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Mehr Geld für Familien, mehr Rechte im Job: Das ist NEU 2019


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 50/2018 vom 07.12.2018

Da hat die Regierung mal ganze Arbeit geleistet: Mit neuen Gesetzen, die tatsächlich vielen von uns Verbesserungen bringen


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 50/2018

Die Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages kommt ab 1. Juli vielen Familien zugute


1 Weniger Sozialabgaben

Weil sich Arbeitgeber wieder stärker an Krankenkassenbeiträgen beteiligen müssen, sinkt ab 1. Januar für alle der eigene Lohnabzug. Wer monatlich 3000 Euro brutto verdient, hat künftig etwa 15 Euro mehr netto übrig.

2 Ein Plus für Geringverdiener

Wer monatlich ...

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... zwischen 450 und 1300 Euro Lohn verdient, profitiert von einer neuen Gleitzone für alle Sozialabgaben (Rente, Kranken- und Pflegeversicherung). Die Abzüge sinken um bis zu 20 Euro pro Monat. Außerdem steigt ab Januar der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 auf 9,19 Euro pro Stunde.

3 Neues Recht auf Kuren

Vor allem Frauen sind es, die ältere Familienmitglieder zu Hause betreuen. Und für diese „pflegenden Angehörigen“ gilt, dass sie ab Januar bei Erschöpfung (plötzliche Weinanfälle, Rücken- und Kopfschmerzen) für drei Wochen zur Kur reisen können. Die bisherige Regel, wonach meist nur eine ambulante Versorgung am Wohnort bezahlt wurde, gilt nicht mehr. Nötig ist aber weiterhin ein Attest vom Arzt.

4 Entlastung für Kleinunternehmer

Auch wenn ihr kleiner Laden, Kurierdienst, das Schreibbüro oder der Onlineshop kaum etwas abwarf: Selbstständige mit Einkommen unter 2284 Euro mussten bisher in gesetzlichen Kassen stets den Mindestbeitrag von 400 bis 420 Euro monatlich für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Der sinkt nun ab Januar kräftig auf nur noch rund 190 Euro. Im Fachjargon heißt das: Die Mindestbemessungsgrundlage wird mehr als halbiert. Für bisher schon Selbstständige genügt ein Anruf bei der Kasse, um zu profitieren.

5 Mehr Kindergeld

Es steigt pro Kopf um jeweils zehn Euro. Ab 1. Juli gibt es dann für den erst- und zweitgeborenen Nachwuchs jeweils 204 Euro. Fürs dritte werden 210, fürs vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich gezahlt. Zugleich steigen Kinder- und Grundfreibetrag, verschiebt sich der Einkommensteuertarif. Das heißt: Mehrverdienst wird nicht mehr so stark durch den steigenden Steuersatz abgeschöpft. Über den breiten Daumen gerechnet bringt das für eine Familie mit zwei Kindern und einem gemeinsamen Brutto-Jahreseinkommen von 60 000 Euro im Jahr weitere 150 Euro Entlastung.

6 Mehr für alle Rentner

Ältere Mütter bekommen für jedes vor 1992 geborene Kind ab Januar rund 16 Euro mehr Rente, für jüngere Kinder ändert sich nichts. Wer neu in den Ruhestand geht, hat den Zuschlag ab sofort. Alle anderen bekommen die höhere Mütterrente bis zum Sommer nachgezahlt. Ab 1. Juli ist außerdem eine allgemeine Rentenerhöhung in Sicht, bisher sind 3,2 bis 3,9 Prozent im Gespräch. Bei 1000 Euro gesetzlicher Rente ist das im Schnitt ein Plus von 35 Euro.

7 Neue Regeln bei Teilzeit

Wer künftig nicht mehr Vollzeit arbeiten will, kann ab Januar auch vorübergehend für bis zu fünf Jahre seine Stundenzahl reduzieren, danach wieder aufstocken. Das neue Recht in allen Unternehmen mit mehr als 45 Beschäftigten soll Müttern ab der Einschulung ihrer Kinder den Verbleib im Job erleichtern. Bedingung für diese „Brückenteilzeit“ ist eine Betriebszugehörigkeit von mindestens sechs Monaten.


Illustration: dieKLEINERT.de/Mascha Greune