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MAGAZIN GESUNDHEIT: Natürlich gesund


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 4/2018 vom 21.06.2018
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Bildquelle: natürlich gesund und munter, Ausgabe 4/2018

Doktor Wald

Den ersten Kur- und Heilwald gibt es in Heringsdorf auf der Insel Usedom.
Seine Besonderheit: Durch den Küstenwald mit seiner einzigartigen Kombination von See- und Waldluft zieht sich ein Wegenetz mit speziellen körperlichen oder meditativen Übungsmöglichkeiten, die das ganzheitliche Wohlbefinden fördern. Der Wald ist für jedermann zugänglich, die Heilwaldplätze und -wege sind vor allem auf die Bedürfnisse von Reha-patienten, chronisch Kranken und Senioren ausgerichtet.

www.heringsdorf.kur-undheilwaelder.de

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Sportlich gesund die heiße Jahreszeit genießen

Sport im Sommer? Ja, aber richtig! Mit diesen Tipps von Dr. Peter Baum holen Sie sich Schwung für gesunden Fitness-Spaß unter sommerlicher Sonne. Der Sportmediziner ist ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen.

» Trinken Sie ein Glasnatriumreiches Mineralwasser, bevor Sie losgehen oder -joggen, und machen Sie spätestens nach einer Stunde eine Trinkpause, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

» Fahrradfahren hält fit und schont dabei die Gelenke. Sinnvoll sindDehnübungen vor jeder Fahrradtour: Beugen Sie sich zunächst langsam vor- und zurück. Dann beide Handgelenke umfassen, auf Brusthöhe heben und zehn-mal weit von rechts nach links bewegen. Das entkrampft die Rückenmuskulatur und macht sie geschmeidig.

» Lassen Sie Ihr sommerlichesTrainingsprogramm langsam angehen. Intensive Aufwärmphasen und Gymnastikübungen reduzieren das Risiko von Zerrungen oder Verletzungen.

» Schwimmen ist eine tolle Alternative in der Hitze. Es trainiert Herz und Kreislauf und stärkt die Muskulatur, ohne die Gelenke zu belasten.

» Sehr effektiv ist auch dieAqua-Gymnastik: Mit dem Fitnesstraining im Wasser verbessern Sie die Durchblutung Ihres Gewebes, fachen die Fettverbrennung regelrecht an und entlasten Ihre Wirbelsäule.

Zimt gegen Zucker

Regelmäßig verzehrt, reguliert Zimt den Blutzuckerspiegel. Das beliebte Gewürz senkt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, und kann auch eine bestehende Zuckerkrankheit positiv beeinflussen. Wichtig: Achten Sie darauf, nur hochwertige Cassia-Zimtrinde zu verwenden, und würzen Sie täglich Ihre Speisen mit einem halben bis ganzen Teelöffel der aromatischen Baumrinde. Kapseln mit Zimtextrakt aus der Apotheke sind eine einfach anzuwendende Alternative.

Krank im Urlaub – warum passiert das so oft?

Vom Arbeitsalltag so schnell wie möglich an den Ferienort – und kaum ist man dort angekommen, kratzt es im Hals und die Nase beginnt zu laufen: Viele Erholungssuchende werden im Sommerurlaub krank. Der Grund: nicht nur der Ruhesuchende, auch sein Immunsystem schaltet nun vom Stress-in den Urlaubsmodus und nutzt die Zeit, um sich zu erholen. Allerdings lässt dadurch die körperliche Abwehr nach, die Anfälligkeit für Infekte steigt. Die beste Möglichkeit, sich davor zu schützen, ist, das Immunsystem schon vor dem Urlaub zu stärken: etwa durch regelmäßige Sporteinheiten, eine ausgewogene Ernährung und gezielte Entspannungspausen oder auch durch die vorbeugende Einnahme immunstärkender Präparate aus der Apotheke.


» Mein Geheimtipp bei Sonnenbrand: eine Kompresse mit starkem, abgekühltem Salbeitee auflegen. «
LESERTIPP VON UTE SCHROEDER, STUTTGART


Leserbriefe:

Herzlichen Dank für Ihre Leserpost! Sie helfen uns damit, unsere Arbeit zu verbessern und eventuelle Fehler zu korrigieren. Lob und Kritik sind stets willkommen. Und natürlich interessiert uns auch Ihre Meinung: kontakt@jfink-verlag.de

Pflanzen für bessere Büroluft?

