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Meghan & Harry


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 19/2022 vom 05.05.2022

DIE THEMEN DER WOCHE

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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 19/2022

AUSSEN HUI, INNEN PFUI. Das trifft auf manch hübsch dekorierten Cupcake zu, der dann beim Probieren nach alter Schuhsohle schmeckt. Gilt der Spruch aber auch für die Sussexes, speziell für Herzogin Meghan (40), die sich derzeit gefühlt von einem Fettnapf zum anderen bewegt? Ihr Ruf ist in Großbritannien eh bereits, tja, ruiniert. Erst kürzlich hatte Royal-Aussteiger Harry mit einem Interview, in dem er sich selbst und seine Frau über den grünen Klee lobte, im Internet und in den Medien für Empörung gesorgt. Nun kommen erneut Seiten von Meghan ans Licht, die sie sicherlich lieber im Halbdunkel von Gerüchten und Spekulationen gelassen hätte – was übrigens auch für andere Mitglieder der Royal Family gelten dürfte (siehe nächste Seite). Doch von vorn: Vorige Woche erschien mit „Palace Papers – Die Windsors, die Macht und die Wahrheit“ ein Buch, das einen schonungslosen Blick ...

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... hinter die Palastmauern wirft und vor allem Meghan ihre sonst perfekt geföhnten Haare zu Berge stehen lassen dürfte.

Die angeblich 120 Insider und Quellen aus dem Palast und dem Umfeld der Königsfamilie haben über sie nämlich ungefähr so viel Positives zu sagen wie über einen eingewachsenen Zehennagel! Wie schon lange gemunkelt, soll sie in Harry von Anfang an lediglich ihr Sprungbrett in den Adelsstand gesehen haben sowie eine super Gelegenheit, um gratis Designer-Klamotten abzustauben, was in der

PRINZ CHARLES

Laut Buch hält die Queen ihn für „zu verletzlich, zu emotional, zu kompliziert und zu egozentrisch“. Auf Reisen nehme der künftige König sein eigenes Bett und sogar seinen eigenen Klositz mit

PRINZ ANDREW

„Er ist eindeutig unterbelichtet und ein ziemlicher Trottel“, sagte Autorin Tina Brown dem „Time“- Magazin. „Leider ist es eine sehr schlechte Kombi, dumm und von Schleimern umgeben zu sein“

Die Autorin (68) machte sich bereits mit Bestsellern über Lady Diana († 36) einen Namen (und ordentlich Kohle), arbeitete für renommierte Zeitschriften wie „Vanity Fair“, „The New Yorker“ oder das britische „Tatler“-Magazin

Luxusbranche ein offenes Geheimnis gewesen sei. Im Vorfeld der Hochzeit sei Meghan erst ausgeflippt, weil sie ihr Wunsch-Diadem nicht tragen durfte, und dann an die Decke gegangen, weil es ihr nicht erlaubt war, die ihr zugewiesene Tiara zum Probefrisieren mitzunehmen, wobei sie mit Angela Kelly (64), der engsten Vertrauten der Queen, aneinanderrasselte. „Sie erkannte offenbar nicht den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen Stylistin und einer hochrangigen Mitarbeiterin der Queen“, schreibt Buchautorin Tina Brown dazu maliziös und malt das Bild einer allürenhaften, dramaliebenden Diva mit XXL-Ego, die die institutionelle Kultur des Königshauses vorsätzlich ignorierte, ihre Angestellten gern mal anblaffte und allgemein schwierig im Umgang war.

Oha, scheint, als ob all die unschönen Gerüchte über die angebliche „Duchess Difficult“ wahr seien!

Gemeinsam mit Harry habe sie sich außerdem geradezu an der Idee berauscht, die Welt zum Besseren verändern zu können und es als verheiratetes Paar zu einer ähnlichen Celebrity-Strahlkraft zu bringen wie einst Prinzessin Diana. Apropos Harry, der rebellische Prinz kommt ebenfalls nicht gut weg: Laut Palastquellen sei er ein „zorniger Mann“, der von Vater Charles und Bruder William als „psychisch labil, immer noch traumatisiert durch den Tod seiner Mutter und zu kindlichen Wutausbrüchen neigend“ beschrieben wird! Autsch.

Klar wird auch: Weder Meghan noch Harry waren zufrieden mit ihrem Platz innerhalb der „Firma“, der nun mal zwangsläufig hinter William (39) als zukünftigem König und Kate (40) als dessen Frau war, fühlten sich ständig benachteiligt und schlecht behandelt: „Die Sussexes schürten gegenseitig ihr Misstrauen gegenüber allen anderen“, so Brown, zudem seien beide geradezu süchtig nach Drama. Speziell Meghan sei nicht in der Lage gewesen, sich ins Königshaus einzufügen, wollte mehr Individualität in ihre Rolle als Repräsentantin der Krone einbringen und eigene Ideen verwirklichen. Im Hinblick auf ihr früheres Leben als Schauspielerin und Bloggerin allzu verständlich, als Rädchen innerhalb der Institution Königshaus aber nun mal nur sehr begrenzt möglich.

