, der unter verschiedenen Labels Mähroboter auf den Markt bringt. Bei MTD sind es die Marken Cub Cadet, Robomow und Wolf-Garten. Bei Cub Cadet beginnt mit dem XR2 1000 die Roboter-Oberklasse. Wie seine Kollegen der XR2- und XR3-Klasse besitzt er einen Turbo-Modus, der auch mit höherem Gras fertig wird. Ist der Wildwuchs gekürzt, deaktiviert sich der Turbo wieder. Dadurch reduziert sich auch die Lautstärke. Zusätzlich verfügt der XR2 1000 über einen Kantenmodus, dank dem er über seinen Radstand hinaus mähen kann. Für die Vernetzung ist der Mähroboter mit Bluetooth sowie mit einem Mobilfunk-Modul (GSM) ausgestattet. Darüber lässt er sich außer per Smartphone auch per Amazon Alexa steuern. Wie andere Mähroboter besitzt der XR2-1000 für den Mobilfunk-Empfang eine SIM-Karte. Und wie auch bei anderen Robotern sind die Mobilfunk-Gebühren für einen bestimmten Zeitraum im Kaufpreis enthalten. Beim XR2 1000 sind es drei Jahre.

Gardena Sileno smart life 1000 Set

1.400 Euro
www.gardena.com

•Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern ist bei Gardena für die Steuerung per Smartphone eine separate Zentrale nötig. Sie verbindet den Mähroboter mit dem Heimetz und dem Internet. Diese Zentrale funkt auch zu Bewässerungssteuerung, Bodensensor, Schaltsteckdose und Wasserpumpe des Gardena smart systems.

Dank der Kompatibilität mit IFTTT lässt sich das smart system mit vielen Haussteuerungen verknüpfen und sogar in Apple HomeKit integrieren, die Mähroboter werden jedoch bislang nicht unterstützt. Aber auch ohne HomeKit gehört der Smart life 1000 zu den bestvernetzten Mährobotern. Und er macht es den Nutzern auch einfach. Ein Assistent hilft etwa dabei, die idealen Mähzeiten festzulegen. Da er keinen Regensensor einbezieht, fährt er bei Regen weiter – was jedoch kein Problem für ihn darstellt. Sollte er dadurch verdrecken, lässt er sich einfach per Gartenschlauch reinigen.

Honda Miimo HRM 310

2.300 Euro
www.honda.com

•Honda konzentriert sich bei seinen Miimo-Mährobotern auf große Gärten. So ist der HRM 310 als kleinstes Modell bereits für Rasenflächen von bis zu 1500 Quadratmetern ausgelegt. Im Gegensatz zum Premiummodell für bis zu 4000 Quadratmeter (HRM 3000) lässt er sich nicht per App steuern und konfigurieren. Stattdessen nimmt man die Einstellungen direkt am Gerät vor.

Clever ist am HRM 310, dass sich je nach Jahreszeit und Rasenzustand das Mähverhalten anpassen lässt. So macht er sich beispielsweise öfter ans Werk, wenn das Gras schneller wächst. Für das Mähen von dichteren Stellen kann der Nutzer auch ein Spiralmuster aktivieren. Für das Erkennen von Hindernissen besitzt der Honda einen 360-Grad-Aufprallsensor. Über die Standardausstattung hinaus geht auch der Nacht/ Leise-Betrieb, der die Lautstärke von 62 dB(A) reduziert. Als Aktionsmodell ist der HRM 310 aktuell für 1900 Euro anstatt 2300 bei teilnehmenden Händlern erhältlich.

Die nächste Generation Mähroboter

Zwei Pioniere für Heimroboter weisen den Weg in die Zukunft. Einer davon ist die Firma Husqvarna, die kürzlich ihren Automower 435X AWD vorgestellt hat – den ersten Mähroboter, für den auch extremes Gelände kein Problem darstellt. Er soll Steigungen von bis zu 70 Prozenten bewältigen; so steil ist eine Skisprungschanze. Dafür besitzt er nicht nur Allrad-Antrieb, sondern auch eine Knicklenkung, sodass ihn selbst schwierige Engstellen und Hindernisse nicht aufhalten. Dafür ist der Preis happig: 5000 Euro soll der 435X AWD kosten und Flächen bis zu 3500 Quadratmetern bewältigen.

Einen Preis für seinen ersten Mähroboter namens Terra hat iRobot noch nicht bekanntgegeben, jedoch schon ein paar technische Details. Der Mäher vom Saugroboter-Profi soll ohne Begrenzungskabel auskommen, aber dennoch wissen, wo er mähen darf. Dafür werden um die Rasenfläche Funksender gesetzt, an denen sich der Terra orientiert. Dadurch erstellt er eine Karte der Mähflache, sodass er genau weiß, wo er sich befindet und wo er noch arbeiten muss. Beim Mähen geht er nicht wie viele andere Kollegen unsystematisch ans Werk, sondern fährt den Rasen in Bahnen ab.

