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Mehr Sein als Schein


ÖKO-TEST Spezial Wohnen und Leben - epaper ⋅ Ausgabe 4/2013 vom 19.04.2013

Kein Prunk, kein Schnickschnack. Familie Herzog hat genau das Haus bekommen, das sie sich schon immer gewünscht hat: aus ökologischen Baustoffen, besonders energiesparend und mit einem durchdachten Grundriss. Der technische Clou ihres Heims: Sie heizen mit Sonne und Eis.


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Foto: Planwirkstatt.de/Ralf und Karin Vogel Architekten

Was für ein Haus steckt hinter dieser Wand?“ Das haben sich sicherlich schon viele Passanten gefragt, die am Haus von Andrea, Thomas und Felizitas Herzog im badischen Forst vorbeigekommen sind. Wie ein Riegel zieht sich die Verkleidung aus Lärchenholz von einer Grundstücksgrenze zur ...

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... anderen. Der Eingang ist zurückgesetzt, nur wenige schmale Fenster weisen zur Straße. Einblicke gibt es keine. Doch wer an der rot lackierten Holztür klingelt, wird nicht nur überaus freundlich begrüßt, dem Besucher öffnet sich auch ein lichtdurchflutetes Zuhause, dem man auf den ersten Blick ansieht, wie viel Kreativität, Ideen und planerische Erfahrung in ihm stecken.

Mehr Glas als Wand zeigt die Gartenseite. Die weist nach Norden, so hat Familie Herzog im Sommer einen ungehinderten Blick in den Garten. Abends kommt die Sonne wieder auf die Terrasse.


Fotos: Planwirkstatt.de/Ralf und Karin Vogel Architekten (2)

Versteckte Energiequelle: Unter der Rasenfläche liegt der Eisspeicher.


Geradeaus öffnet sich unbehindert eine Panoramaaussicht auf den Garten, links und rechts gliedern sich Funktionsräume an: ein großer Abstellraum für den täglichen Bedarf, eine Garderobe und ein Gäste-WC. Zwei Schritte weiter steht man dann im Herzen des Hauses – einem Raum, der Küche, Essraum und Frühstücksplatz an der langen Kochinsel in einem ist. Rechter Hand zeigt eine Stahltreppe mit Holzstufen wie eine Skulptur himmelwärts. „Wir wollten kein großes Haus, aber eines, das unser Lebensgefühl wiedergibt“, beschreibt Andrea Herzog ihren Traum vom Wohnen. Und groß nach Zahlen ist das Gebäude wirklich nicht: 140 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf fünf Räume, und 47 Quadratmeter Nutzfläche sind bei einem Neubau für drei Personen nicht überdimensioniert.

Trotzdem wirkt alles luftig, großzügig und weitläufiger, als es die nackten Maße vermuten lassen. Einen großen Anteil daran haben die Raumhöhe von 2,60 Meter, die wenigen, weiß gestrichenen Wände und vor allem die acht Meter lange Glasfront zum Garten. „Auch wenn die beiden bodentiefen Schiebetüren geschlossen sind, haben wir immer Kontakt zum Garten und sehen, wie sich das Licht und die Jahreszeiten ändern, das ist toll“, freut sich Thomas Herzog. Eine Wand trennt den Koch- und Essbereich optisch vom Wohnbereich, ohne dass eine Tür nötig wäre. Mit 20 Quadratmetern ist der Rückzugsraum vergleichsweise klein. „Doch wenn wir Gäste haben, sitzen wir sowieso am Esstisch. Im Wohnzimmer sind wir höchstens zu dritt, da reicht die Fläche bequem“, begründet Andrea Herzog ihre Prioritäten.

Thomas, Andrea und Felizitas Herzog freuen sich an ihrem lichtdurchfluteten Haus. Abends sorgen Halogenstrahler für gutes Licht.


Fotos: Andreas Friedrich/fredmcfar.com (2)

Lieblingsplatz im Fenster

Der Lieblingsplatz im Haus befindet sich aber eine Treppe höher. Direkt im Flur hat das Architektenehepaar Karin und Ralf Vogel ein fest verglastes Lesefenster eingeplant, dessen breite Holzverkleidung unweigerlich zum Verweilen einlädt, gern auch mit einer Tasse Kaffee. „Hier kann man ausspannen und in den Garten schauen. Oder unsere Tochter Felizitas sitzt hier und spielt mit ihren Freundinnen“, sagt Andrea Herzog. Ansonsten sind die Claims zwischen Eltern und Tochter im Obergeschoss abgesteckt: auf der einen Seite das Elternschlafzimmer, von dem es durch einen offenen Ankleideraum ins Elternbad geht. Die neunjährige Tochter verfügt ihrerseits über ein eigenes kleines Duschbad neben ihrem Reich, das sie sich gelegentlich mit Besuchern teilen muss, die im kombinierten Arbeits- und Gästezimmer unterkommen. Der vom Lesefenster belichtete schlanke Flur trennt die beiden Zonen. Eine Glasbrüstung mit Edelstahlhandlauf sorgt für die nötige Sicherheit, ohne den Flur optisch einzuengen.

