Lesezeit ca. 2 Min.
arrow_back

Markt: Marktgeschehen 2018: Zierpflanzen: Gesamtmarkt Deutschland leicht im Plus


Logo von TASPO
TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 21/2019 vom 25.05.2019

2018 waren die Top-Zierpflanzen-Kulturen trotz Einbußen nach wie vor ungeschlagen. 105 Euro gab jeder Verbraucher vergangenes Jahr in Deutschland für Blumen und Zierpflanzen aus, sagt die AMI


Artikelbild für den Artikel "Markt: Marktgeschehen 2018: Zierpflanzen: Gesamtmarkt Deutschland leicht im Plus" aus der Ausgabe 21/2019 von TASPO. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TASPO, Ausgabe 21/2019

2018 war dank Wetter laut AMI ein starkes Jahr für B & B-Pflanzen.


Laut Marktdaten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) ist das Marktvolumen für Zierpflanzen in Deutschland auf gut 8,7 Milliarden Euro zu Einzelhandelspreisen gestiegen. Das besagen Erhebungen, die der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Auftrag gegeben hat. Damit weisen die Zahlen ein Plus von rund ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 3,49€statt 4,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von TASPO. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1050 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 21/2019 von City Gardening auf der Spoga+Gafa 2019. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
City Gardening auf der Spoga+Gafa 2019
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von Marktbericht des Blumengroßmarktes Köln: Werden Gräber bald zu Bienenweiden?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Marktbericht des Blumengroßmarktes Köln: Werden Gräber bald zu Bienenweiden?
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von Armin Rehberg im Interview: Landgard eG tritt aus dem ZVG aus. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Armin Rehberg im Interview: Landgard eG tritt aus dem ZVG aus
Titelbild der Ausgabe 21/2019 von Neue Hürde – oder Meilenstein?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neue Hürde – oder Meilenstein?
Mehr Lesetipps
Blättern im Magazin
Die Zukunft für die Grüne Branche ist vielversprechend
Vorheriger Artikel
Die Zukunft für die Grüne Branche ist vielversprechend
+++ Unternehmen +++ Personen +++ Veranstaltungen +++:
Nächster Artikel
+++ Unternehmen +++ Personen +++ Veranstaltungen +++:
Mehr Lesetipps

... einem Prozent gegenüber dem Vorjahr und Marktniveau wie im Jahr 2016 aus.

Spätsommer: Markt profitierte von Nachpflanzungen
Das Marktvolumen der Beet- und Balkonpflanzen stieg um drei Prozent und übertraf damit sogar das Ergebnis von 2014 und überflügelte fast die vergangenen zehn Jahre. Die Ausgaben 2018 konnten die Marke von 1,8 Milliarden Euro überschreiten.

Der Markt profitierte von hitzebedingt notwendigen Ersatzpflanzungen und dem gestiegenen Preisniveau.

Durchschnittlich gab jeder Verbraucher in Deutschland knapp 22 Euro für Beetund Balkonpflanzen aus.

Die Sommerheide konnte sich 2018 wieder mit minimalen Verbesserungen und zwölf Prozent an den Ausgaben auf dem Gesamtmarkt auf Platz eins halten.

Der große Klassiker, die Geranie, fiel um gut einen Prozentpunkt weiter zurück.

Seit Jahren wächst der Marktanteil von Chrysanthemen. Dieser erreicht einen neuen Höchststand und eroberte Platz drei. Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass spätsommerliche Nachpflanzungen als Ersatz für vertrocknete Frühjahrs- und Sommerpflanzen dienten.

Auf Schnittblumen entfielen von den gesamten Pro-Kopf-Ausgaben rund 35,50 Euro. Das Marktvolumen blieb auch 2018 unter der Grenze von drei Milliarden Euro, bei einem Rückgang der Ausgaben um 1,5 Prozent. Allerdings ist dieses erneute Minus des Marktes nicht als Trend zu werten. Denn vor allem Schnittblumen litten unter der Hitze im Jahr 2018 und der Fokus der Verbraucher lag bei den Rekordtemperaturen auf anderen Produktgruppen.

Die Schnittblumen-Platzhirsche mussten zum Teil herbe Einbußen hinnehmen.

Die „Königin der Blumen“, die Rose, erlitt mit einem Minus von sechs Prozentpunkten am Gesamtmarkt einen Einbruch auf das Niveau von 2013. Mit gut 41 Prozent der Ausgaben standen Rosen aber nach wie vor auf Platz eins. Mit einem Verlust von knapp zwei Prozentpunkten am Gesamtmarkt zählten auch Tulpen zu den Verlierern der Saison 2018. So konnten sie Platz zwei nur noch mit geringem Abstand beibehalten.

Chrysanthemen auf Platz drei legten zu und behielten ihr moderates Wachstum um nahezu einen Prozentpunkt bei.

Besonders grüne Zimmerpflanzen sind im Aufwind
Nach einem Rückgang des Segments Zimmerpflanzen im Jahr 2017 gab es 2018 wieder einen Aufwärtstrend. Mit einem Plus von insgesamt zwei Prozent konnten die 1,5 Milliarden Euro wieder erreicht werden. Das Niveau von 2016 wurde damit nur knapp verfehlt.

Am schwächsten zeigten sich blühende Zimmerpflanzen, grüne Zimmerpflanzen liegen dagegen im Trend – dies zeigt das Wachstum um sieben Prozent, auf ein Volumen von 0,45 Milliarden Euro. Insgesamt stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben auf etwas über 18 Euro. Die Ausgaben für blühende Zimmerpflanzen zeigten sich stabil, die grünen Zimmerpflanzen gingen mit 5,50 Euro ins Plus.

Bei dem größeren Marktsegment der blühenden Zimmerpflanzen festigten die Orchideen ihren im Jahr 2017 begonnen Anstieg an den Gesamtmarktausgaben und führten die Top 10 mit 35 Prozent weiterhin an. Die Weihnachtssterne auf Platz zwei verhielten sich unauffällig im leichten Plus. Topfrosen auf Platz drei verzeichneten ein Plus von weniger als einem halben Prozentpunkt. (zvg)


Grafik: AMI