Bei der Renovierung meines Büros wurde ein neuer Teppichboden ganzflächig verklebt. Gibt es Pflanzen, die die davon ausgehenden Ausdünstungen auf natürlichem Wege neutralisieren können?

PETRA URBAN-KLIX, PER E-MAIL

ANTWORT
Es gibt in der Tat einige Pflanzen, die Schadstoffe aus Teppichböden und Baumaterialien, aber auch aus Druckern, Kopierern und Reinigungsmitteln aufnehmen und abbauen können. So binden Birkenfeige (Ficus benjamini), Drachenbaum, Grünlilie, Efeu, Schwertfarn und Bergpalme Formaldehyd und aromatische Kohlenwasserstoffe und machen damit viele Ausdünstungen in der Luft Ihres frisch renovierten Büros unschädlich. Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe 6/2015 von natürlich gesund und munter, in der wir von neuen Erkenntnissen über die gesunde Wirkung von Zimmerpflanzen berichtet haben.

Waldmeister als Einschlafhilfe?

In Ihrem Magazin 3/2018 übertiteln Sie eine Meldung mit der Überschrift „Schlaflos? Waldmeister hilft“. Im Text selbst steht aber nichts zu dieser Wirkung.

VOLKER FOLKMANN, TELEFONISCH

ANTWORT
Leider ist die entsprechende Passage Kürzungen zum Opfer gefallen – und keiner hat‘s gemerkt und die Überschrift angepasst. Hier kommt die fehlende Information: Da Waldmeister beruhigend und entkrampfend wirkt, kann er auch gegen Schlaflosigkeit und Unruhe verwendet werden. Hierzu eignet sich ein Waldmeister-Kaltauszug. So geht‘s: zwei Teelöffel Blüten mit 200 ml kaltem Wasser ansetzen, acht Stunden ziehen lassen, abseihen und abends vor dem Schlafen trinken. Früher wurden frisch entbundenen Müttern und Kindern wegen der beruhigenden und schlaffördernden Wirkung auch Duftkissen mit getrocknetem Waldmeisterkraut ins Bett gelegt.

IHR REDAKTIONSTEAM

Erste Hilfe bei Zahnschmerzen

Was tun, wenn am Wochenende oder während einer Reise ein Zahn zu schmerzen beginnt und ein Zahnarzt nicht zu erreichen ist? Gewürznelken zerkauen! Das ätherische Öl aus den Knospen des Gewürznelkenbaums (Syzygium aromaticum ) wirkt wie ein örtliches Betäubungsmittel

Osteopathie senkt Krankheitskosten

Wer Osteopathiebehandlungen in Anspruch nimmt, muss seltener zum Arzt und benötigt weniger Arzneimittel – das haben interne Auswertungen der Krankenkasse BKK advita über den Zeitraum von 2012 bis 2015 ergeben. Die Osteopathie betrachtet den Körper als eine zusammenhängende Funktionseinheit, in der alle Gewebe untrennbar miteinander verbunden sind. Sie werden über das Blut und den Lymphkreislauf mit Nährund Botenstoffen versorgt. Ist diese Zirkulation durch Blockaden oder Überspannungen gestört, entstehen Beschwerden. Osteopathen spüren mit sanften Tastbewegungen die Störungen auf, lösen sie mit behutsamen Handgriffen und normalisieren die Versorgung der betroffenen Regionen. Das hilft nicht nur bei Erkrankungen des Bewegungsapparats. Auch Krankheiten der Verdauungsorgane werden immer häufiger osteopathisch behandelt.

Mangos helfen dem Darm

Die Schleimhaut im Dickdarm von Menschen mit Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Collitis Ulcerosa produziert große Mengen an entzündungsfördernden Zytokinen. Essen die Patienten das Fruchtfleisch reifer Mangofrüchte, kann das nachweislich einen Rückgang der Entzündungen bewirken. Die lästigen Symptome der Erkrankungen lassen nach.