Auch hier ist der Stil von Ausstattung und Möbeln wie im ganzen Haus betont schlicht und ohne Schnörkel. „Wir wollten immer ein kubisches Haus, das Stilelemente des Bauhauses aufgreift, modern interpretiert natürlich“, erklärt Andrea Herzog. Deshalb gehörte auch ein Flachdach zu den Vorgaben für die Architekten – eine Bedingung, die sich nicht in jedem Baugebiet umsetzen lässt. Schon bei der Auswahl des Baugrunds ließen sich die Herzogs deshalb von ihren Architekten beraten. „Mit Lage, Ausrichtung und Zuschnitt des Grundstücks legt man wichtige Parameter fest. Sie bestimmen die spätere Form und Funktion des Hauses“, erläutert Ralf Vogel, Spezialist für ökologische und wohngesunde Einfamilienhäuser. Schließlich fiel die Wahl auf ein Grundstück, das für ein Doppelhaus vorgesehen war und im Ort liegt. Um den Bauherren eine Vorstellung ihrer Planungen zu ermöglichen, bauten Karin und Ralf Vogel ein Modell des Hauses, das die äußere Form, die Lichtverteilung und die Lage auf dem Grundstück plastisch darstellte. „Auch in Zeiten dreidimensionaler Computergrafiken ist so ein Modell eine praktische Entscheidungshilfe“, bestätigt Thomas Herzog. „Und es bleibt auch eine schöne Erinnerung an die Bauphase.“

Keller oder nicht?

Neben vielen gestalterischen Details galt es auch, ganz profane Fragen zu klären: „Ein Haus ohne Keller konnte ich mir einfach nicht vorstellen, trotzdem haben wir heute keinen“, lacht Andrea Herzog zwei Jahre nach dem Einzug. Ausschlaggebend für die Entscheidung gegen das Untergeschoss waren zum einen die Mehrkosten von mindestens 40.000 Euro.

In der großen Essküche trifft sich Familie Herzog zum Essen, Reden und Spielen, gern auch mit Freunden. Die chromglänzenden 70er-Jahre-Lampen über dem Esstisch stammen vom Flohmarkt.


Ein Reich für kleine Prinzessinnen liegt im Obergeschoss. Die Trennwand zum Arbeitszimmer lässt sich bei Bedarf umbauen.


Foto: Andreas Friedrich/fredmcfar.com

Zudem überzeugte der ebenerdige Ersatz, den die Architekten auf dem Grundstück geschaffen haben. Denn der viel bestaunte holzverkleidete Riegel zur Straße beherbergt sowohl die Garage mit Durchfahrtsmöglichkeit in den Garten als auch einen vom Haus aus zugänglichen und in die gedämmte Gebäudehülle integrierten, 20 Quadratmeter großen Raum für Haustechnik und Regale sowie einen Schuppen für Fahrräder und Gartengeräte. Die Entscheidung war gut durchdacht: „Wir sind Stück für Stück durch unseren alten Keller gegangen, haben gemessen und überlegt, was wir wirklich brauchen, und auch Etliches weggeworfen oder verschenkt. Am Ende war klar, dass wir keinen Keller brauchen“, erinnert sich Thomas Herzog. Heute vermisst er die Schlepperei über die Kellertreppe keine Minute.

Mit seiner Ausrichtung widerspricht das Haus vermeintlich festgefügten Regeln des energiesparenden Bauens: Die große Glasfront weist fast genau nach Norden und verzichtet damit auf die passive Nutzung kostenloser Sonnenenergie.