Husqvarna Automower 315X

2.400 Euro
www.husqvarna.com

Husqvarna bietet mit dem Automower 310 einen Mähroboter für 1000 Quadratmeter. Die maximale Vernetzung gibt es jedoch nur in der X-Linie, deren kleinstes Modell 315X bereits 1600 Quadratmeter schafft. Dank „Automower Connect“ verbindet sich der 315X mit dem Mobilfunknetz. Die Gebühren für zehn Jahren sind bereits im Kaufpreis enthalten. Es braucht also im Gegensatz zu vielen anderen Modellen keinerlei WLAN oder Bluetooth. Außer per Smartphone lässt sich der 315X auch per Sprachbefehl via Amazon Alexa und Google Assistant steuern.

Wer den Mähroboter mit zusätzlichem Gartenequipment verbinden will, integriert ihn in das Gardena smart system. Über das zusätzliche GPS-Modul merkt sich der Roboter, welche Flächen er schon gemäht hat. Für ein optimales Mähergebnis besitzt er beispielsweise einen Spezialmodus, der Flächen mit langem Gras spiralförmig mäht.

McCulloch Rob S600

900 Euro
www.mcculloch.com

Der McCulloch Rob S600 ist der dritte Vertreter aus der Husqvarna-Gruppe nach dem Gardena smart Life 1000 und dem Husqvarna 315X. Gegenüber Gardena und Husqvarna ist bei McCulloch die Auswahl an Mährobotern relativ gering. Sie umfasst nur drei Modelle für Rasenflächen von 400 bis 1000 Quadratmeter. Und nur die beiden kleinsten Modelle sind vernetzt.

Der Rob S600 mit einer maximalen Flächenleistung von 600 Quadratmetern ist deshalb bereits der größte vernetzte Mähroboter von McCulloch. Er setzt für die Vernetzung auf Bluetooth. Um es dem Nutzer möglichst einfach zu machen, bietet der Rob verschiedene Modi. Im Tagmodus mäht er beispielsweise täglich ab 8 Uhr, im Nachtmodus ab 18 Uhr. Ist der PowerCut-Modus aktiviert, startet er außerhalb des programmierten Mähzyklus und kürzt den Rasen für drei Stunden. Wie der Husqvarna 315X passt der Rob S600 seine Aktivitäten außerdem automatisch an das Rasenwachstum an.

Robomow RC 308 Pro

1.300 Euro
www.robomow.de

Spot-Mähen erlaubt der RC 308 Pro von Robomow nicht, im Gegensatz zu vielen anderen Robotern. Einen solchen verstärkten Modus hat er nach Aussage von Robomow auch gar nicht nötig. Sein Motor mit 200 Watt Leistung und sein stabiles Stahlmesser sollen auch so mit hohem Gras fertig werden. Der TurboMow wird dabei automatisch aktiviert, wenn der Roboter hohes Gras erkennt. Sie können den Modus ebenfalls manuell einschalten, wenn beispielsweise das erste Mähen der Saison ansteht. Durch seinen Kantenmodus lassen sich auch die Rasenkanten nachbessern.

Um Einstellungen am RC 308 Pro per Smartphone vorzunehmen, ist er mit Bluetooth und GSM-Mobilfunk ausgestattet. Über die Verbindung zum Internet ist er auch über Sprachbefehle an Amazon Alexa steuerbar. Wer seinen Mäher per GPS orten will, muss zum größeren Robomow RC 312 Pro S greifen. Der schafft nicht nur 1500 wie der RC 308 Pro, sondern gleich 2000 Quadratmeter.

Stiga Autoclip 225 S

1.800 Euro
www.stiga.com

• Stiga stattet seinen Autoclip 225 S mit einem besonders großen Akku aus, der doppelt so viel Kapazität besitzt wie viele vergleichbare Mähroboter. Der Vorteil: Der Roboter kann länger am Stück mähen, was die Ruhezeiten entsprechend verlängert. Beim 225 S gibt Stiga die Pausenzeit mit bis zu 19 Stunden an.

Dank seines Eco-Modus ist er auch nur bei Bedarf aktiv. Wenn die Sensoren am Rahmen erkennen, dass der Rasen bereits gemäht ist, kehrt der Roboter zur Ladestation zurück. Hier wartet er, bis der nächste programmierte Arbeitseinsatz ansteht. Ist das Gras an einer Stelle dagegen besonders hoch, kürzt er es in Spiralbahnen.

Zur Ladestation begibt sich der 225 S auch, wenn der aktivierte Regensensor anschlägt. Nicht, dass Regen dem Roboter schaden könnte, jedoch sind die Mähergebnisse im Trockenen allgemein besser. Die Vernetzung mit dem Smartphone erfolgt beim 225 S per Bluetooth, andere Modelle von Stiga besitzen zum Teil auch ein Mobilfunk-Modul.

