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Medizin Meine Gesundheit: Schluss mit Kopfweh !


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 38/2018 vom 12.09.2018

Schnelle SOS-Tipps gegen die Schmerzen


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Bildquelle: Lea, Ausgabe 38/2018

54 % der Erwachsenen bei uns leiden regelmäßig unter Kopfschmerz

BITTE LÄCHELN
Übung 1: Die Zeigefinger an die beiden Mundwinkel legen und dabei etwas Druck ausüben. Dann die Lippen zu einem sehr breiten Grinsen verziehen. Für fünf Sekunden halten, dann für drei Sekunden entspannen. 15-mal wiederholen. Übung 2: Das ganze Gesicht zu einem Lächeln verziehen, die Augen müssen nicht mitmachen, wenn Ihnen nicht danach ist. Drei Sekunden halten, dann lockerlassen. Zehnmal wiederholen.

Wenn es in den Schläfen hämmert, hinter der Stirn pocht, der Schraubstock um den ...

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... Schädel gefühlt immer enger wird – dann möchte man eigentlich nur noch, dass der Kopfschmerz bitte sofort aufhört. Rund 250 verschiedene Arten unterscheiden die Mediziner. Spannungskopfschmerz ist mit Abstand die häufigste – Auslöser können Stress, Überforderung, Verspannungen, Schlafmangel oder sogar Zähneknirschen sein. Aber mit diesen bewährten Tipps werden Sie die Qualen fast immer schnell und unkompliziert wieder los:

Pfefferminz-öl
Es wirkt genauso gut wie das Schmerzmittel Paracetamol, ergab eine Studie der Kieler Uniklinik für Neurologie. Denn die Inhaltsstoffe hemmen die Schmerz-Botenstoffe Serotonin und Substanz P. Verreiben Sie ein paar Tropfen Pfefferminzöl (z. B. Euminz, Apotheke) auf den Schläfen oder auf der Stirn – je nachdem, wo’s wehtut.

KALTES FUSSBAD
Gesundheitspfarrer Sebastian Kneipp hat es erfunden: Mit dem rechten Fuß zuerst ins kalte Wasser steigen, den linken gleich hinterherziehen. Das kalte Wasser muss bis zu den Waden reichen. Der Effekt: Das Blut wird nach unten geleitet, um die Füße warm zu bekommen. Durch zu hohen Druck ausgelöste Kopfschmerzen lassen so nach. Aber bitte maximal eine halbe Minute baden – und auch nur mit den Füßen. Danach nicht abtrocknen, sondern das Wasser nur abstreifen, anschließend in Kuschelsocken schlüpfen. Besser nicht bei Nieren-Blasenleiden, während der Menstruation, bei Ischias und Durchblutungsstörungen anwenden.

IN DIE FERNE SCHAUEN
Wer am Computer arbeiten muss: Nach 20 Minuten Arbeit am Bildschirm für 20 Sekunden den Blick heben und in die Ferne schweifen lassen – am besten am Fenster. Wichtig dabei ist, dass der Blick in die Weite geht und dort einen Punkt fixiert. Das entspannt die Augen sofort und lässt die Kopfschmerzen zügig verschwinden.

SESAM-TROPFEN
Diese Therapie stammt aus dem indischen Ayurveda: Drei bis vier Tropfen Sesamöl in die Nase träufeln und dann tief einatmen. Die Inhaltsstoffe wirken entspannend auf das vegetative Nervensystem. Das Sesamöl muss zur äußerlichen Anwendung bestimmt sein, man bekommt es in gut sortierten Drogerien und in der Apotheke. Angebrochen ist es im Kühlschrank bis zu zwei Jahren haltbar.

WÄRME FÜR DEN NACKEN
Nach einem Arbeitstag im Büro tun oft Schultern und Nacken weh. Die Muskeln sind verspannt, der Kopf schmerzt – hier kann Wärme im Nacken helfen, denn das entspannt die verhärteten Fasern und löst die Schmerzen. Die gute alte Wärmflasche ist prima dafür geeignet, man kann alternativ auch ein Dinkel- oder Kirschkernkissen im Backofen oder in der Mikrowelle heißmachen. Nach einer Viertelstunde das Kissen von Nacken nehmen und die Muskeln mit den Fingern massieren.

ROSMARIN
Das Heilkraut ist gut für den Stoffwechsel und kurbelt den Kreislauf an. Für einen Tee: 1 TL getrockneten Rosmarin mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen, zehn bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, damit die ätherischen Öle nicht verfliegen. Dann abgießen und heiß trinken. Auch ein Bad mit Rosmarin lindert die Schmerzen, denn das duftende Kraut verbessert die Durchblutung und versorgt so den Kopf mit mehr Sauerstoff: Dafür 50 Gramm Rosmarinnadeln in 1 l Wasser 30 Minuten köcheln lassen, danach abgießen und ins Badewasser geben.