In diesem Fall hat das gute Gründe. „Wir wollten von der Straße uneinsehbar zum Garten hin wohnen und bei Sonnenschein ohne Sonnenschutz den Blick nach draußen ins Grüne genießen“, nennt Thomas Herzog die Gründe. „Im Sommer sitzen wir auf der Terrasse im Schatten, den das Haus wirft. Wenn wir direkte Sonne wollen, brauchen wir nur ein paar Schritte aufs Gras zu machen. Abends reicht die Sonne dann wieder bis auf die Terrasse.“ Für den Schwatz mit den Nachbarn hat Architekt Ralf Vogel das Podest vor der Haustür auf der Südseite besonders groß konzipiert und durchgehend zur Garage hin überdachen lassen. Eine Holzbank lädt zum Verweilen ein, einem Plausch steht also nichts im Weg.

In der Energiebilanz ist die fehlende Sonneneinstrahlung dank der wärme dämmenden Dreifachverglasung der Fenster zu verschmerzen.

Passiv hausstandard ist zwar nicht erreicht, der berechnete Energieverbrauch liegt aber nur unwesentlich höher: Die Kosten für Heizung, Sommerkühlung und Warmwasserbereitung betragen etwas mehr als 50 Euro pro Monat. Auch auf die bei Passivhäusern unabding bare Lüftungsanlage hat Familie Herzog verzichtet, da ihr die Kosten und der Wartungsaufwand zu hoch erschienen. Außerdem hätte es einer zusätzlichen Vorrichtung bedurft, die den Betrieb des Kaminofens im Wohnzimmer im Zusammenspiel mit einer Lüftungs anlage erst ermöglicht hätte. So sorgt der Ofen mit wenig Aufwand für Kuschel atmosphäre: „Selbst im Winter genügen pro Abend zwei große Holzscheite, um das Haus auf angenehme Temperaturen zu bringen“, freut sich Thomas Herzog.

Die Wärmepumpe passt in eine Ecke des ebenerdigen Kellerersatzraums. Der sonstige Platz dient als Stauraum für seltener benötigte Utensilien.


Fotos: Andreas Friedrich/fredmcfar.com (2)

Heizen und Kühlen mit Sonne und Eis

Gemütlich: Der Holzofen kommt mit nur wenigen Scheiten aus.


Die energietechnische Besonderheit versteckt sich jedoch im Garten. Unter einem unscheinbaren Betondeckel steckt ein Solareisspeicher, der die Wärmepumpe im Technikraum das ganze Jahr über mit Umweltwärme versorgt. Er speichert überschüssige Wärme, die einfache schwarze Kunststoffkollektoren auf dem Flachdach aus der Luft und durch Sonneneinstrahlung aufnehmen und die von der Wärmepumpe nicht direkt verwertet wird. Zusätzlich nutzt er die Wärme des umgebenden Erdreichs und die Kristallisationsenergie, wenn die Wärmepumpe das Wasser so weit abkühlt, dass es gefriert. Ausführlich ist das Prinzip des Solareisspeichers im Technikbeitrag „Heiß durch Eis“ in diesem Heft beschrieben (siehe Seite 74). Der Speicher sorgt nicht nur für eine gute Nutzung von Umweltwärme auf niedrigem Temperaturniveau, mit ihm kann man im Sommer auch das Haus kühlen. Dazu wird am Ende der Heizperiode möglichst viel Eis gebildet, das sich in der Betonzisterne lange hält. An heißen Tagen fließt dann durch die Rohre der Fußbodenheizung kaltes statt warmes Wasser. Die in der Oberrheinebene häufigen, extrem heißen und schwülen Tage verlieren dadurch ihren Schrecken. „Wir haben dann angenehme 24 Grad im Haus, auch wenn draußen 35 Grad herrschen“, berichtet Thomas Herzog. Die Wärmepumpe mit dem integrierten Warmwasserspeicher steht im Technikraum. Er ist gleichzeitig die „Schmutzschleuse“ zum Garten samt Handwaschbecken.

Dessen Zuleitung und alle anderen Installationen verbergen sich in einer sechs Zentimeter tiefen Installationsebene, die vor den eigentlichen, mit Zelluloseflocken als Dämmung ausgeblasenen Holzständerwänden, angebracht ist. Statt die Hohlräume zwischen den Leitungen und Kabeln in mühsamer Handarbeit mit Dämmmatten auszukleiden, wurden in die Installationsebene feuchte Zelluloseflocken aufgesprüht, dann glatt abgezogen und nach dem Trocknen mit einer Gipsfaserplatte verkleidet. „Damit lassen sich kostengünstig auch enge und verwinkelte Ecken lückenlos dämmen; die Feuchtigkeit in einem Haus in Holzbauweise ist kein Problem“, erklärt Holzbauexperte Vogel. Vorher hatte die auf ökologisches Bauen spezialisierte Holzbaufirma die vorgefertigten Wandelemente in nur fünf Tagen auf die betonierte Bodenplatte gestellt. Der Innen ausbau, teilweise in Eigenleistung, dauerte dann noch vier Monate. Auf anderen Baustellen mag diese Phase stressig sein, Andrea und Thomas Herzog blicken entspannt und zufrieden auf ihre Erfahrungen zurück. „Die harmonische Zusammenarbeit mit unseren Architekten hat unsere Ideen optimiert und zu einem guten Ganzen geführt“, sagt Andrea Herzog.

