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Magazin: Die Armbrust – Schrecken und Schönheit


Clausewitz - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 02.12.2019

Ausstellungstipp

Artikelbild für den Artikel "Magazin: Die Armbrust – Schrecken und Schönheit" aus der Ausgabe 1/2020 von Clausewitz. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Clausewitz, Ausgabe 1/2020

Die neue Sonderausstellung präsentiert höchst seltene Exponate


Wilhelm Tell darf in der Ausstellung „Die Armbrust – Schrecken und Schönheit“ nicht fehlen


Armbrust aus dem Jagdpark Kaiser Maximilians I., um 1510


Bis zum 8. März 2020 zeigt das Deutsche Historische Museum in Berlin (DHM) eine faszinierende Sonderausstellung: Trotz aller Nachkriegsverluste besitzt das DHM eine der bedeutendsten Armbrustsammlungen der Welt. Die eindrucksvollen und wertvollen Stücke, zu denen unter anderem die sogenannte Maximiliansarmbrust aus dem persönlichen Besitz Kaiser Maximilians I. (1459–1519) zählt, ...

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... stammen aus dem 15. bis 20. Jahrhundert. Mit dieser ersten Sammlungspräsentation stellt das DHM die Entwicklung der Waffe und ihre gesellschaftlichen Funktionen vor.

Im Mittelalter fand die Armbrust Verwendung als Kriegs-, später noch als Jagdwaffe. Die größte Rolle aber spielte sie als Schützenwaffe in Städten und an Fürstenhöfen. Armbrustmacher lieferten qualitätsvolle Arbeiten, in technischer wie in dekorativer Hinsicht. Zudem erläutert die Ausstellung, welche gesellschaftliche Rolle Schützenvereinigungen besonders in den Städten des Heiligen Römischen Reiches übernahmen.

Kontakt:

Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2, 10117 Berlin
E-Mail: info@dhm.de
www.dhm.de

ZEITSCHICHTEN

Die Fotocollage des russischen Fotografen Sergey Larenkov stellt eindrucksvoll visualisiert einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart her; www.sergey-larenkov.livejournal.com


Damals: Bei den nächtlichen alliierten Luftangriffen auf Dresden Mitte Februar 1945 wird die historische Kulturstadt schwer beschädigt. Wie viele Zivilisten bei den britischen und amerikanischen Bombardierungen ums Leben kommen, ist bis heute stark umstritten.
Heute: Die wirtschaftlich wichtige Landeshauptstadt Sachsens ist wieder aufgebaut und die zahlreichen bedeutenden Bauwerke und Museen erstrahlen im alten / neuen Glanz. Mit etwas mehr als 550.000 Einwohnern ist Dresden die zweitgrößte Stadt (nach Leipzig) des Freistaates.

Die Zahl des Monats 100

Jahre sind seit der Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 16. Dezember 1919 vergangen. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Kassel und Repräsentanz in Berlin erfasst, erhält und betreut im Auftrag der Bundesregierung vor allem die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland.

Das historische Zitat

„Das Hauptfeld für jedes Offizierskorps (…) ist die Pflege (…) der Kameradschaft im großen Stile! Der Kameradschaft, die auf der alten preußischen Tradition fußt: allzeit treu zum König, zum Heere, zum Vaterland stehen.“

Wilhelm II. (1859–1941), letzter deutscher Kaiser

Briefe an die Redaktion

Zu „Startschuss zum Inferno“ in Clausewitz 5/2019:

Ihnen ist mit den Artikeln zum Titelthema „Sturm auf die Westerplatte“ ein runder Themenblock gelungen. Dazu möchte ich ein paar Anmerkungen beitragen:

Quellen zeigen, dass auf der Westerplatte keine Minen und keine Baumschützen eingesetzt wurden. Beides wäre taktisch sinnlos. Gegen solch eine Verhaltensweise sprechen auch die niedrigen Verluste der Polen.

Man kann sich fragen, ob es angesichts der Wand- und Deckenstärken von maximal 60 Zentimetern adäquat ist, von „Bunkeranlagen“ auf der Westerplatte zu sprechen. Einzig beim „alten Fort“, einer ehemals deutschen Stellung, erbaut 1911 und bis zum heutigen Tage erhalten, handelt es sich um einen tatsächlichen Bunker.

Die Westerplatte liefert ein in der Kriegsgeschichte einmaliges Duell zwischen schwerer Schiffsartillerie (4 x 280 Millimeter, 10 x 150 Millimeter und 4 x 88 Millimeter) und einem einzelnen leichten Feldgeschütz (76,2 Millimeter) auf denkbar kürzeste Entfernung. Das Gewicht der Granaten zum Vergleich: 330 Kilogramm gegenüber sieben Kilogramm. Angesichts des leichten Kalibers des Feldgeschützes ist der Terminus „schweres Geschütz“ nicht treffend.

Viktor Karpinski, Braunschweig

Schreiben Sie an:
redaktion@clausewitz-magazin.de oderClausewitz , Postfach 40 02 09, 80702 München

Zu „Alter Junge – Das britische Ordonnanzgewehr Lee-Enfield No. 4 Mark“ in Clausewitz 6/2019:

Ich lese regelmäßig die ZeitschriftClausewitz . Besonders gut gefällt mir die Auswahl der Themen. Zum Heft 6/2019 hätte ich etwas anzumerken. Auf Seite 46 im Artikel „Militärtechnik im Detail – Das britische Ordonnanzgewehr Lee-Enfield No. 4 Mark I” beschreiben Sie unten eine Detailansicht eines Mauser 98k. Dies ist jedoch kein Mauser 98k, sondern ein Walther Selbstladegewehr Modell G 43 beziehungsweise K 43. Es hatte im Gegensatz zum 98k ein Trapezmagazin mit zehn Schuss. Viele Grüße

Thomas Kastner, Wernberg-Köblitz

Anm. d. Red.: Der Leser hat recht – bei der Abbildung handelt es sich tatsächlich um ein Gewehr 43 (in Scharfschützenausführung), und nicht um einen Mauser 98k. Bei dem Gewehr auf Seite 46 oben handelt es sich außerdem um ein tschechisches VZ24 mit Zielfernrohr. Wir danken allen Lesern, die uns darauf hingewiesen und mit wertvollen Zusatzinformationen versorgt haben (der mittlere Soldat auf der Zeichnung Seite 43 zum Beispiel trägt ein aus dem Enfield No. 4 abgeleitetes No. 5 Kurzgewehr „Jungle Carbine“) – besonders auch Dr. Peter Birner (Wien), Ralf Bamberger (Idar-Oberstein), Franz-Josef Koch (Gießen), Luis Krüger (Frankenberg/Sachsen) und Peter Siegel (Leipzig).

Leserbriefe spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe aus Gründen der Darstellung eines möglichst umfassenden Meinungsspektrums sinnwahrend zu kürzen.


Foto: © Deutsches Historisches Museum, David von Becker (2)

Foto: © Deutsches Historisches Museum

www.sergey-larenkov.livejournal.com

Foto: picture-alliance©dpa

Abb.: picture-alliance/Glasshouse Images