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Mariachi, Margarita & Meer


TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 80/2021 vom 13.07.2021

BAJA CALIFORNIA

Artikelbild für den Artikel "Mariachi, Margarita & Meer" aus der Ausgabe 80/2021 von TAUCHEN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TAUCHEN, Ausgabe 80/2021

Sanfte Annäherung: Spätestens bei der hautnahen Begegnung mit Seelöwen und Makos ist die lange Anreise zur Halbinsel Baja California vergessen. Über Wasser sieht es in dem mexikanischen Bundesstaat ziemlich rau aus.

Als der Taxifahrer die Tür des Shuttle-Vans vor dem Hotel Tesoro los Cabos in Cabo San Lucas öffnet, schlägt mir die heiße Luft direkt ins Gesicht. Und was soll ich sagen? Es fühlt sich verdammt gut an! Für die Mehrheit der Amerikaner ist mein nach einer kleinen Himmelssafari endlich erreichtes Reiseziel, die mexikanische Halbinsel Baja California, eine Kurzdistanz-Destination. In etwa so wie für uns Europäer das Rote Meer. Vier Stunden Direktflug von den großen US-Drehkreuzen – und schon ist man umgeben von felsiger Wüste und subtropischem Meer.

Achtung Zoll!

Für uns Europäer sieht das schon etwas anders aus: Erster Unterschied: die relativ lange Anreise, die eine Verbindung über eines dieser US-Drehkreuze oder Mexiko City erfordert. Da zum Zeitpunkt dieser Reisereportage-Erstellung der Transit durch die USA für Europäer noch keine Option war, ist ein Langstreckenflug nach Mexiko- ...

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... Stadt, kombiniert mit einem kurzen Inlandsflug, eine vernünftige Alternative. Der Vorteil des längeren Zwischenstopps in Mexiko City ist, dass er dem Reisenden nicht nur Ruhe nach dem elfstündigen Langstreckenflug aus Europa verschafft. Man schaltet hier auch die heimtückischen, unehrlichen Zollbeamten am Flughafen von San José del Cabo an der Baja California-Südspitze aus, die den Ruf haben, die Unterwasser-Gehäuse der ankommenden internationalen Passagiere illegal zu besteuern. Daher ist es für Unterwasser-Fotografen besser, die Zollabfertigung bei ihrer Ankunft in Mexiko-Stadt oder in La Paz durchzuführen.

Wenn man dann halbwegs erholt von den Anreisestrapazen bei Sonnenaufgang aufwacht und auf den quirligen Yachthafen in Cabo San Lucas schaut, wird noch ein weiterer Unterschied deutlich. Anders als am Roten Meer wird hier nicht zweimal täglich »Allaaaaah Akbar!« durch die Stadt gerufen. Zudem sind die Yachten hier um einiges teurer, und das gesamte kulturelle Flair eher mit dem in Europa vergleichbar. Und die Unterschiede aus Tauchersicht? Die sehen wir gleich …

Von Gras bis Glasfaserboot

Um 13 Uhr wird der Pier in Cabo San Lucas sowohl im Wasser als auch an Land zum Hotspot. Party-Katamarane fahren zu ihren nachmittäglichen »Sauf-Kreuzfahrten« raus, und luxuriöse Fischerboote kommen mit ihrem »Catch of the Day« zurück. Ein Mann, der auf der Suche nach dem Baja Shark Experience-Boot eine Unterwasser- Kamera mit sich führt, wird von einheimischen Drogendealern angesprochen, die Gras und Koks verkaufen. Es dauert eine Weile, bis der Unterwasser-Kamera-Mann das richtige Glasfaserboot ausfindig gemacht hat. Doch sobald sich das Boot in Bewegung setzt, läuft alles in die richtige Richtung. Anders als bei einer ähnlichen Fahrt vor der Kap-Halbinsel Simon‘s Town in Südafrika, bei der das Boot zwei Stunden lang mit den Wellen kämpfte, bevor es den »Tatort« erreichte, dauert die Fahrt hier nach Süden vor Cabo San Lucas nur etwa 20 Minuten. Die Küste ist immer noch deutlich zu sehen, als Evans das Chum, gemahlenen Fischköder, ins Blau des Pazifiks fallen lässt, um Haie anzulocken. Laut Shark Calendar soll der April hier eine gute Zeit sein, um mit Blauhaien und Makohaien zu schwimmen.