Kompakt

Dämmen mit Altpapier

Zellulose, also zerfasertes Altpapier, gehört zu den Klassikern ökologischer Dämmstoffe und hat einen relativ hohen Markt anteil. Gründe sind die gute Verfügbarkeit, die universelle Anwendung und der konkurrenzfähige Preis, der circa 20 Euro pro Quadratmeter eingeblasener Zellulose für einen U-Wert von 0,20 W/(m²K) beträgt.

Lieferformen

Als Flocken zum mechanischen Einblasen und losen Schütten per Hand, zum feuchten Ansprühen oder als flexible Dämmmatte. Fachfirmen übernehmen das Einblasen in Hohlräume, etwa zwischen Dachsparren oder in Holzständerwände.

Foto: Ingo Bartussek/Fotolia.com

Eigenschaften

Zellulose ist diffusionsoffen, lässt also Wasserdampf passieren, dämmt durchschnittlich gut mit einer Wärmeleitfähigkeit von circa 0,040 W/(mK) und verbraucht in der Herstellung wenig Energie. Durch ihre hohe Masse verfügt sie über einen guten Schall- und sommerlichen Wärmeschutz. Aus Brandschutzgründen wird sie häufig mit Boraten versetzt. Der Einsatz von Boraten wurde lange Zeit als gesundheitlich kritisch angesehen, da diese im Verdacht stehen, fortpflanzungsgefährdend zu sein. Im September 2012 hat allerdings der internationale Verein Natureplus auf Basis neuer Erkenntnisse für lose und plattenförmige Zellulosedämmstoffe eine Vergaberichtlinie für sein besonders strenges Qualitätszeichen veröffentlicht. Danach geprüfte Produkte standen bei Redaktionsschluss noch aus:www.natureplus.org . Beim letzten Test Dachdämmstoffe von ÖKO-TEST schnitt ein borathaltiges Produkt mit „gut“ ab.

Bautafel

Architekten-Einfamilienhaus, Baujahr 2010
Bauweise: vorgefertigte Holzständerbauweise
Wohn-/Nutzfläche: 187 m²
Primärenergiebedarf: 60 kWh/(m²a)
Endenergiebedarf (Heizenergie): 23 kWh/(m²a)
Wandaufbau: heimische Lärche als Lückenschalung, Lattung als Hinterlüftungsebene, feuchtevariable Baupappe als Luftdichtung bzw. mineralischer Putz, 60 mm Holzweichfaserplatte, 160 mm Holzständer mit Zelluloseeinblasdämmung, 15 mm OSB-Platte, 60 mm Installationsebene mit nass aufgesprühter Zellulose, 12,5 mm Gipsfaserplatte, U-Wert: 0,149 W/(m²K)
Fenster: Holz-Alu-Fenster mit Jalousie oder Rollladen, Ug-Wert: 0,60 W/(m²K), Uw-Wert: 0,90 W/(m²K)
Dach: Flachdach mit Folienabdichtung, U-Wert: 0,110 W/(m²K)
Fußboden: U-Wert: 0,204 W/(m²K)
Heizung: Wärmepumpe Heizleistung 7,9 kW, Kälteleistung 6,3 kW; Warmwasserspeicher 170 l, integriert in Wärmepumpetower; Solar eisspeicher mit 10.000 Liter Wasserinhalt; zwei Solar-Luft-Kollektoren 7,5 × 1,25 m auf dem Flachdach; Heiz-Kühl-System: 142,5 m² Fußbodenheizung in den Wohnräumen, 30 m² Wandheizung in den Bädern.
Architekten: Planwirkstatt Karin und Ralf Vogel, Freie Architekten, Gottlieb-Daimler-Str. 11 a, 76297 Stutensee-Spöck, Tel. 0 72 49 / 94 79-0,www.planwirkstatt.de

Grundriss: Planwirkstatt.de/Ralf und Karin Vogel Architekten