WASSER
Zu wenig Flüssigkeit kann ebenfalls Ursache für Kopfschmerzen sein. Denn der menschliche Körper besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Davon verliert er im Lauf des Tages eine Menge – zum Beispiel durch Schwitzen. Dadurch wird das Blut dickflüssiger, das Gehirn und auch die Organe sind nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt. Die Folge: Kopfweh. Ein großes Glas stilles Wasser kann Wunder wirken.

AN DEN HAAREN ZIEHEN
Mit den Finger in die Haare greifen und mehrere Male leicht daran ziehen. Links anfangen und nach und nach den gesamten Kopf bearbeiten. Das kurbelt die Durchblutung der Kopfhaut an und die Enden der schmerzleitenden Nerven werden beruhigt.

INGWER
Ingwer ist ein bewährtes Hausmittel und wird seit Langem erfolgreich bei Kopfschmerzen eingesetzt. Für einen Tee: Ein fingerlanges Stück geschälte Ingwerwurzel in Stücke schneiden und etwa zehn Minuten in einem Liter Wasser kochen, heiß trinken. Oder man stellt eine Ingwerpaste her: Dafür 1 TL Ingwerpulver (Bioladen) mit etwas Wasser und etwas Öl zu einer Paste anrühren und für eine Viertelstunde auf den Nacken geben. Eine iranische Studie hat ergeben, dass bei 60 Prozent der betroffenen Patienten der Schmerz um 90 Prozent reduziert wurde.

FRISCHE LUFT
Manchmal fehlt es einfach nur an Sauerstoff: Ein strammer Spaziergang draußen an der frischen Luft kann dann schnelle Abhilfe schaffen. Dabei unbedingt so tief einatmen wie möglich und beim Ausatmen die gesamte verbrauchte Luft herauslassen. Das erfrischt und sorgt außerdem für Sauerstoff im Blut. Zusätzlich wird durch die Bewegung die Durchblutung angeregt. Die Adern weiten sich, das Blut kann besser hindurchfließen, die Schmerzen verschwinden in den meisten Fällen. Falls ein Spaziergang nicht möglich sein sollte: ans offene Fenster stellen und für ein paar Minuten tief und konzentriert ein- und ausatmen.

ZUNGEN-GYMNASTIK
Ein bisschen mühsam, aber dieser Trick funktioniert tatsächlich: Bei geschlossenem Mund mit der Zunge zuerst über den Zahnfleischrand an den unteren Zähnen entlanggleiten, von links nach rechts und wieder zurück. Dann das Gleiche am oberen Kiefer. Anschließend im Kreis über das gesamte Zahnfleisch oben und unten fahren. Insgesamt zwei Minuten lang. Die Zungenmuskulatur wird durch die Bewegung gefordert, das entlastet Kiefer- und Nackenmuskulatur und lässt Verspannungen ganz sanft verschwinden.

MAGNESIUM
Das Mineral sorgt dafür, dass das Blut dünner wird und besser fließen kann. Es steckt in Vollkornprodukten, Nüssen, Mandeln, Kakao und Spinat. Alternativ gibt es Magnesium-Produkte in der Apotheke.

EISWÜRFEL ODER COOLPAD
Ein Gelkissen aus dem Eisfach oder zerstoßene Eiswürfel in einem Geschirrtuch für zwei bis drei Minuten auf die Stirn, die Schläfen oder in den Nacken legen. Drei- bis viermal wiederholen, dazwischen Pausen von fünf bis zehn Minuten machen, damit sich die Haut erholen kann. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Schmerzleitung der Nervenbahnen wird unterbrochen. Zur Not tut’s auch ein kalter Waschlappen, den Sie sich ein paar Minuten auf die Stirn legen.

AUGENBRAUEN-MASSAGE
Mit Daumen und Zeigefinger die Augenbrauen und die Haut darüber und darunter mit etwas Druck massieren. Dann mit dem Ringfinger die Partie direkt unter den Augenbrauen sanft klopfen. Mit den Mittelfingern die Schläfen am Ende der Augenbrauen kreisend massieren, etwa drei Minuten lang. Das entspannt das vegetative Nervensystem.

FUSSMASAGE
Über die Fußreflexzonen lassen sich die Kopfschmerzen ebenfalls lindern. Am besten geht das mit einer Öl-Massage: Zwei bis drei Tropfen ätherisches Lavendelöl mit einem Esslöffel normalem Pflanzenöl gut vermischen. Mit diesem Mix beide Fußsohlen für ein paar Minuten massieren. Wenn es an einem bestimmten Punkt besonders wehtut, hier verstärkt pressen, bis der Schmerz dann verschwindet. Die Zone für den Kopf liegt übrigens am großen Zeh – bei Kopfweh hier mit etwas mehr Kraft drücken und massieren.