Exquisites Hai-Schnnorcheln

Evans, der Besitzer der Baja Shark Experience, erklärt, dass jeder Ausflug anders ist. Die Haie sind pelagische Wanderer, die mit den großen Meeresströmungen die Küsten auf und ab schwimmen. Blauhaie sind dafür bekannt, dass sie im Laufe ihres Lebens mehrere Ausflüge durch den Ozean machen. Das bedeutet: Wir können Minuten oder Stunden auf die Haie warten. Oder vielleicht auch gar keine Haisichtung erleben. Ich erinnere mich an jenen südafrikanischen Ausflug zu den Haien und suche mir lieber gleich mal einen bequemen Platz. Und schließe die Augen, da ich nicht damit rechne, dass hier in nächster Zeit Haie aufkreuzen. Doch falsch gedacht. Denn schon schreit Evans: »Shark!«

Wir springen schnell ins Wasser. Drei Zwei-Meter-Blauhaie kreuzen unter dem Boot. Das Wasser ist unglaublich blau und klar. Die Sonnenstrahlen durchschneiden die Wasseroberfläche und bringen die Rücken der Haie zum Glitzern, was die magische blaue Färbung ihrer Körper insgesamt zum Funkeln bringt. Beim Schwimmen wellen sich ihre schlanken, torpedoartigen Körper wie Schlangen. Diese Haie hier sind neugierig und sehr kontaktfreudig. Für sie sind Sehen, Tasten und Riechen gleichermaßen wichtige Sinne, wenn es darum geht, etwas zu entdecken. Daher rempeln sie bei ihren Erkundungen auch oft die Schnorchler und deren Unterwasser-Kameragehäuse an.

Sobald sich ein massiver Kurzflossen- Mako dazugesellt, wird das Spektakel noch wilder. Der Makohai ist eine unterseeische »Hightech-Maschine«, der eine Spitzengeschwindigkeit von über 90 Stundenkilometern erreicht. Bei hohen Geschwindigkeiten durchbricht der spitze Mako-Kopf stromlinienförmig das Wasser, während seine kurzen Brustflossen näher an den Körper gezogen werden, um den Luftwiderstand zu minimieren. Die größere Schwanzflosse sorgt für kräftigen Vortrieb, und große Kiemen, ähnlich den Kühlschlitzen an Sportwagen, ermöglichen den Zufluss großer Sauerstoffmengen zur Versorgung der warmen Muskeln. Trotz seines aggressiven Aussehens und imposanter Größe ist das Weibchen vor uns eine recht entspannte Kreatur, die sanft zwischen den anderen Haien und den Schnorchlern hin und her kreuzt. Nach fast vierstündiger Interaktion mit den Tieren geht es im Boot zurück zur Marina. Zeit für ein paar Margaritas und frische Shrimp-Tacos!

Mexican Vibes und Cabo Pulmo

Der zweite Halt auf unserem Baja California Sur-Roadtrip ist Cabo Pulmo. Das Fischerdorf liegt an der südöstlichen Spitze der Baja-Halbinsel und ist etwa zwei Autostunden von Cabo San Lucas entfernt. Als die Asphaltstraße in Schotter und Sand übergeht, färbt sich der Himmel orange. Die Sonnenstrahlen gleiten tief über die Gipfel der trockenen Felshügel und verleihen der flachen Landschaft davor einen 3D-Effekt. Die Straße scheint zu brennen, denn hinter den Reifen unseres Miet-Jeeps steigen Staubwolken in die Luft. Mariachi- Musik ertönt aus dem Radio. Weitere Margaritas, Tacos und jede Menge leckere Guacamole stehen uns noch bevor. Doch noch mexikanischer als die Szenerie hier kann sich das Leben nicht anfühlen.

