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MAGAZIN: Der Sommerhit 2019: Powerfrucht Paprika


Bild der Frau - Gut kochen & backen - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 28.06.2019

Kein Gemüse punktet mit mehr Vitamin C als die leuchtenden Schoten. Aber auch ihre anderen Vitalstoffe können sich sehen lassen


Paprika gibt’s in unterschiedlichsten Farben, Formen und Sorten. Alle sind reich an den Vitaminen C, E sowie Provitamin A. Sie schützen u.a.unsere Haut und vor Infekten. Die enthaltenen Flavonoide sollen krebsvorbeugend wirken. An Mineralstoffen trumpft das Gemüse mit Eisen (gut fürs Blut) und Kalium (wichtig für unseren Flüssigkeitshaushalt) auf. Bei den pikanten Sorten gilt: Der Scharfstoff Capsaicin bekämpft schädliche Bakterien in Magen und Darm, regt die Verdauung und ...

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... Durchblutung an. Gemüsepaprika enthält allerdings kaum davon.

1 Signalrot am besten Kaufen Sie nach Möglichkeit die roten Schoten. Sie trumpfen im Gegensatz zu den unreifen grünen Früchten mit doppelt bis dreimal so viel Vitamin C auf. Auch der Gehalt an Betacarotin ist wesentlich höher.

2 Schälen macht’s bekömmlicher Manche Menschen vertragen die Haut der Früchte nicht. Dann entweder mit einem Sparschäler dünn schälen oder im Backofen bei 220 °C backen, bis die Haut Blasen wirft und schwarz wird. Unter einem feuchten Tuch abkühlen lassen, dann die Haut abziehen.

3 Roh macht fit Genießen Sie Paprika am besten roh mit etwas Öl oder Butter, denn so holen Sie das Maximum an Vitaminen heraus.

4 Glänzende Haut Achten Sie beim Einkauf darauf, dass die Früchte eine glänzende, unversehrte Haut haben sowie schön prall und knackig sind.

Die Schoten sind auch in Salat ein knackiger Genuss


Lieblingsessen für alle: gefüllte Paprikaschoten


Kirsch-Bananen-Smoothie

Wohlfühl-Drink der Saison


Für 2 Gläser (à ca. 250 ml) 200 g Kirschen waschen, entstielen und entsteinen. 1 Banane schälen und in Stücke brechen. Mit Kirschen, 200 g Buttermilch, 3 EL Limettensaft und einigen Eiswürfeln fein pürieren. Nach Belieben mit flüssigem Honig abschmecken. Smoothie in Gläser füllen.

Neu im Bio-Regal

Internationale Bouillons

Brühen sind in der ganzen Welt beliebt. Gleich 4 verschiedene Sorten „Bouillon“ laden zu einer kulinarischen Reise ein. Z. B. bringen Sie mit „Chakalaka hot & spicy“ afrikanische Würze und mit „Thai curry & ginger“ asiatische Raffinesse in die Suppentasse (von naturata, 50 g = 10 x 250 ml, 3,49 €).

Alkoholfreier Aperitif

Aus sorgsam ausgewählten Kräutern, Früchten und Gewürzen ist „Aperino“, der Bio-Aperitif ohne Alkohol, gemacht. Ob „Aperino Curcuma Ingwer“ oder „Aperino Johannisbeere Acerola – beide schmecken pur auf Eis oder gemixt (von Salus, 375 ml, 9,95 €).

Heimischer Bio-Zucker

Regional ist Trend. Deshalb wird der „Bio Zucker“ auch nicht aus von weit her importiertem Zuckerrohr, sondern aus heimischen Zuckerrüben hergestellt (von Nordzucker/ Sweet Family, 1 kg, 1,99 €).

Fotos: Fotolia (2), 123RF (4), Hersteller (4)

Kugelrunde Energie

■ „Power-oder Energyballs“ sind fix selbst gemacht und eine gute Alternative, wenn ein Nachmittagstief auf gesunde Art überbrückt werden soll. Für ca. 15 Stück 200 g Trockenfrüchte, 100 g Nüsse, Kerne, Samen und/oder Getreideflocken im Mixer zerkleinern. Das geht noch leichter, wenn die Zutaten vorher einige Stunden eingeweicht wurden. Nach Belieben mit Zimt, Vanille oder Kardamom würzen. Ein Löffel Nussmus oder Erdnussbutter bindet die Masse und macht sie cremiger. Anschließend aus der klebrigen Masse pralinengroße Bällchen formen und nach Wunsch in Kokosraspeln, Chiasamen, Kakaopulver oder Mohnsamen wälzen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen. Luftdicht verpackt halten sie 2–3 Wochen. Die Kugeln sind reich an Ballastund Mineralstoffen, Vitaminen sowie gesunden Fettsäuren – aber Achtung: auch an Kalorien!

Was für ein Unterschied!

Kalte Milchgetränke

Fast Food – noch schlechter als sein Ruf?

■ Dass Burger, Pommes & Co.nicht unbedingt gesund sind, wissen wir schon lange. Die Boston University (USA) hat nun aber die Entwicklung von Portionsgrößen, Energiehalt und Nährwertzusammensetzung der Menüs von zehn Fast-Food-Restaurant aus den Jahren 1986, 1991 und 2016 berechnet. Ergebnis: Portionsgrößen und Kalorien steigen bis heute. Der Kaloriengehalt wuchs in den 30 Jahren allein bei den Desserts um knapp 200 kcal, bei Vorspeisen waren es fast 100 kcal. Bei den Beilagen blieb der Wert ungefähr gleich, allerdings sind sie deutlich salziger geworden.

Unsere aktuelle Frage an Armin Valet (Verbraucherzentrale Hamburg)

Darf ich noch Avocados kaufen?

■ Avocados erleben einen einzigartigen Hype. Der Absatz in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren in etwa verdoppelt. Aber es gibt Schattenseiten bei der Produktion dieser Früchte: Über 300 Liter Wasser pro Avocado (!) sind während des Anbaus fällig, viel mehr als bei jedem anderen Gemüse – und das oft in Ländern mit Wasserknappheit. Oft werden im Hauptanbauland Mexiko Wälder abgeholzt, um Platz für die riesigen Monokultur-Plantagen der Avocado-Bäume zu schaffen. Bis die Früchte bei uns im Supermarkt landen, haben sie Tausende Kilometer hinter sich: Der Transport der Früchte in Kühlcontainern auf Schiffen aus Mexiko, Peru oder Chile verschlechtert die Ökobilanz zusätzlich. Deshalb können wir den Kauf von Avocados nicht uneingeschränkt empfehlen, sie sollten nicht zu häufig auf dem Speiseplan stehen.