Andorn ist die Arzneipflanze 2018

IN DEN USA ist der Lippenblütler als Heilpflanze so bekannt und beliebt wie hierzulande die Kamille. Bei uns hingegen ist er in Vergessenheit geraten. Das wollen Forscher der Universität Würzburg jetzt ändern: Sie haben den Gemeinen Andorn(Marrubium vulgare) zur Arzneipflanze 2018 gewählt. „Mit ausschlaggebend dafür war die historische Bedeutung der Pflanze“, so der Medizinhistoriker Dr. Johannes Mayer. Die Wirkung des Andorns verbürgen viele alte Dokumente. Aber es fehlen neuere Studien, die laut Mayer das „ganze Potenzial der Pflanze ausloten“. Was man bisher weiß:Andorn enthält einen besonderen Bitterstoff, der schleimlösend auf die Atemwege wirkt. So können Patienten mit akuter wie chronischer Bronchitis oder Asthma besser abhusten. Auch festsitzender erkältungsbedingter Husten löst sich. Zudem regen die Bitterstoffe der Pflanze den Fluss von Speichel, Magensaft und Galle an. Dadurch hilft Andorn bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen, lindert Gallenbeschwerden, hilft der Fettverdauung und senkt damit den Blutfettspiegel. Zu guter Letzt ist Andorn eine berühmte Durchfallarznei: Seine Gerbstoffe dichten Gewebe ab, Krämpfe und Schmerzen lassen nach. Andorntee und Andornkrautpresssaft sowie Bronchialtropfen aus Andorn gibt es in der Apotheke.

Diese Wirkungen verdankt die Heilpflanze ihrem Kraut, das optisch der Brennnessel ähnelt. Andorn, der aus seiner südeuropäischen Heimat als Heilpflanze nach Mitteleuropa kam, wächst heute wild an Hecken und Zäunen, auf trockenen Wiesen und Schuttplätzen – meist unerkannt und inkognito. Noch jedenfalls.

Gut Schlafen trotz Sommerhitze

Bei Temperaturen über 30 °C fällt es vielen Menschen schwer, in den Schlaf zu finden. Hier einige hilfreiche Tipps für erholsamen Schlaf im Hochsommer:

» Richtig duschen: Wer vor dem Schlafengehen lauwarm duscht und sich danach nicht ganz abtrocknet, profitiert von der Verdunstungskälte des Wassers. Wichtig: Eiskalte Wassergüsse bringen nichts. Sie regen den Kreislauf an, dadurch produziert der Körper noch mehr Wärme.

» Richtig lüften: Lüften Sie am besten abends kurz vor dem Schlafengehen oder in den frühen Morgenstunden. Achten Sie darauf, nachts nicht in Zugluft zu liegen: Im ständigen Wind – auch von einem Ventilator – steigt die Gefahr, sich eine Erkältung zuzuziehen, einen steifen Nacken zu bekommen oder rheumatische Beschwerden zu entwickeln.

» Richtig trinken: Ein Kräutertee mit Melisse, Baldrian, Hopfen oder Lavendel hilft beim Einschlafen. Zimmerwarmes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft löscht den Durst, wenn Sie nachts aufwachen.

» Richtig zudecken: Leichte, atmungsaktive Sommerdecken aus Wildseide, Schurwolle oder Baumwolle besitzen ausgezeichnete klima- und temperaturausgleichende Eigenschaften. Schlafen Sie auch in sehr heißen Nächten nicht nackt oder decken Sie sich zumindest mit einem Leintuch zu. Selbst bei hohen Außentemperaturen kann der Körper auskühlen.

Termine:

7. Juli: Großer Gesundheitstag zur Naturheilkunde

Im Mittelpunkt stehen Selbsthilfemöglichkeiten bei häufigen Beschwerden: Wie kann ich Augenerkrankungen vorbeugen? Lassen sich chronische Schmerzen dauerhaft lindern? Was hilft bei Magen-Darm-Problemen? Diese und weitere Fragen werden von Gesundheitsexperten beantwortet, mit denen die Besucher auch persönlich ins Gespräch kommen können.

Dorint Parkhotel, Bad Neuenahr, 11.30–19.30 Uhr, 30 Euro (inkl. Büffet) Karten unter info@naturundmedizin.de, Tel. 0201/56305-75 oder an der Tageskasse

28. Juli: Wilde Leckereien: Von der Wiese auf den Tisch

Bei einem Seminar mit Kräuterwanderung lernen Sie verschiedene Wildgemüse und Kräuter kennen, bestimmen und erfahren Wissenswertes über ihre Heilwirkung. Sie bereiten aus den gesammelten Pflanzen ein leckeres Wildkräuterbuffet zu und lernen wie Heilkräuter haltbar gemacht werden können. Die Zubereitung von Ur-Tinktur, Tinktur, Salben und Heilölen wird besprochen und einiges davon auch gleich in die Tat umgesetzt.