Was die Margaritas angeht, ist die darauffolgende Nacht mit Arthuro, dem Besitzer von Cabo Pulmo Travel, dann auch wahrhaft mexikanisch. Deshalb ist der Morgen danach »ein wenig schmerzhaft«. Da sich aber im Küstenort Cabo Pulmo alle Einrichtungen auf einem relativ kleinen Areal befinden, kann man sich etwas mehr Ruhe gönnen. Auch die Tauchplätze befinden sich in kurzer Bootsfahrdistanz. Unser Treffpunkt um 8:30 Uhr lässt genug Zeit für zwei Tauchgänge am Vormittag, bevor es um 13 Uhr zum Mittagessen zurückgeht.

Hoppla, da fliegt was!

Das mit fünf Tauchern und zehn Flaschen beladene Boot steuert den Tauchplatz El Bajo an. Bevor wir auf den Grund abtauchen, gibt es etwas Spektakuläres an der Wasseroberfläche zu bewundern. Im April und Mai, wenn die letzten Buckelwale die Sea of Cortez verlassen, beginnen riesige Mobularochen-Schulen ihre Sommerwanderung entlang der Küsten der Baja California zum offenen Pazifik. Sie versammeln sich in großer Zahl an der Wasseroberfläche, wobei einzelne Tiere ab und zu aus unbekannten Gründen in die Luft springen. Man mutmaßt, die Männchen tun das, um die Weibchen mit ihren Fähigkeiten und ihrer Akrobatik zu beeindrucken. Der Anblick dieser »fliegenden« Mobularochen ist allein schon die lange Reise nach Baja California wert. Doch in Kombination mit dem Weltklasse-Rifftauchen vor Cabo Pulmo ist es unvergleichlich. Allerdings ist im April und Mai das Wasser mit 19 Grad Celsius am kältesten, und die Sichtweite sinkt oft auf ein Minimum.

Sea of Cortez

Mexiko-Genuss für zuhause

Der Sea of Cortez-Cocktail ist eine Abwandlung der berühmten Margarita.

ZUTATEN: 4,5 cl Blanco Tequila 2 cl Crème de Cassis 1,5 BL Cointreau 3 cl Limettensaft

ZUBEREITUNG: Alle Zutaten in einen Shaker geben, mit Eis shaken und in das vorgekühlte Cocktailglas abseihen. Mit Limettenscheibe dekorieren.

Doch heute steht die Sonne hoch am Himmel, erwärmt schnell die obere Wasserschicht und verbessert die Sicht. Die Szenerie unter Wasser raubt uns den Atem. Kleine Rochen schwimmen anmutig direkt an der Wasseroberfläche in enger Formation. Hunderte Tiere! Oder sind‘s gar Tausende? Weder der Anfang noch das Ende der Mobula-Schule hier ist sichtbar. Auch der gesamte Hintergrund besteht aus gleich mehreren Rochenkörper-Schichten und permanenten rhythmischen Bewegungen. Da die Rochen gerade mit ihren Paarungsritualen beschäftigt sind, erlauben sie uns Menschen, ihnen deutlich näher zu kommen als sonst üblich.

