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Mein Blutdruck ist in Balance!


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 31/2022 vom 29.07.2022

Gesundheit

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Sie schlafen seit einiger Zeit schlechter ein und durch, spüren innere Unruhe und haben öfter Ohrensausen? Viele bringen das mit dem Alltagsstress in Verbindung – und denken dabei nicht zuerst an erhöhten Blutdruck. Das sollte man aber, vor allem, wenn weitere Warnsignale auftreten (siehe unten). Spätestens jetzt sollten Sie Ihren Blutdruck messen. Denn das Tückische an der rasant fortschreitenden Volkskrankheit ist: Sie kommt ganz still und leise daher. Bluthochdruck (Hypertonie) tut nicht weh und Betroffene spüren ihn nicht. Laut Robert-Koch-Institut hat ihn aber jeder Dritte!

Und noch riskanter ist: Jeder Zweite weiß gar nicht, welch großer Druck auf seinen Adern lastet – und auf Dauer Organe, vor allem Herz, Gehirn und Nieren, ...

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... schädigt. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Erhöhten Blutdruck zu regulieren oder ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist verblüffend einfach!

Schon kleine Veränderungen im Lebensstil können schnell viel Positives bewirken. Mit dem passenden Essen können wir erhöhten Blutdruck sogar regelrecht wegschlemmen (siehe oben). Das Geheimnis dieser Nahrungsmittel ist: Sie sind reich an Inhaltsstoffen, die unsere Gefäße weiten und sie so vom Druck entlasten. Oder sie enthalten bioaktive Substanzen, die den Blutf luss verbessern und die Gefäßwände stabilisieren.

Unsere Gefäße würden öfter Heidelbeeren einkaufen

Hätten unsere Gefäße das Kommando in unserer Küche, würden sie täglich zum Beispiel Heidelbeeren, Rote Beete oder kalt gepresstes Olivenöl auf unseren Speiseplan setzen. Andere Zutaten hingegen würden sie lieber vom Einkaufszettel streichen oder zumindest deutlich reduzieren. Zum Beispiel Salz, das sie kurzerhand durch Kräuter ersetzen würden. Die meisten von uns essen nämlich zu viel Salz – bis zu 10 g pro Tag! Das treibt den Blutdruck hoch. Wem es gelingt, mit seinem Salzkonsum unter 6 gtäglich zu bleiben, der kann damit den Blutdruck um 5 mmHg senken. Das klingt nach wenig, ist aber in etwa so viel, wie ein Blutdruckmedikament erreichen kann. Es lohnt sich also, darauf mehr zu achten!

Es gibt viele sanfte, wirksame Gegenmittel

Wären unsere Gefäße die Küchenchefs, würden sie auch Alkohol öfter ablehnen und unseren Kaffeekonsum auf drei bis vier Tassen pro Tag beschränken. Stattdessen würden sie uns mit einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst, Fisch, hochwertigen Fetten und reichlich Ballaststoffen dabei helfen, auch noch überf lüssige Kilos loszuwerden.

Denn: Schon fünf Kilo weniger senken das durch Bluthochdruck bedingte Schlaganfallrisiko um 42 Prozent!

Wer sich dann noch drei- bis viermal pro Woche mit 30 Minuten Ausdauersport aktiv wird, kann den Druck in seinen Adern um weitere 20 mmHg senken. Außerdem bleibt der Blutdruckfeind Stress beim Sporteln gleich mit auf der Strecke. Auch die Natur liefert wirksame Helfer. Bewährt hat sich etwa ein Spezialextrakt aus Weißdorn (z. B. Crataegutt, Apotheke). Er stärkt nachweislich das Herz, hält die Gefäße elastisch und verbessert den Blutf luss. Wer bei sich erhöhten Blutdruck vermutet, sollte am besten mehrmals täglich messen – im Liegen, Sitzen und Stehen, morgens und abends, raten Mediziner. Zuverlässige Geräte gibt’s im Fachhandel ab 25 Euro.

Das senkt den Druck auf natürliche Art

Bananen

liefern viel Kalium, das die Gefäße weitet.

Olivenöl

in Salat oder Gemüse senkt mit hochwertigen Fettsäuren den Blutdruck und sorgt für gesunde Gefäßwände.

Heidelbeeren

verdanken ihre Farbe den sogenannten Anthocyanen. Diese schenken Gefäßwänden mehr Elastizität.

Schokolade

mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent enthält Polyphenole, die sich günstig auf den Blutdruck auswirken.

Rote Bete

wirkt mit Nitrat und Stickstoffmonoxid blutdrucksenkend.

Diese 7 Warnsignale sollten Sie kennen!

Unbemerkt und somit unbehandelt ist Bluthochdruck lebensbedrohlich, kann etwa Schlaganfall und Herzinfarkt verursachen. Diese Anzeichen verraten den Übeltäter

1 Kopfweh am Morgen

Das deutet auf bluthochdruckbedingte Gefäßschäden hin. Der Körper schüttet ab fünf Uhr Wach-Hormone aus, die den Blutdruck erhöhen. Das belastet bereits geschädigte Gefäße.

2 Schwindeliger Tagesstart

Wenn Sie auch schlapp sind, kann das ein Indiz für Herzschwäche (Herzinsuffizienz) sein. Das Herz ist vom Pumpen gegen hohen Druck erschöpft.

3 Immeröfter eine neue Brille

Ist ein Wechsel auffallend häufig nötig, kann es an Bluthochdruck liegen.

4 Schäumender Urin

Hier können Eiweißausscheidungen durch geschädigte Gefäße der Niere zugrunde liegen.

5 Abends dicke Füße

Das deutet auf Herzschwäche sowie auf Niereninsuffizienz hin. ist in Balance! und wie das geht, lesen Sie hier

6 Nach zehn Treppenstufen völlig aus der Puste

Das ist noch ein Indiz für bluthochdruckbedingte Herzschwäche.

7 Sie nehmen stets ein zweites Kopfkissen

Sie atmen leichter, wenn der Oberkörper erhöht ist? Das kann Herzschwäche samt Wasser in der Lunge anzeigen.