Stihl iMow RMI 422 PC

1.800 Euro
www.stihl.de

•Seit Anfang dieses Jahres verkauft Stihl die schon länger zum Unternehmen gehörenden Viking-Mähroboter unter eigenem Namen. Außer der Marke hat sich an den iMow-Mährobotern in erster Linie nur die Farbe geändert: Ihr Gehäuse erscheint nicht mehr grün, sondern im typischen Stihl-Orange. Der kleinste vernetzte Rasencutter heißt iMow RMI 422 PC und bewältigt Flächen mit bis zu 1700 Quadratmetern. Auch hier kann man über eine App Mähpläne einrichten oder den Roboter starten beziehungsweise stoppen. Ein Highlight ist, dass sich über die App Intensivzonen bestimmen lassen, die bevorzugt gemäht werden sollen. Möglich macht es die GPS-Ortung des RMI 422 PC. Die Verbindung zum Internet stellt der Roboter per Mobilfunk her.

Eine weitere Spezialität des RMI 422 PC: Der Nutzer kann Aktivzeiten für den Roboter festlegen. Innerhalb derer sucht er sich die optimale Zeit zum Mähen aus, indem er die Daten des integrierten Regensensors und von Online-Wetterdiensten berücksichtigt.

Wiper K10

2.500 Euro
www.wiperpremium.it

• Wiper ist wie Ambrogio eine Marke des italienischen Unternehmens Zucchetti Centro Sistemi. Verglichen mit anderen Mährobotern ist der K10 von Wiper relativ teuer. Das für 800 Quadratmeter ausgelegte Modell kostet rund 2500 Euro. Dafür zeigt schon sein Äußeres, dass der Roboter auch für schwierige Aufgaben gewappnet ist. Auffallend sind beispielsweise die besonders großen Räder für optimalen Grip.

Nicht gleich zu sehen ist die Antriebseinheit des K10. Sie ist pendelnd aufgehängt und folgt so den Bodenkonturen. Das verbessert das Ergebnis. Der Roboter erkennt auch unterschiedliche Grashöhen und passt die Messergeschwindigkeit daran an. Das spart Strom und das Gerät arbeitet bei niedrigem Grasstand leiser. Bei besonders hohem Gras wechselt es dagegen in den Modus „Intelligente Mähspirale“, um es zu kürzen und danach den Arbeitsgang normal fortzusetzen. In puncto Vernetzung geht der K10 dagegen weniger weit. Er ist nur von zu Hause per Bluetooth steuerbar.

Wolf-Garten Loopo M1000

1.200 Euro
www.wolf-garten.com

• Bluetooth hat einen großen Vorteil. Es ist keine extra Zentrale notwendig und das Smartphone kann direkt mit dem Mähroboter kommunizieren. Der Nachteil: Die Steuerung funktioniert nur, wenn man sich mit dem Smartphone in der Nähe befindet. Meldungen kommen also unterwegs oder zum Teil im Haus schon nicht mehr an.

Manchmal sollte man sich für die App-Steuerung ohnehin nahe des Mähroboters aufhalten. Zum Beispiel, wenn man den Wolf-Garten Loopo M1000 fernsteuert und zu der Stelle schicken möchte, wo er noch einmal mähen soll. Zu einem guten Resultat trägt auch sein Turbo-Modus für längeres Gras bei. Mit seinem Kantenmodus mäht der M1000 über seinen Radstand hinaus, was überstehende Absätze vermeidet. Damit er bei Regen keine Spuren im Rasen hinterlässt, kann er bei Nässe automatisch zurück in seine Station fahren. Dort verharrt er, bis der Regen vorbei ist, und setzt sein Programm dann fort.

Worx Landroid M WR143E 1000m²

1.200 Euro
www.worx-europe.com

• Worx verfolgt bei seinen Landroid-Mährobotern ein modulares Konzept. Zunächst entscheidet man sich anhand der Gartengröße für das Grundmodell. Bei 1000 Quadratmetern ist dies der Landroid M1000. Der Funktionsumfang lässt sich anschließend um Hardware-Module erweitern.

Zum Beispiel mit dem Modul „Link“ (ca. 130 Euro). Das empfiehlt sich, wenn das WLAN, das man für die Verbindung mit dem Smartphone benötigt, nicht bis zum Mähroboter reicht. Hier funkt eine kleine Box, die man mit dem WLAN-Router verbindet, im Sub-GHz-Bereich zu einem Modul im Roboter. Ganz unabhängig vom WLAN-Router wird man mit „Find My Landroid“ (ca. 130 Euro). Es bringt Mobilfunk und GPS in den Rasentrimmer. So erhalten die Besitzer eine Alarmmeldung, wenn der Landroid aus dem Zuhause-Bereich entfernt wird. Das „Anti-Collision System“ (ca. 200) stattet den Landroid mit Ultraschall-Sensoren aus, um Hindernisse zu erkennen. Und über das Modul „Voice Control“ (ca. 130 Euro) versteht der Landroid sogar Sprachbefehle.