Schwärme ohne Ende

Der riesige Großaugenmakrelen-Schwarm, der sich von der Wasseroberfläche bis in die Tiefe erstreckt, ist ebenfalls atemberaubend. Er verschluckt die Taucher komplett! Kein Platz mehr für Licht zwischen ihren Körpern. Cabo Pulmo war früher ein Fischerdorf. Die umliegenden Riffe wurden dann in einen Nationalpark umgewandelt, in dem ein striktes Fischereiverbot gilt. Das hat der Fauna offensichtlich sehr gut getan. Die Makrelen sind aber nicht die einzige Art, die von den lokalen Fischereiverboten profitiert. Das flache Riff von El Bajo ist generell zur Heimat für eine unglaubliche Menge und Vielfalt an Fischen geworden. Als wir in der sanften Strömung treiben, weisen uns große Golf-Zackenbarsche den Weg. Eine Wolke aus gelben Schnappern bedeckt das Riff und lässt es verschwinden. Leoparden-Zackenbarsche, normalerweise Einzelgänger, bilden Schulen von mindestens 20 Tieren. In jeder Ecke dieses Riffs wimmelt es nur so von Leben.

Die lachenden Gesichter von Los Islotes

Unser letzter Roadtrip-Ausflug führt in die Bucht von La Paz. Die Bootsfahrt von der Küstenstadt im Norden des Baja California-Südens bis hin zur Nordspitze der Isla Partida mit ihrer Seelöwen-Kolonie dauert gut eine Stunde. In dieser Zeit kann man die imposante Felsküstenlinie entlang der Sea of Cortez bewundern. Die Hügel auf dem Festland wurden durch tektonische Kräfte beim Anstieg des Ostpazifiks geschaffen, was zu einer grauen Küstenlinie mit weißen Sandstränden führte. Im Ge- gensatz dazu sind die Inseln Espiritu Santo und Isla Partida das Ergebnis einer viel jüngeren Vulkanaktivität. Wind- und Meeres-Errosion haben dort zu scharfkantigen roten Hügeln mit deutlich sichtbaren Schichten verschiedener Erze geführt, die ab und zu von Lagunen unterbrochen werden. Ein spannender Einblick in die geologischen Besonderheiten dieser mexikanischen Region! Einige Plateaus sind mit Kakteen übersät, die an eine riesige Geburtstagstorte mit Kerzen erinnern.

Die Ankunft bei Los Islotes, dem letzten kleinen Eiland der insgesamt 23 Kilometer langen Inselkette, etwa 25 Kilometer vom Hafen von La Paz entfernt, sorgt dann sowohl bei uns Tauchern als auch den dortigen Seelöwen für helle Aufregung. Mit lautem Gebell teilen die Tiere uns mit, dass dieses Land unantastbares Territorium ist, das ausschließlich ihnen und den Möwen gehört. Mit glücklichen Gesichtern beobachten wir die tollpatschigen Tiere, die sich auf den scharfen Felsen am Ufer tummeln. Die Wände sind fast vollständig mit weißem Möwenkot bedeckt, sodass die winzige Insel wie ein großes Stück verbrannter Kohle aussieht, das auf dem Wasser schwimmt. Der Platz hier ist kostbar, denn die besten Plätze werden von den größten dominanten Bullen und deren Harems besetzt. Die gesamte Kolonie zählt mehr als 400 Individuen, darunter mehrere Untergruppen, die jeweils von einem einzelnen Alpha-Männchen dominiert werden. Die Untergruppen haben jeweils ihre eigenen Territorien und eine streng definierte Hierarchie sowohl innerhalb der Gruppe als auch zwischen ihnen. Die Grenzen jedes Territoriums werden ständig von den Seelöwen-Bullen bewacht. Bei respektlosem Verhalten werden die Herausforderer bekämpft. Und das nicht gerade sanft!