SIE SCHURTEN GEGENSEITIG IHR MISSTRAUEN

Einmal mehr wird klar: Die Chemie zwischen der Amerikanerin und dem Palast stimmte so gar nicht! Beide Seiten taten sich offenbar sehr schwer, die Lebensauffassung und Geisteshaltung des jeweils anderen zu verstehen, was bekanntermaßen hüben wie drüben zu Frust, verletzten Gefühlen und schlussendlich zum Super-GAU namens Megxit führte. Und daran war Herzogin Meghan, die sich im Interview mit Talk-Queen Oprah Winfrey voriges Frühjahr groß und breit als Opfer der Rang-und Protokollordnung des Palastes inszenierte, offenbar alles andere als unschuldig.

CAMILLA

Prinz Harry soll seine Ressentiments gegen die neue Frau seines Vaters nie überwunden haben und sie beim ersten förmlichen Treffen mit abschätzi-gen Blicken und Schweigen gestraft haben. Er habe nicht die Absicht, Charles’ Krönung beizuwohnen, da Camilla dann „Queen Consort“ würde

KATE & WILLIAM

Der vielzitierte Bruderzwist mit William soll lange vor Meghan begonnen haben. Stein des Anstoßes: Harry fand, dass sich sein großer Bruder die coolsten Schirmherrschaften und Auftritte unter den Nagel reißt. Kate soll aufgrund ihrer bürgerlichen Herkunft anfangs massiv gemobbt worden sein, in manchen hochadeligen Kreisen werde sie bis heute nicht akzeptiert

Als ob das Skandalbuch nicht schon genug wäre, gibt es weiteren Ärger: Im Interview mit Meghans Intimfeind, dem umstrittenen britischen TV-Moderator Piers Morgan (57), polterte Ex-Präsidenten- Trampel Donald Trump, dass er an Stelle der Queen den Sussexes ihre Adelstitel weggenommen hätte, und ätzte: „Harry steht unter ihrer Fuchtel wie sonst niemand, den ich kenne.“ Eine Ansicht, die übrigens auch Meghans krawallschachtelnder Vater Thomas Markle teilt, der ebenfalls seinen Senf dazugeben musste. Zwar beteuerte er im TV-Interview mit dem Sender „GB News“, dass er an einer Versöhnung mit seiner Tochter und deren Mann arbeiten wolle, giftete aber im gleichen Atemzug gegen seinen Schwiegersohn Harry: „Er läuft meiner Tochter hinterher wie ein Kind. Er ist kein Mann. Sie können mir erzählen, dass er beim Militär war, aber ich kann es nicht glauben. Ich denke, er ist ein Weichei und wird es immer sein.“

Und dann wären da noch die zahlreichen Beschwerden der Mitarbeiter des Unternehmens BetterUp, das eine App für mentale Gesundheit auf den Markt brachte und Prinz Harry als „Chief Impact Officer“ (Jobbeschreibung: Aufmerksamkeit für das Thema psychische Gesundheit schaffen, die Unternehmensvision mitgestalten und beim Ausbau der weltweiten Community von BetterUp helfen) beschäftigt. Von Streitigkeiten über „hinterhältige“ Gehalts-und Vertragsänderungen ist die Rede. „Sehr viele von uns sind verärgert. Ich würde sogar sagen, mein Herz ist gebrochen. Es gibt eine wirklich fragwürdige Ethik. Sie haben uns zu einer Ware gemacht“, wird ein Angestellter anonym zitiert. Zu allem Übel wurde nun auch noch bekannt, dass Netflix die mit den Sussexes geplante Animationsserie „Pearl“ ersatzlos gestrichen hat!

Darin sollte es um die Abenteuer eines Mädchens gehen, das auf seinem Weg von historisch bedeutsamen Frauen geprägt wird. Die Idee stammte von Meghan, die auch als ausführende Produzentin der Serie fungieren sollte. Oh je, nach ihrem Strahlebei den „Invictus Games“ in Den Haag weht den Sussexes der reinste Shitorkan entgegen!

Einer jedoch hält ihnen unermüdlich die Treue und springt auch jetzt wieder für seine Lieblingsroyals in die Bresche: der Sussex’sche Presse-Paladin Omid Scobie (40), Co-Autor ihrer Biografie „Finding Freedom“ und speziell in amerikanischen Magazinen und Talkshows gern zitierter Royal-Experte. In einem Artikel für „Yahoo News“ will er klarstellen, dass die in den „Palace Papers“ beschriebene „Tiara- Affäre“ im Vorfeld der Hochzeit gaaanz anders abgelaufen sei, Queen-Vertraute Angela Kelly es Meghan unnötig schwer gemacht habe, die Tiara zur terminierten Frisierprobe mitzunehmen. Laut Prinz Harry sei das Ganze ein grausamer Versuch gewesen, Meghan auf ihren Platz zu verweisen. Der Prinz hege eine starke Abneigung gegen die giftspritzenden Palastangestellten, die seiner Meinung nach „alle ihre eigenen Absichten verfolgen“ und denen die Royals als Familie „quasi egal“ seien.

Doch trotz Scobie’scher Schützenhilfe dürfte sich vor allem Meghan ärgern, dass sie in Tina Browns Buch derart schlecht wegkommt. Laut Royal-Experte Neil Sean sei sie „offen“ für ein Werk über ihre eigene Person. Das habe ihm eine „sehr gute Quelle“ von Penguin Random House geflüstert, dem Verlag, der Ende des Jahres Harrys Memoiren veröffentlicht. Klingt, als wäre das letzte Wort in Sachen „Wer war gemein zu wem“ noch lange nicht gesprochen – und als wäre die Frage, welche Art Cupcake Meghan denn nun ist, noch laaange nicht beantwortet!