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Medizin Meine Gesundheit: Mit der Ernährung fängt es an: So beugen Sie dem Schlaganfall vor


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 39/2018 vom 19.09.2018
Artikelbild für den Artikel "Medizin Meine Gesundheit: Mit der Ernährung fängt es an: So beugen Sie dem Schlaganfall vor" aus der Ausgabe 39/2018 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 39/2018

Viel Salat, Gemüse, Vollkornprodukte und Obst halten die Gefäße gesund


Tatsächlich haben wir es zum großen Teil selbst in der Hand: Wer seine Gefäße gesund hält, kann sich vor einem Schlaganfall schützen. Und trotzdem ist er nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen weltweit die zweithäufigste Todesursache – Tendenz weiter steigend. 80 Prozent der Schlaganfälle lassen sich dabei auf Arteriosklerose zurückführen – Adernverkalkung im Volksmund genannt. Die Hauptursache dafür sind erhöhte Blutfettwerte, also zu viel Triglyceride und Cholesterin.

Das passiert im Körper bei einem ...

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... Schlaganfall

Aber wie kommt es zu solch einem Hirninfarkt? „Ein verstopftes Gefäß sorgt dafür, dass das Gehirn nicht richtig durchblutet wird. Grund ist oft eine Gefäßverkalkung oder ein Blutgerinnsel“, erklärt Dr. Alexander Oberhuber, Leitender Oberarzt an der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie der Uniklinik Düsseldorf. „Eine andere Form des Schlaganfalls, die Hirnblutung, tritt ein, wenn ein Blutgefäß im Hirn platzt. Auch hier wird das Organ nicht ausreichend durchblutet und nimmt Schaden.“

Ernährung und Bewegung beugen effektiv vor

Grundsätzlich kann jeder Mensch einen Schlaganfall erleiden. Aber wir alle können selbst unser Risiko mindern. Und das ohne großen Aufwand: dreimal pro Woche eine halbe Stunde Sport, dazu gesunde Ernährung mit Gemüse, Ballaststoffen und Vitaminen, nicht zu fett essen und vor allem – nicht zu viel. Denn Übergewicht erhöht das Risiko drastisch. Auch Aminosäuren und Nährstoffe (z. B. in Telcor Arginin, Apotheke) schützen die Gefäße.

Frauen zeigen andere Symptome als Männer

Beim Schlaganfall gibt’s übrigens – wie beim Herzinfarkt – Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer leiden unter den klassischen Anzeichen wie Lähmungen und Sehstörungen, Frauen dagegen eher unter Übelkeit, Schwindel, Kopf- und Gliederschmerzen. Dazu kommen manchmal Atem- und Schluckbeschwerden und Schmerzen in der Brust – eher unspezifische Symptome. Treten mehrere dieser Anzeichen gleichzeitig auf, sofort die 112 anrufen. Denn je schneller der Patient versorgt wird, desto besser sind seine Chancen.

Kennen Sie die F.A.S.T.-Regel?

F: Face (Gesicht): Die betroffene Person soll lächeln. Wird das Gesicht dabei einseitig verzogen? A: Arms (Arme): Der Patient soll gleichzeitig beide Arme ausstrecken und die Handflächen dabei nach oben drehen. Macht nur ein Arm die Bewegungen mit?

S: Speech (Sprache): Kann derjenige einen einfachen Satz korrekt nachsprechen? Klingt die Sprache verwaschen?

T: Time (Zeit): Jede Minute zählt! Gibt es bei den Punkten Probleme, könnte es ein Schlaganfall sein. Sofort die 112 anrufen!

Das sind die Risikofaktoren

Vier einfache Regeln, die Leben Retten können. Wer sie befolgt, hält seine Adern und Gefäße lange jung und elastisch. Die beste Voraussetzung, bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben und sich die dramatischen Folgen eines Schlaganfalls zu ersparen.

→Rauchen Es erhöht das Schlaganfall-Risiko – bei Frauen sogar um das Dreifache. Durch Nikotin ziehen sich die Gefäße zusammen, das sorgt für eine Erhöhung des Blutdrucks. Diverse Inhaltsstoffe im Tabakrauch können zudem die Innenwände der Gefäße direkt schädigen. Aber: Immerhin ist Rauchen ein Risikofaktor, den man komplett eliminieren kann.

→Übergewicht Zu viele Kilos auf den Rippen allein sind noch kein Risikofaktor. Aber: Übergewicht zieht in vielen Fällen hohen Blutdruck, Diabetes und erhöhte Cholesterinwerte nach sich. Und all das hinwiederum steigert die Schlaganfall-Gefahr. Die gute Nachricht: Jedes Kilo weniger verringert sofort das Risiko.

→Sitzen Immer mehr Studien zeigen, dass Dauersitzen so schädlich ist wie Rauchen. Die Arterien werden steif, die Organe nicht richtig durchblutet. Deshalb: So oft wie möglich aufstehen und eine Runde drehen. Wenn das nicht geht: Auch regelmäßige Fuß- und Beingymnastik unter dem Schreibtisch hält die Adern fit.

→Alkohol Ein paar Gläser Wein oder Bier am Tag sind nicht weiter tragisch, denken viele. Aber das stimmt nicht: Alkohol lässt den Blutdruck steigen. Und das wiederum erhöht auch das Schlaganfall-Risiko.

Noch immer kursiert die Empfehlung, ein Glas Rotwein am Tag sei gesund und verlängere das Leben. Stimmt aber nicht. Alkohol ist ein großer Risikofaktor


Diese Vorsorgeuntersuchungen gibt es: Was bringen IGeL-Leistungen?

Rund um die Bestimmung des Schlaganfallrisikos bieten Ärzte zahlreiche IGeL-Leistungen an. Die Kosten dafür muss man selbst tragen. Ein Grund mehr, kritisch zu fragen: Lohnt sich das? Der Medizinische Dienst der Krankenkassen hat die Untersuchungen unter www.igel-monitor.de bewertet.

PROTE IN C-BESTIMMUNG Gerinnt das Blut zu schnell, können Blutklümpchen eine Lungenembolie oder einen Schlaganfall auslösen. Ob man dazu neigt, Klümpchen zu bilden, lässt sich z. B. über die Protein-C-Aktivität bestimmen. Die Untersuchung macht jedoch nur Sinn, wenn ein konkreter Thromboseverdacht besteht. Kosten: ca. 30 Euro

ULTRASC HAL DER HALSCHLAGA DER „Tendenziell negativ“ beurteilen die Wissenschaftler des IGeL-Monitors diese Leistung. Der Ultraschall erkennt zwar die Verengung der Halsschlagader, aber diese Verengung bedeutet noch lange nicht, dass der Patient vom Schlaganfall bedroht ist. Kosten: 50 bis 90 Euro.

BESTIMMUNG DES HBA1C-WERTES Der Wert zeigt, ob ein Diabetes-Risiko besteht. Beim Check-up 35 (die Vorsorgeuntersuchung alle zwei Jahre ab 35) wird ein Diabetes-Test bezahlt. Die Bestimmung des HbA1c-Wertes ist also überflüssig. Kosten: 30 Euro.

EKG ZUR HERZGESUNDHEIT
Auch diese Untersuchung wird bei einem Gesunden mit „tendenziell negativ“ bewertet. Grund: Ergibt das EKG auffällige Werte, stellen die sich oft als Fehlalarm heraus. Daraus resultierende Folgeuntersuchungen sind häufig eher schädlich und verursachen unnötige Beschwerden. Kosten: 20 bis 75 Euro.

Ultraschall-Untersuchung


Saugelektroden fürs EKG