Torpedos mit Knopfaugen

Der wahre Spaß beginnt aber nach dem Abtauchen. Faszinierend, wie sich diese plumpen Säugetiere in blitzschnelle Torpedos mit exzellenten Manövrierfähigkeiten und akrobatischen Fähigkeiten verwandeln! Es gibt kein Tier, das so schnell beschleunigen, auf der Stelle anhalten und seine Richtung ändern kann wie der Seelöwe. Da im April das Wasser noch kalt ist, verbringen die Tiere nicht so viel Zeit im Wasser wie in den folgenden Monaten. Doch wir werden trotzdem von mehreren verspielten Tieren entdeckt. Sie schwimmen direkt auf das Gesicht eines Tauchers zu und weichen in letzter Sekunde gerade noch aus, um eine Kollision zu vermeiden. Ein Spiel mit Herausforderungen! Die man annehmen muss, denn dann ist der Spaß mit diesen Kreaturen grandios. Bleibt der Taucher passiv, suchen sich die Seelöwen schnell ein anderes Objekt zum Spielen. Daher machen wir seltsame Gesten, winken mit den Händen, pusten wie wild Bubbles in die Gegend und spielen mit Felsstücken, um ihr Interesse zu wecken. Die dunklen Knopfaugen zu sehen, die einen aus wenigen Zentimetern Entfernung anstarren und darum bitten, doch mal ihren Bart oder Bauch zu kraulen, ist unbeschreiblich niedlich. Stundenlang könnte man mit diesen Tieren im Wasser verbringen. Doch die kühlen 19 Grad machen allzu lange Tauchgänge weniger vergnüglich. Im November aber, bei einem weiteren Trip, ist das Wasser dann klarer und fast zehn Grad wärmer. Dann nutzen die neugeborenen Seelöwen jede Gelegenheit, um neue Freunde zu treffen und stundenlang mit ihnen zu spielen, solange ihre Mägen voll mit Muttermilch sind. Aber das ist eine andere Geschichte. t

REISEINFOS BAJA CALIFORNIA/MEXIKO

BAJA CALIFORNIA (Niederkalifornien) ist ein mexikanischer Bundesstaat auf der gleichnamigen schmalen, etwa 1300 Kilometer langen Halbinsel, die an den US-Bundesstaat Kalifornien angrenzt.

Die Landschaft ist geprägt von Gebirgszügen und Stränden sowohl am Pazifik im Westen wie auch östlich am Golf von Kalifornien, der auch Sea of Cortez genannt wird (ein 160.000 Quadratkilometer großes Nebenmeer des Pazifiks zwischen Mexiko und der Halbinsel Baja California). Der Golf von Kalifornien ist etwa 1100 Kilometer lang und zwischen 90 und 230 Kilometer breit. An der Südspitze der Baja California-Halbinsel befindet sich der im Beitrag vorgestellte Ort Cabo San Lucas. Die Hauptstadt des Bundesstaats, La Paz, mit den vorgelagerten Inseln Isla Partida und Isla Espiritu Santo liegt nördlich, der Cabo Pulmo Nationalpark an der Südostküste der Halbinsel.

AN-/EINREISE: Langstreckenflug von Frankfurt/ Main nach Mexiko City und Weiterflug nach La Paz. Für die Einreise nach Mexiko benötigt man einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist. Bei der Einreise erhält man eine Touristenkarte (FMM, Forma Migratoria Multiple), mit der

man sich bis zu 180 Tage im Land aufhalten darf.

SPRACHE: Amtssprache ist Spanisch. Englisch wird in touristischen Einrichtungen gesprochen.

WÄHRUNG: Mexikanischer Peso. Kreditkarten werden überwiegend akzeptiert.

UNTERKUNFT: zum Beispiel im Tesoro los Cabos Resort in Cabo San Lucas (www.tesoroloscabos. com) direkt am Yachthafen mit Swimmingpool, Restaurants und Bar, in der man unter anderem 101 verschiedene Magarita-Arten verkosten kann.

ANBIETER DER PRÄSENTIERTEN TAUCHTOUREN (TEILWEISE MIT UNTERKUNFTSTIPPS): -Cabo San Lucas Shark Snorkeling https://bajasharkexperience.com -Cabo Pulmo Diving https://www.cabopulmotravel.com/ -La Paz Diving, https://www.cortezclub.com

BUCHBAR ÜBER: Diverse Tauchreiseveranstalter haben entsprechend ähnliche Reise-und Destinationspakete in ihren Angeboten.