Hollerhöfe in Waldeck bei Kemnath, 125 Euro. Voranmeldung erbeten. Weitere Infos: www.hollerhoefe.de

12.–17. August: Qigong, chinesischeAugust Diätetik und Tuina

In einem einwöchigen Kurs bekommen Sie in erholsamer ländlicher Atmosphäre Einblick in wichtige Bereiche der Lebenspflege nach den Prinzipien der chinesischen Medizin. Sie üben täglich intensiv Qigong, erlernen die Selbstmassage und Anwendung von Tuina-Massagetechniken, kochen zwei Nachmittage mit diätischen Rezepten nach den Prinzipien der TCM und erfahren theoretische Hintergründe.

Amerang im Chiemgau, 670 Euro für SMS-Mitglieder, 790 Euro für Nichtmitglieder. Anmeldung: www.tcm.edu

Propolis gegen Lippenbläschen

Die Sonne brennt heiß, der Herpes blüht – gerade im Sommer bricht Lippenherpes häufig aus. Das liegt daran, dass intensive UV-Strahlung das Immunsystem schwächt. Es kann die im Körper schlummernden Herpesviren nicht ausreichend in Schach halten, diese werden aktiviert, wandern entlang der Gesichtsnerven in Richtung Haut und breiten sich im Mundbereich aus. Handeln Sie rasch und betupfen Sie die virenbefallene Stelle mit etwas Propolisextrakt, sobald Sie ein verräterisches Kribbeln und Ziehen verspüren. Fünfmal täglich im Abstand von drei bis fünf Stunden aufgetragen, beschleunigt es nachweislich die Abheilung der juckenden Bläschen. Übrigens: Propolis produzieren Bienen als Kittharz, um ihren Bienenstock vor Pilzen, Bakterien und Viren zu schützen.

Fahrradfahren als Therapie bei Parkinson

Gehen fällt Menschen mit Parkinson schwer, manche trippeln sogar auf der Stelle und kommen keinen Meter mehr vorwärts. Für Patienten, die unter diesem „Einfrieren des Gangs“ leiden, ist Fahrradfahren hingegen möglich. Es bringt die Neuronen der betroffenen Gehirnregionen wieder in den richtigen Takt. Bei künftigen Therapien der Erkrankung wird deshalb sicherlich auch das Trainieren auf dem Fahrrad eine zentrale Rolle spielen.

Migräne wegessen

Wer oft indisches Fischcurry isst, hat seltener Migräne. Diese Empfehlung basiert auf den Erkenntnissen iranischer Wissenschaftler aus Teheran, die untersucht haben, obOmega-3-Fettsäuren aus Meeresfischen undCurcumin aus der Kurkumawurzel die Häufigkeit von Migräneattacken reduzieren. Sie fanden heraus: Werden beide Substanzen gemeinsam verzehrt, hemmen sie die Produktion des Signalstoffs TNF (Tumornekrosefaktor), der an der Entstehung der Kopfschmerzen beteiligt ist, am besten. Seefisch, mit Curry gewürzt und zubereitet mit gutem Fett, um das Curcumin zu lösen, ist somit ein ideales Gericht für Kopfschmerzkandidaten.

Hausmittel gegen blaue Flecken

Ein bläulicher Fleck unter der Haut entsteht, wenn nach Druck oder Schlag ein Äderchen platzt und Blut ins Gewebe sickert. Hausmittel unterstützen die Heilung der harmlosen Hämatome:

» Zwiebel: Kleinere blaue Flecken mehrmals täglich mit einer halben Zwiebel abreiben.

» Essigwasser-Umschläge: Ein Tuch mit kaltem Essigwasser (drei Esslöffel Essig auf ein Glas Wasser) tränken und auf großflächige Hämatome auflegen.

» Kräutersud: Eine Auflage mit einem körperwarmen Aufguss aus Beinwell, Arnika, Johanniskraut, Ringelblume und Königskerze hilft dem Organismus, das ins Gewebe geflossene Blut abzutransportieren. Dafür von jeder Pflanze 10 Gramm in einen halben Liter Wasser geben, zehn Minuten lang köcheln lassen, Tuch mit dem abgekühlten Sud tränken und für eine halbe Stunde auf den blauen Fleck legen.


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