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„MEHR IN FACHKRÄFTE INVESTIEREN “


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first class - epaper ⋅ Ausgabe 10/2022 vom 13.10.2022

first class: Herr Droessel, Sie haben Ihre eigene mobile Spa-Akademie. Wie darf man sich das vorstellen?

Das bedeutet, dass meine Seminare und Coachings an keine feste Örtlichkeit gebunden sind. Ich komme, ggf. mit Verstärkung ausgewählter Kooperationspartner, zu meinen Auftraggebern ins Haus und trainiere das Personal vor Ort. Dort finden wir die realistische Umgebung und den Spa-Alltag, demnach lässt sich alles praxisbezogen zeigen und vermitteln.

Inwiefern gehen Ihre Schulungen über die Grundausbildung für Wellness-Fachkräfte hinaus?

Eine Grundausbildung gibt es eigentlich gar nicht – stattdessen tummeln sich verschiedene Institute und versuchen, Teilnehmer zu gewinnen. Ob da profunde Kenntnisse vermittelt werden, ist für mich manchmal fraglich. Wir hingegen setzen auf nachweisliches Können und langjährige Erfahrung, die wir an die Teilnehmer weitergeben.

Bekommen die Absolventen ein Zertifikat? ...

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Ich halte nicht unbedingt viel von Zertifikaten. Allein unsere Referenz steht in der Wellness-Branche seit Langem für Qualität: Alle Spas, die ich langfristig betreut habe, verzeichneten deutliche Steigerungen in Gewinn und Ansehen. Den ein oder anderen Spa-Manager habe ich auch auf seinem Weg zum anerkannten Spa-Direktor Europas begleitet – darauf bin ich ebenfalls sehr stolz.

ZUR PERSON

Peter Droessel ist selbstständiger Spa-Experte sowie Spa-Betreiber. Mit seinem langjährigen Mitstreiter Christoph Sauer hat er eine eigene Spa-Akademie gegründet. Den Gästen ein wahres Wellness-Erlebnis zu bieten erfordert seiner Meinung nach mehr, als das simple Ausführen von Behandlungen.

Sie sagen, dass sich jede Anwendung verbessern lässt. Was macht ein Spa-Erlebnis der Luxus-Klasse aus?

Dazu gehört vor allem, dass die Fachkraft die Anwendung im Vorfeld mit dem Gast abstimmt und sie ihm ggf. verständlich erklärt. Die Therapeuten sollten dabei sowohl professionell als auch empathisch auftreten. Das Ziel der Behandlung wird so zwischen Gast und Therapeut abgestimmt.

Die Gasumlage wurde jüngst beschlossen. Bringt das die Wellness-Hotellerie in Bedrängnis?

Ich sehe das durchaus kritisch. Einerseits kann man gegenüber einem Vier- bzw. Fünf-Sterne-Hotelgast kaum rechtfertigen, dass der Pool nur bis 22°C geheizt oder die Sauna außer Betrieb ist. Andererseits ist es auch nicht der richtige Weg, das Angebot so teuer zu machen, dass nur noch wohlhabende Menschen daran teilhaben…

Wie optimistisch sehen Sie die Zukunft der Branche?

Die Branche wird es auch nach der Energiekrise noch geben. Der Hauptertrag wird ohnehin über die vielen Behandlungsmöglichkeiten eingespielt, die restlichen Kosten werden über den Logispreis gedeckt. Vielleicht ergibt sich für das Personal sogar eine Chance: Wenn Häuser künftig mehr in Fachkräfte investieren – auch was Weiterbildung und Spezialisierung betrifft. Das wäre für die Angestellten wie auch für die Gäste ein Gewinn.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

Denise Kelm

SCHRITT IN DIE ZUKUNFT

Mensch und Maschine standen vom 19. bis 20. September im Estrel Congress Centre Berlin im Fokus. Dort veranstaltete der Fullservice-Anbieter Progros die sechste Ausgabe der Hotellerie-Plattform Top Supply mit mehr als 460 Entscheidern aus der Hotellerie. Die Veranstaltung startete mit den Deep Dive Sessions. Dabei handelte es sich um Mikrokonferenzen, die Themen wie Energiesparmaßnahmen oder Prozessoptimierung in den Fokus rückten. In puncto Energie hätten laut Ralf Schade diejenigen Glück, die im Moment überhaupt Verträge besäßen. Rund 30 Prozent der Kunden könnten nämlich gar nicht mehr untergebracht werden. „Ab einer Bonität von 3 ist kaum noch etwas zu machen“, so der Geschäftsführer von Enoplan, der Neukunden empfiehlt, über die Wintermonate Spotverträge abzuschließen, die bei Bedarf auch in Terminverträge umgewandelt werden können. Weitere Speaker kamen am Dienstag in der Vortragsreihe „Futuring the next Level“ zu Wort. Dort zeigten u.a. die Sterneköche Heiko Antoniewicz und Benedikt Faust die Vorteile des Vakuumierens auf und gaben Marketingtipps. Die angehenden Hotelfachkräfte Clemens Roeber, Georgios Xanthopulos und Dennis Behles präsentierten eine Prozesskostenanalyse von der Bestellung bis zur Rechnung. Im Ergebnis erwiesen sich stark digitalisierte Beschaffungsprozesse als dreimal so effektiv wie mittelstarke und siebenmal so effektiv wie schwach digitalisierte Prozesse. Eingerahmt wurde das Event von der Multi-Themen-Plaza „World of Hospitality“ mit 80 Ausstellern. Die Teilnehmer ließen den Abend auf einer Gala mit dem Norddeutschen Filmorchester ausklingen.

SCHWITZEN AM STRAND

Einen Saunagang der anderen Art können Gäste im Nordsee-Heilbad Büsum erleben. Seit letztem Jahr kann neben Übernachtungs-Strandkörben auch tageweise eine Strandkorb-Sauna gemietet werden. Sie liegt in der Familienlagune Perlebucht. Die Strandkorbsauna ist zwei Quadratmeter groß, 1,75 Meter hoch und bietet Platz für ein bis zwei Personen. Durch ein Panoramafenster können Gäste die Aussicht auf die Nordsee genießen und über ein Panel die eigene Musik, Licht und Temperatur bis 90 Grad den eigenen Wünschen anpassen. Die Sauna ist zwischen Mai und September über die Tourismus Marketing Service Büsum GmbH (TMS) buchbar. „Wer die Strandkorbsauna reserviert, erhält kostenlos einen Tagesstrandkorb dazu“, erklären die für die Vermietung des voll recycelbaren Entspannungsmöbels zuständigen Strandkorbwärter Kai Schütt und Jens Hartwig.

WEITERBILDUNG JEDERZEIT

Die Weiterbildung „Spa-Rezeptionist/-in“ am IST Studieninstitut wurde neu konzipiert. Nun können Interessierte nicht nur jederzeit einsteigen, sondern finden in einem erweiterten Lehrplan zusätzliche Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen. Mit dem Umbau des Zertifikatskurses wollte das IST dem vielfach geäußerten Wunsch, auf reine Online-Wissensvermittlung umzusteigen, entgegenkommen. Gleichzeitig wurden die Inhalte weiter auf die Bedürfnisse von Spa-Rezeptionisten zugespitzt: Acht neue Online-Vorlesungen sollen das notwendige Rüstzeug bieten, um beispielweise Verkaufsgespräche führen oder Beschwerden professionell entgegennehmen zu können. Mit der neu ausgerichteten Weiterbildung können Teilnehmer die jederzeit abrufbaren Online-Vorlesungen, Studienhefte und webbasierten Trainings flexibel in ihren Alltag integrieren.